People Pleasing – es allen recht machen
Shownotes
Kennst du das Gefühl, ständig für alle da zu sein, die Nöte anderer lindern zu wollen und Erwartungen zu erfüllen? Dabei wirst du immer unzufriedener, weil die Ansprüche nie enden und du dich selbst langsam verlierst? In dieser Folge sprechen Host Tabea Kobel und Psychotherapeut Ernst Meier über People Pleasing: das ständige «Ja sagen», obwohl ein «Nein» längst angebracht wäre. Gemeinsam schauen sie darauf, woher dieses Muster kommt, warum es sich oft richtig anfühlt und uns trotzdem erschöpft. Es geht um alte Schutzstrategien, verletzte innere Anteile, Selbstwert und die leise Sehnsucht nach Balance. Eine Folge für alle, die spüren, dass sie nicht mehr nur funktionieren wollen, sondern wieder bei sich ankommen möchten.
Kontakt:
War diese Folge hilfreich für dich?
- WhatsApp: 078 410 19 45
- Instagram: https://instagram.com/psychohygiene_podcast?igshid=MzRlODBiNWFlZA==
- Webformular: http://www.erf-medien.ch/podcast Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über diese Kanäle!
Experte:
Der 75-jährige Psychotherapeut Ernst Meier ist zwar offiziell pensioniert, doch seine Passion, Menschen in psychologischen Fragen zu begleiten, bleibt ungebrochen. In seiner Wohnung hat er dafür ein Beratungszimmer eingerichtet, in dem er weiterhin regelmässig Klientinnen und Klienten empfängt. Er ist verheiratet, Vater und Grossvater sowie ein vielseitiger Musiker. Besonders das Alphorn öffnete ihm auf seinen Reisen – einer weiteren grossen Leidenschaft – viele Türen und bescherte ihm unvergessliche Begegnungen.
Host & Autorin:
Tabea Kobel
Links:
Homepage Ernst Meier: https://www.psychotherapie-meier.ch/Ueber-mich/
Unser Podcast wird durch Spenden finanziert: https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/
Danke dir für deine Unterstützung. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können.
Transkript anzeigen
00:00:00: Eigentlich macht man es recht, aber für die Ränder, aber für sich selbst nicht.
00:00:04: Und Recht machen ist eben nur, wenn beide im Boot sind.
00:00:08: Psycho-hygiene.
00:00:10: Coaching für Geist und Seele.
00:00:12: Ein Podcast
00:00:13: von RF Mediaschweiz.
00:00:17: Du rennst vom Einten zum nächsten Termin, wirst zugesagt, dass du am Wochenende noch ein Dessert mitbringst.
00:00:23: Und dann kommt noch ein Freundin und bräuchte ein Offnungsohr.
00:00:27: Dabei ist doch inner in den Dudelisten, die schon längst schon abgeschaffen sind.
00:00:31: Aber du hast einfach nicht können Nein sagen, weil es wäre doch nicht recht.
00:00:35: Es ist ja deine Freundin.
00:00:36: Und es erbringt ja auch alle etwas mit.
00:00:38: Oder vielleicht wäre es ja enttäuscht, wenn ich jetzt dort nicht auch noch dabei wäre.
00:00:43: Wer kennt es?
00:00:45: Wer will es doch einfach gerne allen recht machen?
00:00:48: Und dabei vergissest dich selber ganz fest.
00:00:51: Zusammen mit dem Psychotherapeut Ernst Mayer geben wir diesen Muster heute nach und finden heraus, woher das Peoplespleasing oder eben das Recht zu machen eigentlich kommt und wie das auch ganz mühsam werden kann für einem selber und zum Feld.
00:01:05: Und natürlich auch, wie wir auch Schritt für Schritt eine Veränderung in unser Leben bringen können.
00:01:10: Schön bist du mit dabei.
00:01:11: Ich bin der Biakobel.
00:01:17: Ernst Mayer versind in einem neuen Jahr und wir haben ... Ich hätte es gefunden, wenn wir ein Tutsis machen, auf das neue Jahr.
00:01:24: Ist
00:01:26: gut, ganz dünnes ist es.
00:01:28: Freut mich, Ernst.
00:01:28: Darf ich mir noch einmal eine neue Folge machen?
00:01:32: Wir haben es vom Thema, dass alle recht machen wollen.
00:01:35: Ein People-Pleasing.
00:01:37: Wenn ein Tier letztes Mal passiert, dass zu einer Situation gekommen ist, wo du gemerkt hast, dass du in dieser Situation alle recht machen
00:01:46: möchtest?
00:01:47: Zuerst denkst du nicht, jetzt muss ich aber wirklich suchen.
00:01:49: Je länger ich daran denke, desto mehr ist mir in den Sinn gekommen.
00:01:53: Oh, da hast du ein bisschen.
00:01:54: Und da, und da, und da.
00:01:56: Also, letztes Mal ist es passiert, wenn ein lieber Freund mich gefragt hat, ob ich mit ihm eine Ausstellung komme auf Zürich.
00:02:03: Wir kennen ihn schon sehr lange, aber wir haben es schwierig.
00:02:08: Und dann hat er gerade noch den Samstag vorgeschlagen, was eigentlich für mich nicht ein guter Tag ist, weil er eigentlich mein Paar-Wochen-End immer samstens gesund ist.
00:02:18: Und dann habe ich aber gemerkt, es war wichtig, ihn zu sehen, um vielleicht in dieser schwierigen Beziehung etwas zu kiten.
00:02:26: Ich habe noch nicht zugesagt.
00:02:29: Zuerst noch mit meiner Frau abgesprochen und sie war gerade froh, um den Freisag.
00:02:35: Zum Glück.
00:02:36: Das war natürlich noch eine Hilfe.
00:02:39: Aber wir machen viel Kompromiss und eigentlich ... Im Prinzip schlecht ist es ja nicht.
00:02:47: Also schlecht hat es ja für Geschlusszeichen.
00:02:49: Aber es müssen einfach andere Teile daran glauben, die man übergeht.
00:02:52: Und das ist dann nicht gut.
00:02:54: Das ist dann die Schwierigkeit.
00:02:55: Vielleicht können wir gerade mal schnell definieren.
00:02:57: Wir haben von People Pleasing geredet.
00:02:59: Das ist das englische Wort.
00:03:00: Alle wollen Recht machen.
00:03:02: Wie kann man das definieren?
00:03:03: Was
00:03:03: heisst es?
00:03:04: Mir wurde relativ schnell in das Sprich in Sinko aller Leute recht getan.
00:03:09: Die Kunst, die eigentlich niemand kann.
00:03:12: Also man will aus irgendeiner Grund, dass einfach den anderen gut geht.
00:03:16: Und da kommt jetzt schon das Problem, unabhängig, ob es mir dann auch gut geht.
00:03:21: Und wenn ich natürlich die Motiv anlange, wieso mache ich das?
00:03:26: Ja, vielleicht möchte ich einfach so everybody starling sein, dass alle einfach mich toll finden.
00:03:32: Oder ich möchte ihnen nicht, dass irgendein Konflikt ausbricht oder dass schwierig wird.
00:03:38: So ein Harmonie-Thema, vielleicht
00:03:39: noch?
00:03:39: Ja, absolut.
00:03:41: Harmonie, so das.
00:03:42: Herrmann-Eiser, natürlich auf Englisch.
00:03:44: Mit der Lage, dass man nicht zu viel Englisch
00:03:46: ist
00:03:46: in Wörtern.
00:03:47: Aber da hat auch sehr viel gefurscht.
00:03:50: Ja.
00:03:50: Wo kommt denn das Bedürfnis, dass man das möchte, in allen Gefahren, oder dass man es eben recht macht, dass man das anderen gut geht?
00:03:58: Ja.
00:03:59: Es gibt da einfach verschiedene, aber ich denke, es ist irgendwo das ur-biologisches Bedürfnis.
00:04:06: Also wenn man einen anderen Tag früher nicht denkt, Die hätte noch überleben können, wenn sie der Gemeinschaft sind.
00:04:12: Man hat nicht gemeinsam Samgo Jagger, Peria, Frauen gemeinsam kochen, seine Höhlen schützen müssen.
