Mistkäfer oder Goldgräber: die Macht der Worte im Alltag
Shownotes
Worte haben Kraft. Sie können aufbauen, ermutigen und trösten – oder verletzen und entmutigen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie bewusst oder unbewusst gesprochene Worte unser Denken, unsere Beziehungen und sogar unsere Selbstwahrnehmung prägen. Die psychosoziale Beraterin Karin Rappo teilt persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus Beratung, Familie und Alltag. Sie zeigt auf, wie Worte Realität schaffen, warum besonders Kinder stark davon geprägt werden, was über sie ausgesprochen wird, und welche Verantwortung wir als Eltern, Partner und Partnerinnen oder Führungspersonen tragen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der inneren Sprache: Wie reden wir eigentlich mit uns selbst? Oft sind unsere Gedanken härter als jedes Wort von aussen. Die Folge lädt dazu ein, destruktive innere Sätze zu erkennen und ihnen bewusst neue, stärkende Worte entgegenzusetzen. Auch der Umgang mit schwierigen Situationen kommt zur Sprache: etwa, wenn Kinder Schimpfwörter benutzen, wenn wir über andere reden oder wenn uns Worte herausrutschen, die wir später bereuen. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Achtsamkeit, Lernbereitschaft und Barmherzigkeit mit uns selbst. Abgerundet wird die Folge mit ganz praktischen Impulsen für den Alltag: bewusster sprechen, öfter ermutigen, Ich-Botschaften verwenden, segnen statt abwerten – und immer wieder neu anfangen.
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Expertin: Karin Rappo ist psychosoziale Beraterin bcb und zertifizierte Begleiterin für hochsensible Menschen IFHS.
Host & Autorin: Ruth Stutz
Links:
Psychosoziale Beraterin Karin Rappo: https://karinrappo.ch/
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das ist halt wieder das, dass das Negative, das kommt eh so schnell.
00:00:04: Oder das kommt, wie automatisch, wo man fast gar nicht zurückhalte oft.
00:00:07: Bitte rumstehst du das noch auf.
00:00:09: Und das hast du noch nicht gemacht.
00:00:10: Und das noch, und das noch.
00:00:11: Oder das kommt einfach gerade so.
00:00:13: Und wir einfach beim Positiven müssen wir uns eigentlich schwerer geliehen.
00:00:16: Auch mehr bei mir.
00:00:18: Ja, und dann glaube ich, ist es einfach auch wichtig, wenn wir gut auf uns selber schauen, können wir einfach dann auch besser mit anderen umgehen.
00:00:25: Oder wenn wir selber immer auf Anschläge sind.
00:00:28: Ja, jetzt habe
00:00:31: ich
00:00:32: es
00:00:34: nicht
00:00:36: mehr gelingen.
00:00:40: Ich weiss nicht, wie es bei dir ist, aber ich kann also schon am Morgen früh richtig gut und viel schwätzen.
00:00:47: Ja, ja, ja, ich weiss, ich weiss, die einen brauchen hier etwas mehr Zeit.
00:00:52: Fakt ist aber, dass wir alle im Schnitt etwa sechzehntausend Wörter reden im Tag.
00:00:58: Also gar nicht einmal so wenig.
00:01:00: Und das sind nicht nur irgendwelche Laute, die aus unserem Maul herauskommen, irgendwelche belanglose Wörter.
00:01:06: Gut, das gibt es natürlich auch.
00:01:08: Aber die Fakt ist, mit diesen Worten können wir ziemlich viel anstellen.
00:01:13: Gut,
00:01:14: aber auch schlecht.
00:01:16: Unsere Worte haben Macht.
00:01:17: Über das reden wir heute in dieser Folge Psychohygiene.
00:01:20: Ich bin bei der Psychosoziale Beraterin Karin Rappo vorbei.
00:01:24: Ein Thema, das sie schon lange begleitet, auch weil sie selber erlebt hat, wie ein Wort zerstören könnte, aber auch im Leben neue Richtungen geben könnte.
00:01:34: Schön, dass du mit dabei bist.
00:01:35: Ich bin Troutstutz.
00:01:40: Ich freue mich mega, Karin Rappo, dass wir diese Sendung zusammen aufnehmen.
00:01:45: Ich darf bei dir daheim sein und es ist Anfang Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr,
00:02:01: Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Ja, ich bin gespannt, was das Jahr alles bringen wird.
00:02:18: Bist
00:02:18: du denn jemand, der sich Vorsatz macht?
00:02:20: Eigentlich weniger, weil ich bin jemand, der sich, also ich tue mir nicht unbedingt Anfangsjahren neue Vorsätze, sondern ich tue mir, wenn ich mir etwas will, vorne, dann will ich das gerade umsetzen.
00:02:33: Also unter dem Jahr oder so.
00:02:35: Dann warte ich eigentlich nicht auf den Jahresanfang.
00:02:37: Und das klappt dann nicht?
00:02:38: Oder bist du auch so jemanden, der dann so ein paar Mal durchhebt und dann wieder ... Das geht doch nicht.
00:02:44: Ja genau.
00:02:45: Und dann, wenn ich es dann merke, dann einfach wieder neu anfangen.
00:02:49: Gnädig sein mit sich
00:02:50: selbst.
00:02:51: Ja genau, Gnädig sein mit sich selbst.
00:02:53: Das ist etwas ganz, ganz Wichtiges.
00:02:55: Aber wenn es darum geht, dass man sich neue Sachen vornimmt und will einüben.
00:02:59: Das passt ja jetzt.
00:03:00: Ich habe es spannend gefunden.
00:03:01: Ich habe ein bisschen recherchiert zu diesem Thema und über das Thema Kraft von unseren Wörtern.
00:03:10: Ich bin auf ein Blogbeitrag von einer Frau gestoßen.
00:03:13: Ich fand das sehr inspirierend.
00:03:15: Sie hat sich für das Jahr vorgenommen.
00:03:17: Sie möchte nicht mehr Sport machen oder weniger Süße essen.
00:03:23: Sie möchte versuchen, ihre Zunge mehr zu beherrschen.
00:03:29: Ein spezieller Vorsatz.
00:03:30: Aber wenn man sich das überlegt, wie viel Macht unsere Worte hat, macht das schon Sinn.
00:03:36: Das
00:03:36: macht mega Sinn.
00:03:37: Ich finde es ein schöner Vorsatz.
00:03:41: für uns selber und auch für unsere Beziehungen.
00:03:44: Also wenn der Frau das gelingt, dann wird sie merken, dass sich ihre Beziehungen sicher werden, verbessern.
00:03:52: Das ist ein Thema, das dich schon länger beschäftigt.
00:03:55: Du bist auch mit dem Thema zu mir und hast gesagt, komm, wir machen mal eine Sendung über das.
00:04:00: Warum ist das etwas, das du findest, das hätte so gewicht?
00:04:04: Das ist wichtig, dass wir über das reden.
00:04:06: Also weil es mir einfach immer wieder auffällt, wie ... wie viel Macht Worte wirklich haben.
00:04:13: Wir können mit unserem Wort so viel anrichten.
00:04:16: Wir können Leute aufbauen, ermutigen, trösten.
00:04:21: Ich merke das ja in der Beratung auch ganz fest.
00:04:25: Wo ich zwar auch kreativ schaffe, aber doch der Hauptanteil ist doch ein Gespräch, oder?
00:04:32: Und ich habe gute Sachen über Menschen aussprechen.
00:04:37: Wir kommen dann noch auf das.
