Durchhalten lernen – trotz Lust-Unlust-Falle

Shownotes

An etwas dranzubleiben, Schwierigkeiten auszuhalten und durchzubeissen – sei es im Job, im Sport oder in einer Beziehung – das ist oft harte Arbeit. Viel lieber hätten wir es leicht und genussvoll. Aufgeben scheint plötzlich verlockend – und passiert heute immer häufiger. Genau das beobachtet unser Gast, Psychologe Tarek El Daour: «Wir lenken uns schneller ab und schmeissen früher hin.» Er kennt die Lust-Unlust-Falle aus eigener Erfahrung: Vom Abbrecher in der Schule bis zum Psychologen mit eigener Praxis erzählt er, wie er gelernt hat, dranzubleiben. Ist es ein Generationsproblem oder woran liegt es? Unsere Host Tabea Kobel spricht mit ihm über Social Media, Dopaminkicks und warum unser Gehirn schnelle Belohnungen liebt. Außerdem bekommst du konkrete Tipps, wie du Durchhaltevermögen trainieren kannst – von Offline-Ritualen über reizarme Umgebungen bis hin zu kleinen Schritten, die Grosses bewirken.

Kontakt:

Hat dich diese Folge angesprochen und hast du noch Fragen zum Thema?

Expertin:

Tarek El Daour ist Dipl. Psychologe FH, Dipl. Berufs-, Studien- und Laufbahnberater FH sowie Systemischer Berater MAS. Seit 2007 betreibt er die Beratungspraxis «Fortschritt» für Berufsberatung und Laufbahnberatung, psychologische Beratung und Coaching und berät mit viel Motivation, Freude und Leidenschaft Menschen in verschiedensten Lebenssituationen. Zudem bietet er Kommunikationsworkshops für Einzelpersonen und Paare sowie Bewerbungsworkshops an. Tarek El Daour ist Mitglied der Föderation Schweizer PsychologInnen/FSP und Mitglied im Systemischen Verband Schweiz. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Host & Autorin:

Tabea Kobel

Links:

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich habe mich vorgenommen, heute Nachmittag der Bericht fertig zu schreiben.

00:00:03: Es sind zwei Stunden herum und ich weiss genau, wie ich ... Nehmen wir jetzt den ... Ich habe den Bericht am Bericht geschrieben.

00:00:09: Ich war am Händen und habe den Movie weitergeguckt.

00:00:12: Ich habe eine Selbstverantwortung über mein Leben.

00:00:17: Und ich muss mich in den Griff bekommen mit den Umwelten draussen.

00:00:30: Dabis ist jetzt einfach durch.

00:00:32: Und dann hast du das Studium oder die Ausbildung im Sack.

00:00:35: Das ist zwar nicht einfach oder toll, aber es ist eine absehbare Zeit.

00:00:40: Etwa so habe ich auch mal einen Tipp bekommen.

00:00:43: Aber durchbissen, das scheint etwas vor der Generation zu sein.

00:00:48: Heute möchte man lieber etwas Neues anfangen, anstatt durchbissen.

00:00:52: Das ist die Beobachtung vom Tarek Eldauer, Psychologe und diplomierten Berufsstudien- und Laufbahnberater.

00:00:59: Wenn etwas keine Lust mehr macht, dann rührt man es her.

00:01:03: Darum rede ich heute mit ihm darüber, ob das wirklich ein Generationenproblem ist oder eher etwas einfach von unserer Zeit, was Social Media und Dopamin-Kicks damit zu tun haben und wie man mit kleinen Schritten wieder lernen kann, dass man länger etwas daran bleiben kann.

00:01:18: Ich bin Bia Cobel.

00:01:24: Tarek, wie ist das bei dir?

00:01:25: Hast du das auch schon jemanden gehört?

00:01:27: Jetzt musst du jetzt halb mal durchbeissen.

00:01:29: Ist das etwas, das du kennst aus deiner Kindheit?

00:01:33: Oder bist du prägt mit

00:01:34: dem?

00:01:35: Ja, also, gell?

00:01:37: Ich habe auch ... Es gibt verschiedene Beispiele.

00:01:39: Ich habe eine Skime angefangen, aber wirklich gemerkt nach einem Jahr.

00:01:43: Eine Notesteime nicht.

00:01:45: Und es entspricht mir nicht.

00:01:46: Ich habe eine Lea gemacht und war nicht viel besser.

00:01:50: Da habe ich deinen Kaufmennenschleer gemacht, also Kaufmann auf Treuhand.

00:01:55: Und dort wollte ich ein paar Mal abbrechen.

00:01:57: Ich war früher so ein bisschen der Abbrecher.

00:02:00: Aber ich muss einfach auch sagen, dass wir auch nicht daheim gelernt haben, durchzubeissen.

00:02:05: Weisst du, ein gesundes Durchbeissen und etwas im Draht zu bleiben.

00:02:09: Ich muss sagen, ich hatte auch nicht das Gegenüber, das ich so Gespräche führen konnte mit den Eltern, die das Gespräch aufgenommen haben.

00:02:17: Man hat über das diskutiert.

00:02:18: Das wurde dann so wie angestellt.

00:02:21: Aber ich bin heute froh, dass ich es gerade durchgezogen habe, dass ich einen FZ gemacht habe und dass es mir ermöglicht hat, um BMS und Psychologie zu studieren.

00:02:29: Psychologie habe ich geliebt.

00:02:30: Ich habe vor Sprüllen gehabt, wo es fertig war.

00:02:32: Das war wie das Gegenteil, weil ich dort natürlich Freude hatte und Riesenbegeisterung für das Thema.

00:02:41: Dazu muss ich sagen, ich habe noch so ... auch konzentrieren, etwas im Drah bleiben, auch wenn es nicht lustvoll ist.

00:02:48: Hier musste ich lernen.

00:02:49: Das musste ich mega lernen bei mir auch.

00:02:52: Aber dann hast du ermutigt worden, du hattest jetzt bis hier durch Tarek und hast das aus dir selber rausgemacht.

00:02:58: Also nachher habe ich aus mir selber die ganze Sache gemacht und gemerkt, ich muss bei gewissen Sachen durchgehen.

00:03:04: Ich war selber auch in Therapie jahrelang.

00:03:07: Und da habe ich mich auch gewusst, ich muss durchgehen, weil wenn ich nicht durch das durchgegangen und Beratung in Anspruch nehme, weiss ich nicht, ob ich beziehungsfähig bin längerfristig, auch mit all den Themen, die ich hatte, geschweige ich in den Kind kann auf die Welt stellen.

00:03:23: Also es hätte ich etwas motiviert in der Zukunft, die dir gesagt hat, jetzt musst du es jetzt tun, weil das ist das, was ich brauche, dass ich noch einmal herkomme.

00:03:33: Ja, ich muss sagen, ich bin nicht einmal so zukunftsorientiert und alles hat bei mir ein Ziel, sondern ich habe ihm hier und jetzt gewusst, es geht so und weiter.

00:03:41: Ich muss jetzt etwas ändern und was denn jetzt zukunftswert sein, was das anführt.

00:03:45: Ich habe gewusst, ich will so nicht mehr weitergehen.

00:03:48: Was fällt dir denn heute auf?

00:03:49: Warum fällt es denn jetzt viel schwer?

00:03:52: über längere Zeit etwas im Draht zu bleiben.

00:03:56: Du kennst es von dir, es war nicht nur einfach, aber du hast gesagt, es fällt dir vor allem bei Jungen auf heute.

00:04:02: Ja, ich würde sagen bei Jungen, ich weiss es noch, vielleicht auch bei älteren auch.

00:04:06: Also einerseits sind natürlich Leute, die eher so ADS sind, die haben Schwierigkeiten, die sind sehr stark auf die Emotionen, haben Schwierigkeiten, sachlich etwas durchziehen, etwas Lust haben oder nicht.

00:04:20: Und auf die anderen Seite sind wir natürlich extrem.

00:04:23: Sehr stark in uns, in diesem Breitengrad, haben wir extrem viele Möglichkeiten, wie wir uns von einem zu anderen genügen können.

00:04:30: Die Champen gehen dort innen, gehen dort aus, sobald wir keinen Bock haben.

00:04:34: Ich glaube, es ist auch eine gegenwärtige Situation, in der wir wie automatisch, instantan alle Geschichten pushen.

00:04:45: Die Social Media, die dazu gekommen sind, jetzt auch in der neuen Generation, die das sicher fördern.

00:04:52: Du bist ja schon länger an Beraten.

00:04:56: Hast du jetzt eine Zunahme gesehen von Leuten, die mit diesem Team kommen?