00:04:20: Das ist noch gegangen, wenn man miteinander auskommt.
00:04:23: Das ist ein sozialer Kitt oder ein sozialer Öl, das einfach macht, dass diese Beziehungen vielleicht nicht einmal gut, aber meistens, dass sie funktionieren, dass man auf den Jagdendebären erleidet oder dass man einfach als Familie funktioniert.
00:04:40: Und da gehört irgendeine Form von, ich komme gut aus oder einigermaßen aus miteinander einfach dazu.
00:04:48: Aber
00:04:48: das ist ja eigentlich gar nicht unbedingt das Problem.
00:04:52: Wenn man schaut, dass man miteinander gut aussieht, ist das eigentlich noch gut.
00:04:56: Ja,
00:04:57: das finde ich aber wichtig.
00:04:59: Auf diesem Boden passiert es dann oder entsteht es.
00:05:03: Das ist gut.
00:05:04: Aber wenn es zu viel ist, wenn ich nur die anderen im Fokus habe, dass ich immer mich ständig frage, ist es jetzt gut?
00:05:12: Dann kann ich David erzählen oder mögen mich die anderen?
00:05:17: Dann wird es einfach schwierig.
00:05:20: Bis ich selber schaue, merkt man, dass ein Teil, das hier vielleicht irgendwo verletzt ist, dramatisiert ist, das ich schütze.
00:05:29: So soll ich diese Strategie in Anspruch nehmen.
00:05:35: Eigentlich ist es eine Schutzstrategie, die mir hilft, dass ich nicht mit meinen Ängsten konfrontiert werde.
00:05:44: Mit meinem Trauma.
00:05:45: oder mit dem Schmerz, das ich vielleicht in meiner Jugend erlebt habe.
00:05:50: Also wenn man jetzt wie merkt, man geht hier zu fest über sich aus, also kann man da vielleicht irgendwie sagen, wie es sich dann anfühlt, wenn es dann eben zu viel ist, weil ein gewisser Teil ist ja gut, aber wenn ist
00:06:04: es dann zu viel?
00:06:05: Ja, klar.
00:06:05: Also eben, selbst einerseits ist es etwas wie ein brinder Fleck, eigentlich ist man sich diesen Teil nicht so bewusst, wo man schützt.
00:06:13: Aber man merkt, dass man es natürlich schon, wenn ich jetzt irgendwo dazu sage und da und da und dann ist mein Terminkalender voll überlastet.
00:06:22: Ich bin einfach nur müde, weil ich von einem Termin zum anderen laufe.
00:06:26: Ich fange vielleicht mehr an Vorwürfe zu machen und sage, wieso hast du schon wieder gesagt?
00:06:31: Hitsch doch.
00:06:32: Oder ich mache den anderen Vorwürfen.
00:06:34: Also das macht natürlich überhaupt keine gute Gefühle.
00:06:37: Und ist dann auch ein soziales Problem, weil ... Die anderen werden dann auch mit Vorwürfe überhüpft.
00:06:44: Und das ist nicht so gut.
00:06:47: Du hast jetzt gesagt, das ist etwas, was man schützt, vielleicht ein Traum, etwas von früher.
00:06:53: Was kann denn das sein, dass man dort jetzt diese Schutzstrategie angewendet oder angewendet?
00:07:00: Also, jetzt wenn ich irgendwo ... Wenn ich mit einem Angststhema oder einem Traumathema habe, merke ich immer wieder, wenn das triggert wird, dann werde ich traurig, agressiv, ich komme flucht im Puls über.
00:07:19: Dann versuche ich, irgendwo wie eine Panzer rundum zu machen.
00:07:26: Wenn ich eine Suchtthematik habe, dann trinke ich vielleicht und dann merke ich nicht mehr so, was mich bedrängt oder was mich verletzt.
00:07:34: Oder wenn ich eben preise, wenn ich anderen gefallen mache, dann bin ich bei den anderen und nicht bei mir, bin ich abgelenkt und fühle mich in dem Moment gut, bin geschützt.
00:07:46: Und eben, die anderen finden es vielleicht auch noch toll, weil dann wird es auch nicht so persönlich.
00:07:53: Aber es hat einen Preis, dass ich nämlich, also jetzt in dieser Sprache diese Teile mir ... die eigentlich zur Wendung gebraucht werden, die auch gefragt werden, wie geht es dir?
00:08:05: Was brauchst du?
00:08:07: Was hast du für einen Sinn so?
00:08:08: Mit denen bin ich nicht im Kontakt, aber die sind gleich da und die rebellieren dann manchmal.
00:08:15: Dann denke ich es zu.
00:08:17: Und kann so einigermassen stabile leben, aber so die Tüftenfriedenheit macht das nicht.
00:08:24: Gleich ist es hier.
00:08:25: Man sieht die anderen mehr als sich selbst.
00:08:31: Man hat etwas erlebt, das so ein Reflex auslöst.
00:08:36: Aber wie findet man das denn aus?
00:08:39: Was ist es denn?
00:08:40: Man muss bei den Wurzeln anfangen, dass man dann sagen kann, okay, ich ... Ich schaffe das jetzt auf und lasse es auch anders an.
00:08:50: Du hast gesagt, wie blinde
00:08:52: Flächen, die
00:08:54: man vielleicht gar nicht unbedingt merkt.
00:08:55: Man sieht, man rennt von Termin zu Termin, aber man kann es irgendwie wie nicht bremsen.
00:09:03: Ideal ist natürlich, wenn man in einem Umfeld lebt, wo vielleicht ein lieber Freund oder liebe Freundin sagt, mir fällt auf.
00:09:11: Immer wenn wir uns nachher sehen, Überhöfst du mich mit Vorwürfen oder du machst mir alles zu lieb?
00:09:19: Aber man spürt dich gar nicht.
00:09:21: Ich weiss gar nicht, wie es dir geht.
00:09:22: Manchmal habe ich das Gefühl, es geht dir gar nicht so gut.
00:09:25: Das ist doch der Idealfall.
00:09:28: Oder ich suche mir professionelle Hilfe, mit einem Selbstsorgen, mit einem Psychotherapeut drüber.
00:09:38: Und dann komme ich natürlich schon auf so einen Teil, weil ein kleines Problem ... Der, der eigentlich in die Therapie kommt.
00:09:46: Er ist eher der intellektuelle Teil.
00:09:48: Der, der etwas wahrnimmt.
00:09:51: Aber der hat nicht das Problem.
00:09:53: Das Problem hat einen anderen Teil.
00:09:55: Aber der arbeitet irgendwo im Unbewusst.
00:10:01: Aber zu dem habe ich keinen direkten Bezug.
00:10:03: Aber er meldet sich.
00:10:05: Er ist uns zufrieden.
00:10:06: Er ist gestresst.
00:10:07: Er macht Vorwürfe.
00:10:08: Aber mir ist das gar nicht so bewusst, dass das ein verletzlichen oder verletzten Teil ist.
00:10:13: Vielleicht
00:10:14: müssen wir hier eine ganz kurze Einschub machen.
00:10:16: Du redest von verschiedenen Teilen.
00:10:17: Kannst du das ganz kurz erklären?
00:10:19: Ja, genau.
00:10:19: Das ist noch wichtig.
00:10:21: Ja, tatsächlich.
00:10:23: Es ist auch eine Methode, die man so wie mit einer anderen Team schafft.
00:10:29: Das hat jemand anderes gesagt.
00:10:31: Unsere Personen, wir sind ein Verein, wir sind Wieners Mosaik, hat ganz viele Teile.
00:10:36: Die einen sind bewusst an der Oberfläche, so wie wir jetzt gerade, wo miteinander hin- und herfragen, antwortselben.
00:10:44: Und andere Teile, die beobachten von außen, was so läuft.
00:10:49: Und dritte Teile sind die unbewussten.
00:10:52: Vor allem die Verletzten, die traumatisierten Teile.
00:10:57: sehr engschtliche Teile.
00:10:59: Und die kommen nur dann auf, wenn es wirklich triggert, wäre das noch etwas Dramatisches passiert.
00:11:05: Oder vielleicht, wenn ich im Gespräch bin, wo genau das zum Thema ist, dann kann es sein, dass ich plötzlich berührt werde.
