Hörempfehlung: endlich Leben_Gespräche am Lebensende – mit Doris Büchel

Shownotes

Hörempfehlung: endlich Leben_Gespräche am Lebensende – mit Doris Büchel

Wiederholung vom 30. September 2025

«Wie lange ist nie mehr?»: Diese Frage beschäftigte Doris Büchel bereits als Kind. Und sie lässt die heute 54-Jährige bis heute nicht los. «Wie lange ist nie mehr» ist auch der Titel ihres Buches, das die Leserinnen und Leser auf eine sehr persönliche Reise mitnimmt. In den vergangenen Jahren hat sich die Autorin intensiv mit dem Thema Endlichkeit auseinandergesetzt – mit ihrer eigenen, aber auch mit der von anderen Menschen. Seit 2021 besucht sie Menschen in ihrer letzten Lebensphase und führt mit ihnen Gespräche über ihr Leben. Daraus entsteht ein individueller Brief, der oft neue Kraft schenkt, Würde zurückgibt und einen versöhnlichen Blick auf das eigene Leben ermöglicht. Im Podcast sprechen wir über die heilsame Wirkung dieser Gespräche, über die befreiende Kraft, sich mit dem eigenen Sterben auseinanderzusetzen, und darüber, was im Leben wirklich zählt.

Kontakt:

Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/endlich-leben/

Zu hören in dieser Folge:

Doris Büchel (54) ist Autorin und zertifizierte Begleiterin in würdezentrierter Therapie. Anfang 2025 veröffentlichte sie ihr Memoir «Wie lange ist nie mehr», in dem sie sich intensiv mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzt. Seit ihrer Ausbildung im Jahr 2021 begleitet sie Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Doris Büchel arbeitet dabei mit dem Hospiz im Werdenberg SG, der Hospizbewegung Liechtenstein sowie seit 2025 mit dem Hospiz St. Gallen zusammen. Sie lebt mit ihrem Mann in Triesenberg, Liechtenstein.

Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

Links:

• Sei dabei, beim ersten LIVE Podcast von endlich Leben, am 1. Oktober 2025. Hier geht’s direkt zur Anmeldung: https://lifechannel.ch/jubilaeum/ • Über diesen Link kommst du zur Website von Doris Büchel, wo du auch ihr Buch «Wie lange ist nie mehr» bestellen kannst: https://sleepless-sheep.com/ • Dieser Podcast wird von ERF Medien produziert – ein spendenfinanziertes Medienhaus. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können. Spenden geht ganz einfach über diesen Link. Danke von Herzen: https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/

Transkript anzeigen

00:00:00: Pausen machen.

00:00:01: Das ist etwas, was unsere Expertinnen und Experten der Psycho Hygiene immer wieder empfehlen.

00:00:06: Darum machen wir jetzt die Überpfeistag mit unserem Podcast.

00:00:10: Am fünfte Januar sind wir wieder zurück mit einer neuen Folge von Ruth Stutz zum Thema Worthand macht.

00:00:16: Ameliehnte sind nicht einfach warten bis dann, sondern empfehlen dir ein anderes Podcast-Format von EF-Medien, nämlich ... Endlich leben.

00:00:25: Das ist ein Podcast, das sich mit der Endlichkeit der Lebenszeit beschäftigt.

00:00:30: Ich wünsche dir den ganzen Haufen besinnliche Momente

00:00:33: dabei.

00:00:33: Endlich leben.

00:00:35: Oder auch endlich leben.

00:00:37: Ja, beide sind miteinander zu tun.

00:00:39: Weil wenn wir wissen, dass das Leben endlich

00:00:41: ist,

00:00:42: dann können wir auch endlich leben.

00:00:44: Und über den Zusammenhang zwischen Tod und Leben reden wir in diesem Podcast.

00:00:49: Wir treffen Leute, die sich mit Tod, Sterben und

00:00:51: Trauer auskennen.

00:00:53: und fragen, wie sie mit ihrer Endlichkeit umgehen.

00:00:57: Ich lese sehr gerne.

00:00:59: Aber in meinem vollen Alltag kommt das einfach viel zu kurz.

00:01:02: Die Schaffseigen bekam ich nur in den Ferien, um das Buch ganz fertig zu lesen.

00:01:06: Jetzt habe ich aber wieder einmal eins geschafft.

00:01:08: Und zwar nicht einmal in den Ferien, sondern mits in meinem normalen Alltag.

00:01:13: Ich konnte das Buch fast nicht mehr aus den Händen legen.

00:01:16: Es hat mich packt und auch zu tiefst bewegt.

00:01:19: Das Buch von Doris Büchel «Wie lange ist nie mehr?».

00:01:24: In diesem Buch nimmt einem die Schriftstellerin mit auf ihre ganz persönliche Reise, wo sie sich mit ihrer eigenen Äntlichkeit auseinandersetzt.

00:01:32: Aber sie nimmt einmal mit als Sterbebett von ganz vielen verschiedenen Menschen.

00:01:37: Denn Doris Büchel geht seit ein paar Jahren regelmässig ins Hospiz oder auch zu sterbenskranken Menschen

00:01:43: heim

00:01:44: und führt mit ihnen Gespräche über ihr Leben.

00:01:47: Das Resultat dieser Gespräche ist ein Brief, das sie in den Patientinnen und Patienten überreicht.

00:01:54: Würde zentriert die Therapie, sagt man dem.

00:01:57: Ich habe es eigentlich schon gewusst, bevor ich das Buch überhaupt gelesen habe.

00:02:01: Hier in das Büchel werde ich unbedingt in meinen Podcast einladen.

00:02:05: Weil schon nur der Titel von diesem Buch hat mich enorm angesprochen und ich habe gefunden, er passt doch super zu endlich leben.

00:02:12: Ich sage getan und freue mich aufwächt, dass sie zugesagt hat.

00:02:17: Ich wollte von Doris wissen, wie das ist, wenn man am Sterbebett von Fremden sitzt.

00:02:23: Und da hat sie von ihrem allerersten Mal erzählt, wo sie ins Hospiz ging.

00:02:28: Sie sei unerwös.

00:02:30: Oh mein Gott, ja.

00:02:31: Und dann bin ich einfach in das Zimmer zu Elsa.

00:02:35: Und dann bin ich zu Elsa angekockt.

00:02:38: Es wurde alles abgefallen von mir, ganz ruhig.

00:02:41: Wir hatten so ein schönes Gespräch und es war so eine schöne Begegnung.

00:02:46: Und ich habe gewusst, ich werde es genau am richtigen Ort.

00:02:50: Und ich mache genau das Richtige.

00:02:52: Wie gesagt, das Begegnung mit Elsa war erst der Anfang.

00:02:56: Mittlerweile führte Doris Büchel ganz viel Gespräch mit Sterbenskranken.

00:03:00: Mich hat es untergenommen, was sie dann persönlich aus all diesen Begegnungen ausnimmt.

00:03:05: Und was ihr Wunsch ist, mit diesem Buch.

00:03:08: Dass wir einfach über das Sterben und den Token reden.

00:03:11: Weil ich bei allen, allen diesen Gesprächen, die ich jetzt geführt habe, noch nie im Nachhinein das Gefühl hatte, es wäre nicht so gut gewesen, dass wir darüber geritten haben.

00:03:21: Hätten wir es gescheitert nicht.

00:03:23: Es ist immer das Gegenteil.

00:03:26: Immer.

00:03:27: Mich hat das Begegnung mit Doris Büchel berührt und ich hoffe, es kommt ein bisschen etwas von dem übern, wenn du den Podcast los ist.

00:03:34: Ich bin Delin Gwecknacht, schön bist du dabei.

00:03:40: Schrei mich mega, Doris Büchel, dass du bei mir ... Zu Besuch bist du nochmals, wie es ging, sehr häufig zu den Leuten zu Hause oder dort, wo sie arbeiten.

00:03:48: Auf Besuch, aber heute bist du zu mir auf die Fäfige gekommen.

00:03:51: Extra vom Fürsten zum Lichterstein.