00:05:01: Ja, was ich gemerkt habe, war, dass Leute kommen, haben Themen, also psychische Probleme, die sie kommen.

00:05:06: Und oft hängt es auch mit dem Zusammenhang, dass sie wie nicht gelernt haben, Selbstverantwortung über das Nehe für ihr Leben.

00:05:14: dass sie gelernt haben, für sich zu schauen und sich abzugrenzen, auch mit emotionalen Dopaminkriegen.

00:05:26: Ich muss manchmal auch bei schlechtem Wetter über den Berg gehen und ich kann nicht nur bei gutem Wetter über den Berg gehen.

00:05:31: Also, sodass das Durchhalte durchbissen will, auch wenn ich keine Lust habe.

00:05:36: Heute ist schon Tendenz so Lust und Lust-Prinzip, oder?

00:05:40: Also, ich finde, es ist ... Also, du hast jetzt ADHs angesprochen, das wäre ja dann etwas, das man so neurotypisch ist, das man angeboren hat.

00:05:50: Jetzt, abgesehen von dem, ist es dann etwas, was man in der Gesellschaft etwas Neuer hat?

00:05:55: aufgrund von dem, dass Social Media kommt?

00:05:58: Oder würdest du sagen, das haben die einen einfach mehr und die anderen hat es auch weniger?

00:06:02: Also ich glaube einerseits ist es sicher auch, dass wir durch die vielen Reizquellen, die wir haben, und am Fernsehen können, wie man will, oder auf dem Handy, das ganze Pusht auch, dass die Dopamin-Kriegs dann kommen.

00:06:17: Das ist eben auch mit dem ganzen Belohnungssystem und da kann man natürlich auch sagen, es sind gewisse Fertigkeiten, die ich vielleicht auch, vielleicht auch die Heine der Ziegen nicht gelernt habe oder ich habe es überhaupt nicht gelernt, wie man es nicht kennt.

00:06:30: wie viel zu viel auf Emotionalität vielleicht gesetzt wurde und das Lust und Lustprinzip gefördert ist in diesem.

00:06:36: Also weisst du, ich habe keine Lust mehr zu einem Instrument machen, breche ich es ab.

00:06:40: Komm, ich habe keine Lust mehr.

00:06:41: Jetzt reden wir wirklich von Lust und Lustprinzip.

00:06:43: Ich habe keine Lust mehr auf diese Beziehung, breche ich sie ab.

00:06:47: Auch ich habe jetzt keinen Bock, bei vierzehn Tage hier zu bleiben, dann bleibe ich halt nur zehn Tage hier.

00:06:52: Und das macht etwas mit dir.

00:06:53: Das geht nicht spurlos an deiner Psyche vorbei.

00:06:55: Denn der Mensch lernt immer, wenn es nicht geht, breche ich es ab.

00:06:59: Ich finde etwas Besseres und es hat sich dann erzählt, dass die Köpfe von einem besser sind, wie das Leiterle-Spiel von meines Gegens.

00:07:06: Und ja, ich trete zurück.

00:07:08: Und ja nicht das Gegenteil trainieren, den Durchhalten zu wollen und durch etwas durchgehen, wenn ich Lust habe.

00:07:15: Und in der Psychologie ist es schon wichtig, in allem, was ich auch hier viel darüber ordne, die gesunde Mitte zu suchen.

00:07:21: In allen Dimensionen hat es immer eine Rechte und eine Linke.

00:07:26: Und die Mitte finden und nicht in die extremen Leben.

00:07:29: Das ist generell schwierig, oder?

00:07:30: Und die Psyche reagiert dann halt auch wie beim Chiro, wenn ich irgendwo eine Blockade habe, linker Seite beim Rücken, dann reagiert irgendwann der Körper mit Kompensationen gegen auf, am Rücken oder gegen ab.

00:07:45: Und das ist in der Psyche auch so.

00:07:47: Also irgendwann ... Zeigt sich das denn?

00:07:50: Und das sind den Leuten, die zum Teil kommen, die wirklich hilflos sind und nicht wissen, was liebt.

00:07:56: dass ich nicht weiterkomme.

00:07:57: Aber wenn du diese Belohnungen nicht mehr hast, wachst du aus dem Aussen, vielleicht aus der Kindheit oder Jugendlichen, wirst du wachsen und plötzlich gibt es keine Belohnungen mehr, wo du schaffst, wo du nicht sofort belohnt wirst und sofort Kompliment überkommst, dann bist du irritiert, oder?

00:08:13: Dann bist du im Selbst irritiert und fragst, dann kommt es meistens auf sich, bin ich zu wenig?

00:08:17: gut, kann ich das nicht?

00:08:19: Wenn es mich nicht?

00:08:21: Oder du fangst an, gegen Aussen kritisieren, wenn ich ein gutes Team bin, dann müssen du aber so und so sein.

00:08:26: weil wenn noch nicht so und so und so sozial sind und so und so miteinander sind, dann verlieren dort die Leute, wie viel erst du jetzt gehst.

00:08:32: Weisst du, dann gibt es diese Tendenzen, oder?

00:08:34: Also das Unzufriedenheit kann es irgendwie auslösen, oder?

00:08:37: Ja,

00:08:38: Elinere Unzufriedenheit oder auch mit so punktuellen depressiven Scheiben, wo es gibt oder so Irritation, Selbstanklage, das kann alles kommen.

00:08:49: Und du sagst, es kommt alles aus der Kindheit, also dass wir irgendwie...

00:08:53: Also es kann aus der Kindheit kommen, es kann gelernt sein oder es ist so erzogen worden in diese Richtung.

00:09:00: Also mal eben das Durr beissen und das ist ganz wichtig auch in der Pädagogik, das Aufschieben von Bedürfnis.

00:09:08: Das ist heute extrem wichtig.

00:09:09: Schau es auch in der Liebe, in der Sexualität, im Einkaufen von Sachen, in die Ferien gehen.

00:09:17: Alle Sachen, die wir konsumieren, können mal verzichten auf etwas oder auf etwas warten auf Geschenke, oder?

00:09:23: Also im Geburtstag ist erst dann, Weihnachten ist erst dann, jetzt gibt es keins, oder?

00:09:27: Das muss Kinder oder das müssen wir wieder neu lernen, zu warten und es kommt dann, oder?

00:09:33: Mhm.

00:09:34: Also du findest jetzt vielleicht ein älterer oder so, dass das ein wichtiger Teil ist, wo man unbedingt innen tun muss.

00:09:42: Also dass man auch sagt, jetzt kann man das noch nicht essen im Laden, sondern das muss man jetzt noch warten, bis man es bezahlt hat.

00:09:49: Genau, und man ist nicht im Laden.

00:09:50: Zum Beispiel.

00:09:52: Also so etwas ist noch lustig, oder?

00:09:54: Man hat irgendwie gar nicht das Gefühl, dass das ihr diesen Einfluss hat irgendwo durch, oder?

00:09:58: Also dass das nachher etwas macht mit einem.

00:10:01: Ja, das ist das Gleiche, wenn sie mit den Kindern in Ladegostin sehen und sie wollen und sie haben plötzlich wieder Hunger, wie sie natürlich sonst etwas sehen.

00:10:10: Und dort können ein Struktur, ein Kind, ich glaube auch, wenn wir auf der Ziehke mit Kindern brauchen, auf die einen hand klarer Beziehungsorientierte ... Erziehung, oder?

00:10:21: Das ist ganz wichtig.

00:10:23: Also kein Erziehung ohne Beziehung.

00:10:25: Aber auf der anderen Seite immer wieder Belohnen und alle Emotionen abfragen.

00:10:29: Das wird auch sehr schwierig.

00:10:31: Und da muss man auch lernen, warten können, bis man es überkommt.

00:10:37: Und das ist unser Leben sieht ein anderes aus, wenn wir in der Leer sind, oder?

00:10:41: Oder wenn wir am Schaffen sind.

00:10:43: Jetzt habe ich schon das aber etwas, das man wahrscheinlich heutzutage viel mitbekommt oder vielleicht eben auch schon die Generation Zeit, die man jetzt redet, wo ja dann das auch viel gehabt haben oder viel auf Emotionen abgefragt sind worden, weil man das einfach mehr innebracht hat, auch in der Erziehung, oder?

00:11:03: Also würdest du sagen, es ist jetzt einfach wirklich ein kleines Defizit, das entstanden ist, dass man das viel mehr gemacht hat?

00:11:13: Ich glaube schon.

00:11:15: Was ich wohn, ist schon der beziehungsorientierte Erziehungsstil, wo das Kind mit allen seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt stellt und die Eltern eher in den Hintergrund gehen.