00:11:13: Ich habe letztendlich die Sendung bei Viktor Frankl gesehen.
00:11:16: Da ist der österreichische Psychotherapeut.
00:11:24: und er erzählt, wie er letztlich bei den Eltern blieb.
00:11:29: Wer dem erzählen, hat plötzlich die Tränen bekommen.
00:11:32: Dann war es klar.
00:11:33: Jetzt ist er mit einem ganz tiefen, verletzten Teil in Kontakt, der ihm geholfen hat, die Entscheidung zu treffen, nämlich bei den Eltern zu bleiben.
00:11:43: Dann ist es klar, aber meistens sind die einfach abgespalten.
00:11:48: Also kann man gut tuten, wenn man jetzt wie merkt.
00:11:51: Man ist in dieser Situation, dass alle recht machen.
00:11:56: Wo kommen vielleicht Gefühle auf?
00:11:58: Was ist dort passiert bei einem in der Kindheit?
00:12:04: Ja, genau.
00:12:05: Und dann kann es sein, da ist geschwistert eine Konstruation untereinander sehr entscheidend.
00:12:12: Wenn ich irgendwo vielleicht ein Sandwich-Kind war, also zwischen der Melddiste und dem Jüngsten.
00:12:18: Ich musste immer gegen Uwe ... ... strampeln, aber ich musste mich nicht aussetzen.
00:12:24: Ich hatte nie so meinen Platz.
00:12:26: Ich habe dann vielleicht andere Strategien gehört, dass ich dann zum Beispiel ... ... der Sunnyboy geworden bin.
00:12:35: Wenn ich der Sunnyboy bin, dann schauen die anderen auf mich.
00:12:39: Ich komme aufmerksamkeit über ... ... dass das eine Hilfe sein kann, um mit einer schwierigen Biografie ... ... oder mit einer herausfordernder Biografie umzugehen.
00:12:50: Es kann sein, dass man ein Kind nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen hat oder so, dass man dann dort irgendwo wie probiert hat, indem man es bei den anderen geht, die Bedürfnisse abholt und die erfüllen, dass man dort wie merkt, so komme ich aufmerksamkeit über.
00:13:07: Absolut.
00:13:08: Oder zum Beispiel der Jüngste.
00:13:10: Das war meistens der Pflegelicht.
00:13:12: Die Eltern hatten schon ganz viele Erfahrungen in ihrer Erziehung.
00:13:16: Die älteren Brüder und Schwester haben mit erzogen.
00:13:20: Und so hätte er vielleicht gar nicht viel machen müssen.
00:13:22: Er konnte einfach smile, strahlen und dann ist es gut gewesen.
00:13:28: Aber er hat vielleicht viele Saison gar nicht gelernt, wie die anderen, die kämpfen müssen und sich etwas erarbeiten können.
00:13:36: Ja, damit weiss man vielleicht gar nicht so, was man selber möchte, weil man immer die Bedürfnisse der anderen meingehört.
00:13:45: Das kann natürlich sehr sein, oder?
00:13:47: ist es auch sehr ein empathischer Mensch, der sehr viel von den anderen aufnimmt und merkt auch, wenn ich bei den anderen so eingehe, wenn ich Lose, wenn ich Antworten habe, dann freut ich das, weil ich bei denen so die Resonanz miteinander bin.
00:14:05: Und in denen geht es gut.
00:14:07: Aber vielleicht mit mir selber bin ich viel weniger oder gar nicht in Resonanz.
00:14:12: Was hat das dann vielleicht auch mit dem Selbstwert zu tun?
00:14:15: Oder hat es mit dem Selbstwert zu tun?
00:14:17: Die Statistik zeigt natürlich auch, dass zwischen den People Pleasing und einem schwierigen Selbstwert, das dann natürlich schon zusammenhängt.
00:14:27: Weil wenn ich ja auf die anderen Achte, wenn ich die Pleasen, wenn ich schaue, dass es dann gut geht, dann geben die mir wieder Rückmeldungen und bestätigen mich.
00:14:39: Aber ich komme Bestätigung noch immer von den anderen über oder vielleicht auch nicht so.
00:14:44: Aber mich selbst bestätigen, das wäre im Prinzip das, was gesund ist, was meine Entwicklung hilft.
00:14:53: Aber das ist so weit zu vernachlässigen.
00:14:55: Ich muss es immer auswärtsholen.
00:14:57: Und das mache ich eben, indem ich einfach gefällig bin für die anderen.
00:15:03: Warum fällt es einem denn so schwer?
00:15:05: Also wieso fällt es einem denn so schwer, wenn wir jetzt in diesem Thema drin ist, nein zu sagen?
00:15:12: Vielleicht merken wir ja irgendwie so, eigentlich ist es zu viel, aber ich muss mich jetzt
00:15:16: sagen.
00:15:16: Ja, es kann natürlich sein, dass dann der Andere mich überseht, übergeht oder dass bei mir dann eben auch anfangen, nein sagen.
00:15:27: Also irgendwo bin ich dann wieder mit der Angst konfrontiert.
00:15:30: Oder ich habe das Gefühl, wenn ich nein sage, dann mag mich dann nicht mehr.
00:15:35: Und dann schenkt er mir nicht mehr viel Aufmerksamkeit.
00:15:39: Oder es hat sonst irgendwie ... Konsequenzen.
00:15:42: Ich bin vielleicht irgendwo angewiesen.
00:15:45: Vielleicht beruflich, oder weiss ich was.
00:15:49: Und ich habe irgendwo den Angst, wie man sagt, von Verhaltenskonsequenzen, dass da noch einmal eine Quittung kommt.
00:15:59: Es klingt mega streng, oder?
00:16:02: Ja, aber es ist irgendwo auch ein Irrtum, oder?
00:16:06: Also, nein, sagen ... ist vielleicht auch der Angst, ich verletze daran.
00:16:12: Wobei Nein sagen würde, ich spüre meine Grenzen.
00:16:17: Und ich bin achtsam, meine Grenzen zu respektieren.
00:16:23: Und es gibt ganz viele Art, oder wir sind so einige, um zu sagen, man muss ja nicht gerade einen Strophs nehmen und den anderen so anstehen.
00:16:31: Natürlich übertrieben, aber man kann ja zum Beispiel sagen, du.
00:16:35: Schön, dass du mich gefragt hast.
00:16:37: Ich mache das gerne für dich, aber im Moment bin ich einfach unter Druck.
00:16:40: Wie weißt du dann zum Beispiel die nächsten Wochen?
00:16:43: Oder im Moment geht es nicht, aber das Telefon, aber heute Abend hätte ich Zeit.
00:16:49: Oder wenn man in dieser Art so mehr die kleinen Schritte wählt, Angebot macht.
00:16:56: Und auch am anderen sagt du ... Ja, hat man eine andere Wertschätzung.
00:17:01: Ich kann mir sagen, dass du mich gefragt hast, ich fühle mich auch geirrt.
00:17:05: Aber im Moment leidst du nicht rein, weißt du, ich bin im Stress.
00:17:08: Und dann kenne ich eigentlich niemanden, der dann baut.
00:17:12: Aber
00:17:13: dann sagt doch, jetzt musst
00:17:15: du.
00:17:15: Ja, genau.
00:17:16: Ja, das stimmt.
00:17:18: Was hat es denn jetzt, wenn man das immer wieder übergeht?
00:17:21: Also wenn man jetzt immer wieder sagt, hey ... Komm, das bringe ich auch noch ein.
00:17:26: Ich mache das jetzt noch.
00:17:27: Oder wenn man vielleicht, wie findest du, ah, man geht sich längere Zeit.
00:17:33: Was kann das für Folgen haben?
00:17:36: Ja, Langzeit ist schon nicht so gut.
00:17:39: Es ist eine Strategie, die man immer wieder macht.
00:17:42: Und in unserem Hirn eine Strategie, die man immer wieder in diesem Sinn übt.
00:17:48: Aber in einer schwierigen Art, das verfestigt sich halt schon.
00:17:53: Es wird sehr stark zum Lebensstil.
00:17:57: Gerade die Menschen, die sich irgendwo aufgupfen.