00:03:54: Hast du einen Weg hinter dir?

00:03:55: Ja, aber ganz entspannt.

00:03:57: Danke, dass ich hier sein darf.

00:03:59: Ich

00:03:59: freue mich sehr, dass ich mit dir eintauchen darf.

00:04:01: Einerseits in deinem Buch, andererseits auch in deine Geschichte, in deinem Erleben, das du in den letzten Jahren auch gewälzt hast.

00:04:10: Und danke dir schon jetzt für deine Offenheit, mit mir oder uns hier einzudauchen.

00:04:14: Mega gerne.

00:04:16: Dein Buch heisst Wie lange ist nie mehr Leben im Angesicht der Endlichkeit?

00:04:22: Ich bin eigentlich wegen dem Titel drauf gekommen, dich anzufragen, weil in meinem Podcast heißt ja Endlich Leben.

00:04:29: Also da geht es ganz fest um die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit.

00:04:34: Was heisst z.B.

00:04:34: dein endliches Leben?

00:04:36: Kannst du das so etwas ausdeutschen?

00:04:38: Ja, da könnte jetzt ganz lang sein.

00:04:41: So viel Zeit haben wir nicht.

00:04:45: Spontan kommt mir einfach ins Thema vor, ich sage jetzt vielleicht sechs, sieben, acht Jahre, hätte mich da nicht speziell anklungen bei mir.

00:05:01: Jetzt in den vergangenen zwei oder drei Jahren, wo ich mich intensiv mit dem Buch und mit dieser Endlichkeit befasst habe, nimmt das ganze große Abteil eigentlich von meinem Alltag ein, von meinem Denken, von meinem Fühlen.

00:05:20: Und das hat natürlich viel damit zu tun, welche Fahrt.

00:05:23: Jetzt sind es dann bald fünf Jahre angefangen, regelmäßig.

00:05:27: in das Hospiz im Werdenberg gehen, mittlerweile habe ich andere Institutionen.

00:05:31: Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel in den Pappen.

00:05:33: Jedenfalls vor etwa fünf Jahren habe ich angefangen, als Anwenderin von der würdenzentrierten Therapie im Hospiz im Werdenberg zu arbeiten.

00:05:42: Ich hatte regelmässige Begegnungen mit Menschen im allerletzten Lebensabschnitt.

00:05:51: Ja, wie soll ich das jetzt sagen?

00:05:53: Am Anfang war es natürlich so, dass ich meine Arbeit als Autorin so gut wie möglich auch machen will.

00:05:59: Wie gut auf Gespräche vorbereitet.

00:06:01: Und dann probiert es so gut wie möglich, das zu beschreiben, was ich dort erlebt habe.

00:06:07: Aber es war immer eine gewisse Distanz zwischen den Menschen und mir.

00:06:11: Und es hat doch eine Weile gebraucht, bis ich checkt habe.

00:06:16: dass wir ja eigentlich genau gleich sind.

00:06:17: Wir sind auf der anderen Seite gerade oder an einem völlig anderen Punkt im Leben.

00:06:22: Und ich glaube, da war sie im Endeffekt, wo das angeregt hat, mich mit meiner eigenen Endlichkeit überhaupt mit der Endlichkeit zu befassen.

00:06:32: Und langgeschwätzig.

00:06:34: Nein, das ist alles gut.

00:06:35: Du hast einiges jetzt angesprochen, was unsere Hörerinnen und Hörer werden denken.

00:06:39: Oh, spannend, damit die mehr wissen.

00:06:40: Und wenn wir unbedingt auch mehr darauf eingehen.

00:06:43: Du hast von der Würdezentrierten Therapie geredet.

00:06:45: Du hast von den Menschen geredet, die du besuchst.

00:06:48: In den Hochspitzen.

00:06:48: Auf das alles kommen wir in den nächsten Minuten.

00:06:51: Ich möchte zuerst jetzt noch einmal bei deinem Buch bleiben.

00:06:54: Weil das ist ja über den Grund, warum ich dich überhaupt angefragt habe.

00:06:57: Ich habe dieses Buch auch gelesen mit der Vile und muss wirklich sagen, es ist eines dieser Bücher.

00:07:02: die mich so berührt hat, wie schon lange, kein anderes mehr.

00:07:07: Wie es einem so auf eine Reise mitnimmt, auf deine Reise, wo du dich mit dieser Endlichkeit ganz fest auseinander setzt, was es mit dir macht und wo man auch immer wieder Liste dieser Begegnungen im Hochspitz.

00:07:21: Jetzt den Titel, wie lange ist nie mehr?

00:07:24: Warum den Titel?

00:07:25: Was hat das auch bedeutet?

00:07:27: Genau,

00:07:28: genau.

00:07:28: Ja, das ist noch interessant mit dem Titel.

00:07:31: Wie lange ist es nie mehr?

00:07:33: Es löst sich auf im Buch.

00:07:36: Aber ich glaube, ich darf das spoileren.

00:07:40: Bevor ich überhaupt den einzigen Satz von diesem Buch geschrieben habe, war mir völlig klar.

00:07:45: Der Buch muss es so heissen.

00:07:48: Wenn es wirklich ein Buch gibt, muss es es so heissen.

00:07:52: Es war ein Satz, in dem ich mich in meiner früheren Kindheit ganz oft gestellt habe.

00:07:59: Ich hatte eine Phase, in der ich als Mädchen im Bett gelegen war und dachte, wenn ich jetzt einschlafe und nie, nie mehr verwachen werde, dann werde ich mit meinem Morgen nur noch aus dem Bett.

00:08:24: Lopfen, komme ich gleich ins Arg hier liegen.

00:08:27: Und dann bin ich einfach bereit.

00:08:29: Also dann, genau, haben es keine Arbeit mehr mit mir.

00:08:33: Und was mich?

00:08:34: aber das Tod oder der Sterbe ist für mich völlig abstrakt gewesen.

00:08:38: Es war gar nicht so ein Tag, in dem mich so interessiert hat am ganzen.

00:08:41: Darum kann ich es glaube ich auch so erzählen, weil der Sarg oder so hat mir jetzt gar keine Angst gemacht.

00:08:45: Das

00:08:45: war nicht etwas Bedrohens.

00:08:47: Aber diese Frage ja nie mehr.

00:08:51: Wie lange ist denn nie mehr?

00:08:53: Das hat mich total beschäftigt.

00:08:57: Der

00:08:57: Riesel überfordert als Kind.

00:08:59: Er wacht nicht auch, aber als Kind sowieso.

00:09:02: Ich kann mich an das Gefühl so gut erinnern, dass es mir so festgeblieben ist.

00:09:07: Wie lange ist denn nie mehr?

00:09:11: Da hat mich einfach fasziniert und beschäftigt.

00:09:15: Ist das etwas, was ich immer noch beschäftigt, den Gedanken, nie mehr?

00:09:22: Noch bewegst du

00:09:24: dich?

00:09:25: Ja, ich glaube gerade aktuell schon, weil vor wenigen Tagen mein Papa gestorben ist.

00:09:31: Er war zwar fast nünendachtzig, aber noch so vital im Kopf und körperlich.

00:09:38: Und er ist wirklich ganz ohne Anzeichen, also bei Kaffee und Kuchen bei mir daheim, einfach am Tisch zu, quasi eingeschlafen.

00:09:51: Und da kommt mir, also jetzt, ja, ist das wieder aktueller, als es jetzt war, die vergangenen Monate.

00:10:00: Dass ich einfach denke, ist schon verrückt.

00:10:04: Gerade noch sitzt ein Mensch, der so ein reiches Leben gehabt hat.

00:10:10: Gerade noch sitzt, ist am Tisch und hat noch ein Witz erzählt.

00:10:13: Wahnsinn.

00:10:14: Und gerade ist er nicht mehr da.

00:10:17: Und wirklich, einfach nochmal so, wo ist er denn?

00:10:22: Wenn genau ist er gegangen, ist es dort gewesen.