00:11:24: Aber dort ist eben genau das wichtig, was ich vorgesagt habe.

00:11:26: Und die Eltern haben auch Bedürfnisse.

00:11:28: Und das Kind muss sich auch einmal ruhig spielen und für sich sein können.

00:11:36: Ohne und dann gibt es halt das zu essen, weil zurzeit habe ich nur das können kochen und da gibt es nicht drei Monate parallel und was wird schätzt.

00:11:45: Also das muss es lernen, das ist meine Meinung.

00:11:49: Und das wirkt sich natürlich später auf das Leben auch aus.

00:11:52: Also es ist nicht nur ich komme alles über und meine Emotionen und alle Bedürfnisse werden.

00:11:57: Nonstop oder irgendeine schnelle Befriedung.

00:12:01: Also das ist jetzt etwas, was man mitbekommt, damit es so vielleicht nicht gerade so von Haus aus mitbekommen hat.

00:12:07: Dann kann es sein, dass das von dieser Zeit her kommt.

00:12:10: Es kann aber auch noch andere Themen geben, oder wo es spielt, dass man irgendwo in diesem landet.

00:12:16: Du hast ja vorhin so eine Studie angesprochen, zum Beispiel noch.

00:12:19: Eben,

00:12:19: andererseits kann es natürlich auch sein, es gibt natürlich auch Persönlichkeitsstrukturen, die wir ... Grundsätzlich weniger durchhalten, weil weniger Energie drin und Kraft haben, um Sachen oder Ziele zu erreichen.

00:12:35: Das gibt es ja auch.

00:12:36: Dann geht es darum, diese Sachen zu stärken.

00:12:40: Das hast du auch, oder?

00:12:41: Weil Leute, die voll Energie sind und voll Willenskraft sind und Emotionen umschiffen.

00:12:46: Aber ich sage ... Grundsätzlich sind schon die Leute, die eher emotionaler unterwegs sind, reagieren eher auf emotionalere Geschichten.

00:12:54: Und in solchen Sachen sind vielleicht auch Leute, die eher sachlich unterwegs sind, schauen sie informativ ein und gehen dann weiter.

00:13:02: Oder gehen gezielt oder lassen sich auch nicht so einlaufen von emotionalen Shorts oder Insta-Klippeln, die laufen.

00:13:09: Weisst du, sie meinen so diese Sachen?

00:13:12: Also das ist eine Veranlagung.

00:13:17: Oder eben das Gelähnte oder so.

00:13:19: Wenn ist denn überhaupt Abwechslung oder so eine Ablenkung vielleicht auch gut oder vielleicht weniger gut?

00:13:29: Also weisst du, dass man sich irgendwie sagt, ich mag das jetzt nicht mehr, ich gehe ins nächste.

00:13:34: Also man reagiert quasi auf etwas lustvolles oder eben nicht unlust oder so.

00:13:40: Wenn ist es dann vielleicht auch gut?

00:13:43: Also Gell, ich denke, wenn du jetzt als Pause eine Anwechslung machst, kommt natürlich im Kontext drauf.

00:13:50: Das ist voll okay.

00:13:52: Aber ich finde, wenn die Ablenkung wegführt von dem, was ich gemacht habe, und ich muss mich immer wieder auf das hinführen.

00:13:59: Dann wird es schwierig, oder?

00:14:00: Für dich selber.

00:14:01: Weil das Switch ist immer, oder alle vierten Stunden, die tippst du, oder vierten Stunden am Kompi oder zehn Minuten, all das mal nicht mehr tippen und so, dann gehst du wieder auf das Handy, schaust du wieder irgendetwas rein, schaust du im Film weiter, zehn Minuten, schaffst du wieder, oder?

00:14:14: Dass diese Sachen nicht gut sind, oder?

00:14:16: Warum nicht?

00:14:17: Weil du dann das hier nicht genau auf das trainieren, oder?

00:14:20: Dann tust du genau ... ähm ... äh ... äh ... Das Belohnungssystem, das limbische System gewöhnt sich genau an diese Sachen.

00:14:30: Also wie die Emotionen und die Treibs sind auch dort drin.

00:14:35: Und das muss wir steuern.

00:14:37: Also beim Output, bei den Prefrontalen Cortex, das ist auch nicht das bewährte Plan, kontrollierte Impulse.

00:14:42: Dort muss eine gesunde Regulation gehen.

00:14:45: ... vom Belohnungssystem.

00:14:47: Weil das macht dich nervös und am Schluss ist eben auch Gefahr bei so Sachen, dass ich dann merke, nein, jetzt bin ich wieder nicht weit gekommen.

00:14:55: Ich habe mir eigentlich vorgenommen, heute noch einen Mittag, der Bericht fertig zu schreiben, es sind zwei Stunden rum und ich weiss genau, wie ich ... Nehmen wir jetzt den... ...fünfzehn Prozent, habe ich am Brich geschrieben, fünfzehn Prozent war ich am Handy und hat den Movie weitergeguckt, weisst du, der Trail und so, also irgendetwas.

00:15:10: Und das wirkt sich dann wieder auf die Selbstwirkksamkeit aus von dir als Person.

00:15:14: Ich habe etwas bewirken, ich bin internal gesteuert und ich lasse mich nicht von external steuern.

00:15:19: Also ich bin mein glückes Schmied, das ist ein alter Satz, finde ich immer noch, ein super Satz.

00:15:24: Ich habe eine Selbstverantwortung über mein Leben und ich muss mich in den Griff bekommen mit der Umwelt gegessen.

00:15:31: Und ich muss selber bestimmen und ich muss können über dem stehen, oder?

00:15:35: Aber wie stellt man das an?

00:15:36: Also weisst du, was ist denn... Du hast jetzt gesagt, es ist ja keine Sunde ablenkig, wie du es jetzt geklärt hast.

00:15:43: Vielleicht gehen wir dort noch her, aber was wäre dann gesund?

00:15:45: Also gesund wäre einfach, indem du bewusst sagst, ich habe fünfzehn Minuten am Bericht oder das langsam steigen, wenn ich merke, ich habe Probleme.

00:15:52: Erstens würde ich sagen, Stufenweise, Konfrontation zu dem, dass du mal sagst, ich mache jetzt dreißig Minuten.

00:16:01: Schreibe ich jetzt den Bericht und dann mache ich ein Pause.

00:16:03: Und dann würde ich vielleicht auch nicht unbedingt gerade wieder als Handy gehen, weil das wird so fast automatisiert.

00:16:09: Sondern ich empfehle dann, wenn die Probleme hier sind, eher Reiz-Army-Umgebung, sagt man auch, bei Leuten, die ADS sind oder so, Reiz-Army-Umgebung schaffen.

00:16:20: Das wäre ...

00:16:22: Kein Bilder, wenig Bilder, Schreibtisch, Lehr, Schreiber, Laptop fertig, wenn möglich, kein Internet oder ein Tablet.

00:16:29: offline ist oder in Remarkable, wo du nur noch Ditzen machst oder Drei schreibst.

00:16:35: Und dann bewusst Timer stellen, dass es durchzieht und dann Pause machen würde.

00:16:40: Und dann würde ich auch nicht wieder, auch für die Augen, Pause machen, Break, einschätzen und würde irgendwie ... In die Weite schauen, rausgehen, an die frische Luft, einmal wirklich retromäßig, ohne irgendwelche Sachen.

00:16:55: Und ich muss auch heute intervenieren, wenn ich sage, ich mache Pausen und suche Pausen, dann gehen die Leute mit dem Podcast oder den Walten und sagen, nein, ohne irgendetwas, oder?

00:17:04: Auch nicht den CD-Player, auch nicht den Retro-CD-Player mitnehmen, auch nicht den Getterblaster mitnehmen.

00:17:09: Aber

00:17:09: das ist jetzt so spannend, gell?

00:17:10: Ich bin natürlich schon für Podcasts.

00:17:14: Ja, genau.

00:17:14: Und ich habe das selber gesehen.

00:17:16: Ich kenne das auch von mir, dass wenn ich z.B.

00:17:18: bin im Walgang, dann nehme ich ein Podcast mit, oder?

00:17:20: Wenn du willst, dann vielleicht bei der Zeit auch noch nichts, weil wenn sonst, oder wenn ... Was ist denn?

00:17:25: Das sind wir bei der Sinne und bei der Wahrnehmung.

00:17:28: Und wenn wir uns zudecken mit ... einfach mit Sachen online und über Augen und Ohren.

00:17:36: Der Mensch ist nicht mit dem Airport und all deiner Sache auf die Welt gekommen.

00:17:41: Er kann das Baby geben oder mit dem Kopfhör auf die Welt kommen.

