Erfolg – um welchen Preis?
Shownotes
«Erfolg – das muss man haben.» Das sagen uns Arbeitgeber, Sportsendungen und die langen Listen von Abschlüssen auf den sozialen Medien. Und selbst wenn es niemand von aussen fordert, haben wir zumindest innerlich diese leise Stimme, die uns eine Messlatte hochhält und uns antreibt. Doch wann ist man wirklich erfolgreich? Wenn man was genau geschafft hat? Oder wenn man sich wie fühlt? Wer bestimmt überhaupt, wann jemand Erfolg hat – oder als erfolgreich gilt? In dieser Folge von «Psychohygiene» spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeut Ernst Meier darüber, wie unser Denken über Erfolg geprägt wurde, wie dieser auch zu Druck und Stress werden kann, und was dieser Druck mit unserer Psyche macht. Wir schauen darauf, wie eng Erfolgsdenken und Selbstwert miteinander verknüpft sind – und warum wir trotz einem Erfolg, den man von aussen sieht, uns innerlich leer fühlen können.
Wir gehen dem gesunden Erfolg auf die Spur und lernen wie man sich eine eigene innere Messlatte setzt, die uns erfolgreich fühlen lässt.
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Experte:
Der 75-jährige Psychotherapeut Ernst Meier ist zwar offiziell pensioniert, doch seine Passion, Menschen in psychologischen Fragen zu begleiten, bleibt ungebrochen. In seiner Wohnung hat er dafür ein Beratungszimmer eingerichtet, in dem er weiterhin regelmässig Klientinnen und Klienten empfängt. Er ist verheiratet, Vater und Grossvater sowie ein vielseitiger Musiker. Besonders das Alphorn öffnete ihm auf seinen Reisen – einer weiteren grossen Leidenschaft – viele Türen und bescherte ihm unvergessliche Begegnungen.
Host & Autorin:
Tabea Kobel
Links:
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Transkript anzeigen
00:00:00: Man vergleicht, wie schnell es ist.
00:00:02: Ich will schnell sein.
00:00:03: Und und uns.
00:00:05: Wir reden auch von einer extrinsischen Motivation der Maßstabkunft voraus.
00:00:11: Ein idealgute Balance wäre für sich immer mehr zu sein in einer Maßstabe finden.
00:00:19: Was ist denn wichtig für mich?
00:00:33: Erfolg, das muss man haben.
00:00:35: Das wünscht sich unseren Arbeitgeber und darum müssen wir möglichst viel davon aufleisten können in unserem Lebenslauf oder in der einen sozialen Medien.
00:00:42: Oder vielleicht haben wir auch eine so leistungsinnere Stimme, die uns antreibt und uns immer wieder vorhebt, dass andere noch besser sind als wir.
00:00:50: Und wir uns gefälligst sollen anstrengen, damit wir diese übertrumpfen können.
00:00:54: Aber wenn ist man wirklich erfolgreich?
00:00:57: Wenn man was geschafft hat?
00:00:59: Oder wenn man sich wie fühlt?
00:01:01: Und wer sagt, dass man Erfolg hat?
00:01:04: oder wenn das man erfolgreich ist?
00:01:06: In dieser Erfolge?
00:01:07: von den Psychologien reden wir darüber, wie unser Denken über Erfolg geprägt wurde.
00:01:12: Wie der Erfolg Druck und Stress werden kann und was er mit der Psyche macht.
00:01:17: Man findet aus, wie der Erfolg mit dem Selbstwert koppelt ist und warum man sich trotzdem einen Erfolg gleich innerlich leer fühlen kann.
00:01:25: Mit dem Psychotherapeut Ernst Meier gehen wir heute auf die Suche nach einem gesunden Erfolg und lernen, wie man eine eigene innere Messlatte setzen kann.
00:01:35: Ich bin Tabeja Kobbel und wir gehen gerade mit rein.
00:01:42: Was taucht da spontan bei dir, wenn du das Wort
00:01:45: hörst?
00:01:47: Ja ganz unterschiedlich!
00:01:48: Wenn ich natürlich nun schon irgendwo den Tagesschau einschalten, ein bisschen durchheben bis zum Sport ... Marco Uldermatt, der viermal da hat.