00:18:01: Früher für einen älteren Teil, die auch die Pflege übernommen haben.
00:18:06: Das halbe Leben lang.
00:18:08: Das ist schön und sehr sozial.
00:18:11: Es ist auch lieb in deinem nächsten, aber nicht wie dich selbst.
00:18:16: Wenn man das Leben lang hat, hat das seine Bedürfnisse vernachlässigt.
00:18:20: Das ist nicht gut.
00:18:21: Das kann einem krank machen.
00:18:23: Das kann auch zu einer Verbitterung kommen.
00:18:27: Dass man so in einem Vorwurfsmodus, auch ein Leben, oder sogar ein Gott, wieso hast du?
00:18:34: Und das macht natürlich nichts, diese Lebenszufriedenheit, die man sich wünscht für sein Leben.
00:18:41: Merkt man irgendwie, dass man bitter wird?
00:18:44: Wahrscheinlich nicht die anderen.
00:18:46: Man merkt einfach, mit diesem Mensch ist es anstrengend.
00:18:50: Wenn man mit dem zusammenkommt, dann sagen wir vielleicht noch, okay, ein Kaffee, aber irgendwann nach einer Stunde bin ich einfach müde.
00:18:59: Ich mag es nicht mehr hören.
00:19:01: Also heisst das, dass solche Menschen oft etwas lagen über Situationen?
00:19:09: Ja, schon.
00:19:11: Wobei, es gibt ja Kulturen, die das sehr gut können.
00:19:15: Klagen, eine so dienare östliche Kultur, da ist das einfach ein Teil der Kultur.
00:19:20: Wer klagt, ist alt und wer alt ist, kommt zuwändig über.
00:19:24: Und wenn man dort nicht klagt, ist es ein bisschen blöd.
00:19:26: Weil
00:19:26: man keinen zuwändig überkommt?
00:19:29: Ja,
00:19:29: genau.
00:19:29: Ist das so, also das hat im Fall auch etwas mit der Kultur
00:19:33: zu tun?
00:19:33: Absolut.
00:19:34: Aber in unserer Kultur, wenn jemand sagt, es gibt Kontklagen, das gibt es natürlich auch.
00:19:41: Das funktioniert aber so jammer, wenn es die anderen wieder gut hat.
00:19:46: Ich glaube, da sieht man sich nicht sehr oft.
00:19:48: Oder das sind die Pflichtbesuche.
00:19:51: Die macht man dann, aber die erluckt man dann, dass man mit ihm wieder ein bisschen rausstuht oder dass sie nicht so häufig sind.
00:19:57: Also es klingt ja nicht so lässig.
00:19:59: Also da irgendwie ... Möcht man ja das nicht?
00:20:01: Man erreicht eigentlich das Gegenteil.
00:20:04: Man möchte es den anderen recht machen.
00:20:07: Und indem man es eigentlich recht macht ... Macht man das Gleiche nicht
00:20:13: recht?
00:20:14: Eigentlich macht man es recht, aber für die andere, aber für sich selbst nicht.
00:20:18: Und Recht machen ist eben nur, wenn beide im Boot sind.
00:20:22: Der andere um meine eigene Seele.
00:20:25: Und das ist vielleicht auch eine Lebenskunst, an die Griechen übrigens sehr gefördert, das Ars wie Wind.
00:20:34: Wie bin ich in dieser guten Balance, dass ich miteinander mit der Gemeinschaft Aber auch mit dem Himmel, mit Gott, gut im Kontakt bin und gleichzeitig mit mir selber.
00:20:46: Und das habe ich nicht einfach in die Wiege geleitet.
00:20:49: Also an dem schaffe ich das eigentliche Lebensaufgabe.
00:20:53: Aber Menschen, die man merkt, mit denen ist, man gerne zusammen.
00:20:57: Die sind irgendwo in dieser Balance.
00:21:01: Oder wenn man manchmal sagt, er hat es ihm Frieden gefunden.
00:21:04: Oder in der Bibelstadt, im Alttest, er starb alt und lebensamt.
00:21:09: Der hat irgendwo den Frieden gefunden, diese Balance.
00:21:12: Und da ist es einfach gut.
00:21:14: Stimmt, das klingt auch sehr schön.
00:21:17: Das ist schon etwas erstrebenswärts.
00:21:20: Ich glaube, niemand würde ablehnen, wenn man sagen würde, du kannst mega zufrieden sein mit dir und deinem Umfeld.
00:21:29: Es gibt immer wieder viele, die jammert sich selber auch.
00:21:33: Ich merke auch, es gibt Dinge, die einem stören und dann jammert man drüber.
00:21:37: Oder es tut einem etwas weh, oder es ist irgendwas, und dann jammert man drüber.
00:21:41: Und wenn die anderen zulosen und dann die Tränen überkommen, oder einem weht die Hilfe und man fühlt sich selber gut, dann kann man sagen, ja, so was, oder dann ist es okay.
00:21:52: Aber wenn es eben eine Seite ist, dann ... Ist nicht so gut.
00:21:56: Dann ist es nicht gut.
00:21:58: Möcht man das irgendwie verändern?
00:22:00: Wie könnte man das verändern?
00:22:02: Das ist natürlich auch die andere erste Frage.
00:22:05: Will ich das überhaupt?
00:22:07: Oder kann ich einigermassen mich so durchwursteln?
00:22:11: Komm einigermassen klar.
00:22:14: Ich glaube, ich will es dann, wenn der Riedensdruck hier ist.
00:22:18: Oder vielleicht auch, wenn ich einen Partner habe, der sagt, hey, so nicht mehr.
00:22:23: Ich gehe.
00:22:25: Oder der Chef droht und sagt, da muss etwas ändern.
00:22:30: Und was könnte das alles genau sein, was sie jetzt oder das Gegenüber jetzt zu triggert?
00:22:36: Du hast gesagt, es gibt Sachen, dass jemand immer jammert zum Beispiel oder eben so nicht so bei einem ist, wenn man dann in der Situation ist, dass man sich trifft.
00:22:48: Ja, also zum Beispiel in einer Familie sind plötzlich einfach Kinder, die Frau hat den Ausbildung gemacht, ist sehr gut qualifiziert und lebt jetzt einfach nur noch für den Mann und für den Kind, für das Kind und das Haus.
00:23:05: und der Mann hat sie immer überzeugt, aber es ist doch gut, man hat es doch gut.
00:23:11: Die Frau hat dann vielleicht immer gesagt, okay, eigentlich haben wir es gut.
00:23:15: Wir sind doch eine Familie und haben immer eine Familie.
00:23:18: Aber mit jedem Jahr wird es einfach unzufrieden und unzufrieden.
00:23:23: Ganz vieles, aber auch Ressourcen.
00:23:25: Potenzial konnte sie nicht wickeln.
00:23:27: Vielleicht der Mann.
00:23:29: Aber sie ist heisseitig.
00:23:30: Und sie hat nicht so eine Balance gefunden.
00:23:33: Und irgendwo kommt dann manchmal die berühmte Lebensmitte oder die Midlife Crisis.
00:23:39: Und vielleicht sind Frauen früher einen geblieben.
00:23:42: Und heute gehen sie halt mehr oder sagen, das kann doch nicht sein.
00:23:48: Das könnte ein Beispiel sein für so eine Situation, wenn man es immer noch aus Recht macht.
00:23:54: Das ist gar nicht so einfach, gerade wenn Kinder hier sind.
00:23:57: Ich gehöre ja von vielen Mami's.
00:23:59: Das sind zuerst alle andere.
00:24:01: Und dann kommt mir irgendwann noch ich vielleicht.
00:24:04: Ja, genau.
00:24:05: Und da ist natürlich auch so ein bisschen, wie soll ich sagen, auch so ein bisschen ... Der Typ ist eine weibliche Biografie, die mehr als die Männer zu einer eigenen, sich aufzupfen, ihre Ideale zu lassen und die einfach für die Familie oder für den Mann.
00:24:21: Das kann jahrelang gut gehen.
00:24:24: Oder vielleicht die frühen Generationen.
00:24:26: Die haben das, wenn man das so sagen darf, durchgezogen.