00:17:45: Oder dann ist noch das Tablet rausgekommen.

00:17:47: Nein.

00:17:47: Du hast jetzt ganz ehrlich gesagt, der Mensch grundsätzlich funktioniert nicht so.

00:17:53: Er kann sich nicht erholen.

00:17:55: Er hat einen Sound, der läuft.

00:17:58: Er hat wieder einen Konzentrationen verloren.

00:18:01: Und das siehst du auch heute.

00:18:03: Heute ist wirklich ... Ja, ich würde es nicht.

00:18:06: Aber in den Ritsel bis zur Hälfte ... ist an den Geräten und Kopfhörern.

00:18:10: Man weiss auch, dass die Interaktion auch zu den Kindern von zehn bis zwanzig Prozent atmen.

00:18:16: Man weiss auch, dass das Studium, das älteren Airpots oder Kopfhörer drin haben, mit dem Kinderwagen schiebt.

00:18:25: Die Kinder können schon reden.

00:18:26: Auf der Interaktion fehlen etwa fünfhundert Interaktionen innerhalb einer Stunde.

00:18:30: Wir sind die Zahlen, die nicht mehr gesund sind.

00:18:33: Da würde ich wirklich, wirklich ... Als Herzlich alle, die das gehört, müssen wir wieder in die ungeteilte Aufmerksamkeit kommen.

00:18:40: Ungeteilt heisst, ich habe nicht das Kind, ich habe jetzt schnell eine gesehen.

00:18:44: In den Migros, weisst du, das Kind am Mittagessen und er hat den Kopfhörer und ist am Tablettenvater, weisst du?

00:18:51: Ein Soziug, ich mache das einfach nicht.

00:18:53: Ungeteilte Aufmerksamkeit zum Kind, weil das Kind merkt nachher auch, der Vater ist fünfzig Prozent verfügbar und nicht hundert.

00:19:00: Und wir müssen abrufbar sein.

00:19:01: Und wir müssen dafür erzinnen, die Wahrnehmung, das ist Erholung, das ist ... Börner Prävention, dass ich in den Wald gegangen bin, den Boden gespürt.

00:19:10: umlaufen, ich kann als Gebet machen, danken und einfach mein System runterfahren.

00:19:15: Weisst du, das ist so voll pumpet mit Informationen und du musst wie die, ich sehe immer so die, also die Pünke wie beim Screen oder das muss langsam wie der Schnee, es muss sich senken und dann muss es am Boden sein und dann ist wieder klar in sich.

00:19:30: Und du sagst jetzt das Hilftime, dass man nachher auch irgendwie etwas im Drah bleiben kann.

00:19:35: Also das alles, was du jetzt...

00:19:37: Es ist eigentlich ein Entzug, ganz einfach gesagt.

00:19:39: Wir mussten rauskommen.

00:19:41: Die klassische Geschichte, die ich von jemandem gehört habe, der sozialpädagogisch von Bern war, gesagt hat, dass ich in die Familie komme und schon die Dreiehrung hatte, hat das Handy mit dem Handy rumgelaufen.

00:19:53: Und wo sie es weggenommen haben, zum Anfang der Therapie, war der Klammergriff über ein paar Wochen vom Kind.

00:19:59: Wir kamen in den Orten, wo es einfach mega ungesund ist.

00:20:03: Und je weniger ich verfügbar habe, auch in einem Wohnzimmer, wenn ich gleich reinkomme und der Screen ist, ist klar, dass das Kind kommt und will die Fernsehen schauen.

00:20:12: Wenn mein Handy um eine Leid auf der Nacht ist, ist klar, ich gehe ein Handy, ist logisch.

00:20:17: Darum empfehle ich, Stationen zu machen.

00:20:20: Und dass du gezielt sagst, hey, ich ... Als E-Gestor habe ich eine Abhängigkeit zu einem Digitalen und könnte sagen, ich würde wirklich T-Togs machen.

00:20:32: Und ich mache eine Station, in der ich das Handy anrufe.

00:20:35: Und ich gehe vielleicht drei mal an den Tag, wenn ich frei gehe, und schaue, weil die Welt gar nicht unterweist.

00:20:40: Es gibt ein gutes Bild, das ich sehe.

00:20:42: Die Weltformen, wichtige E-Mail oder WhatsApp-Nachricht.

00:20:45: Die seht ihr so fotografiert.

00:20:47: Und dann kommt das nächste Bild.

00:20:48: Genau die gleiche Welt, die Welt.

00:20:50: Nach dem wichtigen WhatsApp.

00:20:52: Ist genau gleich.

00:20:54: Die Werke nicht unter, oder?

00:20:55: Wir müssen auf einen Zug kommen und uns in den Griff bekommen, damit wir nicht gesteuert sind.

00:21:01: Weil

00:21:02: es uns immer wieder aus etwas rausreißt, was man Aufmerksamkeit darauf schenken

00:21:10: müsste.

00:21:11: Ich sehe genau die ganzen Status-Sachen oder auch Facebook.

00:21:15: Das ist für mich auch ziemlich an, hier bin ich, oder?

00:21:19: Wie krass, dass ich den Bergabfall mit Identität zu tun habe, auch Antworten zu geben, mit Identität zu tun.

00:21:24: Es ist fast so eine Dynamik entstanden.

00:21:26: Ich kann ja nicht aus dem rausgehen.

00:21:28: Sonst bin ich ein Loser, sonst höre ich nicht dazu.

00:21:31: Aber genau, wir müssen anzeigend laufen.

00:21:33: Ich sage immer, wenn alle, die nach links laufen, nach rechts, wenn alle den Fluss abschwimmen, läuft oder fließt aufwärts oder kämpft auf.

00:21:41: Und das ist extrem wichtig.

00:21:43: Sonst gibt es so Automatismen.

00:21:45: Das

00:21:45: ist meine

00:21:46: Meinung, meine persönliche Meinung.

00:21:49: Aber bei mir klingelt es recht.

00:21:51: Ich war letztendlich auch bei der Pilotenrekordierung.

00:21:53: Wir hatten einen Einsicht als Berufslaufbandberater.

00:21:57: Er sagte, die Augenqualität ist bei den Piloten in den letzten paar Jahren massiv runtergegangen.

00:22:04: Weil es alle kurze Zeit schaut.

00:22:05: Also die Distanz ist kurz.

00:22:07: Michiro Prachtig hat auch gesagt, er kennt heute die gewisse Verspannungen und alles, weil wir die Gleichhaltung haben.

00:22:15: Und wir fallen auch auf Leute, vor allem Männer, die sehr ungesund leben.

00:22:19: Die Bleiche sind sehr, sehr dünn sind.

00:22:23: Da ist nichts anderes.

00:22:24: Es kann sich nicht bewegen, nicht Sport machen.

00:22:27: Und aus dem müssen wir rauskommen.

00:22:30: Es ist total ungesund, es ist für die Körper ungesund.

00:22:33: Wir machen oft die Gleichhaltung.

00:22:36: Für Verspannungen und Entzündungen an der Gelenke und überall.

00:22:39: Es ist nicht gesund.

00:22:41: Wir gehen von wegen abgelenkt.

00:22:45: Sie bzw.

00:22:46: sich schneller aufgeben.

00:22:50: Vielleicht so wie ... nicht so wirklich finden.

00:22:56: Es hat ja mit dem zu tun, dass es keine Lust ist, etwas im Drah zu bleiben.

00:23:03: Es macht es nicht so spannend, die fünfzehn Minuten durchzuheben.

00:23:08: Irgendwie ein Bericht zu schreiben, sondern es ist ja dann viel spannender, jetzt zum Beispiel ein Film weiter zu schauen oder kurz auf Instagram zu gehen, ein paar Stories zu schauen oder so.

00:23:18: Warum wollen wir denn das?

00:23:19: Wieso wollen wir denn immer?

00:23:21: den neuen Input haben.

00:23:23: Ich glaube einerseits hat es sicher auch mit dem zu tun, dass ich abstellen muss vom Druck, das ich habe, zum Teil.

00:23:27: Wir fallen auch auf, dass die Leute recht unter Druck stehen, dass auch irgendwie in Corona die Art und Weise, wie man oder überhaupt, ob man überhaupt miteinander spricht, hat abgenommen.

00:23:39: auch die Kommunikation.

00:23:40: Ich trainiere hier ... mehr Kommunikation seit jeher ich Beratungen mache,

00:23:46: oder?

00:23:47: Also weisst du, die Leute nicht mehr wissen, wie wir kommunizieren, Angst zu sagen, Angst zu sagen, weil wir uns auch abkapseln, auch mit all den Geräten.