00:01:57: Lauberhorn keine Hätte als eine Trapsalute.
00:02:01: Starr, aber nicht so ein Arzist.
00:02:03: Er hängt einfach aus und ist sehr sympathisch.
00:02:08: Aber dann wie starr ich auch Erfolg um mich?
00:02:12: Jetzt wird es noch komisch!
00:02:14: Kitzbühel im Hanekam ist nur der zweite Wohl.
00:02:17: Das ist doch ein super Resultat.
00:02:20: Marco hat natürlich die Tränen vergossen.
00:02:23: Für ihn ist erfolgenpudestplatz.
00:02:26: Ein Pudest-Platz aber zuberecht.
00:02:27: Nicht nur der Zweite.
00:02:30: Klar, aber er bringt es sehr sympathisch über.
00:02:33: Aber das ist vielleicht auch noch so ein bisschen schweizerisch.
00:02:36: Unsere Gesellschaft hat da irgendwie weich klare Kriterien.
00:02:40: Also immer schneller, immer höher und immer weiter hat die Medaille.
00:02:45: Spritzen die Champagneflasche wie der Formulaispilot.
00:02:50: Aber was es denn für einem selber ist?
00:02:53: Das wäre ja völlig eine andere Frage, aber wir sind zu... Wenn ich das auch nicht sagen darf, hat es natürlich sehr biografische Komponente.
00:03:04: Ich war mit dem Zwillingsbrüder aufgewachsen und ohne dass wir das so gesagt haben, über Erfolg gerettet, aber es ist immer klar gewesen, man muss immer so eine Nase länger weiter vorn sind als den Zwillungsbrüdern bis eines Tages ... Wir haben uns anfangen zu fragen, was soll das eigentlich?
00:03:24: Geht es jetzt einfach so weiter?
00:03:26: Das hat sich im Laufe deines Lebens die Definition der Erfolge verändert.
00:03:31: Also nicht erfolgreicher sein als deinem Bruder.
00:03:34: Das war irgendwann nicht mehr das oberste Ziel.
00:03:39: Ja schon!
00:03:40: Aber natürlich nicht total.
00:03:41: Ich habe auch gemerkt an der Tür meiner Praxis ... hat es dann natürlich auch ein Diplom von diversen Kongressen, die ich da besucht habe.
00:03:51: Da bin ich immer noch stolz, dass sie dort sind aber es hat sich so mehr verinnerlicht.
00:03:57: also wie?
00:03:59: Ich fand das etwas wie mein eigenes Maßstab.
00:04:01: Das
00:04:02: hat sich verändert in diesem Fall, dass es etwas innerlich wird.
00:04:07: Ist das etwas was man sagen kann?
00:04:10: Damit du älterst, desto weiser wird man beim Umgang mit ihm.
00:04:15: Weisst du?
00:04:17: Aber vielleicht wäre es schön, wenn wir ein bisschen weiser werden.
00:04:21: Nein, das hat sich verändert.
00:04:24: Das sind einfach andere Sachen.
00:04:26: Wichtiger wurde vielleicht mehr.
00:04:28: Das Bezirksnetz, die Familie, dass der Enkel gut geht oder einen Freundeskreis ... mehr ehrenamtliche Tätigkeit, die man sich jetzt nicht so kann.
00:04:43: Lohrwähren holen, aber man kommt vielleicht ein Päckchen Teig wahren.
00:04:47: Ich habe eine andere Einladung, die das dann honoriert.
00:04:51: Wie sagen wir etwas ist Erfolger?
00:04:55: Du hast vorhin das Beispiel gemacht mit dem ... Sport, oder?
00:04:58: Man hat eine Leistung erbracht.
00:05:00: Man war der Beste.
00:05:02: Man hat sich selbst vielleicht gehoppt ... Was würdest du sagen?
00:05:09: Was bedeutet eigentlich Erfolg?
00:05:13: Einerseits die Gesellschaft hat Maus stehen, aber auch mir persönlich.
00:05:18: Ich denke jetzt an das Drama in Gramm und Danach.
00:05:21: Was passiert ist, habe ich von einem Kellner gehört, der noch ein, zwei oder dreimal zurück ist zum Leuten reden.
00:05:28: Und er hat sein Leben geladen.