00:10:27: Ja, da würde ich jetzt, glaube ich, zu tief gehen.

00:10:30: Aber immer sind ja ich und mehrere Familienmitglieder, da waren sie ja binnen und unter den Tisch.

00:10:36: Wenn ist der Moment, in dem er wirklich gegangen ist, einfach so sind jetzt natürlich wieder Fragen, die man jetzt auch wieder beschäftigt.

00:10:43: Und ich finde es umso eindrücklicher, dass du heute hier bist, obwohl du eben gerade ... So ein Verlust erlebt hast du vor wenigen Tagen auch im Ausnahmezustand.

00:10:52: Mit Beerdigung organisieren, was es alles zu tun gibt.

00:10:57: Genau,

00:10:57: du hast mir selber Bock gemacht, dass man das verschieben könnte.

00:11:02: Aber die Beerdigung hat schon stattgefunden und es geht mir gut.

00:11:07: Und sie ist auch sehr traurig, dass der Papa natürlich so gehen könnte, wenn er sich immer gewünscht hat.

00:11:12: So eigentlich mit seinem Leben ohne Leiden.

00:11:14: Genau.

00:11:15: Und eben mit fast nünendachtziger.

00:11:17: Aber ja, im Endeffekt, das ist der Papa.

00:11:19: Und es ist nur ein Papa für einem selber.

00:11:22: Diese Lücke kann ich nie mehr füllen.

00:11:23: Aber nein, ich bin gerne hier.

00:11:25: Alles gut, danke.

00:11:27: Du gehst jetzt seit dem Zwei-Tausig-Einenzwanzig, gehst du regelmässig ins Hochspiez.

00:11:32: Du machst dort die Würde zentrierte Therapie.

00:11:35: Jetzt kennst du das vielleicht nicht alle.

00:11:38: Also das Ziel dieser Würde zentrierte Therapie ist es, die Würde der Betroffenen zu stärken, indem sie eben die persönliche Lebenserfahrung und Lebensweisheit irgendwo, indem man das wertschätzt.

00:11:55: Das ist jetzt einfach mal so ganz grob.

00:11:56: Du kannst

00:11:59: mehr dazu sagen, was heisst das im Detail.

00:12:02: Also ich habe einfach hinten anfangen.

00:12:03: Das Resultat meiner Besuche ist ein Brief.

00:12:08: Offiziell nennen sie es, glaube ich, Dokument oder Schriftstück.

00:12:13: Das finde ich jetzt persönlich etwas technisch, weil man sich das wirklich in einem Brief vorstellen kann.

00:12:17: Es ist auf Analog, Ausdruck auf ein schönes Papier.

00:12:21: Nicht von Hand geschrieben zwar schon auf meinem Laptop, aber eben gleich in einem schönen Gouverne.

00:12:26: Und diesen Brief überreicht im Schluss dem Mensch, der mir erzählt hat.

00:12:30: Oder ich sage jetzt vielleicht der Einfachheit halber ein Patient oder eine Patientin.

00:12:36: Das ist

00:12:37: ein Ergebnis.

00:12:40: Dass man weiss oder sich besser vorstellen kann, was das ist.

00:12:43: Damit der Brief die Stand kommt, führe ich Gespräche.

00:12:47: Und in diesen Gesprächen geht es nicht meistens, sondern geht es eher im ersten Teil vielleicht so ein bisschen ums biographische, noch einmal zurück zu schauen, auf schöne Momente, auf prägende Momente.

00:13:01: Was macht

00:13:01: die aus?

00:13:02: Ich sage, klar, der Mensch leidet jetzt vielleicht in dem Bett, ist vielleicht, wie soll ich sagen, Zeichen von einer Krankheit, aber er ist ja immer noch der Mensch.

00:13:15: Er ist immer noch der Gleiche.

00:13:16: Sicher krankert überwickelt jetzt vieles, aber alle Erlebnisse oder alles, was man gelernt hat, das ist ja immer noch in einem.

00:13:28: Und mir geht es auch darum, das wieder ein bisschen ... Führen zu holen.

00:13:32: Denn oftmals in der Phase, wo die Menschen sind, geht es einfach ganz fest um die Krankheit.

00:13:37: Also es sind alles Menschen, die wissen, dass sie klein werden, sterben?

00:13:41: Genau.

00:13:41: Also wo sind sie?

00:13:42: Im Horspitze?

00:13:43: Genau.

00:13:43: Oder vielleicht auch die Heide?

00:13:44: Du besuchst sie ja nicht nur im Horspitze, sondern auch die Heide?

00:13:47: Genau.

00:13:47: Manche sind noch daheim oder bleiben auch daheim.

00:13:49: Manche sind im Horspitze.

00:13:50: Manche sind auf der Palliativstation.

00:13:53: Aber sie wissen alle, dass sie sich wirklich mit dem nahenden Versterbenmögen auseinander setzen.

00:14:01: Im ersten Teil des Gesprächs schauen wir noch etwas zurück auf das reiche Leben.

00:14:07: Im zweiten Teil geht es schon etwas konkreter.

00:14:10: Auch um die Zeit noch.

00:14:12: Man kann sich so vorstellen, dass man den Brief über moderneren Personen widmen kann.

00:14:17: Man sagt am Anfang Besprechen, für wer das sein soll.

00:14:20: Dann gehen auch meine Fragen hierhin.

00:14:24: Hast du vielleicht noch konkrete Wünsche für die Menschen, die den Brief nachher überkommen?

00:14:28: Oder was hast du im Leben gelernt, die du gerne weitergeben willst?

00:14:32: Möchtest du vielleicht noch Danke sagen für etwas?

00:14:38: Genau.

00:14:39: Und warum?

00:14:40: Gibt es diesen Leuten Wurde zurück?

00:14:43: Was bewirkt

00:14:44: sie?

00:14:44: Genau, weil es so banal klingt.

00:14:46: Oder ich sitze als fremde Person.

00:14:49: Ich sage, es ist das Bett eines Menschen.

00:14:52: Ich frage ihn, ob das jetzt Wurde gibt.

00:14:54: Es klingt auch ein bisschen abstrakt, verstehe ich.

00:14:58: Man kann es sich vielleicht so vorstellen, ursprünglich ist diese Methode, weil das ist eine erforscht etablierte Methode, die man lernen kann.

00:15:07: Ursprünglich ist es eigentlich ... für die Menschen entwickelt worden, die in dieser Phase vom Leben mit einem gewissen Wurden Verlust zu kämpfen haben.

00:15:21: Kämpfen ist auch wieder ein grosses Wort.

00:15:25: Man kann sich das an einem konkreten Beispiel so vorstellen, wenn du vielleicht ein jüngerer Mensch bist, der eigentlich vermeintlich mitten im Leben steht.

00:15:35: Vielleicht bist du so ein Naturburschen oder Naturmeidchen.

00:15:39: Du bist immer draussen, vital fit und für das bist du auch bekannt.

00:15:44: Und dann plötzlich bist du so zeichnet von einer Krankheit.

00:15:47: Du bist im Bett, bist angewiesen auf andere.

00:15:50: Und das macht logischerweise etwas mit einem.

00:15:53: Und möglicherweise kann das dazu führen, dass du plötzlich denkst, du willst eigentlich einfach nur noch gehen.

00:16:05: Die Kuflösen.

00:16:06: Genau.

00:16:06: Und du denkst vielleicht, was nichts überhaupt noch.

00:16:10: Ich bin ja alle nur noch im Weg.

00:16:12: Ich bin ja nur noch eine Belastung für alle.

00:16:15: Und das deckt quasi all das Reiche, das du in deinem Leben hast.

00:16:20: Alles, was du dir aufgebaut hast.

00:16:22: Alle Menschen, die du inspiriert hast.

00:16:25: Das überdeckt das.

00:16:27: Und ich probiere, das in diesem Gespräch wiederführen zu holen.

00:16:31: In dem ich sage, ich verstehe das, jetzt so fühlst du dich.

00:16:35: Aber ich möchte gerne den Menschen kennenlernen, die du auch bist und erzählen mir ein bisschen davon.