00:23:55: Und ich glaube, die emotionale Berieselung hat damit zu tun.

00:23:59: dass sich mehr mal auch Probleme ausweichen.

00:24:02: Das gibt es auch, was ich oft in der Beratung höre.

00:24:04: Dann ziehen wir ein Video, ich komfonte es nicht.

00:24:08: Zu viel Reiz, zu viel Druck, dass sich das Emotionale, das nennt der Freude nach dem Instanzmodell, über ich, ich und EES, das EES ausleben, dass die Blottern, also die dritte Kreise, extrem gross ist.

00:24:22: Aber was ist denn das genannte EES?

00:24:24: EES ist einfach so.

00:24:25: EES ist einfach die, das musst du vorstellen, die Rückkreise, die übernommen.

00:24:29: und er sagt einfach so obendraan ist es überreicht.

00:24:31: und es überreicht steht eigentlich für Normenregeln, durchhalten will, Sachebene.

00:24:36: Ich mache es, weil ich es muss machen.

00:24:38: Das ich entscheide.

00:24:42: Also wird es über ich gespissen oder durch EES gespissen und EES ist eigentlich das Lustprinzip.

00:24:48: Das Lustprinzip ist quasi, ich habe Bock, nicht Bock darauf, dass wir in der Transaktionsanalyse im freien Kind hinein sind.

00:24:54: Also ich habe Lust auf etwas und wenn ich Lust habe, dann mache ich es nicht, oder?

00:24:59: Aber das Brisselloschluß endlich, das stärkt ja, dass du dir nur stimulieren, den Durchhaltewillen.

00:25:07: Das ist das, was ich sterbe.

00:25:08: Es gibt das

00:25:08: glückliche Gefühl, wahrscheinlich.

00:25:09: Es ist das Dopamin, das es ausschüttet.

00:25:12: Das könnte man ja irgendwann wieder zusammenhangeln mit solchen Leuten.

00:25:15: Aber das ist

00:25:15: eine emotionale Befriedigung.

00:25:17: Und Sandra ist halt sachlich.

00:25:19: Und Sandra ist halt die Härte.

00:25:20: Und Sandra ist nicht lustig.

00:25:22: Und das brauchen wir genauso.

00:25:24: Und früher haben wir das eher gelebt, jetzt glaube ich auch.

00:25:27: In den Zeiten, in denen wir einfach arbeiten müssen.

00:25:30: Und ich glaube, es ist ... Ja, es ist im Breiten gerade, wenn wir jetzt weiter schauen, Richtung Kiezgebiet.

00:25:37: Da ist keine Frage, ob ich jetzt Bock habe, um da irgendetwas zu gehen.

00:25:41: Das ist vielleicht gerade eine Straubisache, aber auch in anderen Ländern.

00:25:44: Vielleicht auch, du musst arbeiten, weil es nicht anders geht, weil es überlebensnotenwendig ist, oder?

00:25:49: Und die Arbeit anders vergnügen, oder?

00:25:52: Das Geld muss hinein.

00:25:53: Und

00:25:53: würdest du in der Schweiz sagen, in der Schweiz ist das eigentlich nicht so?

00:25:57: Ja, ich finde einfach, uns geht es mega gut.

00:25:59: Das hat auch einer gesagt, an deutschen Influenzen, die um die Welt reisen.

00:26:02: Sie haben gesagt, uns geht es wirklich extrem gut.

00:26:05: Wir gehen von einem Genuss zum anderen überlegen noch, in welchen Restaurant wir super essen können, wo es vielleicht nicht so gut war.

00:26:12: Und in anderen Ländern sind es froh, wenn es zässt.

00:26:15: Also, uns geht es krass, krass gut, finde ich.

00:26:20: Und das bewirkt es halt auch.

00:26:22: Und es tut eben auch so ... Aufmerksamkeitsspanne oder die Lustspanne, die man etwas im Freude hat.

00:26:29: in dem Fall auch verringern, indem man es eben abkürzt.

00:26:32: Das ist so wie beim Handy, wenn man die Batterie, wenn man es wieder laden kann, bevor es eigentlich aufgebraucht ist.

00:26:37: Kann man sich etwas mit dem vergleichen, dass man auch die Lust an etwas verlieren kann, dass man das trainieren kann.

00:26:43: Also so wie, dass man sagen kann, wenn man immer wieder einen solchen Dopamin-Kick holt oder so eine Stimulation von dem, dass es einem vielleicht wieder ein bisschen Spass sollte machen, indem man es eigentlich macht, nimmt es aber wieder ab.

00:26:59: Ja, das kann man schon sagen.

00:27:00: Irgendwann im Leben kommen, wir nennen das auch Entwicklungsaufgaben.

00:27:06: Nach Having Hurst hat Kaiser und gesagt, jeder Mensch macht Entwicklungsaufgaben durch.

00:27:12: Das gibt es in Partnerschaften, in der Arbeit, in der Ehe, bei Freundschaften.

00:27:17: Das gibt es überall.

00:27:18: Irgendwann kommt das Blatt, das alles super läuft, dann kommt wieder der fette Hügel, das man aufheben muss.

00:27:22: Das gibt es immer.

00:27:24: Und ob jetzt die klassische Midlife Crisis ist, weil ich kenne die nicht in der Beratung.

00:27:28: Bei mir gibt es so eine minuskrise, ich glaube alle fünf bis sieben, acht, zehn Jahre braucht der Mensch schon etwas Neues oder eine neue Herausforderung.

00:27:39: Und sagt er kann

00:27:39: die Lebenskrise sein?

00:27:41: Genau,

00:27:42: Lebenskrisen.

00:27:43: Und die muss man meistern.

00:27:46: Ich bin auch Vater und ich habe mich auch in Selbstständung gemacht und ich bin durch viele berufliche Sachen durchgegangen.

00:27:53: Und es gibt mehrmals Sachen, wo du einfach Sachen hast, jetzt auch in deiner Persönlichkeit oder jetzt eben von meiner, was ich erzähle, von therapeutischer, meine Entwicklung, wo ich gegangen bin, wo du musst durchgehen oder wo du irgendwo eine Krise hast und dann geht es darum, zu durchbeissen.

00:28:12: Und was würdest du jetzt sagen?

00:28:13: Was sind denn die Vorteile?

00:28:15: Also weisst du, du sagst ja, der Maul ist durchbissen, aber irgendwie brauchen wir

00:28:18: es auch.

00:28:18: Total halt, ich werde wieder ich wirksam.

00:28:21: Ich komme wieder stärker, ich spüre mich wieder stärker und ich weiss, ich habe etwas geleistet, ich habe etwas selber bewirkt und das stärkt auch wieder Belastbarkeit, das stärkt wieder mein Selbstbewusstsein und ich spüre mich mehr als Persönlichkeit, oder?

00:28:38: Das ist es halt auch.

00:28:39: Also wenn du dich nicht mehr so spürst als Persönlichkeit und voraus... oder von außen bestimmt wird, oder autoritäre Systeme, die von außen bestimmen, das macht etwas mit den Menschen.

00:28:51: Das macht hilflos niedergeschlagen, oder?

00:28:54: Und da kommt wieder die aktive Währung rein und du wirst eines Tages stolz sein, was du geschafft hast, oder?

00:28:59: Also, einen bekannten Schlagzeuger, der hat mir gesagt, der Dave Weckel, der hat überall gespielt in allen Bands, sie haben einen Call von Chase zu den Top-Charts-Bandsleuten.

00:29:11: Er hat eingespielt in der Studie, sie haben es gefragt, Super Schlagzeuger, auch jetzt noch.

00:29:16: Wie viel ist für diesen Begabung?

00:29:18: Und wie viel ist Training?

00:29:20: Und er sagt, bis zu neunzig Prozent ist Training und der Rest ist Begabung.

00:29:24: Also wer nicht dort war, wer noch nicht trainiert hat.

00:29:27: Im Kung Fu ist es auch so, du lernst Kung Fu.

00:29:30: Erst verstehe nach fünf Jahren, wenn du alle zwei Wochen gehst zu einer Stunde.

00:29:34: Vorher kommst du nicht raus.

00:29:35: Und nachher?

00:29:36: Hast du etwas gelernt?

00:29:37: Du sagst, dass du zum Glück in die Draht bleibst.

00:29:39: Zum Beispiel in einer Beziehung bis weiss.

00:29:41: Kannst du sagen, dass du bei Schwierigkeiten oder einem Job zum Glück in die Draht bleibst und nicht aufgegeben hast, oder?

00:29:47: Dort braucht es den Durchhalt.

00:29:49: Und wenn der nicht abrufbar ist, dann wird es schwierig.