00:05:32: Ist du das umkommen, aber andere haben dafür überlebt?
00:05:36: Ich weiss einfach, dieser ist irgendwo einer aus dem Balkanland und diese Gesellschaft hat ihn auch gewürdigt mit einer grossen Beerdigung.
00:05:46: Wenn ich jetzt so schaue auf den Ort, dann ist es ja auch ... Erfolge.
00:05:53: Aber halt auf einer ganz anderen Schienen, als wenn man irgendwo auf einem Podest steht und eine Medellinung gekenkt bekommt.
00:06:01: Also es ist so ... Oder ich meine, wir können sogar sagen das Christentum Jesus, der sich am Karfreitigen, wo kürziger geworden ist eigentlich ein reines Scheiter aber daraus ist Christentum entstand, also eine riesige Bewegung, die sich massiv entwickelt hat in diesen zwei Tausend Jahren.
00:06:26: Alle Länder präsenten ganz viele Leute Hoffnung.
00:06:30: Das werden noch einmal ganz andere Reformen...
00:06:33: Man kann sagen eigentlich etwas, was einem vielleicht im Moment im Alltag gar nicht so bewusst ist, dass man etwas gemacht hat.
00:06:39: Kann auch Erfolg!
00:06:42: oder als Erfolg angeschaut werden in der Zukunft?
00:06:46: Ja, und dann ist natürlich immer eine Frage, ob jemand von aussen schaut.
00:06:50: Vielleicht sagt jemand, dass er im Militär nicht offizierend wurde bis ein tolles Influencer auf Social Media unterdacht.
00:06:58: Aber das finde ich entscheidend, wenn man für sich selbst einen Mass darunter entwickelt hat, wenn es meiner Ungebung gut geht.
00:07:08: Ich gebe mich da hinein oder pflege ihnen Ranken älteren Teil.
00:07:14: Ist das für mich persönlich?
00:07:17: Vielleicht würde ich nicht sagen ein Erfolg, aber es ist für mich Sinnstift und das hat für mich eine wichtige Essenz.
00:07:25: Ich bin mit etwas in Kontakt, wo jetzt nicht irgendjemand einfach eine Medaille dafür bekommt, was sich zum Leben lohnt.
00:07:35: Das Lebensende, der sich das gelohnt hat, das Leben so zu machen ... Wenn ich gegen Aussen nicht so punkte bin, aber für mein eigenes Maßstab, das ich erst im Laufe der Zeit entwickelt habe ... Ich muss sagen, ich fand es für mich ziemlich.
00:07:54: Oder vielleicht sogar ... Ich fand es ganz gut!
00:07:57: Jetzt hast du von den minderen Maßstabgeräten und sagst, wir sollen uns ein wenig in die Kinder loslassen.
00:08:02: Vielleicht kann man hier auch noch ein Beispiel oder etwas genauer darauf eingehen?
00:08:06: Wie kommt man denn zu dem?
00:08:08: Wenn ihr mir selbst merkt, ist es irgendwie so eine dieser äusseren Thematiken vielleicht ein bisschen beeinflusst, dass man das Gefühl hat, einem muss jetzt sein wie jemand anderes zur Oberstoffe im Treppliste.
00:08:24: Man merkt aber, dass man nicht wirklich in den Terren
00:08:27: kommt.
00:08:28: Und du sagst jetzt einen inneren Maßstab?
00:08:32: Ja
00:08:32: das ist eine gute Frage oder sehr gute.
00:08:36: Das kann man auch in einer Szenariantur geben und das braucht lange Entwicklung.
00:08:41: Aber es beginnt sicher mit Müsseren an.
00:08:44: Ich habe das z.B.
00:08:45: vom Zwillingsbrüder gebracht, das sind einfach äussere Maßstäbe.
00:08:50: Man vergleicht, wie schnell es ist.
00:08:52: Ich will schnell sein ... Und und uns!
00:08:55: Wir reden auch von einer extremen Motivation der Maßstabkunft raus.
00:09:03: Ein idealgutes Balance wäre für sich immer mehr sein in einer Maßstabe zu finden.
00:09:11: Was ist denn wichtig für mich?