00:16:43: Und das Spannende ist beim Gespräch, ich nehme das alles auf und gehe nicht zu Hause und schreibe das mal und in eine Form bringen.

00:16:53: Und dann gehe ich wieder zu dieser Patientin und lese ihn nicht vor.

00:16:59: Und ich weiss nicht, wer das schon mal erlebt hat, dass man die eigene Geschichte vorgelesen, überkommt.

00:17:08: Da passiert etwas.

00:17:11: Und das spüre ich regelmässig, wenn ich den Gang der Menschen vorlese.

00:17:17: Sie richtet sich wie innerlich noch mal ein Stück weit wie auf und schön oder am schönsten ist für mich.

00:17:25: Und da passiert relativ oft, dass jemand am Schluss sagt, wow, da haben sie jetzt so schön geschrieben, berührt mich jetzt mega.

00:17:32: Und ich kann nie sagen, ja, da habe ich schon geschrieben.

00:17:35: Aber das ist eine ehrige Geschichte.

00:17:37: Da haben sie mir so erzählt.

00:17:39: Ja, das hat jetzt nur aufgeschrieben.

00:17:41: Und der Moment ist so wertvoll, weil ... Dann merkt man, mein Leben war ja gar nicht so langweilig, wie ich es jetzt meinte.

00:17:48: Ich konnte wirklich etwas hinterlassen.

00:17:51: Genau.

00:17:52: Genau.

00:17:53: Da gibt es wirklich Leute, die wir gerne haben, die wir schätzen für das oder das.

00:17:57: Gibt es dann wieder etwas Neues?

00:17:59: Dankbar gehabt bei diesen Betroffenen.

00:18:01: Oder

00:18:02: vielleicht eine neue, wenn das gar nicht zu gross ist.

00:18:05: Ich kann ja nicht die Biografie verändern.

00:18:09: Man muss es vielleicht auch nicht so gross vorstellen.

00:18:14: Vielleicht ist es auch einfach ein Funken, das man kann haben.

00:18:17: Oder dass man in eine gewisse Versöhnung mit sich selber hierher kommen kann.

00:18:24: Vielleicht war man davor gerade noch so umhäderlich und dachte, Das kann man jetzt gar nicht schnell genug gehen.

00:18:32: Was nichts überhaupt.

00:18:33: Was

00:18:33: nichts überhaupt noch genau.

00:18:34: Und dann lange vielleicht wieder funken, um einfach noch mal ein bisschen Mut fassen.

00:18:41: Oder eben auch zu wissen.

00:18:43: Eigentlich einem selber tut es gut, aber auch zu wissen, ich habe das jetzt irgendwo hinterlassen können.

00:18:49: Es steht jetzt geschrieben.

00:18:52: Und der oder die kommt jetzt über.

00:18:56: Also etwas bleibt von mir.

00:18:59: Das macht etwas mit einem.

00:19:00: Ja, das glaube ich.

00:19:01: Eine ganz schöne Gedanke.

00:19:02: Genau.

00:19:04: Jetzt erinnerst du dich ja sicher an das allererste Mal, wo du in das Hospiz gegangen bist und ein Patientin oder ein Patient besucht hast.

00:19:12: Das ist ja so eine Situation.

00:19:13: Ich behaupte, die allermeisten Leute würden das jetzt nicht freiwillig suchen.

00:19:18: So ein Besuch in einem Hospiz, weil man weiss, ob jemand, der von kranken, die ... Bleib jetzt sterben, hat mir im Hof wahrscheinlich auch etwas Berührungsangst.

00:19:30: Oder man weiss nicht, was darf ich jetzt hier sagen, dass ich über ihm nicht zu nahe treten?

00:19:34: Wie ging es dir von der ersten Begegnung?

00:19:37: Ja, die ersten Begegnungen mit Elsa werde ich natürlich nie vergessen.

00:19:41: Und ich weiss, dass sie Elsa sagen dürfen, weil ich das auch mit ihrem Mann so abgesprochen habe.

00:19:50: Ich muss vielleicht hier anfangen, wo ich das allererste Mal überhaupt so spitze.

00:19:54: Ich hatte schon alle Zustände.

00:19:55: Ich war nervös, weil die Schweisshände etwas trocknungsvolle bekommen haben.

00:20:02: Ich habe aber den Kurs gemacht.

00:20:09: Für die zentrierte Therapie habe ich mit diesen Ärzten gearbeitet und aufgenommen worden, damit alle Fragen stellen können.

00:20:17: Ich habe viele Literaturen durchgelesen.

00:20:18: In der Theorie bin ich überhaupt super vorbereitet.

00:20:24: Was das emotional mit mir macht, habe ich einfach null abschätzen können.

00:20:29: Und das Herz klopfen.

00:20:32: Die Symptome, wirklich so körperliche Symptome habe ich gehabt.

00:20:37: Oh mein Gott, ja.

00:20:38: Und dann bin ich halt einfach in das Zimmer hinein zu Elsa.

00:20:43: Und ich bin zu ihrer ... Sie ist noch nicht im Bett gelegen bei der ersten Begegnung, sondern auf einem Stuhl gesessen und habe mir die Hand entgegen gestreckt und war schon recht zeichnet.

00:20:53: Ich war nur ganz wenig älter als ich ein Jahr oder zwei älter war.

00:20:59: Dann bin ich zu Elsa angekockt.

00:21:02: Es ist alles abgefallen von mir.

00:21:04: Es wurde ganz ruhig.

00:21:05: Wir hatten so ein schönes Gespräch.

00:21:08: Es war so eine schöne Begegnung.

00:21:11: Auch mit der Angehörigen, mit ihrem Mann.

00:21:15: Sie hat mir das wirklich einfach gemacht.

00:21:17: Ich wusste, ich werde es genau am richtigen Ort.

00:21:21: Und ich mache genau das richtig.

00:21:26: Besser kann ich es nicht beschreiben.

00:21:27: Was genau, warum sie so geworden ist, kann ich nicht sagen.

00:21:32: Aber ich bin froh, habe mich überwunden und bin wirklich aus dieser Komfortzone rausgekommen und habe das gewagt.

00:21:40: Sonst hätte man jetzt den ganzen Weg, den ich jetzt ging, in den vergangenen Jahren und auch weiterhin werde gehen.

00:21:46: Genau.

00:21:46: Ja.

00:21:47: Ja.

00:21:48: Das würde ich dann nachher umwenden.

00:21:49: Von dir auch noch etwas hören.

00:21:50: Weisst du, was ist so das Schatz, das du aus deiner Begegnung ausnimmst?

00:21:54: Aber jetzt nennst du mich zuerst noch Wunder.

00:21:56: Also dann gehst du zu den Leuten und die sind dir ja so persönlich offenbar.

00:22:04: Es sind so intime Momente, die du damit erlebst, die dich vielleicht auch aufwühlen können.

00:22:08: Weil du weisst, du hast hier jemand vor dir.

00:22:11: Weisst du nicht, ob sie noch mal gesehen ist?

00:22:13: Oder ist die stirbt geliebt?

00:22:14: Manchmal sind es vielleicht junge Leute, alles Mögliche.

00:22:17: Und nachher, wie gehst du aus diesen Begegnungen raus?

00:22:19: Was geht dir hier nach?

00:22:20: Wie gehst du heim?

00:22:25: Ganz verschieden.

00:22:26: Und auch die Gespräche sind so individuell.

00:22:29: Ich weiss natürlich nie, was kommt.

00:22:31: Die werden zwar aufbauten von diesen Institutionen, mit denen ich arbeite.

00:22:36: Dort habe ich jeweils eine Bezugsperson und die tun natürlich vormitt mit mir auch reden.

00:22:40: Warum, dass sie denken, diese Person könnte von dieser würde zentrierten Therapie profitieren.

00:22:46: Aber im Endeffekt, wenn ich in dieses Zimmer gehe, sehe ich diesen Mensch zum ersten Mal.