00:24:30: Sie haben irgendwo auch Kraft gehabt, vielleicht auch mehr Leidensfähigkeit.
00:24:34: Da habe ich einige.
00:24:36: Ich habe gemerkt, die haben das geschafft, aber heute ist es einfach anders.
00:24:42: Heute ist es sensibler und fragt sich dann, vielleicht stimmt das noch für mich.
00:24:48: Aber vielleicht haben die ja schon jahrelang darüber geredet, aber sind nie auf die Ebene gekommen.
00:24:55: Also wenn man das heute merkt, oder jemand liebt es, sagt mal Partner, Partnerin einem darauf aufmerksam macht und sagt, hey, irgendwie, ja, das hast du jetzt schon lange.
00:25:04: Oder man selbst, wenn man das merkt, ist einfach genug heute unten.
00:25:08: Was kann man denn machen?
00:25:10: Also sicher nicht.
00:25:11: Am anderen sagen du, du sollst jetzt endlich militär
00:25:13: sein.
00:25:15: Aber selbst, wenn man sie jetzt merkt?
00:25:16: Ja, also wir sagen dem dann so eine Nicht-Botschaft zu haben.
00:25:20: Also sagen du, ich leide einfach drunter und es geht mir einfach nicht mehr gut.
00:25:25: Und ich merke auch, ich weiss nicht, was ich schlafen schlechte oder ich werde uns friedener.
00:25:31: Ich würde gerne mit dir das professionell angehen.
00:25:36: Du könnt mir vorstellen, dass man miteinander arbeiten könnte.
00:25:42: Weil du bedeutest mir etwas.
00:25:43: Das
00:25:44: wäre jetzt gegenüber, oder?
00:25:45: Ja,
00:25:45: genau.
00:25:46: Was kann man dann machen, wenn man selbst merkt, dass man hier irgendwo den People-Pleasing verfallen
00:25:53: ist?
00:25:53: Ja.
00:25:54: Also es geht ja auch um den Glaubenssatz, wo man ihn sich hat, wo einem irgendwie sagen, jetzt musst du es allen erheben.
00:25:59: Ja,
00:26:00: und es ist gut, wenn er mit der anderen kommt, auch zuerst ist.
00:26:05: Irgendwo heisst es in der Bibel, liebe deinen Nächsten, aber das heisst eben auch, wie dich
00:26:09: selbst.
00:26:10: Aber halt je nach Generation, da schaut man auf Seindmeer oder auf Sander.
00:26:15: Aber auch hilfreich wäre es schon, vielleicht ist man immer eine ... Das ist ein Umfeld in einem Freundeskreis, der ganz offen ist.
00:26:23: Aber das ist doch auch nicht so an seine Gehäufung.
00:26:27: Oder man hat so etwas wie ein Bestfriend, also eine Freundin, in der man vertrauensvoll darüber reden kann.
00:26:33: Aber wahrscheinlich am hilfreichsten ist es einfach, therapeutische Hilfe zu suchen.
00:26:39: Und zwar auch jemanden, der mit der Sorteile arbeitet.
00:26:43: die blinden Flecken aufnehmen, die Verletzungen, das wäre schon noch wichtig.
00:26:47: Das würde jetzt eine Therapie machen?
00:26:50: Man würde vor allem schauen, was das gegenüber leidet.
00:26:55: Dann würde es wahrscheinlich sehr schnell auskommen.
00:26:58: Eigentlich ist man irgendwo unglücklich, weil die anderen reklamieren und sagen immer, dass man Vorwürfe und unglücklich sei.
00:27:08: Wenn wir im Laufe des Gesprächs merken, da hat es Teilen, die einfach verletzt sind, die übergegangen sind, die auch eine Sehnsucht in sich tragen, die gar nicht erleben dürfen, oder die Bedürfnisse haben, die einfach übergegangen werden.
00:27:24: Therapie wäre natürlich auf der einen Seite, dass wir diese Schutzfunktion von dem Pleaser auch würdigen.
00:27:33: Der ganz persönliche Rätmer mit dem, also natürlich mit der Stimme.
00:27:36: vom Patient und sagt, es ist schön, dass du da bist.
00:27:39: Du hast einen guten Job gemacht, vielleicht schon sehr lange.
00:27:43: Aber vielleicht können wir dir noch einen anderen Job geben, den du wirklich sammeln bist.
00:27:48: Und dann kommen wir irgendwann mit diesen anderen Teilen in Kontakt, den verletzten Teilen.
00:27:54: Ich würde ihm vielleicht auch sagen, es ist schön, dass du da bist.
00:27:57: Und auch, wir sind mit diesen Alpen.
00:28:01: Also, und wir fragen, es ist gut, wenn ich dort aussage, wie darf ich dir sagen?
00:28:05: Dann sagt er, ich sei vielleicht der Verletzte oder die Verletzte.
00:28:09: Und dann frage ich, ja, bist du schon lange da?
00:28:12: Dann nimmst du den Patienten?
00:28:14: Dann sagt er, ja, schon sei Kindheit.
00:28:17: Und dann frag ich, was hat dich dann immer verletzt?
00:28:20: Und dann würde ich vielleicht sagen, ja, die Eltern haben immer beim Ältesten geschaut und der Mittler, der ist einmal bevorzugt worden.
00:28:28: Der Dritt konnte Klavier spielen, und für mich ist nichts mehr übrig geblieben.
00:28:32: Ich konnte dann einfach Sanibo sein.
00:28:35: Und es wird mir irgendwo auch die Eltern einbeziehen, natürlich im Rollerspiel.
00:28:42: Wenn wir wahrscheinlich hören, dass die Mutter sagt, ich habe vier Kinder, es war schwierig, ich habe noch mal einen Mann versorgen, ich musste noch zum Erwerb beitragen.
00:28:50: Ich hatte gar keine Zeit.
00:28:52: Ich würde mir irgendetwas sagen, ja, kann ich verstehen.
00:28:54: Und dem verletzten Teil würde mir dann sagen, ich verstehe, dass du verletzt bist, weil jedes Kind verdient Liebe und Anerkennung.
00:29:05: Und ich kann das verstehen, dass es dir nicht geht, gut geht.
00:29:08: Du bist einfach zu kurz gekommen.
00:29:10: Also du hast jetzt da wirklich ganz an den Wurzeln ansetzt, oder?
00:29:14: Was ist dort passiert?
00:29:16: Da zumal ... Warum ist das überhaupt entstanden?
00:29:20: Dass wir jetzt so ... Heute immer noch da ist, dass man es an den Rechten machen möchte, obwohl das eine Schutzfunktion war, die man als Kind hatte in diesem Sinn.
00:29:29: Spannende ja auch, wo du sagst, ich merke viel, wenn ich irgendetwas habe, das mich stört, dann möchte ich das ja weghaben.
00:29:38: Und du hast jetzt gesagt, dann sagst du schön, bist du da?
00:29:41: Absolut.
00:29:43: Der verletzte Teil fühlt sich natürlich auch wertgeschätzt, denn er hat nie Aufmerksamkeit bekommen.
00:29:48: Und jetzt sagt ihm plötzlich, dass es schön hier ist.
00:29:52: Und Sander, der noch entscheidend ist, der verletzte Teil hat das Gefühl, wegen mir ist es, dass es nicht gut ist.
00:30:00: Ich bin geschuldet, auch weil ich sogar geschuldet bin, dass den Eltern nicht gut gehen.
00:30:04: Und dass man mit diesem Teil klaren machen kann.
00:30:09: Du bist ein Kind, du hast zur Wendung verdient.
00:30:12: Deine Eltern haben einfach keine Zeit gehabt.
00:30:14: Es ist nichts, dass mit dir etwas falsch ist, sondern es ist einfach in eurer Familie nicht gut gelaufen.
00:30:20: Also wenn man den Teil der Irrtum hier korrigieren kann, dann kann man ihn befähigen und sagen, du hast jetzt die Möglichkeit, etwas zu verändern.
00:30:31: Und dann kann man natürlich noch andere Teile spielen.
00:30:34: Dann würde ich meinen Gegenüber ... Wie würdest du mit einem Kind umgehen, der so traurig ist und verletzt ist und sich zurückgezogen hat?