00:29:53: Du hast vorhin schon etwas gesagt, mit ganz praktischem Alltag, wie man das trainieren könnte.

00:29:57: Oder wenn man noch etwas daran ist, sich schnell ablenken lässt.

00:30:01: Man merkt, man braucht immer wieder eine kleine Stimulation.

00:30:06: Oder so.

00:30:07: An diesem kann man arbeiten.

00:30:08: Gibt es etwas, das man sagen kann, das kann man trainieren.

00:30:12: Das kann man machen, um irgendwo leeren daran zu bleiben?

00:30:15: Ja,

00:30:15: es geht vom freien Kind in der Transaktion analysen.

00:30:19: Es geht auch um die Unterung.

00:30:22: und übernimmt Verantwortung für sein Leben.

00:30:25: Da lohnt es sich, es einfach mal einen Aussitz zu machen oder einfach mal einen Tag offline zu sein oder einen halben und wirklich mal überlegen, was will ich?

00:30:33: Wo räumt es mir Zeit?

00:30:35: Wo bin ich gesteuert?

00:30:36: Was will ich weniger haben?

00:30:38: Was will ich mehr haben?

00:30:40: Und sich da wirklich Notizen zu machen und überlegen, kurzfristig, mittelfristig, langfristig zu sein?

00:30:45: Was will ich in meiner Persönlichkeit erreichen?

00:30:47: Was läuft zurzeit nicht gut?

00:30:49: Was muss verbessert werden?

00:30:50: Wo brauche ich selber lösen?

00:30:52: Wo brauche ich Hilfe?

00:30:55: Wo brauche ich vielleicht sogar Psychotherapie?

00:30:58: Und wo?

00:30:59: Das finde ich auch immer einer der schlimmsten Sätze, die am Laufab ist.

00:31:03: Lass einfach nur Gras drüber wachsen, oder?

00:31:05: Das finde ich einer der blödsten Sätze, die es gibt bei Problemen.

00:31:09: Weil die Probleme gehen nicht einfach weg.

00:31:11: Sie werden vergessen und sie kommen auch wieder vor.

00:31:13: Und sie sind nicht aus dem Lagerhaus draussen.

00:31:16: Die sind in dem Lagerhaus.

00:31:17: In der hintersten Nikke sind sie noch.

00:31:19: Und dann können wir sie wieder führen.

00:31:20: Dann

00:31:20: können sie wieder führen und normalerweise werden die Probleme grösser.

00:31:26: Und da wirklich ansitzen, was ich will oder ein Beispiel ist auch angenommen.

00:31:31: Ich rede mit meinem sieben Zugehörigen, zweitens ich.

00:31:34: Was wäre es mir auch in Bezug auf das oder das, wenn du Christ bist?

00:31:39: und der Heiligeist, was er dir sagt, was sagt dir Gott über deine Lage, über die jetzige Situation, über vielleicht deine gescheiterte Tasse und Tasse, oder dort ist es schwierig, was soll man machen, oder?

00:31:50: Und der Heiligeist führt uns, oder?

00:31:51: Das

00:31:52: ist ein super Tipp und ich glaube, viele denken jetzt, das mache ich, aber wenn ich glaube, wenn man in dieser Situation ist, dass man schnell aufgibt, dann ist das der Horror.

00:32:03: Weil das funktioniert dann nicht.

00:32:05: Dann kannst du ja nicht dranbleiben, unter dem Gedankenfertig denken.

00:32:10: Kann ich mir vorstellen?

00:32:12: Oder das ist schon sehr schwierig.

00:32:14: Was hilft einem dann konkret, damit es sich das vornimmt und sagt, ich mache das mal.

00:32:19: Das kann man ja mal machen.

00:32:20: Oder kann man sagen, ich schließe mein Handy weg, ich gehe noch einmal mit ane ohne Handy oder was auch immer.

00:32:25: Ich nehme diese Fragenbogen mit, aber man ist dann immer wieder abgelenkt.

00:32:31: Man kann nicht dranbleiben.

00:32:33: Was räumt du da auf?

00:32:35: Dann finde ich es schon schreckend, wenn du nicht selber über dich nachdenken kannst.

00:32:39: Wenn der Mensch nicht mehr sich selbst reflektieren kann, das ist für mich ein Muskel, der nicht trainiert wurde.

00:32:46: Selbstanalyse über mich nachdenken, in der Mitte, wo es auch ist.

00:32:52: Das ist fundamental für alles.

00:32:56: Und wenn ich das nicht kann, dann ... brauche ich es gegenüber, wo mir hilft ein guter Freund oder Freundin?

00:33:02: Oder sonst wirklich eine Beratung zu überlegen?

00:33:06: Aber ich glaube, wenn du einfach einmal deine Gedanken unterschreibst, wo stand ich jetzt?

00:33:11: und deine Gefühle aufschreibst, einfach mal das Ganze rauslassen und überlegen, was zu dem kommt, dass ich so und so bin oder was hat was beeinflusst?

00:33:21: Wo mache ich Sachen zu viel?

00:33:22: Was ist übersteuert?

00:33:23: Was ist in einem ungesunden überspitzten Modus drin?

00:33:27: Dort wollen wir ja auch noch gehen.

00:33:30: Und was will ich für meine Kinder in dieser Ziege?

00:33:32: Ich bin auf Vorbild.

00:33:33: Wie will ich denn Vorbild sein für meine Kinder?

00:33:36: Ich muss mich auch selber erwachsen können.

00:33:39: Kindheit, Jugendzeit ist vorbei.

00:33:42: In diese Senorität.

00:33:43: Oder in diese Erwachsene.

00:33:44: und um wieder die neue Generation anzuleiten.

00:33:46: Ich bin ein Vorbild.

00:33:46: Ich bin ein Rollmodel, ob ich wütter oder nicht.

00:33:48: Ob ich mit den Fähnsten gefahrt oder mit den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften, den Fünften Und auch Generation.

00:34:08: Ich würde eine Generation, die weiss, wie ich mich droge, wie ich mich mit meinem Selbstwert umgehe, wie ich mich aktiviere, wie ich stärker werde, wie ich eine positive, gesunde Beziehung aufbaue, zu meinen sozialen Umfeld und zu Gott, oder?

00:34:23: Es

00:34:23: braucht eine gesunde Selbstreflexion, dass man das irgendwo greifen kann, was geht, was geht gerade in mir ab und dass man das irgendwo erkennen kann.

00:34:33: ich muss irgendwie schnell auf, ich muss irgendwie vielleicht etwas daran bleiben, dass ich auch etwas erreichen kann.

00:34:39: Das ist irgendwie etwas mega wichtiges, dass man das kann und auch immer wieder einmal anwendet, dass man sich so selbst reflektiert.

00:34:48: Was mich noch wundernimmt, ist, wie merkt man denn eigentlich, ob man sich jetzt einfach nur ablenkt von etwasem oder ob man irgendwie Angst hat vor Schwierigkeiten?

00:34:59: Es kann auch sein, dass mir Angst hat, dass alles passiert.

00:35:02: Vielleicht mache ich wieder etwas.

00:35:04: Das höre ich jetzt wieder auf oder so.

00:35:07: Oder war es jetzt einfach nur eine kleine Ablenkung?

00:35:10: Die

00:35:11: Ablenkung kann dazu führen, dass ich mich bewusst ablenke, um das andere nicht konfrontieren.

00:35:17: Die andere Thematik, die noch gross wäre.

00:35:21: Jetzt vielleicht auch Sachen, die man merkt, da braucht es irgendwo eine Routine, aber man hätte irgendwie ... Es ist ein langweiliges Ganze.

00:35:32: Man ist immer in dem drin.

00:35:34: Wie kann man das machen, dass einem nicht zu langweilig wird oder der Deckel auf den Kopf geht?

00:35:40: Es gibt verschiedene Langweiligkeiten.

00:35:44: Prüflich oder persönlich oder in Beziehungen.

00:35:48: Ich finde es einfach wichtig, wenn man dann das ganze Aufschritt, was alles langweilig macht, wie es langweilig ist.

00:35:56: Klar, ich sage es nicht inlosen durchhalten, weil es gibt eine gewisse Sache, die dann wirklich wie ein Mal zu einen sind oder so.

00:36:03: Aber ich finde es wichtig, wie man das einfach anspricht oder einmal frühzeitig auch thematisiert oder zu Fachleuten geht, gut das zu besprechen.

00:36:11: Oder als Gespräch aufnimmt, wenn es langweilig ist mit der Arbeit, dass man mutig ist und wenn es möglich ist, das Gespräch nicht im Vorgesetz oder zu den Partnerinnen und Partner geht, Freunde, Freunde, nie Frau.