00:04:39: Oder ich kann auch Menschen niedermachen oder demütige.
00:04:43: Ja, wie du gesagt hast, hat wirklich sehr, sehr viel Macht mehr richtet, damit sehr viel mehr als ist das bewusst ist.
00:04:50: Ich glaube, oft haben wir die Sprache gar nicht so bewusst einsetzen.
00:04:55: Und ich finde das wirklich ein sehr kraftvolles, wenn man versucht, die Sprache bewusst einsetzen.
00:05:03: Wie ist dir das denn so aufgefallen?
00:05:05: Oder wenn fällt dir das so auf?
00:05:08: Ja, als persönliches Beispiel habe ich, wo mir das mega aufgefallen ist, das ist jetzt ungefähr als Jahr her, dort habe ich einen öffentlichen Vortrag über Angst gemacht.
00:05:20: Und dort habe ich so relativ am Anfang von dem Vortrag, habe ich gesagt, dass ich selber sehr ein ängstlicher Mensch bin, also dass ich ja mega viel erfahren kann, mit Angst und selber sehr ein ängstlicher Mensch bin und darum halt ja, viel über das Thema kann reden.
00:05:41: Und in dem Moment, wie ich das gesagt habe, ist mir so aufgefallen, hey, nein, Karin, das darfst du im Fall nie mehr so sagen, das stimmt ja gar nicht, du bist gar nicht ängstlich will.
00:05:53: Ich mache ja ganz viele Sachen, die mega mutig sind.
00:05:56: Ja,
00:05:56: ich habe gerade gesagt, du bist ängstlich.
00:05:58: Und dann habe ich gedacht, das stimmt doch gar nicht.
00:06:03: Während wir reden, habe ich mir vorgenommen und gesagt, nein Karin, das sagst du nicht mehr über dich.
00:06:07: Du darfst nicht mehr über dich sagen, dass du ein ängstlicher Mensch
00:06:11: bist.
00:06:12: Vorher hast du es vielleicht im Stillen in Gedanken, oder?
00:06:16: Ich nehme mal, du hast dich vorbereitet.
00:06:17: Dann hat es nicht so eine Kraft gehabt, wenn man es ausspricht.
00:06:20: Wenn man es laut ausspricht, hat es noch mehr gehabt.
00:06:23: Und ich habe den wirklich vorgenommen und habe gesagt, nein, in Zukunft kann ich sagen, ich habe viel Erfahrung mit Angst.
00:06:31: Ich kenne viele Situationen, wo mir Angst gemacht haben oder wo mir auch heute noch Angst machen.
00:06:37: Aber ich bin nicht grundsätzlich ein ängstlicher Mensch.
00:06:41: Und den ist noch spannend gewesen, du hast jetzt auch gesagt, nein, du doch nicht.
00:06:44: Genau,
00:06:44: genau.
00:06:46: Und den ist noch spannend gewesen, ich habe den nachher... Also wir haben den Vortrag in mir auf Video aufzeichnet und ich habe im Rahmen von einer Wiederbildung, kann ich da etwas Coaching in Anspruch nehmen?
00:06:58: Mein Vortrag.
00:06:59: Und er hat auch mit dem Coaching Gespräch den Referent in den gesagt, was mir den aufgefallen sei und dann habe ich ja das erzählt, das Beispiel.
00:07:10: Und er hat sich gesagt, also Karin, das habe ich dir auch nicht abgenommen,
00:07:14: ehrlich gesagt.
00:07:15: So gut.
00:07:17: Und sie hat das so noch einmal verstärkt.
00:07:18: Und ja, dort ist mir das so aufgefallen.
00:07:20: Und dann sagen sie, nein, das darfst du nicht mehr über dich aussprechen.
00:07:24: Ich
00:07:24: finde es spannend, weil ich habe mir aufgeschrieben, Worte erschaffen, Realität.
00:07:29: Also, sie können meine Wahrnehmung, meine Gefühle beeinflussen.
00:07:33: Also, kann das auch mit dem zusammenhängen?
00:07:35: Also, wenn man so etwas ausspricht, dass das dann plötzlich so real ... Oder wie ist das gemeint?
00:07:41: Das ist ja schon so, dass man Realität ... Er schaff, aber wie kann man sich das vorstellen?
00:07:47: Ja, absolut.
00:07:50: Ich glaube, wenn ich über mich ausspreche, ich bin ein ängstlicher Mensch, dann werde ich mich auch nicht super mutig fühlen, sondern werde ich mich auch innerängstlich fühlen.
00:07:58: Und nur schon, ja, vielleicht finde ich es jetzt etwas spitzfindig, wenn ich sage, nein, ich sage jetzt nicht mehr, ich bin ein ängstlicher Mensch, sondern ich sage in Zukunft, sage ich, ich habe viel Erfahrung mit Angst, Situationen, zum Beispiel.
00:08:12: Aber es ist völlig etwas anders.
00:08:15: Ich durche nicht mehr über mich aussprechen.
00:08:17: Ich bin so ständig mir so einen Stempfel aufsetzen und sehe gerade irgendwie, ich habe keine gewisse Sache gar nicht machen, weil ich auch ein ängstlicher Mensch bin.
00:08:25: Ja genau, ja genau.
00:08:27: Oder?
00:08:27: Und so, da durche ich mir schon glaube sehr viel Realität erschaffen und wahrnehmend beeinflussen und ich glaube, dass ich mir das im Alltag oft überhaupt nicht bewusst.
00:08:39: Was mir da... Sie können auch richten an gutem und an schlechten.
00:08:43: Wie können wir jetzt sagen, wie die Kinder sind?
00:08:44: Weisst du, ich denke an mich so schnell.
00:08:46: Oder auch, wie die Kinder schon Sachen über sich aussprechen.
00:08:49: Das finde ich noch krass.
00:08:51: Ich bin halt nicht so schnell.
00:08:55: Das kann ich halt nicht.
00:08:56: Oder so Sachen habe ich auch schon gehört von meinen Kindern.
00:08:59: Und da bin ich auch schon verschrocken.
00:09:01: Ich merke, es sind so Festlegungen, die schon so früh sagen.
00:09:06: Und ich bin mir jetzt bewusst.
00:09:09: Aber ja, es verschreckt eigentlich, wie schnell man zu dem neigt, vielleicht auch.
00:09:13: Ja, genau, ja, man fällt so bei den Kindern besonders auf.
00:09:17: Also, was sie über sich selber sagen, aber auch was ich über die Kinder sage, oder?
00:09:22: Also, es ist irgendwie, es macht irgendwie einen Mega-Unterschied, ob ich meinem Kind jetzt sage, wenn es jetzt keine Lust hat, aufzumachen, weil es lieber andere Sachen macht oder so, ob ich dann meinem Kind immer sage, hey, du bist im Fall mega voll und ... und unzuverlässig, schlammig, weiss nicht, was wir alles sagen können, oder?
00:09:43: Oder habe ich gesagt, Gelu ist gar keine Lust auf Ufzge, weil ich andere Sachen mehr interessiere oder so.
00:09:49: Das macht einen riesen Unterschied, wenn das Kind das immer gehört, oder?
00:09:53: Genau, dass sie davon glauben, über sich selber, oder?
00:09:56: Genau.
00:09:57: Du selbst auch ein Beispiel, das du selbst in der Schule erlebt hast.
00:10:02: Ja, genau.
00:10:02: In der Schule war es so, dass ich vier Jahre lang Mathelehrer hatte.