00:30:45: Und dann sagt der Teil, der in der Therapie kommt, ja, ich würde mit dem reden, ich würde ihn in die Arme nehmen, ich würde das Kind trösten.
00:30:54: Und dann schaut man, in diesem inneren Team, also etwas wie in einem fürsorglichen Teil, hat jeder noch eine Art.
00:31:02: Und dann würde man dann aktivieren und den viel sorglichen Teil mit dem verletzten Teil aufpassen.
00:31:11: Das wäre die Kernarbeit.
00:31:13: Absolut.
00:31:15: Das muss man immer bemerken, dass man da leise drin ist.
00:31:20: Oder gibt es schon Sachen, die man vorher noch machen könnte, bevor man in die Therapie geht?
00:31:25: Absolut, das ist schon wichtig.
00:31:27: Nicht einfach, dass ich in der Therapie zahle.
00:31:30: Hätte
00:31:31: ja gar keinen Platz.
00:31:32: Genau, das kann auch dazu sein.
00:31:35: Meine Botschaft ist eher ... Einfach, wenn der Kern verletzt ist, braucht er irgendwo Zuwendung.
00:31:41: Aber es passiert natürlich schon ganz viel.
00:31:45: Wir nennen das selbst für Sorge, wenn man einfach achtsammer ist mit sich selber.
00:31:51: Also, dass so die Bibel wieder sagt, liebe Dein Nächster, wie Dich selbst.
00:31:56: Also natürlich, Gott, man fängt an Dein Nächster, wie Dich selbst.
00:31:59: Also, wenn ich das ernst im Wei ... mich selbst und wenn ich mir anfange zu überlegen, wo wie kann ich selbstliebe ausdrücken, ohne dass viele haben dann einfach Angst zu werden, dass man eine Ego
00:32:11: ist.
00:32:12: Ja, das ist ja genau aber ein Problem.
00:32:15: Dass man eben nicht das Gefühl nicht möchte, dass man eine andere Person irgendwie davor einen Kopf stößt oder ihr irgendwie sagt, dass sie vielleicht nachher traurig ist oder so, dass sie jetzt
00:32:31: gar nicht.
00:32:32: Aber wir haben immer das Gefühl, wir machen alles noch für mich selbst.
00:32:38: Viele sind sensibilisiert und stufen sich wirklich als Egoist, oder haben die Befürchtung.
00:32:44: Es ist einfach nicht so, es ist irgendwo eine Balance.
00:32:48: Ich habe einen Ansatz, wenn es mir gut geht ... Geht es den anderen?
00:32:54: Gut.
00:32:55: Ob die anderen sagen, dass es gerade umgekehrt.
00:32:57: Aber eine so gute Selbstfürsorge fängt irgendwo an, dass ich achtsam bin, wie schlafen.
00:33:04: Ich habe meinen Nötigen schlafen, dass ich achtsam bin auf meinen Terminkalender.
00:33:10: Ich gehe mit den Kindern um.
00:33:12: Dass ich mir irgendwo eine Hilfe habe.
00:33:15: Dass ich mich mit meinem Partner mehr abspreche.
00:33:18: Oder mit den Eltern.
00:33:19: Oder mit dem Chef.
00:33:22: dass ich nicht einfach nein sagen muss oder ich sage über alle ja, sondern dass man sich eine Art wie kann aushandeln miteinander, schauen was stimmt für dich, was stimmt für mich.
00:33:34: Also, man kann praktisch das üben, vielleicht hast du uns hier irgendwie mal, wenn man jetzt gerade merkt, Termin kalendervoll, man hat Kinder, man hat Partner, man hat einfach zu viel und man bringt es nicht in die Woche.
00:33:47: Okay.
00:33:48: Also eine Form, die ein paar sehr oft machen.
00:33:52: Ich selber auch anwende mit meiner ... Also anwenden, die wir manchmal machen, die französischen Themen.
00:33:57: Wir machen das sogenannte Zwiegespräch.
00:33:59: In diesem Zwiegespräch nimmt man sich ein, zwei Stunden.
00:34:02: Man sagt, man macht so Zipfeisten von sieben acht Minuten.
00:34:06: Und während dieser sieben acht Minuten kann jeder einfach das sagen, was ihm wichtig ist.
00:34:13: Aber mit ich Botschaft ich rede von mir.
00:34:17: Im letzten Wochenende war es für mich schwierig, weil es regnete oder beschneitete.
00:34:25: Ich habe noch zu viel erledigen müssen.
00:34:28: Ich hätte gerne Tausend Taschen gemacht und ich war irgendwo unzufrieden.
00:34:32: Ich rede von mir.
00:34:33: Aber nicht wegen dir war das so.
00:34:36: Nicht im anklagenden Modus, ja nicht.
00:34:41: Aber dass ich über meine Gefühle sage, wir sind nicht gut gegangen.
00:34:44: Ich war traurig, es hat mich beschäftigt.
00:34:48: Nachher wickeln die Leute das Handy, dann wechseln sie an eine andere sieben Nacht oder zehn Minuten, reden die Leute wieder von sich.
00:34:57: Dann kommt es wieder zu mir.
00:34:59: Es geht darum, dass ich am anderen eine Antwort gehe auf das, was gesagt ist.
00:35:04: Dann bleibe ich wieder bei mir.
00:35:06: Und so geht es hin und her.
00:35:09: Meine Erfahrung mit den Paaren, die ich geschafft habe, der Eigenbeziege ist, dass man da für ganz tiefe Ebene kommt, dass man auch ganz viel von anderen, die das Beam läuft, versteht, dass ich anfangs mehr meine tieferen Teile, die diese Bedürfnisse haben, verletzt sind, in denen ich näher komme.
00:35:31: Das ist eine Form, die ich habe.
00:35:33: sich sehr bewährt.
00:35:35: Es braucht Zeit und es braucht wirklich eine, zwei Stunden, wenn man gestört ist.
00:35:40: Aber kann man natürlich auch mit einer Freundin oder einem Freund machen?
00:35:44: Absolut klar!
00:35:45: Das muss jetzt nicht ein Partner oder ein Partner sein.
00:35:46: Nein, nein, nein.
00:35:47: Aber eben, man kann selber irgendwo mit sich lernen in Kontakt kommen.
00:35:53: Wie selber herausfinden.
00:35:54: Was sind da diese Bedürfnisse?
00:35:55: So eigentlich, wo man bei mir ist?
00:35:57: Absolut.
00:35:58: Also, das finde ich ein absoluter Schlüssel.
00:36:01: Kontakt kommen, in Resonanz kommen, mit etwas ganz Tiefen in Verbindung kommen.
00:36:06: Und für mich auch ein sehr spirituelles Thema.
00:36:09: Aber wenn ich mit mir in Verbindung komme, dann komme ich mit den anderen Tiefen in Verbindung.
00:36:15: Und dann komme ich auch mit Gott im letzten in Verbindung.
00:36:18: Aber bei mir fängt es irgendwo an.
00:36:20: Ich finde, es ist ja nur die halbe Mietis erkennen.
00:36:24: Weil man kann jede Woche wieder in diesem Zweck sprechen und wieder im gleichen.
00:36:28: Ziemal drinnen
00:36:30: sein.
00:36:30: Ja, das ist noch ein ganz wichtiger Punkt.
00:36:32: Das ist auch meine Kritik an der früheren Fram-Deuferpsychologischen Therapie.
00:36:37: Die haben sehr viel erkennt.
00:36:38: Aber halt dann haben wir über Jahre immer das Erkennen geschult.
00:36:42: Aber es ist auch nicht so wahnsinnig viel weitergegangen.
00:36:45: Keine Veränderung?
00:36:46: Ja, genau.
00:36:48: Ich mache es zum Beispiel bei meinen Patienten so, dass die Teilen dann auch Aufgaben überkommen mit am Schluss.
00:36:54: Was
00:36:54: denn zum Beispiel?
00:36:56: Also der, der ... Ungerne Neiseite-Kommunikator, der kann zum Beispiel die Aufträge über das er jeden Tag, am liebsten einer Person, nein muss sagen.
00:37:07: Oder jeden zweite Tag.