00:36:24: Und das immer das bespricht.

00:36:26: Es gibt natürlich Leute, die zu lange, es gibt auch Leute, die auf viel zu lange Durchhalte haben wollen.

00:36:30: die zu lange in Sachen drin sind, die wirklich toxisch sind oder ungesund sind oder sich selber sehr, sehr anpassen.

00:36:38: Ein System oder an Sachen.

00:36:41: Das gibt es auch als Gegenteil.

00:36:43: Und dort geht es einfach auch darum, zum Eben wieder das Ich aktivieren und zu sagen, was will ich und auch für sich einstehen.

00:36:51: Dort wäre es wieder mehr für sich und seine Bedürfnisse oder auch einstehen.

00:36:56: Was will ich und was muss ich mutig kommunizieren und Gespräche suchen und für meine Sachen auch einstehen.

00:37:03: Das ist dann wieder die andere Seite.

00:37:05: Das wäre ein Gegenteil, wenn man jetzt fest daran bleibt und man eigentlich nie loslässt oder so.

00:37:12: Aber ich glaube, das Geheimnis ist schon, dass du frühzeitig probierst, um die Mitte zu finden.

00:37:18: Der Ein-Zeit kann einfach so Trainings, Licht langsam, Strukturen aufbauen, ihre Tagesstruktur geben, mit Pausen, aber auch dort, wo du wirklich effizient schaffst, dass du dann sagst, okay, es ist oft heim und jetzt kann ich auf Inst, jetzt gehe ich auf Inst, dann ziehen wir das innen und so, aber dass es nicht so schnell überall verfügbar ist, weisst du?

00:37:39: Das ist ja das Problem mit heute schon der Arbeitsplatz, die heim wie im Geschäft, im Schlafzimmer, überall.

00:37:45: Und das macht sie auch nervös, das Ganze.

00:37:54: Das macht es auch nervös.

00:38:04: Dort ist es ganz wichtig, dir selbst eine Struktur zu legen.

00:38:08: Nicht zu hoch, mal tief anfangen.

00:38:12: Und dann ... langsam steigern, bis du findest, ich habe mich jetzt in den Griff, ich spüre mich jetzt wieder mehr und ich kann jetzt auch meinen Alltag bestimmen.

00:38:22: Weisst du, so mäßig.

00:38:24: Also mit jetzt zum Beispiel Social Media Einfluss, oder so.

00:38:26: Genau,

00:38:27: das heißt, es gibt Zeit für die Arbeit, für die Konzentration, es gibt Pausen, da gehe ich Kaffee trinken und schaue vielleicht die Hände gar nicht an.

00:38:36: Und erst am neunten schaue ich das Handy an bis am vierten am neunten.

00:38:41: und schafft dann wieder, oder studiert dann weiter, oder wo du bist.

00:38:44: Und dann einen grossen Break, ganz wichtig.

00:38:46: Bewegung, Sport machen.

00:38:49: Das tut extrem gut für alles.

00:38:51: Genügend Flüssigkeit trinken, auch mega super.

00:38:54: Es sind gesunde Ernährung.

00:38:55: Aussen gehen, Essen holen, frischen Essen kaufen, kochen.

00:39:00: Das sind die andere Stimulationen, die stattfinden und den Volkserlebnissen pausen und vielleicht noch mehr Power nehmen.

00:39:06: Weisst du, alles in eine Struktur bringen.

00:39:10: Und von mir aus sagen am Abend, bis dann und dann kann ich einfach alles wie in Schachtel packen.

00:39:18: Das ist eigentlich der Körper und die Zähne so ein bisschen angesprochen, wenn man es ganzheitlich will anschauen, wie du jetzt gerade irgendwie die Richtung gegangen bist, dann würde ich jetzt an den Geist kommen, oder?

00:39:30: Was würdest du heute empfehlen?

00:39:32: Ja, ich würde in der heutigen Zeit, was so schnell ist, was man sagt, auch Rituale bauen oder gesunde Autismen einbauen.

00:39:39: Das heisst, z.B.

00:39:41: ich stehe morgens auf und im Zug habe ich immer meine Bibel online lesen und dann gehe ich auch nicht aufs WhatsApp.

00:39:49: Ich habe einen extra Feister, wo nur Bibelversen sind, weisst du, mit den einzelnen Apps, die zu den Bibeln gehören und ich mache auf.

00:39:56: Wenn ich nachher lese, lese ich ein bisschen Englisch, lese ich noch, weisst du, was das heißt auf Deutsch und so, um an Englisch zu lernen.

00:40:02: Und das ist mein Part, und dann gehe ich arbeiten.

00:40:05: Und dann habe ich auch jetzt, weil es mich zu nervös gemacht hat, mein Handy abgeschaltet, bis am Mittag nehme ich keine Telefonik gegen oder gehe auf WhatsApp, weil die Welt geht weiter.

00:40:15: Und dann habe ich herausgefunden und am Mittag gehe ich ins Training, meistens ins Fitness über den Mittag.

00:40:21: Und am Nachmittag ist das selbe auch.

00:40:22: Und am Abend ist ... family time zu Nacht essen zusammen und dann vielleicht gehe ich mit meiner Frau ab und zu, gehen wir noch gerne raus und laufen, dann nehmen wir das Handy auch nicht mit.

00:40:32: Am Wochenende lese ich am Sonntag das Handy zu Hause.

00:40:35: Einfach so ein Ritual-Einbau.

00:40:37: Ich habe noch ein Buch zum Einschlafen.

00:40:40: Ich nehme das Handy nicht ins Schlafzimmer.

00:40:41: Das kann nicht gut sein.

00:40:42: Ich habe es wieder einmal gemacht.

00:40:43: Das kann nicht gut sein.

00:40:44: Bei mir, gar nicht.

00:40:46: Und was nicht geht?

00:40:47: Wie rad ich sein kann, weg.

00:40:49: Das Beiflusst mich zu fest und so sind meine Rituale.

00:40:51: Und dann

00:40:52: kann man jetzt einfach klein anfangen, dass

00:40:54: man

00:40:54: etwas sagt.

00:40:55: Zum Beispiel das Handy mal nicht im Schlafzimmer.

00:40:57: Das Handy nicht im Schlafzimmer, aber lebt nicht im Schlafzimmer, aber steht dieses Buch auf eine Ehe.

00:41:02: Einfach wieder auf Analogsachen, auch für die Augen ist das viel besser.

00:41:07: Und den Tag einmal langsam aufbauen und entdigitalisieren.

00:41:11: Also das Digitaltoxische, das Ganze.

00:41:16: Und dann muss ich aber hingegen zu dem Sachen aufbauen.

00:41:21: Und was gibt es sonst noch, wo man jetzt abgesehen vom Digitalen trainieren

00:41:25: kann?

00:41:25: Also sicher, was hilft, sind natürlich Sport als Persee.

00:41:28: Ein

00:41:29: Zielsetzen im Sport.

00:41:30: Ein Zielsetzen, also jetzt nicht.

00:41:32: Das sind aber auch wieder Leute, die extrem in der Leistung sind.

00:41:35: Auch noch Leistungssport, die muss wir gegen Teil arbeiten.

00:41:39: Aber Leute, die so mittig sind oder nicht voll in der Leistung sind.

00:41:46: oder geringere Leistung oder durchhalten will, trainieren lohnt sich es auch so ein bisschen härtere Sachen zu machen, ein bisschen Instrumente anfangen, irgendwelche Kampfsport anfangen, irgendwelche Fitness anfangen, sich Ziele setzen und egal ob es regnet oder nicht, ich mache mir einen Spaziergang, einfach Sachen durchziehen, die mir gut tun, oder?

00:42:11: Oft auch einfach analoge Sachen.

00:42:15: Und

00:42:15: dass man sich dann auch sagt, man macht das mit jemandem ab oder so.

00:42:20: Das hilft das auch.

00:42:21: Das

00:42:21: kannst du auch machen.

00:42:22: Das ist deine Hilfe.

00:42:23: Ich sage schlussendlich, dass jemand und andere kommen und gehen gelöht.

00:42:26: Du bist allein im Leben, am Schluss bist du in der Achtz.

00:42:28: Irgendwann oder stierst du in die Nünze.

00:42:30: Aber ich würde auf den Leben zurückgucken, wo ich sage, ich kann Sachen anpacken.

00:42:35: Egal, was Ringen rumläuft, ich ziehe es durch.

00:42:38: Da kommt deine persönliche Geschichte rein.

00:42:40: Du hast gelernt, dass es ... immer wieder aufgegeben, hat dich ihn nicht weitergebracht.