00:22:52: Und dann sind manchmal wirklich ganz däufig, ganz berührende Gespräche.

00:22:59: Manchmal sind es aber auch bliebens an der Oberfläche und sind wenig däuf.

00:23:08: Es ist sicher anders, wenn ich einen Menschen, der jetzt vielleicht wie mein Vater bald neunzig gewesen wäre, Gango besuchen ... Die sagt, ich fühle mich bereit für diesen Schritt.

00:23:25: Oder wenn ich zu einem jungen Gang, der vielleicht noch kleine Kinder hat, die es so mit aus dem Leben gerissen wird.

00:23:34: Ich möchte es nicht werten, aber ja, manchmal ist es auf dem Heimweg.

00:23:38: Da muss ich lächeln oder so innerlich grinsen, weil es noch lustig

00:23:45: war.

00:23:45: Das darfst du auch.

00:23:47: Natürlich, genau.

00:23:49: Manchmal fliessen auch einfach die Tränen, weil ich dachte, was hat das für einen Sinn?

00:23:53: Ganz ehrlich, so muss der Mensch da durch.

00:23:59: Mit dem ganzen Umfeld.

00:24:02: Dann habe ich auch gelernt, dann weint es mit mir, aber das ist auch nicht schlimm.

00:24:11: Im Endeffekt ... Jetzt greife ich

00:24:14: dir vor.

00:24:16: Ich

00:24:16: wollte sagen, im Endeffekt ist es einfach so, dass ich einweiss, was kommt.

00:24:22: Und der Mensch weiss, was kommt.

00:24:23: Und das Umfeld weiss, was kommt.

00:24:26: Und wir müssen nicht um den heißen Brei reden, sondern Sachen benennen können.

00:24:32: Sterben, Tod.

00:24:34: Ist es so klar für mich, ich kann den Menschen nicht retten.

00:24:39: Ich kann den Menschen nicht retten.

00:24:42: Aber was ich noch machen kann, ist der Funken, den ich vorbeischrieben habe.

00:24:46: Den kann ich vielleicht noch geben.

00:24:48: Und das finde ich einfach schön.

00:24:53: Und für das bin ich froh.

00:24:54: Und auch wenn ich vielleicht mal ausweine oder mir etwas näher geht, das überwiegt im Endeffekt.

00:25:03: Du hast gesagt, es ist wie ein Klar, was kommt, nämlich das Sterben.

00:25:08: Findest du, ist es auch ein Stück in der Befreiung, wenn man einfach darüber reden darf und das benennen, ich sterbe.

00:25:16: Und was macht es mit mir, weisst du?

00:25:19: Erlebstes ist ja wahrscheinlich auch unterschiedliche Leute, die wirklich benennen, die euch sterben.

00:25:24: Andere, die vielleicht ... Ich möchte dann gleich noch nicht so wenn die Taugen schauen, die Tod.

00:25:28: Also ... Ich merke, wenn du mich fragst, dass es mir wichtig ist, dass ich meine persönliche Erfahrung bin.

00:25:39: Ich will hier überhaupt nicht ... Was weiss ich schon.

00:25:43: Aber wenn du mich nach meiner persönlichen Erfahrung fragst, sage ich, ich empfinde einen Unterschied, wenn jemand an Punkt kann, den ich nennen kann, den ich darüber reden kann.

00:25:58: Als bei jemandem, der ... Einfach noch hadert, wütig ist.

00:26:06: Oder vielleicht einfach nicht kann.

00:26:08: Ich schaue die Augen und werde aus Null kommen Null.

00:26:13: Wie gesagt, was weiss ich schon.

00:26:14: Ich

00:26:14: weiss ja, wie

00:26:17: wir in dieser Situation sein werden.

00:26:20: Aber als Frau, die am Bett sitzt und sich unterhaltet, merke ich schon, dass es einen Unterschied macht.

00:26:29: Und es ist für mich natürlich auch darum, erstreibend zu werden.

00:26:32: Das von den Menschen zu lernen.

00:26:35: Weil für das sind wir unter anderem auch hier, zu lernen und von anderen zu lernen.

00:26:44: Und ich glaube, jeder, der den Wunsch hat, gut zu gehen können.

00:26:51: Und wenn ich bei anderen Menschen sehe, ja so finde ich es eigentlich schön.

00:26:58: Immer eine gewisse Friede.

00:27:01: dann ist klar, ist das für mich natürlich auch erstreibend zu werden.

00:27:04: Und dann frage ich mich natürlich heute ja, was könnte ich vielleicht heute schon dafür tun, dass es vielleicht dann einmal so könnte eintreten.

00:27:13: Du hast etwas angesprochen, das ich unbedingt auch noch darauf eingehe, nämlich von den Menschen lernen.

00:27:18: Du hast so viele Leute besucht mittlerweile am Ende von ihrem Leben, ich weiss nicht wie viel.

00:27:25: Wie hast du das erzählt?

00:27:26: Ja, schon.

00:27:27: Ich habe schon eine Ahnung über die Willis gehabt.

00:27:29: Einfach

00:27:30: viele Menschen.

00:27:31: Ganz persönliche Geschichten mitbekommen.

00:27:34: Ganz intime Momente irgendwo.

00:27:37: Ja, was nimmst du?

00:27:38: Was lernst du?

00:27:39: Was hast du dir selber gesagt?

00:27:41: Oh ja, da ist es auf das.

00:27:43: Das würde ich mir wirklich mitnehmen.

00:27:45: Das würde ich mir aufschreiben.

00:27:46: Das würde ich nicht vergessen.

00:27:51: Wahrscheinlich

00:27:53: mehrere Sachen.

00:27:53: Genau, das sprudelt natürlich auch wieder in dem Köpfchen.

00:27:58: Also etwas ganz banales, dass ich wirklich verstanden habe, dass mehr Menschen sind, einfach so verschieden.

00:28:07: Und ich glaube, ich würde jetzt fast behaupten, ich war noch nie eine, die jetzt wirklich fest gewertet hat oder so, aber natürlich bin ich auch noch ein Mensch.

00:28:17: Aber ich glaube, ich bin wie noch genommen ein Spurt.

00:28:20: Toleranter und offener geworden.

00:28:25: Wir haben so verschiedene Rucksäge, so verschiedene Prägungen und können einfach so anders durchleben.

00:28:31: Und natürlich darum auch so anders in den letzten Lebensabschnitt.

00:28:38: Und die Toleranz hilft mir auch in meinem Alltag jetzt immer wieder.

00:28:44: Ich habe aber auch gelernt ... Sachen ... Umsetzen, also ein Beispiel hast du mit meinen Schreibungszeiten

00:28:54: genannt.

00:28:54: Ja, genau.

00:28:56: Das habe ich auch an einem Patienten verdanken, den ich im Brief dann übergeben habe.

00:29:02: Im Hochspitz hat er mir noch eine Liste vorgelesen.

00:29:05: Das beschreibe ich auch im Buch, was er dann, wenn er aus dem Hochspitz kommt, alles noch machen und erleben will.

00:29:12: Und ... Ja, ich habe hier schon jahrelang immer meinen Mann gesagt, ich würde so gerne einfach einmal im Jahr für ein paar Wochen fouten.

00:29:22: Irgendwo ins Wasser.

00:29:22: Gehen wir schreiben?

00:29:23: Gehen wir schreiben.

00:29:25: Und dann nach der Beerdigung bin ich wirklich heim und denke, was?

00:29:29: Auf was warte ich?

00:29:31: Ich habe kein Kind, wir haben nicht einmal mehr aus dem Hund.

00:29:33: Wir sind völlig frei.

00:29:34: Ich bin wirklich an das Internet und habe meine erste Schreibungszeit gebraucht und dann mache ich Zeit jedes Jahr immer.

00:29:42: Nein.

00:29:42: Also genau, es ist jetzt etwas ... Ja.

00:29:46: Also ich könnte jetzt ein paar Beispiel zeigen und ich glaube, ich lerne auch immer noch.