00:10:08: Ich muss dazu sagen, in Österreich ist das Schulsystem etwas anders.
00:10:14: Anfang dieser vier Jahre gab es so einstufige Tests.
00:10:20: Und da war ich ein Jahrgangsbeste.
00:10:22: Ich schrieb die beste Mathearbeit von sechs Jahren.
00:10:26: Wow,
00:10:26: Karin, krass, dass man das alles erfährt.
00:10:28: Ja, genau.
00:10:31: Und dann wurde mir so ein Leistungsgruppe einteilt.
00:10:35: Und ich bin zu einem Lehrer gekommen, der überhaupt nicht ermutigend war.
00:10:42: Und ich weiß nicht, ob er persönlich etwas gegen mich hatte oder ob er einfach irgendwie... Auf jeden Fall bin ich immer drangekommen bei ihm und... Es hat wirklich negative Sachen über mich ausgesprochen.
00:10:56: Überhaupt nicht der Mutigend und eher so niedermachend und demütigend teilweise und so.
00:11:02: Und meine Noten haben sich kapitän verschlechtert in Matten.
00:11:06: Und ich bin nach denen ich sehr schlecht war in Matten.
00:11:10: Warum?
00:11:10: Also hast du dich wie in ihm angestrengt, weil der Lehrer so blödsinn ist?
00:11:15: Ja, ich weiss nicht, ob ich es so genau ... Ich war ja noch ein Kind.
00:11:22: Aber wie ich den Rutschschluss gezogen habe, so ein Eis bringt eh nichts.
00:11:26: Oder habe ich von lauter Angst so blockiert.
00:11:29: Ja, gibt es auch oft.
00:11:32: Dass ich nichts mehr gewusst habe, wenn er mich etwas gefolgt hat.
00:11:36: Das wäre auch eine Möglichkeit.
00:11:37: Ich kann es nicht mehr sagen, auf jeden Fall bin ich wirklich schlecht worden in Matten.
00:11:41: Ja, es hätte auch auswirklichen können.
00:11:43: Ich habe das Jahr noch einen Umweg gemacht, weil ich mit der Schule, in der ich eine Welle mache, den gar nicht mehr zutraut habe.
00:11:52: Oder wie er denkt, hätte ich mir das auch gesagt, dass er mich dort nicht sieht.
00:11:56: Dann habe ich das Jahr einen Umweg gemacht und dann habe ich gedacht, nein, das ist mein Weg und ich mache
00:12:03: das.
00:12:03: Und haben das gemacht und haben den Kaufmenschermotoren gemacht mit sehr viel Mathe.
00:12:08: Ich habe freiwillig Mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe
00:12:31: mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe mathe
00:12:35: mathe mathe mathe mathe.
00:12:36: mat.
00:12:36: Von einer mega schlechten Motte-Schülerin zu so einer üblichen
00:12:38: Fliegerin.
00:12:38: Genau.
00:12:38: Aber es ist schon verrückt.
00:12:39: Also einfach die Worte, die dich so drückt haben.
00:12:42: Ja, genau.
00:12:44: Das ist schon etwas, was wir am Anfang gesagt haben.
00:12:48: oder ich bin so viel verantwortlich.
00:12:50: Gerade Menschen, die in der Schule mit Kindern arbeiten.
00:13:01: Das ist so, wir haben wirklich viel Verantwortung.
00:13:03: Wir können sehr viel, sehr gut machen und sehr viel, sehr schlecht machen.
00:13:07: Du sagst ja auch, wir sagten ja, wir hätten Verantwortung mit dem, was wir aussprechen.
00:13:13: Ja, absolut.
00:13:14: Bei den Kindern ist es klar, aber auch sonst, wenn ich irgendwo vorgesetzt bin und Mitarbeiter habe, wenn ich irgendwo Leute führe, dann ist es auch ganz klar.
00:13:28: Aber so scheint uns am Umfeld, oder?
00:13:30: Wir können einfach gut mit den Leuten reden oder eben nicht gut mit den Leuten reden.
00:13:36: Da glaube ich, wir haben schon sehr viel Verantwortung.
00:13:39: Ist man sich aber schon nicht so bewusst, weil es redet ja einfach, oder?
00:13:43: Das ist etwas so leicht und so schnell ist auch etwas über den Lippen, so schnell ist etwas gesagt.
00:13:49: Ja, und ich glaube, da ist es wirklich gut, wenn man das auch so, ja, wie die Frau gesagt hat, als Vorsatz, dass man, dass man einfach wirklich schaut, dass man einfach vor allem zu erlost und dann langsam ist im Antwort oder nicht irgendwie gerade das Gefühl hat, ja, wenn du mir jetzt etwas erzählst, dass ich nicht gerade irgendwie dir ins Wort falle und sage, ah ja, genau, das kenne ich, das ist so und so, sondern dir jetzt erst mal zu erlost und sag, ah ja, erzähl mir mehr, ich will dich gern verstehen.
00:14:16: Wir haben auch noch viel mehr praktische Tipps auf Lagergeld für dieses Gespräch.
00:14:22: Was ich mega spannend finde in der Bibel, hat es unglaublich viel zu diesem Thema.
00:14:27: Es gibt so spannende Fälle, z. B. wo man mega gefällt, heisst, mit einem winzigen Ruder lenkt der Steuermann ein grosses Schiff selbst bei heftigem Wind, wohin er will.
00:14:38: So kann auch die Zunge, so klein sie auch ist, enormen Schaden anrichten.
00:14:44: So kommen Segen und Fluch aus demselben Mund.
00:14:47: Oder auch für unbedacht Schwarz, der verletzt wie ein durchborendes Schwert.
00:14:52: Find ich auch noch recht steile Aussage.
00:14:54: Also, Bibel hat recht viel zu dem Thema zu sagen, gell?
00:14:58: Ja, genau, genau.
00:14:59: Also, das ist etwas, was mir auch immer wieder auffällt, wie viel die Bibel da zuzeit ist.
00:15:04: Und was ich auch gezeigt, wie wichtig es ist.
00:15:08: Ja, wie viel mir dort auch könnte bewirken, oder?
00:15:14: Die meisten Leute würde ich sagen, ich wäre sicher nie eine Gewalttätigung oder so.
00:15:20: Ich würde sicher nie irgendwie eine Brab schlau oder so.
00:15:24: Und doch merken wir den.
00:15:25: aber, was mir oft so mit unserer Worten anrichtet, kann auch oft sehr vernichtend sein oder wirklich auch Spuren hinterlau.
00:15:35: Ja, da ist die Bibel sehr klar und das finde ich sehr schön.
00:15:38: Hast du auch noch einen Pferd, oder irgendjemand, der so dir gefällt?
00:15:42: Ah ja, eine mega schöne, habe ich noch.
00:15:45: Lass kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was er baut und was notwendig ist, damit es Gnade bringen, denen die es hören.
00:15:58: Bin ich auch mega schön.
00:15:59: Ja.
00:15:59: Warum
00:16:00: ist dir das auch wichtig?
00:16:01: Weisst du, was in der Bibel steht?
00:16:05: Ich habe gerne den Blick in die Bibel.
00:16:07: Ich nehme mir das Herz, was dort steht.
00:16:12: Die Bibel gibt uns ganz viele Tipps und Hinweise, wie wir unser Leben führen können, damit es gelingt.
00:16:23: Was zum Leben führt.
00:16:24: Ich glaube, dass wir uns sehr orientieren können in der Bibel.
00:16:29: Ich würde gerne in der Bibel lesen und merke, dass ich mich ermutige und aufbaue und gibt mir einen guten Boden.