00:09:14: So ein bisschen vom Äusseren wegzukommen... Aber da braucht es natürlich verschiedene.
00:09:18: Es muss sich mir einmal bewusst werden, irgendetwas wird leer wenn ich hier will.
00:09:24: Eine Medaille will ich in die nächste.
00:09:26: oder sieht man im Skizirkus.
00:09:28: Da ist mir nicht happy ein Saison, sondern ein paar Tage später kommt das nächste rein und dort ist dann vielleicht eine Goldmedaille.
00:09:35: Und dann macht's Tränen!
00:09:37: Also das ist eine sehr kurzlebige Sache.
00:09:41: Wenn ich in China schaue, vielleicht hat man auch eine Meditationspraxis.
00:09:50: Man ist in einer Gruppe, die dann thematisiert wird oder ... Ich habe vielleicht ein Buch gelesen, das ich merke.
00:09:57: Ich möchte mal mehr meine Selfen verstehen wie diese tickt und was sie braucht, was diese für sich in sich hat.
00:10:07: Das wäre so wie der Weg nach China.
00:10:09: Aber er hat natürlich in der Regel nicht mehr fünfzehn Jahre, zwanzig Jahre ... Das kann sich entwickeln im Laufe meines
00:10:16: Lebens.
00:10:16: Wenn man eher jung ist, tut man sich vielleicht noch mit äußeren Massstäbchen einmal so messen und das ist etwas, was erst die Eltern kommen, dass man wird?
00:10:27: Ja
00:10:27: genau!
00:10:28: Aber was nimmst du?
00:10:29: Du sagst irgendwie ein Buch gelesen, was sind denn diese inneren Themen?
00:10:35: Weisst du, welche Fragen muss man sich da stellen?
00:10:39: Das ist natürlich bei jedem anders.
00:10:40: Und eigentlich kommt mir jetzt unser Nationalheilig, der Bruder Klaus Niklas von den Frühen in Sinn.
00:10:48: Der hat ihm irgendwie fünfzehn Jahre untergeklebt und er war an und für sich sehr erfolgreich.
00:10:55: Er war hier in der Burg Hunderkrieg.
00:10:57: In seiner Truppe war er ja etwas hauptsächlich.
00:11:01: Er hat hier eine Militärkarriere gemacht.
00:11:03: Er wurde richtiger als im Tal.
00:11:07: Lesen und Schreiben ist noch speziell, aber das war fast normal.
00:11:10: Es war ein erfolgreicher Burg.
00:11:14: Und irgendwie am fünftigsten ist er plötzlich ... Er hat bei diesem Riesenkrisen eingesetzt, etwas voran.
00:11:20: Dann konnte er nicht mehr schlafen.
00:11:21: Er stand immer auf.
00:11:22: Er war so übertrieben, hat im Gebet gerungen.
00:11:28: Mit den Fünfzigsten spürte ich dann das Drama.
00:11:32: Ich halte es nicht mehr raus.
00:11:33: Ich muss gehen.
00:11:34: Ich suche was ganz anderes.
00:11:36: Er wollte seine Brüderschaft im Eelsass, er hat das mit seiner Frau ... Also die haben sie gerungen.
00:11:43: Zwei Jahre.
00:11:44: Es war schwierig, aber nach zwei Jahren fanden das Paar einen Weg, dass die Dorothee ihre Nikolaus hatte gehen lassen.
00:11:53: Aber es waren noch kleine Kinder da.
00:11:57: Speziell Kühlen gaben irgendwo den Sagen zu und der Bruder Klaus ist dann richtig.
00:12:04: Also da ist ganz klar ein äusseren Weg, das sich dramatisch geändert hat in einem inneren Weg.
00:12:10: Also wo er eben wie das nicht mehr als erfolgreich war, was er gemacht hat bis hier und wie gefunden hat, dass er irgendwie genügend nimmt?
00:12:17: Das heisst Erfolg haben ... Das ist ja eigentlich
00:12:23: ein Gefühl.
00:12:23: Ja oder wir können auch sagen jetzt eine europäologische Dopamin-Ausschütting.
00:12:28: Und dumm wie es bei diesen Dopamin-Ausschüttungen, das macht natürlich ein High.