00:29:51: Hast

00:29:51: du das Gefühl, lebst wie ein bisschen bewusst?

00:29:53: Das ist auch so etwas mit dieser Schreibusszeit.

00:29:56: Du packst Sachen an, du musst nicht nur träumen, sondern du probierst es auch anzupacken.

00:30:01: Ja, das zeigt für mich eben so wie das Bewusstsein.

00:30:04: Ja, vielleicht.

00:30:05: Wer weiss, wie lange ich leben, ich will jetzt leben.

00:30:08: Ja, genau.

00:30:10: Ja.

00:30:12: Ich finde es aber noch ein bisschen heikel.

00:30:14: Ich finde es dann ein bisschen floschlich, wenn man so sagt, ich lebe jetzt bewusster.

00:30:20: Es ist auch

00:30:21: aus Ihres Generelles

00:30:23: Sinn los durch Instagram.

00:30:26: Also, ich weiss schon lange, jetzt könntest du eigentlich einen Spaziergang im Balkon machen, aber

00:30:31: im Balkon, da muss man anwenden.

00:30:34: Ist alles toll, aber funktioniert bei mir jetzt nicht jeden Tag.

00:30:39: Aber was glaubt für mich noch ... Das grosse Unterschied macht zuvor ist viel weniger Angst vor dem Leben.

00:30:49: Vor dem Leben, nicht vor dem Sterben.

00:30:50: Ich dachte, ich kann viel weniger Angst vor dem Sterben.

00:30:54: Weil du dich so damit auseinandersetzt.

00:30:56: Nein, also oft vor dem Sterben.

00:31:01: Spontan ist jetzt wirklich vor dem Leben.

00:31:02: Ich mache sehr viele Biermacherin, aber ich muss immer sehr, sehr Angst haben.

00:31:09: Ich denke immer, das kann ich nicht.

00:31:12: Und dann tue ich mich aber gleich überwinden zum guten Glück und mache es dann doch.

00:31:19: Aber lang war es halt immer das Hader.

00:31:22: Aber wie jetzt nach dem Podcast mit dir, zum Beispiel wäre jetzt vor zwei, drei, vier, fünf Jahren, wo du mich auf dem Heim geht, ich denke, oh nein, das hast du zu lange geredet, oder das hast du vergessen, oder

00:31:34: die Hauptkritik auch.

00:31:36: Sehr, sehr genau.

00:31:38: Und da ist im Fall viel, viel, viel weniger.

00:31:42: Schön.

00:31:42: Viel weniger und das ist so schön.

00:31:45: Und das hat damit zu tun, dass du jemanden findest, hey, das Leben ist kurz, ich will es abhockeln, ich will irgendwie, ich kann immerhin fragen.

00:31:54: Ja, also im Endeffekt ist es ja kein, also wenn ich da bewusst ja hätte können, dann hätte ich mich ja schon viel früher entschieden, ich höre jetzt auf mit dem Haderen.

00:32:03: Also es muss ja etwas anderes setzen, wie mit mir gemacht, ich bin jetzt einfach am anderen Punkt.

00:32:08: Warum genau und ob es jetzt wirklich mit dieser Auseinandersetzung zu hat.

00:32:11: Ich vermute es jetzt mal, weil es kann fast kein Zufall sein, dass ich glaube einfach ein bisschen mehr Verstanden habe, nicht nur mit dem Intellekt, sondern auch mit dem Herz.

00:32:25: Manchmal macht er so Sorgen um so ein Khabis.

00:32:30: Im Endeffekt landen wir Renali wieder am gleichen Ort und sind immer noch alle gleich.

00:32:34: Und es

00:32:36: hat sich damit zu tun, dass ... Neue Fokus auf was ist wichtig und was ist unwichtig.

00:32:44: Ich kann mir jetzt noch vorstellen, wenn du so viele Leute suchst, die am Ende des Lebens stehen, dann geht es ja in diesen Gesprächen wahrscheinlich schon fest um die Essenz des Lebens.

00:32:57: Das hörst du wahrscheinlich dann immer wieder.

00:33:00: Was ist wichtig?

00:33:01: im Leben dieser Menschen, dass du selbst reibelst, was ist denn eigentlich wirklich wichtig?

00:33:06: Ich finde, das ist ein guter Punkt, den du ansprichst.

00:33:11: Bei der würdenzentrierten Therapie sagt man so etwas eines Kriteriums, wenn man denkt, ist das vielleicht ein Patient oder nicht.

00:33:25: Geht es darum, die Lebensdauer, sagt man sollte jetzt nicht mehr viel länger als vielleicht etwa ein halbes Jahr sein, aber auch nicht viel kürzer als etwa zwei Wochen.

00:33:33: Aber natürlich kann man das auch, also die Ärzte, die wir dann aufbieten und das Pflegepersonal, die haben das schon besser natürlich, aber genau kann man sie auch nicht so sagen.

00:33:44: Und darum kommt es dann auch manchmal vor, dass ich vielleicht bei jemandem noch fast ein bisschen früh genug komme.

00:33:51: Bei anderen bin ich auch schon fast ein wenig spau genug getragen.

00:33:55: Aber was ich eigentlich erzählen will, ist, dass du merkst den Unterschied im Gespräch.

00:34:00: Je näher dazu, dass ich bei jemandem bin, dass du mehr gehst, kommt der Sense.

00:34:06: Und je weiter ich in jemandem besuche, dass du mehr gehst, geht es noch wirklich um alles Mögliche herum herum.

00:34:13: Das finde ich schon spannend.

00:34:15: Es

00:34:15: tut sich immer mehr zu Spitzen dann auch.

00:34:18: Und die Essenz, was ... Würdest du sagen, was ist ein Desens vom Leben?

00:34:23: Was wird viel genannt?

00:34:24: Also

00:34:24: vom Leben, genau.

00:34:27: Das wäre mir nicht

00:34:27: zu gross.

00:34:28: Das wäre zu gross.

00:34:28: Ich brauche es ein bisschen runter.

00:34:29: Was wird viel genannt von den Leuten?

00:34:32: Was nimmst du noch etwas mit?

00:34:35: Also schon eben auch, dass das einfach sehr, sehr, sehr individuell ist.

00:34:39: Aber wenn ich jetzt den Müssen und Versuche machen möchte, dann sind es schon im Schluss Begegnungen und Menschen, die bleiben.

00:34:47: Zu

00:34:47: Beziehungen.

00:34:50: Also da leistet und hört man ja viel, aber das bestätigt sich jetzt wirklich bei mir auch.

00:34:55: Ja.

00:34:57: Jetzt im Podcast Endlich Leben gehe ich auch immer in der Frage nach, wie kann Spiritualität, wie kann Glauben irgendwo auch eine Ressource sein, gerade am Ende auch vom Leben?

00:35:07: Oder wenn jemand gestorben ist in der Trauerverarbeitung, hast du auch mit Menschen schon zu tun gehabt, wo du gemerkt hast, einmal deine Hände an Zugang zu Spiritualität zu glauben?

00:35:19: Und wie hast du es... Du hast das Gefühl, du hast etwas gespürt, davor es kann eine Ressourcen sein.

00:35:26: Ja, im Fall sehr.

00:35:27: Das ist auch etwas, das mich schon auch prägt.

00:35:34: Das Gespür, ich nenne es in meinem Buch, glaube ich, Anker.

00:35:37: Weil ich persönlich würde es jetzt gar nicht aufbauen oder aufbauen.

00:35:43: Das ist auch sehr individuell.

00:35:47: Aber ich habe schon gespürt, wenn jemand einen Anker hat.

00:35:51: dass das da hilft.

00:35:55: Also diese Erfahrung ... ... habe ich schon gemacht.

00:35:59: Also das hilft im Akzeptieren oder im Weggehen vom Loslassen?

00:36:07: Ich erfahre es so, dass du natürlich in dieser Phase, wo du die Leute besuchst, sie haben natürlich auch sehr viel Zeit, weil sie nicht mehr wie wir ... Wenn wir jetzt das Gefühl haben, ja, heute ist jetzt nicht so mein Tag, dann gehen wir in unsere Strategie und gehen gehen laufen oder gehen ein Stück Schwarzwälder durch, essen oder was auch immer.