00:16:37: Ja, komm, ich rede über das.
00:16:38: Wie rede ich denn über mich selber?
00:16:41: Das hätte ich auch ganz viel damit zu tun, was denke ich eigentlich über mich selber.
00:16:46: Also eigentlich fängt es sich heute an, oder?
00:16:48: Ja, genau, es fängt bei den Gedanken an.
00:16:50: Ja, wenn man jetzt jemand fragt... Ob man selbst Gespräch führt, würde wahrscheinlich auch viele Leute nahe sagen.
00:16:58: Und ich glaube, also mir entständig Gedanken und auch Selbstgespräch.
00:17:05: Und oft sind die sehr destruktiv.
00:17:08: Und das ist auch etwas, was ich in der Beratung immer wieder erlebe, wo ich den WIR-Versuch anzuleiten, dass die Frau sich selber eine gute Freundin werdet.
00:17:22: Also stell dir vor, du gehst mit deiner Freundin spazieren und die seid dir da nicht negative Sachen.
00:17:30: Stell dir mal vor, du gehst mit deiner Freundin spazieren und die seid ja rot.
00:17:34: Nein, aber eigentlich hättest du noch so eine Haarwäsche.
00:17:39: Nein, rot.
00:17:40: Also, nein, eigentlich, also, die Kleider passen dir nicht.
00:17:44: Nein, Rot und, nein, das hättest du wieder etwas Unpassens gesagt.
00:17:48: Und ja, weiß ich nicht, was du dir so den ganzen Tag sagst.
00:17:51: Aber jetzt stell dir vor und dann kommst du zurück nach einer Stunde, spazierst und bist eigentlich völlig down.
00:17:57: Und was willst du machen?
00:17:59: Du willst dir sagen, sorry, du liebe Freundin, ich habe dich gerne, aber mit dir gehe ich nicht mehr spazieren, weil das macht mich nur, aber... Ja,
00:18:07: ganz sicher, genau.
00:18:08: Genau.
00:18:09: Das wäre der letzte Spaziergang gewesen.
00:18:10: Genau,
00:18:11: aber genau so gehen wir oft mit uns selber um.
00:18:14: wenn wir uns mal darauf achten.
00:18:17: Und ja, das ist etwas, was ich in der Beratung oft versuche, darauf hinzuweisen, achte ich mal, was du über dich aussprichst und was du über dich denkst, die ganze Zeit.
00:18:28: Und bist mit ein bisschen freundlicher mit dir.
00:18:33: Das
00:18:33: ist etwas,
00:18:33: was ich auch ausspreche.
00:18:35: Man sagt ja gar nicht laut,
00:18:36: oder?
00:18:37: Ja, genau, genau.
00:18:39: Genau.
00:18:40: Und das ist oft sehr unfreundlich und sehr destraktiv, wenn man mit alles selber rumgibt.
00:18:45: Und ich glaube auch, zu tiefsterst, wenn ich mit mir selber gut umgehe, kann ich auch wirklich gut mit meinem Umfeld, mit meinen Mitmenschen umgehen.
00:18:54: Wie kann man das denn lernen?
00:18:55: Was gibt es denn hier für Tipps weiter?
00:18:58: Wir können ja wie lernen so mit sich selber wirklich vielleicht reden, eben so selbstsprechend machen, oder?
00:19:03: Ja.
00:19:04: Genau, auf jeden Fall.
00:19:06: Und man kann sich viel einmal überlegen, was ist denn so irgendwie mein Hauptsatz, wo ich hab, oder?
00:19:13: Gitter hat so wie so, ja, so, so Sitz, wo er über sich ausspricht, wo er vielleicht von der Kindheit übernommen hat, zum Beispiel, ich knurre genügt, oder?
00:19:21: Das kennt ganz viele Leute, wo wir das Gefühl haben, so, ich knurre genügt.
00:19:26: Es ist egal, wie ich mich anstreng.
00:19:28: Es
00:19:29: ist einfach nie knurrig.
00:19:29: Es ist
00:19:29: einfach nie knurrig, genau.
00:19:34: Und da kann ich zum Beispiel, wenn ich das merke, dass ich so über mich denke, kann ich anfangen, mir sage, ich bin gnorg.
00:19:42: Ich bin gnorg.
00:19:44: Es ist gut.
00:19:47: was ich mache und so.
00:19:48: Dass man das wirklich tut, ich übe und lerne selber, also ja über sich Wurst sprechen.
00:19:54: Muss man da also wie Reminder haben, weißt du, dass man im Alter gar nicht so Sachen mega schnell verloren, man ist nicht in einem Muster wieder so schnell drin.
00:20:03: Gibt es denn da so wie auch eben so Hilfen?
00:20:06: Ja, auf jeden Fall.
00:20:07: Also man sagt ihm in der Psychologie, sagt man dem verankern.
00:20:11: Und das ist so, dass man sich wie auch dort vielleicht den Satz Überall hinschreiben, wo man es oft sieht, am Handy-Display, am Computer, vielleicht im Auto, irgendwo am amaturen Brett, wenn man viel unterwegs ist, irgendwo vielleicht auf dem Kühlschrank in der Wäschküche, wo auch immer man viel unterwegs ist, dass man sich dort Erinnerungshilfe macht, um das wirklich einüber, weil das braucht es einüber.
00:20:41: Gerade wenn es so prägig ist aus der Kindheit sind, sind sie ja oft sehr tief.
00:20:46: Wenn man das wie so übernommen hat, es ist egal, was man macht, es langt eh nie.
00:20:53: Dann ist das sehr tief prägt.
00:20:56: Und dann braucht es auch wirklich etwas, um das wiederum zu lernen.
00:20:59: Und man muss es ja auch glauben.
00:21:00: Oder wenn ich sage, ich bin genug, ich muss ja wie innerlich wissen, das stimmt wirklich.
00:21:05: Wie komme ich denn dort her?
00:21:08: Ja, also ich glaube schon, dass es wichtig ist, über dich auszusprechen, dass du dir es wie auch selber sagst.
00:21:17: Das ist sicher etwas, das sehr hilft und das ist sicher auch ein Prozess, was ein Titel darf.
00:21:22: Also, ja.
00:21:24: Aber hilft es auch
00:21:24: viel.
00:21:25: Es langt nicht einmal.
00:21:26: Ja, genau.
00:21:27: Und dass man vielleicht auch wirklich mit jemandem wie dir mal an den Hocken schaut, was glaube ich denn?
00:21:32: Ja,
00:21:32: genau.
00:21:32: Und warum
00:21:33: ist das denn nicht wahr?
00:21:34: und was ist denn wahr, oder?
00:21:35: Genau, genau.
00:21:37: Und Sparren ist ja das hier nicht.
00:21:38: Zulosst.
00:21:41: Neuro-Wissenschaftler Maria Brasseromer, auch bei Psychologien.
00:21:44: Sie hat mir gesagt, mal das Hirnchenlos zu tun, das ist so wichtig, dass es laut ist.
00:21:49: Dass man es laut ausspricht.
00:21:52: Und das Hirnchen ist aber an Neuroplastisch.
00:21:55: Es verändert sich, oder?
00:21:56: Es kann sich immer verändern, wir sind eigentlich immer am Lernen.
00:22:00: Und das ist ja das Schöne und der Mutigende auch.
00:22:04: Es muss nicht so bleiben wie es ist, sondern ich darf wirklich ... Ich darf das auch einüben und lernen und über mich aussprechen, dann wird sich das auch verhindern.