00:12:32: Jeden, der Rennen kennt, dass vielleicht Renners High ... Aber das ist immer scheinbar schnell, wenn ich da bin und dann braucht's wieder den nächsten Erfolg.
00:12:39: Der nächste Erfolg muss noch mehr sein.
00:12:43: Man rennt auch hinterher.
00:12:46: Es ist einfach nicht nachhaltig.
00:12:48: Sie hat jetzt unsere Biologie so eingerichtet, dass es sehr kurz ist.
00:12:55: Mehr enden, wir werden auch älter.
00:12:56: Wir werden müde und es wird irgendwo Sinn entleertes.
00:13:00: Es braucht dann wie etwas anderes.
00:13:03: Und das spürt wahrscheinlich jeden irgendeiner Art.
00:13:08: Und Niklas Bruder-Klaus hat es jetzt einfach auf eine sehr dramatische Art gemacht.
00:13:14: Und er hat sich ja zurückgezogen?
00:13:16: Was hat er denn nicht
00:13:16: gemacht?
00:13:17: Ja, sie ist noch dramatisch gekommen in Liestal.
00:13:20: Er hatte plötzlich auch Feuervision ... Der ganze Himmel hat brennt.
00:13:27: Er hatte sie nirgendwann am Boden, er kam an den Bauern und sah es natürlich.
00:13:33: Niklaus hat das verzählt und der Bauer war offensichtlich sehr pragmatisch.
00:13:39: Er sagte, er soll wieder nach Hause.
00:13:42: Es ist klar, wenn man so eine neue planende Visionen ... Und dann muss man wieder zurück.
00:13:46: Er war ein wenig peinlich.
00:13:48: Er hat sich auf einer Alpe versteckt auf dem Kristerl.
00:13:53: Also ein Halbtal im Tal hin, und da haben aber Freunde gefunden.
00:13:59: Sie haben einen Hüttenbau hier in der Melchdalau geklauset und geschaut, dass er auch den Winter überlebt hat.
00:14:09: Er blieb ja dort zwanzig Jahre und war tief im Gebet.
00:14:15: Es waren ganz viele Leute aus Konstanz, also man kann fast sagen außerhalb Europa ... zu ihm kam und spürte, dass er mit etwas in die Verbindung hatte.
00:14:25: Der hat etwas zu sagen.
00:14:27: Das wurde ein Riesen-Sagen.
00:14:30: Es war eine spirituelle Auseinandersetzung.
00:14:33: Er musste es machen.
00:14:35: Er sagte national heilig ist ein weisen Mann, der viele gesucht haben, um ihn anzusuchen.
00:14:46: Es hangt fest irgendwo mit Sinn.
00:14:49: zusammen, dass er folgerig war.
00:14:52: Du hast das vorhin so ein bisschen erwähnt.
00:14:54: Er hat nachher noch Sinn gesucht in den Klaus.
00:14:57: Kann man das jetzt auch auf uns übernehmen?
00:15:01: Dass man sagt, wenn man etwas als sinnvoll erachtet und man demnach strebt ... irgendwie erfolgreich?
00:15:12: Oder wenn man ein erstes Ziel, das man sich setzt, erreicht in dem oder wie?
00:15:17: Kann man natürlich schon sagen.
00:15:19: Die Frage ist einfach, ob das Wort dann Erfolg stimmt.
00:15:22: Das ist so ich mache es.
00:15:24: Es ist gegen Aussen ... Ich brauche vielleicht auch ein Publikum, der das beklatscht und das ist ja auf einem solchen Weg nicht mehr.
00:15:35: Natürlich kann man sagen, er hat es gefunden!
00:15:40: Er wurde für andere ein grosser Säge.
00:15:44: Aber er tut die totalen Dramen durch, dass die Familie sich so aufgelöst hat oder seine Pläne ... Du buchst aber in die Hose und musst umkehren.
00:15:57: Auch viel Scham und Peinliches, aber er hat es gefunden!
00:16:03: Das ist ja eigentlich schon etwas ... Spannend, oder dass man manchmal sagt einem jemand du bist erfolgreich.
00:16:10: Aber innerlich spürt man es ja nicht.
00:16:13: Okay aber dann habe ich wieder ein Publikum ... Oder vielleicht auch einen lieben Mensch?