00:36:28: Das fehlt, also du musst dich sehr fest, du hast sehr viel Zeit, um mit dir selbst die Beschäftigung.

00:36:35: Und was ihr erlebt oder gespürt oder so interpretiert, ist einfach die, die so wie eben so einen Anker haben, dass sie bei mir in der Ruhe sind.

00:36:49: Und dass es sich auch gegen Ängst.

00:36:52: Bei Ängsten kann er nicht gegen Ängste, aber in Ängsten können sie helfen, wenn du bettest.

00:37:00: Das Ritual hast du für dich

00:37:02: ... Das ist ein bisschen mehr in Freude.

00:37:04: Irgendwie mehr in Freude

00:37:05: gespürt.

00:37:06: Das ist spannend.

00:37:09: Ich hatte in meinem Leben nicht immer einen Anker.

00:37:11: Ich habe aber auch durch die Erfahrungen und die Begegnungen ... gespürt, dass ich meinen Anker wieder bewusster wohnen und auch pflegen möchte.

00:37:27: Vor allem auch, dass wir es jetzt gut und vital sind.

00:37:32: Alles so weit im Lot, aber genau eben auch dann.

00:37:38: Weil ich gerne sein möchte, wie viele von diesen Menschen, die mir das so ein bisschen vorleben.

00:37:46: Weil wenn ich einmal in so einer Situation bin, möchte ich auch gerne ... Anker haben.

00:37:52: Magst du mir erzählen, was für dich der Anker ist oder kann sein?

00:37:55: Eigentlich gar

00:37:57: nicht unbedingt, nein.

00:38:02: Ist gut.

00:38:03: Nein, das ist für mich etwas Persönliches, das Gespüringrad.

00:38:08: Genau, das ist doch gut.

00:38:11: Was ich auch ganz spannend finde, in deinem Buch hast du ja dir ein Tobi liest.

00:38:17: Erstellt.

00:38:18: Also eine Liste, die ganz viele Sachen draufsteht, wo du aus dem ganzen Prozess der Verarbeitung mit den Begegnungen, die dich dazu geführt hat, die Liste zu schreiben, magst du so ein, zwei, drei Beispiele geben, was auf der Liste steht?

00:38:35: Ja, ich weiss noch gut, wie lange

00:38:36: ich diese Teste gehauen habe.

00:38:38: Dort hat es wirklich geracksprudelt.

00:38:41: Also die Tubilisten ... Es sind viele Fragen, die mir für das Leben helfen, aber sie gehen auch ums Sterben.

00:38:52: Also die Fragen, die sich ums Leben trennen.

00:38:57: Was will man jetzt spontan?

00:38:59: Wie möchte ich alt werden?

00:39:02: Aber auch, was für eine alte Frau möchte ich mal sein, wenn ich Glück habe, dass ich das schaffe?

00:39:07: Und was mache ich heute schon dafür?

00:39:10: Das ist vielleicht ähnlich wie mit dem Anker, oder?

00:39:12: Also ich habe nicht einfach

00:39:13: ...

00:39:15: Solange ich fit und gesund bin, bin ich das völlig ignorieren und das Gefühl habe, ich müsse gerade da sein, wenn ich den brauche.

00:39:25: Oder auch ganz banale Sachen, die ich auch nicht selber erfunden habe.

00:39:32: Wie verbringe ich mein Alltag, wie möchte ich mein Alltag verbringen, mit was verbringe ich meine Zeit.

00:39:40: Eine Güte, das sind nicht so viele Fälle.

00:39:43: Ich habe sonst dieses Buch hier.

00:39:46: Ich könnte auch noch zwei oder drei herauspicken, aber ich glaube, man merkt gut, welche Richtung es geht.

00:39:51: Das sind sehr viele Fragen zur Selbstreflexion, um sich zu überlegen, wie ich mein Leben gestalten möchte, was ist mir wichtig im Leben, mit wem möchte ich meine Zeit verbringen.

00:40:02: Ja, ganz viele Fragen, die ich den Leserinnen dazu bringen soll.

00:40:08: auseinandersetzen, zu dem alltäglichen ja eigentlich.

00:40:12: Wir haben ja näherlich einen Leser erzählt.

00:40:16: Er sagte jetzt drei Wochen vor der Velo-Reise und hat in das Buch mit, hat es zum dritten Mal gelesen, was ja schon ein riesiges Kompliment ist.

00:40:24: Und dann hat er sich wirklich vorgenommen, eine Frage nach der anderen.

00:40:28: Und die Mengen schiessen wirklich ein bisschen an.

00:40:30: Wir haben wirklich gedacht, nein, ich muss jetzt bei der Velo-Fahrer in dieser schönen Gegend mich mit dieser Frage und ... Und dann hat er mir einfach so viel danken, weil er es wirklich gemacht hat.

00:40:42: Ich habe noch nicht alle Antworten gefunden, aber er hat sich wirklich jede Frage mal vorgenommen.

00:40:49: Und er hat ihn so berührt und er hat wirklich das Gefühl, es hätte ihn weitergebracht.

00:40:53: Und das ist ja schon immer ein viel schöneres Kompliment, das habe ich ja nicht mehr bekommen.

00:40:58: Aber was vielleicht noch ist, sind eben auch Fragen rund um das Sterben.

00:41:02: Also auch ... Was soll mal mit meinem toten Körper passieren?

00:41:13: Ähm... Ja, jetzt habe ich ein bisschen Lücken im Kopf, aber...

00:41:16: Soll ich auch die Seite aufmachen?

00:41:17: Ich würde es aufmerken, dass ich hier

00:41:19: nicht umgegeben werde.

00:41:20: Du weisst, es geht Zeit dazu.

00:41:21: Nein.

00:41:23: Also, das ist die Gesetze.

00:41:24: Genau.

00:41:25: Zum Beispiel, wie kann ich mein Sterben mitgestalten?

00:41:29: Was soll an meinem Sterbebett passieren, was nicht?

00:41:33: Ähm...

00:41:35: Wo möchte ich sein, wenn ich mich nicht mehr alleine versorgen kann, weil ich professionelle Unterstützung und Hilfe möchte, dann in Anspruch mehr.

00:41:44: Habe ich alles geregelt oder nicht?

00:41:47: Also wirklich auch ganz viele sehr konkrete Fragen, die man sich stellen kann rund um sterben und loslassen.

00:41:55: Wenn ich das noch schnell einhängen darf, bin ich gerade noch ein bisschen froh, weil du gleich die Frage über wo möchte ich vielleicht auch mal sein, weil ich glaube, wir wissen alle, Wenn ich zehn oder hundert Menschen frage, wo würde ich, wenn ich die Balei gerne sterbe, sagen würde ich die allermeisten daheim.

00:42:13: Und auch seit meiner Zusammenarbeit, dass ich jetzt im Hospiz in Werdenberg habe, habe ich erwähnt, ich bin jetzt auch im Hospiz in St.

00:42:20: Gallen, ich bin im ganzen Lichtenstein unterwegs auf der Palliativstation in Altstätten.

00:42:27: Was ich auch jetzt gelernt habe, ist, dass ganz viele, zum Beispiel noch gar nicht richtig wissen, was ist jetzt genau palliativ und was ist jetzt genau so ein Hospiz?

00:42:37: Und ganz viel ist es immer noch so eine Hemmschwelle mit so einem Hospiz.

00:42:42: Und für so ein Hospiz ist es eigentlich so, dass oftmals die Leute fast ein wenig Sport kommen.

00:42:47: Also manche sind dann wirklich fast nur noch eine Nacht dort.

00:42:50: Was ich aber auch schon einige Mal gehört habe, ist, wenn ich das gewusst hätte, wie der isch in Sommerhochspitze, hätte ich mir da schon viel früher überlegt.

00:43:00: Das ist eigentlich ein schöner Ort.