00:22:11: Es braucht halt ein bisschen Geduld.
00:22:14: Du hast gesagt, ich bin ängstlich.
00:22:16: Du hast eben gemerkt, dass es sich gar nicht gut macht.
00:22:18: Könnte man nicht einfach sagen, wenn man das jetzt vielleicht auch gar nicht ist.
00:22:22: Ich bin mutig oder ich bin stark oder alles, was sich nicht so erfüllt, kann man das einfach mal aussprechen und schauen, was passiert.
00:22:31: Ja, das klingt jetzt für mich so ein bisschen nach dem Zauberstab.
00:22:33: Ja, genau.
00:22:36: Also, Menschen sind ja einfach unterschiedlich.
00:22:38: Und ja, ich weiß jetzt nicht, ob das so zielführend ist.
00:22:41: Wenn du dir jetzt immer ihr redest, ja, ich bin mega mutig, weil du ja den Wehr vielleicht selber merkst, oh nein, das ist ja gar nicht stimmig.
00:22:49: Also es ist schon etwas, es ist schon etwas hier, wo zu dir passt und auch stimmig ist.
00:22:54: Und eben zum Beispiel, also bei mir ist den Wehr, ich habe den nicht gesagt, ich bin mutig, sondern ich kann den Anfang sagen, ich ... Ich bin sehr kompident mit dem Thema Angst, weil ich habe viel Erfahrung mit dem Thema Angst, aber ich bin grundsätzlich ängstlich.
00:23:14: Ja, wie das anders formulieren, dass es auf einem selten
00:23:17: passt,
00:23:18: aber positiv oder
00:23:19: dass es positiv
00:23:20: ist.
00:23:22: Und es ist ja auch so, dass der Kommunikationsstil der
00:23:25: Eltern
00:23:26: sehr prägt oder dass man da auch überlegt, was habe ich denn immer gehört, was habe ich über noch, was lasse ich los.
00:23:34: Und was möchte ich nicht weiterführen?
00:23:36: Oder gerade mit den eigenen Kindern?
00:23:38: Das ist so einfach, um in die gleiche Worte zu fassen, oder?
00:23:43: Ja,
00:23:43: ja.
00:23:44: Und das passiert ja auch immer wieder, dass man merkt, die Erfahrung macht auch jeder, der Mutter oder Vater wird, der denkt, ich bin irgendwie ... Sachen eigenschaften oder Sachen, die ich an meinen Eltern überhaupt nicht gerne gehabt habe, passieren mir aber gleich auch wieder.
00:24:06: Und auch dort darf man beim Herzig sie mit sich und Gnädig sie.
00:24:10: Ja, ich glaube, das ist wie auch normal, dass man ja wie auch einfach vieles übernimmt und einfach weiterführt.
00:24:16: Aber ich glaube, es ist einfach auch gut, wenn man das mal bewusst reflektiert und sagt, was will ich denn weiterführen und was will ich denn?
00:24:26: Was möchte ich auf ihr Klima in meiner Familie prägen?
00:24:30: Will ich meine Kinder einfach immer klein machen oder will ich meine Kinder gross sehen?
00:24:37: Wir haben ein Visavit, du warst bei mir in Visavit.
00:24:40: Dort hast du erzählt, dass du nicht immer so eine einfache Kindheit bekommst, dass du nicht viel Ermutigung ausgesprochen bekommst.
00:24:47: Was hat das jetzt mit dir gemacht?
00:24:49: Hast du das können?
00:24:52: Weisst du, hast du automatisch deine Kindermutung können?
00:24:55: Wie hast du gelernt, die Worte aussprechen, die du selbst nicht gehört hast?
00:25:00: Ich glaube, es ist beides.
00:25:02: Teilweise gelingt es mir.
00:25:04: Das ist für mich auch schön und auch für mich wieder heilsam.
00:25:10: Wenn wir es mit unserem Kind schaffen, einen guten Umgang, hat den Falt auch wieder auf uns zurück oder Teilung auf uns zurück.
00:25:22: Andererseits passiert es mir dann natürlich auch, dass ich sage, oh nein.
00:25:29: Genau so werde ich eigentlich ja nicht.
00:25:32: Und dann klingt es mir dann aber, dass ich den spät mich in den Arm nehme und sage, ja.
00:25:41: Ist das einfach so gegangen?
00:25:43: Hast du für das entschieden auch?
00:25:45: Also einfach so gegangen würde ich nicht sagen.
00:25:49: Ich glaube, es ist einfach ein sehr langer Weg von Heilung und von ja, auseinandersetzen mit sich selber, von reflektieren.
00:26:00: Wir haben da viel Ausbildung gemacht mit ma und ich als Ehepaar und ist mit der Zierextime auseinandersetzt und so.
00:26:13: Ich glaube, es ist schon mega zu schaffen.
00:26:17: Und ich glaube, es ist einfach auch der Glaube, ich glaube, ohne den... Ohne meinen Glauben wäre das auch nicht gegangen.
00:26:23: Ich glaube, das ist auch ganz viel Heilung passiert, dass ich das eben nicht so muss weitergeben.
00:26:28: Also deine Lebensgeschichte hört man im Visa wie, da kann ich euch nur empfehlen.
00:26:32: Wir tun sie natürlich nachher auch noch die Shownotes, aber jetzt wollen wir weiterreden.
00:26:35: Und zwar, wie rede ich mit anderen?
00:26:37: Es geht so im familiären Setting, aber auch zum Beispiel, wie rede ich mit meinen Arbeitskollegen?
00:26:43: Was sagst du dazu?
00:26:44: Wie rede ich mit anderen?
00:26:45: Was ist da wichtig?
00:26:49: Wir haben z.B.
00:26:51: bei uns auf dem WEC einen Spruch hängen.
00:26:53: Das ist genau das Verankere im Alltag.
00:26:58: Da steht drauf Goldgräber statt Mistkäfer.
00:27:04: Das ist einfach so.
00:27:05: die kleine Erinnerung, dass wir, wenn ein Mistkäfer, der dort immer ein Mist umwürre und sucht alles negative und alles Schwierige und holt das Führer, Und wir wollen nicht Mistkäfer sein, sondern wir wollen Goldgräber sein.
00:27:19: Und wir wollen das Gold und den Schatz suchen, auch wenn es manchmal verkraben ist.
00:27:25: Oder, wie du gesagt hast, bei den Kindern, wenn sie mit wirsten Sachen heimkommen, dann ist es schwer.
00:27:32: Das zoberst, oder?
00:27:33: Und dann muss ich vielleicht ein wenig graben und zum Goldfüchern holen.
00:27:38: Was heisst das dann ganz praktisch im Alter, also auch mit dem Mann zum Beispiel?
00:27:44: Ja, auch auf Versuche, wenn ich den Blick aufs Positive zu schärfe.
00:27:50: Ja, das ist etwas, wo man auch kein Übel mir auch gewöhnen und ich übe das positive Zege.
00:28:00: Und nicht immer noch das negative Zege.
00:28:02: Ich glaube, das ist auch etwas, was ich in viel Ehemann einschliefe, dass das so ein... Nögle dann wird oder dass man wie immer noch die schwierigen Sachen sieht oder wie noch das, wo der Partner nicht gemacht hat und noch Sette machen und was dann einfach auch so eine ja einfach nicht mehr eine freundliche Atmosphäre gibt.
00:28:22: Da kann ich mich selber auch immer wieder, mich selber auch immer wieder vorne.