00:37:09: Oder wenn es ganz schwierig ist, einmal pro Woche.
00:37:12: Aber dass man irgendwo das übt und schult und dann auch Tagebuch führt.
00:37:18: Und man muss ja nicht gerade jetzt mit beim ... Mit dem Schwierigsten anfangen wir nicht zu sagen, wo ich bin, wo man sagen kann, der Person kann ich sagen.
00:37:27: Nein, ich sage es einfach heute Morgen nicht, vielleicht heute Abend.
00:37:30: Und so soll sich also kleine Erfolgserlebnisse holen.
00:37:35: Also dass man ihnen spürt und wirklich sagt, okay, nein, das möchte ich wirklich.
00:37:40: Eigentlich habe ich hier eine negative Gefühl in diesem Moment, weil es überhaupt nicht in meinen Zeitplan passt oder das, was ich mir vorgenommen habe.
00:37:51: Hey, jetzt gerade ist der falsche Zeitpunkt.
00:37:53: Ja,
00:37:54: also passiert ja sehr oft, dass einem jemand anruft und dann hast du Zeit.
00:37:58: Und dann sagt er, wenn man preisamt, ja, ja, du bist ...
00:38:01: Ja, passt schon noch.
00:38:02: Und lecheneben drauf eigentlich.
00:38:04: Passt eben nicht, oder?
00:38:06: Aber man kann ja immer anders sagen, du bist schön, dass ich dich wieder einmal gemeldet habe.
00:38:10: Ich würde gerne mit dir schwezen.
00:38:12: Wie wäre es heute Abend?
00:38:13: Da haben wir nicht einmal nichts.
00:38:16: Man hat das gerade um das Schiff und schon das Angebot.
00:38:19: Man kann sagen, es geht jetzt nicht.
00:38:21: Das ist nicht möglich.
00:38:22: Ich weiss, ich weiss was.
00:38:24: Irgendwann etwas Wichtigem.
00:38:25: Aber ich würde gerne mit dir heute Abend.
00:38:27: Oder wie hättest du Morzib für einen Kaffee?
00:38:32: Dann ist man ganz anders unterwegs, weil das auch immer.
00:38:36: Ich finde auch noch wichtig, dass man nichts gefühlt hat, wenn ich nein sage, dass sich die anderen verletzen.
00:38:42: Das ist ja immer die Befürchtung, dann ist er gefrustert oder er ist verletzt oder weiss ich was.
00:38:50: Es ist einfach die erste Linie, ich war achtsam an mir gegenüber.
00:38:55: Das ist eine ganz andere Art, um das so zu schauen.
00:38:58: Also hilft vielleicht eben auch, wenn man das kommuniziert bei Freunden.
00:39:01: Ich muss es irgendwie etwas üben oder irgendwie so.
00:39:04: Und das finde ich schon auch noch wichtig.
00:39:06: Auf Englisch heisst das auch Social Skills.
00:39:09: So soziale Fertigkeit.
00:39:12: Dass man das wirklich eins zu eins trainiert.
00:39:15: Das geht noch weniger über das Handy oder die sozialen Medien.
00:39:19: Das soll als Kritik verstanden werden.
00:39:21: Aber Social Skills, das lernt man nur eins zu eins mit mangegenüber.
00:39:26: Und das geht auch nicht so gut mit Kali und und und.
00:39:30: Also es sind alles Hilfsmittel, das brauche ich auch, aber dann braucht es eines zu eines.
00:39:35: Und es ist auch nicht so, wenn wir an das Anfang üben, dass wir am Abend schon den grossen Erfolg haben.
00:39:40: Ja.
00:39:42: Es braucht vielleicht auch etwas wie Frustrationstoleranz.
00:39:46: Man muss sagen, wenn es zu fünfzehn Prozent klingt, oder zu sechszehn Prozent, ist es schon mal gut.
00:39:52: Bei anderen klingt es halt noch nicht.
00:39:54: Aber da kann ich vielleicht für mich eine Auswertung machen.
00:39:56: Oder ich habe eine andere Frage.
00:39:58: Ich habe gemerkt, es ist nicht gut hier zu kommen, was du hast gebraucht.
00:40:02: Und der sagt dem vielleicht.
00:40:03: Ja, weisst du, wie du es gesagt hast?
00:40:05: Oder einen Vorschlag?
00:40:07: Mit dem habe ich einfach Mühe gehabt.
00:40:09: Und dann merke ich, okay, es hat etwas mit mir zu tun, aber vielleicht auch miteinander.
00:40:13: Also ich muss nicht immer die ganze Schuld auf mich nehmen.
00:40:16: Aber ich muss es üben.
00:40:18: Das ist eigentlich eine klare Botschaft.
00:40:20: Wie merken wir denn, dass man jetzt ein Ja aus Überzeugung sagt?
00:40:24: Oder ein Ja, weil man Angst hat, dass man abgelehnt wird?
00:40:27: Ja,
00:40:27: das ist eine sehr gute Frage.
00:40:29: Es ist alles über die Zeugung.
00:40:31: Da sitzt man auch irgendwo anders.
00:40:33: Man merkt, wow, oder?
00:40:35: Genau.
00:40:35: Wow, das ist gut.
00:40:37: So stimmt es für mich.
00:40:38: Das macht ein anderes Körpergefühl.
00:40:40: Ich sitze an der Stadion vielleicht auch aufrechter.
00:40:45: Meine Stimme ist anders.
00:40:46: Wenn ich einen Mann sage, es geht gut.
00:40:49: Das gehört den anderen auch über das Handy, ohne dass er mich sieht.
00:40:54: Wir gehören viel mehr nonverbal über unsere Stimme.
00:40:59: Wir haben die Körperhaltung wahr, ohne dass man was anderes erklären muss.
00:41:03: Die merken längst, mit was man in Kontakt ist, ob es auch ehrlich ist.
00:41:07: Ein Antwort gibt, die so nicht stimmt.
00:41:09: Was macht man, wenn es im Umfeld nicht gut ankommt?
00:41:11: Also, das ist eigentlich
00:41:13: fast Natur.
00:41:13: Ja, wenn man kennt ja da auch nicht
00:41:17: anders.
00:41:17: Wenn man natürlich
00:41:20: in die
00:41:21: Zeit von zwanzig, dreißig, vierzehn Jahre immer ja gesagt hat und plötzlich anfangs nein sagen, das diskutiert nicht alle.
00:41:29: Es hat einen Teil, der sagt, wow, schön du.
00:41:32: Ich freue mich, dass du jetzt einmal ja oder nein sagst, aber vielleicht andere sagen dann einfach die Momente nicht, Adieu oder Schneiderdime oder werden ein bisschen ... oder es gibt nichts, was es nicht gibt.
00:41:48: Aber dass ich in so einem Moment auch wieder sagen kann, okay, ich bin zu mir gestanden, ich habe Mut gehabt, ich bin am üben und es hat wahrscheinlich sehr wenig mit.
00:41:59: Mir zu tun, dass jetzt der Rande mich einfach so ist nicht, sondern der hat jetzt seinen verletzten Teil, den man halt auch daran schaffen müsste.
00:42:10: Aber das muss ich mir jetzt ja nicht so sagen.
00:42:12: Aber dass ich nicht mehr die Schulde jetzt irgendwo bei mir suche.
00:42:15: Und auch sagen, wenn ich Fußball spiele, dann geht es nicht jeden Ball ins goal, oder?
00:42:20: Man trifft mir und man muss Leben haben, ist auch üben.
00:42:24: Aber das ist ja schon etwas, was man dann nicht so gut kann, den Konflikt auszuhalten, wenn man ein People Pleaser
00:42:30: ist.
00:42:30: Ja, klar.
00:42:31: Also da muss natürlich auch ein Teil trainiert werden, eine Idee, die für die Früchte zuständig ist.
00:42:39: Dass der auch lehrt, wenn es wehtut, wenn man geschnitten wird.
00:42:47: dass man mit dem umgehen kann, dass man nicht gerade weglaufen muss.
00:42:51: Und wir haben hier vorne vom fürsorglichen Teil gearbeitet, das wir alle haben.
00:42:57: Und für den fürsorglichen Teil dann halt mal diesen.