00:43:01: Das soll ich sagen, oder?

00:43:03: Es ist ein guter Ort.

00:43:05: Es ist eigentlich ein guter Ort.

00:43:07: Darum habe ich so gedacht, was mein Wunsch wäre, wenn ich jetzt den Wunsch äußern könnte, ist, dass man sich früher schon mit dem befasst.

00:43:16: Man könnte z.B.

00:43:17: auch einfach einmal ansehen.

00:43:20: Oder wenn man vielleicht eine Diagnose hat, dann kann man einfach immer sagen, ja, zu Hause.

00:43:25: Es ist eben nicht alles nur zum Vorteil zu Hause.

00:43:28: Es ist natürlich wunderschön, wenn das geht, wenn man das umfällt und die Möglichkeit hat.

00:43:32: Und

00:43:33: umfällt das auch mal getragen.

00:43:34: Und umfällt das mal getragen,

00:43:35: etc.,

00:43:36: etc.

00:43:38: Aber es kann eben auch wunderschön sein für einem selber und für alle hier und um.

00:43:43: Immer noch Spitz zum Beispiel.

00:43:47: Und wenn das Buch, oder jetzt eben auch so Podcasts, etwas dazu beitragen könnte, dass ich jemand für das mal etwas auf das aufrufen kann, wenn ich bei einem, nicht diejenigen, die jetzt die Botschaft verkündet, aber wenn ich etwas dazu beitragen könnte, dann würde ich sagen, ja, informiere ich euch, mal, es gibt auch andere Möglichkeiten, die gut sind.

00:44:07: Wenn man überhaupt die Wahl hat, mein Papa hatte jetzt die Wahl nicht

00:44:10: gehabt,

00:44:11: gerade am Tisch zu, bei Kaffee kochen eingeschlafen ist auch schön.

00:44:15: Aber ja, man weiss nicht, wie es kommt.

00:44:17: Das ist so.

00:44:19: Deine Tubileisten, das gibt es ja einerseits in der Lesser, in der anderen in der Lesser an die Hand, aber das ist auch etwas für dich persönlich, wo du dich ganz fest auseinandersetzt hast.

00:44:29: Ist das etwas von dem Schatz, das du angesprochen hast, das du durch alle Begegnungen und die Arbeit mit der Würdezentrierttherapie bekommen hast, dass du dir so viel Gedanken... Darfst du dich auseinandersetzen?

00:44:42: Darf ich dich auf den Weg machen?

00:44:45: Ja, das finde ich schon als Schatz.

00:44:47: Ich habe im Moment die Gefühle so nahe.

00:44:50: Wenn ich mir gerade jetzt bin, bin ich mir nie vorgesehen.

00:44:55: Was sicher auch etwas mit dem Alter zu tun hat.

00:44:57: Ich war Anfang der Fünfzehnzehnte.

00:44:58: Ich spiele vielleicht auch ein wenig rein.

00:45:01: Aber ich habe mich wirklich noch besser kennengelernt in dieser Auseinandersetzung.

00:45:07: Und da finde ich eigentlich etwas Schönes.

00:45:13: Und ein weiterer Schatz ist sicher auch, dass ich mir viel mehr Verletzlichkeit zulassen als früher.

00:45:25: Ich war so ein Typ, der gerne die Tendenz hatte, mir Sachen auch schön zu reden.

00:45:31: Ja, das ist jetzt nicht so schlimm.

00:45:33: Ja, dann geht er schon wieder vorbei.

00:45:34: Er ist jetzt zusammen.

00:45:35: Er ist

00:45:36: jetzt zusammen.

00:45:39: Das tut nicht so blöd.

00:45:43: Und das mache ich, glaube ich.

00:45:45: Nimm oder viel weniger.

00:45:47: Bist du lieber zu dir selber?

00:45:49: Ja, zu mir selber.

00:45:51: Oder bin ich vorgesagt?

00:45:53: Ja, wenn ich halt einmal brauche.

00:45:55: Oder wenn du mal übernimmst, wenn ich am Tschogen bin oder im Schwimmen bin, weil mir wieder etwas in den Sinn kommt von einer Begegnung.

00:46:01: Ja, so was.

00:46:05: Viel weicher habe ich das Gefühl.

00:46:07: Bin ich dadurch erwartet.

00:46:08: Und ich mag mich recht gerne so viel letztlich.

00:46:12: Mega schön.

00:46:14: Zum Schluss noch Doris, was ist dein Wunsch mit deinem Buch?

00:46:17: Was soll dein Buch bewirken, bewegen?

00:46:23: Ich glaube, eigentlich alles, was du mir jetzt nicht zu uns auch gefragt hast und was ich jetzt eh schon habe, darf ich erzählen.

00:46:34: Ich habe das Gefühl, die Reise, die ich beschreibe in diesem Buch, hat mich selber so viel weitergebracht.

00:46:41: Und wenn ich ... Du darfst auch andere inspirieren, sich eine gewisse Frage zu stellen, eine gewisse Sache aufzuschreiben.

00:46:48: Eine von diesen Messungen zwischen den Zielen ist auch nicht nur über Nachdenken, sondern auch über Sachen aufzuschreiben für die nächsten.

00:47:00: Dass man die Hemmschwelle verliert, auch vor einem Hospiz zum Beispiel.

00:47:08: Und dass man einfach über das Sterben und den Tod sprechen kann.

00:47:14: Alle dieser Gespräche, die ich jetzt geführt habe, noch nie im Nachhinein das Gefühl hatte, dass es nicht so gut war, dass wir darüber geritten haben.

00:47:23: Hätten wir jetzt gescheitert?

00:47:24: nicht.

00:47:24: Es ist immer das Gegenteil.

00:47:27: Immer.

00:47:30: Ja, all diese Sachen glaube ich.

00:47:33: Und einfach leben.

00:47:33: Ja, leben.

00:47:36: Jetzt sind wir da.

00:47:39: Ja.

00:47:40: Also, leben wir doch.

00:47:42: Machen wir.

00:47:43: Danke vielmals für dieses wahnsinnige Kosparenbuch.

00:47:47: Danke, dass du da bei mir im Studio warst.

00:47:50: Ich wünsch dir, dass du wirklich auch Leben und das Leben geniessen kannst.

00:47:54: Alles Gute.

00:47:55: Ich

00:47:55: gehe jetzt direkt an sie.

00:47:57: So gut.

00:47:58: Kommt noch schnell in sie.

00:47:59: Obwohl ich gar nicht

00:48:01: so sehe, Wetter ist aber dir etwas sehr Wichtiges.

00:48:04: Wasser.

00:48:05: Genau.

00:48:05: Wenn ich schon in

00:48:06: dieser Gegend bin, dann gönne ich mir das noch.

00:48:10: Gut, dass du wundest.

00:48:15: Vielleicht bist du jetzt beim Losen gelustig geworden auf der Doreis ihres Buches.

00:48:19: Wie lange ist nie mehr?

00:48:21: Dann kannst du es ganz einfach über ihre Webseite bestellen.

00:48:24: Den Link habe ich dir in die Show Notes hier.

00:48:27: Und vielleicht hast du beim Losen von dieser Folge gedacht, das Gespräch, das wir noch mehr Leute hören.

00:48:33: Dann darfst du diese Folge sehr gerne auch weiter empfehlen.

00:48:36: Und du darfst endlich Leben auch finanziell unterstützen.

00:48:39: Eher ein Medien, das er und andere Podcasts produziert, lebt von Spenden.

00:48:43: Danke vielmals für jeden Franken.

00:48:46: Spendet es ganz einfach über den Link in den Show-Notes.

00:48:49: Ich freue mich, wenn ihr zwei Wochen auch wieder dabei bist, bei Endlich Leben.

00:48:53: Ich bin Devlin Gwecknacht.

00:48:54: Bis dann.

00:48:55: Endlich

00:48:56: Leben.

00:48:57: Ein Podcast von RF-Medien-Schweiz.

00:48:59: Mehr auf erfmedien.ch schrägstrich podcast.

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