00:28:25: Nein, ich will.
00:28:27: Ich werde meinen Mann rausgesehen, ich werde Goldgräber sehen, auch bei ihm, und werde mir die Sachen, die ich toll finde an ihm, oder die ich gesehen habe, er hat sich bemüht oder so, oder er hat mir welche Freude machen oder so, auch wenn es bei mir vielleicht anders ankommt, aber wie er das sieht und würdige und das aussäge.
00:28:48: Oft gehen wir so davon aus, dass der andere das ja eh weiß, oder?
00:28:52: Genau, genau, ja.
00:28:56: Und ich glaube, es ist einfach wichtig und gut, wenn man das aussägt.
00:28:59: Ja, nur im Bezug auf den Mann, aber auch auf die Kinder, z.B.
00:29:02: ich liebe dich oder ich kann dich lieben, wo ich sehe, ich bin stolz auf dich.
00:29:07: Eigentlich eine Sache, wo man denkt, dass sie wissen dich an.
00:29:10: Was hat denn wirklich ein mega Power, wenn man es weiss?
00:29:12: Ja, das wissen die ja.
00:29:13: Und gleich hast du wahrscheinlich die Erfahrung gemacht, wenn du dem Kind gesagt hast, hey, das ist jetzt so gut gemacht.
00:29:18: Man sieht gerade, wie sie grösser werden.
00:29:20: Wie es ist so, ja.
00:29:24: Und ich glaube, das ist einfach auch wichtig, weil eben das ist halt wieder das, das Negative, das kommt eh so schnell.
00:29:31: Oder das kommt ja wie automatisch, wo man fast gar nicht zurückhalte oft, bitte rumstehst du noch auf und das hast du noch nicht gemacht und das noch und das noch.
00:29:38: Oder das kommt einfach gerade so.
00:29:40: Genau.
00:29:42: Und wie er einfach beim Positiven Memorism eigentlich schwerer kleben, auch mehr bemühen.
00:29:47: Eine mega schöne Vorstellung, wenn das im Arbeitsumfeld so könnte geklappt werden.
00:29:51: Mit dem Goldkreber, statt
00:29:55: Mistkreber.
00:29:58: Und dann glaube ich, ist es einfach auch wichtig, wenn wir gut auf uns selber schauen, können wir dann auch besser mit anderen umgehen.
00:30:05: Wenn wir selber immer auf Anschläge sind, dann wird es uns auch nicht mehr gelingen.
00:30:11: Wieder das Liebevolle mit sich selbst.
00:30:14: Und es braucht so wenig Anstrengung.
00:30:16: Es ist einfach das Maul, wo man es reden muss.
00:30:19: Es ist manchmal gar nicht so viel, wo man es ... Es sind manchmal ein paar Wörter, die viel bewirken können.
00:30:25: Ja, und ich glaube schon, also die Haltung.
00:30:27: Die Haltung dahinter.
00:30:29: Die Haltung dahinter.
00:30:30: Und ich glaube, das ist halt schon ... Wirklich auch Arbeit irgendwie ... Also sich selbst reflektieren.
00:30:38: Und Haltung und den Wort, der ja etwas rauskommt.
00:30:40: Mhm.
00:30:40: Mhm.
00:30:42: Ja.
00:30:43: Ja.
00:30:43: Und es hat schon damit zu tun, wenn ich mit mir selber rede, so rede ich auch mit anderen, oder nicht?
00:30:48: Ja, ich
00:30:48: glaube schon, also wenn du nicht gut mit dir selber gehst, umgehen, dann wirst du es aufdauern, aber mit anderen nicht gut können.
00:30:56: Ein wichtiges Thema auch noch, wie rede ich über andere?
00:31:00: Also das Thema auch die Ratschen, so ein bisschen das, wo es so einfach ist und wo man dann so schnell in so einem ... Nein, eben nicht so einen guten Flow, den man in einem Flow manchmal mit so negativen kommt.
00:31:15: Warum haben wir das so drauf?
00:31:16: Weil eigentlich hören die Leute das nicht.
00:31:19: Also was dann so drüber geht.
00:31:21: Also warum ist es wichtig, dass man nicht ... schlecht über andere reden.
00:31:25: Ja, aber ich glaube, dass es gleich einen Einfluss hat.
00:31:29: Wenn jetzt so ein typisches Beispiel, das sehr häufig vorkommt und wahrscheinlich viel zuhören, auch genau kenne ich.
00:31:38: Im Spielplatz, oder?
00:31:40: Genau.
00:31:41: Mieter im Spielplatz, der anfangt über ihre Männer.
00:31:45: Schimpf und ja, und Mina macht auch das nicht, und das, und ja, und das kennst du auch.
00:31:50: Genau, wo denn wirklich so negativ kann werden.
00:31:53: Und ich meine jetzt nicht, dass man mit einer guten Freundin echt über Probleme geredet.
00:31:57: Das ist schwer.
00:31:58: Das hat ganz eine andere Qualität, sondern ich meine wirklich so, wenn es so ein Getragener wird.
00:32:08: Und ich glaube, dass das sehr wohl einen Einfluss hat auf deine Ehe, wenn du jeden Tag am Spielplatz sitzt und über den Markt herziehst.
00:32:17: Du hast vorher gesagt, das hier nicht los zu.
00:32:20: Und das prägt auch das Bild von dem Mann, wo du hast.
00:32:24: Und das prägt den Umgang, wo du mit ihm hast.
00:32:27: Und es ist natürlich, es gibt ja den Virus einer Dynamik, oder wenn sich mehrere Mötre treffelt und so miteinander trefft.
00:32:36: Und man tut sich auch den Via gegessitig mitziehen.
00:32:39: Oder es gibt den Virus einer eigenen Dynamik und einer negativen Soge, oder?
00:32:44: Und jetzt könnte man z.B.
00:32:45: auch mal probieren und sagen, hey, was findest du echt toll an dem Maar, z.B.
00:32:50: Einfach so, ja, ein bisschenhaltig dort ändern.
00:32:54: Und wenn man es positiv hat.
00:32:55: Oder
00:32:56: einfach, ja, oder man könnte auch sagen, ich habe mich entschieden, ich möchte eigentlich nicht negativ über meinen Maar reden.
00:33:05: Ich möchte jetzt nicht mitmachen.
00:33:08: Hey Karin, wie kommen wir jetzt ganz konkret?
00:33:11: Also weisst du, haben wir hier konkrete Tipps für den Alltag?
00:33:17: Ich habe jetzt z.B.
00:33:19: bei diesem Blogbeitrag von dieser Frau gelesen, dass sie einfach mal überlegt hat, was red ich eigentlich von morgen bis abends.
00:33:26: Sie hat sich das dann wirklich ganz konkret überlegt.
00:33:29: Also einfach den Alltag Revue passieren lassen, was red ich?
00:33:33: alles von morgen bis am Abend.
00:33:35: Ist das eine konkrete Umsetzung?
00:33:37: Oder weisst du, was für Tipps du hast?
00:33:38: Wie konkret können wir in diesem neuen Jahr mit diesem Vorsatz zum Beispiel starten?
00:33:44: Ja, das ist natürlich megacool, wie dir Frau das vorschlägt.
00:33:47: So, wirklich, also sehr reflektiert, daran sich das vielleicht auch aufschreiben.
00:33:53: Und, ja, vieles passiert dir so schnell und so unbewusst in unserem Alltag, oder?
00:33:58: Und, ja, da ist das eine megagute Möglichkeit, dass man sagt, ja, ich schrieb mir das mal auf.