00:42:47: Und dann könnte ich sagen, dass ich am Schluss die ganzen Sachen anpacken kann, sie durchzogen und es hat mich weitergebracht.

00:42:53: Das

00:42:54: ist so, ja.

00:42:55: Ich kann heute schon sagen, wenn ich über acht Jahre die all die Therapie hatte, glaube ich, ich wäre heute nicht Psychologe oder nicht auf dem Boden.

00:43:04: Und so, ich darf sagen, reif in der Persönlichkeit und fühle mich extrem wohl in mir selber, wie wenn ich das nicht gemacht hätte.

00:43:12: Und ich hätte nicht so eine glückliche Ehe.

00:43:14: weil ich gesund bin und meine Anteile nicht eingebracht haben.

00:43:17: Ich wüsste eh, ich würde sieben Prozent von mir, wer Gitter machen in der Familie und wer es wegen mir war, wegen meinen Komplex, Minderwert, Depressionen und allem.

00:43:26: Und diese Sachen, die bringe ich nicht mehr rein.

00:43:29: Es waren meine Anteile und die sind jetzt draussen.

00:43:31: Und darum habe ich, also ich habe so wenig Auseinandersetzung.

00:43:36: In meiner Fall finde ich mich jetzt einfach mega gut zusammen.

00:43:39: Und in der Familie auch.

00:43:41: Und da weiss ich, wer vieles an mir gelegen hat, wenn das geht.

00:43:45: Und das will ich nicht.

00:43:47: Was würde du zum Schluss dieser Folge noch jemandem empfehlen, einen ersten kleinen Schritt, den jemand merkt?

00:43:55: Ich merke, da habe ich wirklich auch meine Mühe.

00:43:58: Und ich möchte gerne das lernen.

00:44:01: Ich möchte ihn lernen, ich möchte ihn durchbissen.

00:44:04: Und ich will gerne ein Leben, das ich nachher auch so sagen kann.

00:44:08: Gut, habe ich das geschafft, habe ich das durchzogen?

00:44:12: Genau, also ich würde mal erstens mal... Vielleicht auch mal Zeit aufschreiben im ganzen Alter, um mal zu machen, wo die Zeit an geht.

00:44:19: Wieso kann ich nicht durchbissen?

00:44:21: War Leid zu den einzelnen Sachen, die ich so aufskillst, dass ich nicht durchbissen kann?

00:44:26: In welchen Sachen muss ich es lernen?

00:44:29: Wo müsste ich mir Aktivitäten oder Sachen zulegen, dass ich es lernen kann?

00:44:34: Müsste ich in eine Beratung gehen?

00:44:37: Und wo muss ich mir die Ziele setzen?

00:44:39: Also mich selbst reflektieren, kleinere, mittlere, langfristige Ziele setzen.

00:44:44: Attraktive Sachen, die mich begeistern, die mich beflügeln, musische Hobbys entwickeln, die ich durchbeissen und für das gehen.

00:44:55: Hobbys ist nicht etwas, finde ich etwas mega wichtig, sondern auch der Persönlichkeit, mir zielsetzen, besser zu kommunizieren, mich über das mit dem auseinanderzusetzen.

00:45:06: Also richtig, die Sachen aufschreiben, anschauen, was ich gut mache.

00:45:11: Was läuft super?

00:45:13: Was ist Verbesserungsführung?

00:45:14: Das würde ich mal so aufschreiben.

00:45:16: Und auch wissen, dass ich internal sein muss.

00:45:20: Ich habe nicht die Schuld anderen zu schieben, auch was ich machen und zu tun.

00:45:25: Und der andere hat und ich und so.

00:45:26: Und darum bin ich auch so.

00:45:27: Nein, nein, nein.

00:45:28: Ich muss internal sein.

00:45:30: Und ich bin mein Glück und Schmied in all deinen Sachen.

00:45:35: Und das andere ist einfach noch, dass ich auch Verantwortung übernimmt über mein Leben.

00:45:39: Mit allem, was ich tun mache.

00:45:41: Also es mir nicht die anderen Schuld gibt?

00:45:43: Genau, Verantwortung über ihn, aber auch über mein Tool und Lassen und nicht Lassen.

00:45:47: Per se ist ja nicht das Handy, per se ist ich am Handy, oder?

00:45:50: Per se ist nicht alles Angebot, sondern ich wähle es.

00:45:52: Ich bin der, der das auswählt, ich bin der, der das benutzt.

00:45:55: Ich bin der, der das Kind mir steht und ich ziehe immer das Handy für.

00:45:59: Ich bin der, der noch der Pots drin hat und mit dem Kind spaziert.

00:46:03: Also das sind diese Sachen, oder?

00:46:05: Ich muss bestimmen, nicht mehr

00:46:08: draussen.

00:46:09: Wo, dass man es eigentlich auch gegen Aussen abgibt, verantwortet, dass man sagt, wo.

00:46:14: Das sind die anderen Jungs.

00:46:15: Ich habe nichts dafür.

00:46:17: Wir sind immer alle so laut im Büro, oder so.

00:46:19: Wir haben ihn immer anblänken.

00:46:22: Ja,

00:46:22: und dort wäre es ein erster Step, zu sagen, okay, jetzt gehe ich in die Kommunikation.

00:46:25: Ich spreche so von gesunden Erwachsenen an.

00:46:28: Was mir stört, gibt es da Möglichkeiten, um das zu ändern, wenn wir das im Büro haben.

00:46:32: Aber da muss ich aktiv werden, oder?

00:46:34: Und vieles, was ich auch wohn im Leid in der Kommunikation, in der Aktion, gegen Aussen treten und mich mitteilen, mich einbringen, ansteuern und die Probleme nicht vorwärts schieben.

00:46:48: Ich bin jetzt sehr plakativ und schwarz-weiss, aber tendenziell die Schweizer Bevölkerung eher, die die Probleme verurschieben und nicht so schnell in die Kommunikation gehen, die Sachen anspricht, die stören, so ein E so im Mittelbereich, ja, vielleicht, nein, ist und so, dort wirklich aktiv werden.

00:47:09: Das ist extrem wertvoll für das Selbstbewusstsein.

00:47:12: Da spüre ich mich und ich reiche etwas.

00:47:13: Es

00:47:14: war eine spannende Folge über das Thema und für mich eigentlich auch... Nicht unbedingt nur ein Generationenthema, sondern wirklich ein Thema, das einen alle betreffen kann.

00:47:26: Vor allem jetzt in dieser Zeit, wo wir drin sind, auch mit Händen oder so, ob wir es mit dem aufgewachsen oder nicht.

00:47:33: Da können wir gut anschauen, wo wir eigentlich stehen.

00:47:36: Ja,

00:47:37: es ist eigentlich der Umgang mit dem, oder?

00:47:38: Was mache ich mit dem?

00:47:40: Und was macht es mit mir?

00:47:42: Wie fest hat es vielleicht mein Durchhalten vermögen irgendwo beeinflusst, oder?

00:47:48: Danke vielmals.

00:47:49: Bitte.

00:47:49: Ich habe mich

00:47:55: gerade etwas ertappt gefühlt.

00:47:57: Schon nur jetzt, als ich die Folge durchgelassen habe, musste ich mein Handy aus meinem Sichtfeld tun und alle möglichen anderen Störerfreude ausgeschaltet.

00:48:06: Es gibt heute doch so viele, die unsere Aufmerksamkeit wollen.

00:48:10: So viele, die uns besser verspricht als das, was wir gerade haben und die vielleicht etwas mühsam ist.

00:48:17: Aber durchbeissen, durchheben.

00:48:20: Das kann auch viel bereichernd sein.

00:48:22: Darum lohnt sich Zeit ohne digitale Einflüsse.

00:48:26: Das nehme ich mit aus dieser Folge.

00:48:28: Ich hoffe, du hast auch etwas mitnehmen können.

00:48:30: Wenn dir diese Folge gefallen hat, darfst du uns sehr gerne eine Bewertung geben auf dieser Plattform, in der du uns gerade gelassen hast.

00:48:36: Und wenn du Fragen hast, kannst du uns auch gerne kontaktieren über Kontakt in der Shownode.

00:48:41: Dort hat es übrigens auch einen Link, wo du uns spenden kannst.

00:48:45: Da sind wir sehr froh über jeden, weil uns das Mediehaus von Spenden lebt.

00:48:50: Dank dir vielmals, dass du unsere Arbeit unterstützt.

00:48:53: Jetzt wünsche ich dir einen guten, durchhalten Willen, bei was auch immer du dir vorgenommen hast.

00:48:57: Und bis zum nächsten

00:49:04: Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.