00:43:01: Jetzt im Moment verletzt ihr die Teile in den Arm.
00:43:03: So ganz liebevoll.
00:43:05: So wie wir als Erwachsene.
00:43:07: Ein Kind oder einfach die Menschen, die uns in den Arm nahm.
00:43:13: So können auch inneren Teilen.
00:43:15: ... und so in den Hörnern.
00:43:16: Also wie
00:43:17: zum Wahljagdk?
00:43:18: Ja, genau.
00:43:19: In der Therapie, aber da muss ich ja nichts nicht, die Therapie kann ich momentan geschlossen und merke, okay, da hat es jetzt einen eigenen Teil, wo dem geht, der ist jetzt traurig.
00:43:29: Eigentlich könnte ich jetzt loshühlen.
00:43:31: Oder frustriert, oder was?
00:43:32: Ja,
00:43:32: genau.
00:43:33: Oder er ist wütig und dann kann ich irgendwo meinen fürsorglichen Teil sagen, oder ich kann ihn selbst mir vorstellen, ich nehme jetzt den verletzten Teil.
00:43:43: Meistens ist es ja ein kleiner Kind in meinem Arm, wiegen und die Haar streicheln.
00:43:52: Einfach, dass es ihm wieder gut geht.
00:43:54: Ich habe einen körperlichen Kontakt.
00:43:57: Also wie eine Vorstellung der Rösten, dass jetzt der Frust oder die Angst oder die Wut hier ist.
00:44:04: Ja, oder vor allem auch das Verletzungsgespüren.
00:44:09: Das Kind, der umgeht, ist nicht mehr ein Arm.
00:44:12: Er singt vielleicht heile, heile, sägelt.
00:44:15: Irgendetwas passiert, das wäre nicht ganz stark verletzt.
00:44:21: Hören zu aufbrüllen, werden ruhig.
00:44:24: Einfach zur Zuwendung, Nähe rein.
00:44:27: Das haben wir auch in unserer Nurbiologie.
00:44:29: Das funktioniert
00:44:30: sehr.
00:44:31: Hast du schon erlebt, dass das dann wirklich auch, wenn man jetzt mit diesen Teilen wirklich bei Leuten etwas bewirkt hat, dass heute jetzt keine People Pleaser mehr sind?
00:44:41: Und vielleicht noch zwanzig, dreißig Jahre?
00:44:43: Eigentlich fast bei allen, die ich ... In dieser Art arbeiten auch bei mir selbst natürlich.
00:44:50: Es macht etwas, es verändert etwas.
00:44:53: Und ob es jetzt People-Pleasing ist oder ob es jetzt irgendetwas so richtig Trauma oder Sucht.
00:45:00: Es gibt fast nichts, was es nicht gibt.
00:45:02: Also wenn man auf dieser Stufe direkt anfängt mit diesen Teilen zu arbeiten, liebevoll, wertschätzend, ja, da verändert sich etwas.
00:45:12: Also es gibt Hoffnung für alle, die irgendwie merken, hey, man möchte es allen recht machen.
00:45:19: Vielleicht hast du uns gerade jetzt zum Schluss noch so eine konkrete Schritt, die man machen könnte, die man heute anwenden kann, wenn man merkt, man hat das People Pleasing in sich.
00:45:31: Ja, also dass man einfach mal sagt, im Moment ist es okay, ich muss das nicht in die Arbeit weg haben.
00:45:36: Aber ich werde acht zusammen einfach ... Wenn ich das mache, was ist mit einem wichtigen Tierpersonen zu priesen?
00:45:44: Irgendwo ist die Miri auch wichtig.
00:45:46: Aber gleichzeitig, wenn ich das mache, welche Teilen kann ich dann möglich sein?
00:45:53: Und dass ich in einer ruhigen Stunde, in einer Meditation oder bei meinem Abendgebet ... Wenn ich einen Tagesrückblick mit den Teilenkontakten aufnehme und spüre, was es braucht, wie könnte ich dem mehr unterstützen?
00:46:08: Wie könnte ich dem nächsten Tag, wie könnte ich die Idee etwas mehr dazu kommen, dass ich vielleicht diesen Teil etwas mehr prise?
00:46:18: Und dann, um den nächsten Tag, kann ich vielleicht in der People-Prising, dass ich ein wenig mehr in das Gleichgewicht hinein komme und nicht sehr streng.
00:46:27: auch gar nicht zu straffend vorgesehen, sondern liebevoll zu schauen, was es braucht, was es braucht.
00:46:33: Ich bin dem Mensch, den ich in Kontakt bin, was für eine eigene Bedürfnis es ist, dass ich das in eine gute Balance bringen
00:46:43: kann.
00:46:43: Es hat gesagt, dass du im Abendgebet machst, das ist etwas, das du an Gott richtest.
00:46:47: Zeigen wir hier etwas?
00:46:50: Oder ist das dann mehr ein Innenlosen?
00:46:53: Beides.
00:46:54: Es ist eigentlich ein Tagesrückblick.
00:46:56: Oder der Ignatius von Loyola, der Mystiker aus dem Fünfzeitenjahrhundert, hat ihm gesagt, Gebiete lieben den Aufmerksamkeit.
00:47:04: Wenn er einen so einen Drühnschritt macht, was ist gut gewesen, was hat mir gefallen, an was ich Freude hatte, an was ich mich spürte, an was ich die anderen spürte.
00:47:15: Was war schwierig?
00:47:16: Wo bin ich auf die Füße?
00:47:19: Wo muss ich mich nicht mehr entschuldigen?
00:47:24: Was ist mein Wunsch für die Nacht an den Träumen?
00:47:27: Was ist mein Wunsch für den nächsten Tag?
00:47:30: Eigentlich kann man dann recht gut einschlafen.
00:47:36: Das kann man mitnehmen und praktisch schieben.
00:47:39: Vielleicht ist es anbügt, wo man das auch gerade wenden könnte.
00:47:42: Oder manchmal hilft es vielleicht auch im Morgen, wenn man morgen etwas Zeit hat, um in sich zu kehren oder sich an Gott zu wenden.
00:47:52: Was ist eigentlich in einem drin, was sind die Bedürfnisse?
00:47:56: Wo kann man aber vielleicht auch einfach mal reinstehen und jemandem etwas zu lieben tun, ohne dass man nachher ein schlechtes Gewissen hat oder sich schlecht fühlt?
00:48:04: Danke vielmals Ernst Meier für den Austausch über das Thema «Es allen wollen recht
00:48:10: machen!».
00:48:11: Ich fand es spannend, dass es plötzlich richtig nervig werden kann, wenn man es immer allen recht machen möchte.
00:48:21: Weil man sich selbst, beziehungsweise einen Anteil sich nie zu Wort kommen lässt und der irgendein ist sehr unsfrieden zu werden.
00:48:31: Ja, was sind das alles für Stimmen, die ihre Bedürfnisse anmelden?
00:48:36: Und welches Bedürfnis schreiten am lautesten?
00:48:39: Gehen wir dann mal auf die
00:48:40: Spur
00:48:41: und sagen in den nächsten Tagen einfach mal mutig, nein.
00:48:45: Oder hey, heute nicht.
00:48:46: Aber morgen würde es vielleicht besser passen.
00:48:49: Ich wünsche uns ganz viel gute Erlebnisse hiermit.
00:48:52: Und vielleicht hätte die Folge gerade helfen können.
00:48:54: Irgendwann eine offene Frage von dir.
00:48:56: Es würde uns sehr freuen, davon zu lesen.
00:48:59: Kontaktorten findest du in den Show-Notes.
00:49:01: Und es würde uns sehr freuen, wenn du uns finanziell unterstützen könntest, wenn das möglich ist.
00:49:06: Wir gehören zum Medienhaus RF-Media und wir leben von Spenden.
00:49:10: irrfmedien.ch ist reichstrich spenden.
00:49:13: Danke viel, vielmals.
00:49:15: Und bis bald.
00:49:16: Hab's gut.
00:49:17: Psycho-hygiene.
00:49:19: Coaching für Geist und Zill.
00:49:21: Ein Podcast von RF-Media-Schweiz.
Neuer Kommentar