00:34:04: Was rede ich?
00:34:05: Oder, eben, ich nehme mir vor, ich mach das einfach nicht mit.
00:34:09: Und all die Sachen, die wir schon gesagt haben.
00:34:11: Genau.
00:34:12: Sich
00:34:12: wirklich einen bewussten Vorsatz an die Konkrete zu machen.
00:34:16: Kannst du helfen, so der Klassiker, der mir an die Ich-Botschaft erkennt?
00:34:20: Ich rede einfach von mir.
00:34:22: Ja, absolut.
00:34:26: Das macht einen riesigen Unterschied, oder?
00:34:27: Ob ich Beispielsocke auf dem Boden ... Weiss nicht, wer das kennt.
00:34:32: Nein, es kann nicht.
00:34:33: Also ... Weisst du, wenn der Partner oder die Kind die Söcke
00:34:38: umliegt?
00:34:39: Aha, doch, das kann ich sehr gut.
00:34:40: Ja, genau.
00:34:41: Es hat mich schon gewusst.
00:34:42: Ja, du
00:34:42: hast das nicht gewünscht.
00:34:44: Das ist voll bei uns mit Söckeln.
00:34:45: Ja, genau.
00:34:47: Genau, und es macht einen Riesenunterschied.
00:34:49: Du sagst, nein, du bist so schlampig, hast du nicht einmal deine Söcke weggehoben und immer liegen deine Söcke um.
00:34:59: Nimm doch die Söcke und tue sie doch in die Wäsche.
00:35:02: Oder so, oder?
00:35:03: Oder ob ich eine Ich-Botschaft draus mache und ob ich sage, wenn die Söcke da am Boden liegt, das stört mich mega.
00:35:12: Mir ist es mega wichtig, dass wir aufgrund haben und es stört mich, wenn die Söcke da umliegt.
00:35:17: Nimm sie bitte, wenn du siehst.
00:35:20: Macht ein Reiseunterschied, oder?
00:35:21: Das stimmt, das stimmt ganz anders.
00:35:24: Ein anderes Wort, das du ihnen gebracht hast, das ich mega schön finde, ist das... Benedizere.
00:35:29: Benedizere.
00:35:30: Ja, das stimmt schon so schön.
00:35:31: Kannst du uns das etwas näher bringen?
00:35:33: Genau, Benedizere ist latinisch und es bedeutet so viel wie Segne.
00:35:40: Und wenn man es wortwörtlich übersetzt würde, auch gut zusprechen.
00:35:44: Also wenn ich dich durch Segne, dann tu ich dir gut zusprechen.
00:35:49: Ja, ich finde das so schön, oder?
00:35:51: Und ich glaube, wir sind alle berufen Menschen Segne.
00:35:57: Ich kann dich segnen, indem ich dir gut zuspreche.
00:36:00: Das finde ich sehr schön.
00:36:01: Es könnte ja auch konkret anliegen sein, dass man sagt, wie ich möchte, wie ich nicht mehr vor jedem aus meiner Familie oder aus meinem Arbeitsumfeld, dass ich mindestens einmal über etwas Gutes sagen, über Ermutungen, einmal im Tag, habe ich mir vorgestellt, das wäre sehr
00:36:17: schön.
00:36:18: Absolut, sehr schön.
00:36:20: Wichtig ist, dass man echt bleibt, dass man bei der Wahrheit bleibt.
00:36:24: Das stimmt.
00:36:25: Ja, dass wir ... Ja, genau.
00:36:27: Das kommt sehr gut an.
00:36:28: Nicht künstlich.
00:36:29: Ja,
00:36:29: genau.
00:36:31: Ich glaube, das spürt man auch, wenn es so künstlich ist.
00:36:33: Und ich
00:36:37: würde das denken, bevor man redet, finde ich auch noch spannend.
00:36:41: Dass man sich so dankpausen gönnt.
00:36:45: Das habe ich mir noch aufgeschrieben.
00:36:47: Das finde ich auch schön.
00:36:50: Ich bin auch sehr schnell im Antworten, aber dass man so wie langsam im Reden wird.
00:36:55: Ja,
00:36:55: genau.
00:36:56: Genau, schnell im Zuhallose und langsam im Rede, dass man wirklich zuerst mal, bevor ich, es hätte vielleicht etwas mit verzichtet, zu tun, oder wenn man wieder so das Gefühl hätte, ich weiß genau, und ich habe da meinig dazu, und ich muss sie das jetzt gerade sagen, und ich habe da etwas zeige dazu, dann wird es, Herr Schneich, ich nehme es gegenüber wichtig und ich lasse dir zu, auch habe ich sich wirklich schon verstanden, so, oder?
00:37:24: Möglicherweise meinst du ganz etwas anderes, als ich das Gefühl habe, oder?
00:37:28: Und ich lasse wirklich zu.
00:37:30: Und ja, ich habe nicht gerade meine Meinung oder meine Haltung aufgedrängt.
00:37:35: Verzichten kann sich wie auf eine schnelle Antwort oder vielleicht auch mal auf meine Meinung?
00:37:39: Ja,
00:37:39: genau.
00:37:40: Genau.
00:37:41: Und ich kann dann auch meine Meinung mal stehen lassen, vielleicht, ja?
00:37:44: Das ist also schön.
00:37:45: Die Mutter Teresa hat doch es mal gesagt in diesen Worten.
00:37:49: Das stimmt oder ist von der Mutter Teresa, wo sie sagt, sie prüft ihre Worte immer auf das, ob sie wirklich notwendig sind, ob sie in voller Wahrheit gesprochen werden und ob sie aus Liebe gesagt werden.
00:38:02: Das ist ein riesiger Ziel, aber eigentlich sehr schön, oder?
00:38:06: Ja,
00:38:06: sehr schön.
00:38:07: Und wenn man es versucht, sich an dem zu orientieren, dann ist das wirklich sehr, sehr ein guter Vorsatz.
00:38:16: Und was ich auch noch überlegt habe, was auch in das innen geht, ist auch, Wort halten.
00:38:23: Weisst du, es hat doch einmal mit dem zu tun, was ich sagen kann, mit meinen Worten, halte ich mich an das.
00:38:30: Ja, genau.
00:38:30: Und auch so, dass sie verlässlich sind und sich auch nicht ausreden.
00:38:37: Mir passiert das oft.
00:38:39: Weiss nicht, ob du das auch kennst, wenn man mal irgendwann am Sport kommt oder so.
00:38:46: Denn ja, und ich sage Entschuldigung, dass ich Sport gekommen bin oder so.
00:38:51: Ja, und dann heisst es oft so, gerade so, ja, ja, es ist ja kein Wunder bei dem Verkehr und ja, es ist ja klar, mit der Kind ist es schwierig, zum Pünktlich aus dem Haus zu kommen.
00:39:03: Und ich habe mir den Wien für mich angewöhnt, zum sagen, hey, nein, es war im Fall nicht kind.
00:39:12: sondern ich an Schlechteimt.
00:39:15: Und ich glaube, das macht auch etwas aus und das ist auch ... Ja, für mich ist das wir auch selbst erziehe ich.
00:39:23: zum auch ja mich nicht auf meine Kind ausreden, sondern sagen hey nein, ich hätte mir sie besser müssen einteilen.
00:39:29: Oder sagen das ist ja etwas wirklich, von dem ich mir angewöhnt hatte, wie auch ehrlich sie und vielleicht hat wie auch, vielleicht fühlt sich sie im ersten Moment ein bisschen an, wie ein Gesicht verlieren oder so oder und sagen hey nein, sie ist im Fall nicht der Verkehr gewesen, sondern ich bin ja auch schon zu spät abgefahren.
00:39:45: Ja.
00:39:46: Damit tue ich mich ein Stück wieder aus selberer Zier.
00:39:50: Weil sonst ja, kann ich mich ja immer ausreden, oder?
00:39:52: Und sage ja, ja, der Verkehr, ja.
00:39:54: Das ist ja gar nicht mehr möglich, pünktlich zu ziehen, oder?
00:39:57: Also achzi, oder authentisch?
00:40:00: Ja, achzi und damit auch mir selber, das will ich, ich glaube, das ist ja auch etwas menschlich, dass man gern mal versucht, irgendwo Schlüfe und irgendwie, oder?
00:40:09: Und da sind wir so kleine Sachen, die ich mir gar nicht gewöhne, zum Nein, ich bin ehrlich mit mir selber und ich tue mich auch nicht da irgendwie, meine Fehler verheimlichen oder irgendwie so, sondern ich stehe dazu und muss ane stehen und sage Nein.
00:40:27: Ich bin Sparco.
00:40:30: Ich habe mir Zeit nicht gut einteilt und das ist mir unangenehm.
00:40:33: Und dann werde ich auch versuchen, es zu schaffen und es nächstes Mal pünktlich zu sein.
00:40:37: Und wenn ich selber sage ja ja Trin, dann weiche ich dem Aussen, dass ich selbst vielleicht etwas ändern müsste in meinem Zeitmanagement.
00:40:49: Sehr spannend Karin.
00:40:50: Danke dir vielmals.
00:40:52: Ich finde aber ein Thema, das ich sehr gerne mit dir noch zum Schluss anschauen will, ist, was, wenn es nicht klappt, hat.
00:40:58: Wir haben auch nicht darüber gesprochen, dass es sehr wichtig ist, dass wir überlegen, was wir sagen, weil wir Verantwortung haben über unser Maul, das aus unserem Maul herauskommt, dass wir hier gut überlegen sollen.
00:41:10: Und gleich passiert es mir so viel, dass ich dann einfach merke, oh nein, jetzt habe ich ausgerufen, jetzt habe ich wieder genau das gesagt, was ich nicht haben will.
00:41:19: Auch, dass ich einen schlechten Tag hatte und dass Amix so sagt.
00:41:26: Das passiert ja einfach.
00:41:27: Oder das ist ja unser Leben.
00:41:28: Was denn?
00:41:29: Das passiert einfach, sonst wäre es nicht normal.
00:41:33: Das passiert einfach.
00:41:35: Und ich glaube, mega ein Schlüssel ist einfach so beim Herzigkeit mit sich selber auch.
00:41:44: Wenn man so in einer Selbstverurteilung kommt, dann kommt man wieder in eine Negativspirale.
00:41:49: Ich schaffe es eh nie und ich kann es eh nicht.
00:41:53: Uns bringt eh alles nichts.
00:41:55: Aber wenn es mir gelingt, auch beim Herzig mit mir selber zu sein, dann schaffe ich es auch wieder, um zu sagen, jetzt bin ich wieder Trinkheit.
00:42:07: Jetzt habe ich es aber gemerkt.
00:42:08: Das ist ja schon mal viel, wenn man es merkt.
00:42:10: Oder dann kann man es auch verändern.
00:42:11: Und das nächste Mal nehme ich es mir wieder vor.
00:42:14: Also gerade wenn wir jetzt das Thema Vorsatz haben können, wir sind am Anfang vom neuen Jahr.
00:42:19: Und da lasst man vielleicht so und denkt, ja, er hat all die guten Tipps gehört, die wir jetzt so weitergegeben haben und denkt, ja, moll ich möchte, also jetzt ändere ich mich im Leben.
00:42:29: Man merkt vielleicht auch, wir reden viel, einfach so drauf los.
00:42:32: Ja, was könntest du jetzt da sagen zu dem Vorsatz, wie man das umsetzen kann?
00:42:36: Ja, genau.
00:42:37: Also, ich würde den Tipp geben, wenn man jetzt denkt, oh ja, das sind alle so gute Tipps, die möchte ich jetzt alle umsetzen, denn wird das mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren, weil es dann einfach zu viel ist.
00:42:51: Und darum möchte ich dir jetzt mitgeben, wenn du seist, du möchtest dir aus dem Podcast jetzt heute ein Vorsatz nehmen.
00:42:59: Oder möchtest du dir etwas umsetzen, auch in deiner Kommunikation, wie du mit anderen rettest oder mit dir selber, dann gebe ich dir der Tipp, dass du dir einen konkreten Punkt übernimmst.
00:43:12: Vielleicht kannst du jetzt noch mal ein paar Minuten dir Ruhe gönnen und noch mal Druck überlegen.
00:43:20: An die Themen, die wir jetzt gerade haben und vielleicht kommt der Eipunkt in den Sinn, ein ganz kleiner Punkt, wo du findest auch mal, das ist etwas mega schönes, das hat mich berührt, da möchte ich drauf bliebe, dann nimm dir ein konkrete Punkt vor und nicht gerade fünf, sondern einen und versuch, dort Rats bliebe und das i zu üben.
00:43:39: Und erst wenn das wirklich so du das verinnerlicht hast und das problemlos klappt, erstellen.
00:43:48: Nimmst du dir den nächsten Punkt vor.
00:43:50: Einfach nur den Podcast lassen lassen, zum Beispiel später.
00:43:54: Genau, der steht dir immer so vorführen.
00:43:55: Genau, danke dir vielmals Karin.
00:43:57: Ich wünsch dir ein mega gutes neues
00:44:00: Jahr
00:44:01: und schön, dass wir miteinander weiter unterwegs sind.
00:44:04: Danke Ruth, das wünsch ich dir auch, freut mich auch
00:44:06: sehr.
00:44:10: Bist du ein Mistkäfer oder doch ein Goldgräber?
00:44:13: Das ist ein Bild, das mir bleibt.
00:44:15: Karin Rappos ist psychosoziale Beraterin mit eigener Praxis zu wetzigen im Zürich Oberland.
00:44:21: Mehr zu ihrer Arbeit gibt es bei uns in der Show Notes.
00:44:24: Auch zum Vis-a-Vis, das vor ein paar Wochen ausgeschraubt wurde, tun wir euch gerne den Link rein.
00:44:30: Da war Karin Rappos bei mir zu Gast und hat ihre bewegende Lebensgeschichte erzählt.
00:44:35: Danke dir vielmals fürs Zulassen und danke von Herzen, wenn du unsere Vision, unsere Leidenschaft mitreist, Podcasts zu machen, die Menschen ermutigen, berühren und inspirieren.
00:44:46: Wir brauchen finanzielle Unterstützung.
00:44:49: Erefmedien, die der Podcast produziert, ist nämlich ein Spendenwerk.
00:44:53: Mehr zum Spenden auch bei uns in den Show-Notes.
00:44:56: Danke dir viel, vielmals.
00:44:57: Einen guten Start auch dir.
00:44:59: In diesem neuen Jahr, wir begleiten euch noch so gerne weiterhin.
00:45:04: Ich bin Ruth
00:45:04: Stutz.
00:45:05: Psycho-hygiene.
00:45:08: Coaching für Geist und Zähl.
00:45:10: Ein Podcast von Erefmedien Schweiz.
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