00:16:21: Es kann natürlich sein, dass ich eigentlich sehr erfolgreich bin, aber irgendwo habe ich weder Kontakt zu mir oder ich spüre es nicht... Vielleicht bin ich ein Perfektionist, der nur, was hundertzehn Prozent ist, gut ist und meine Umgebung merkt.
00:16:40: Eigentlich macht es den Betreffenden gut aber er kann das nicht spüren oder einschätzen?
00:16:48: Oder ist es halt sehr streng mit sich?
00:16:51: Weiss ich, was eine Erziehe gehabt hat, die noch das Beste genug gut ist?
00:16:56: Und da ist auch wieder die Frage, muss es hundert Prozent sein?
00:16:58: ... Lange zwar, wenn ich im Beruf neunzehnt oder achtzig Prozent mache.
00:17:03: Hangen natürlich wieder von meiner Kompanie, der Gesellschaft und meinem Chef ab.
00:17:08: Aber auch ... Wo sind sie?
00:17:11: Für mich?
00:17:12: Grenzen!
00:17:13: Ich könnte sie auflegen.
00:17:14: Ich könnte sagen, bei dieser Tätigkeit ... Wenn ich künstler bin, weiss ich, was eine schöne Statue ist.
00:17:20: Deshalb vielleicht nicht.
00:17:21: Ich muss ... Achtneunzehn Prozent sein als Siebeneinziger.
00:17:25: Vielleicht könnte ich sagen... Schreibe es buchenslange einmal der erste Entwurf, dass das im Achtzig-Prozent-Bereich ist und dann habe ich vielleicht einen guten Lektor oder eine gute Koi.
00:17:36: Die kann das noch etwas steigern.
00:17:37: also finde ich noch wichtig in welchem Prozentbereich?
00:17:42: Wenn wir jetzt sagen mal so ein Leistungsdenken hat... Also wenn wir jetzt Zeit ja Leistungen bringen und ich bringe dieses Jahr Leistung und die Zeit in der Gesellschaft grundsätzlich, dann heisst sie als nächstes Jahr muss die Leistung eigentlich überbotten werden.
00:17:58: Es ist ja etwas, das wir immer wieder konstant damit konfrontiert werden, wenn man von aussen schaut, was gefordert wird in unserer Gesellschaft.
00:18:10: Dass man Erfolg hat auch im System irgendwo drin.
00:18:15: Was macht das mit dem Erfolgsdruck, den wir die ganze Zeit haben?
00:18:22: Unsere Weltwirtschaft, unsere Systeme funktionieren so, dass es das nächste Jahr noch mehr ausgeschüttet werden muss.
00:18:31: Das nächste Jahr muss die Firma noch erfolgreich sein und noch mehr exportieren.
00:18:37: Wenn sie stagniert, ist das schon negativ.
00:18:40: Es ist eigentlich ein Rückschritt.
00:18:43: Wir sind so oft, als es drimmt ... Was macht es mich hier?
00:18:48: Es ist einfach sehr, sehr rucks.
00:18:51: Also ich habe immer wieder auch Leute, die zum Management kommen, die etwas sind wie ein Burnout oder sind ausdrechnet Tryouts oder Wear-Out so ausgeleert.
00:19:05: Es ist nicht gut für das Ziel und der Psycho zeigt natürlich alles was man irgendwie kann... Erwarten also Schlafstörungen, Hultunreinheiten, Magadanprobleme, Kreislaufprobleme.
00:19:18: Es gibt fast nichts, wo der Körper nicht reagiert auf so eine Drucksituation.
00:19:24: Und in einem Fall ein Manager von einer grossen Firma, die verkauft wurde und da ist es auch eine ausländische Firma, welche sie eigentlich aufgefressen hat.
00:19:35: Natürlich will er dann, dass diese Schweizer Firma noch ein grösses ... Also einfach noch effizienter ist.
00:19:44: Und der betreffende Manager war sehr beliebt bei seiner Belegschaft, aber er hat gesagt, ich tu mir das nicht mehr nach, dass es so um die Fünfzehn waren und ich steige aus, ich suche mir etwas anderes.
00:19:57: Das neue Management hat dann natürlich Bohnen.
00:20:00: Wollte da echt schwach werden.
00:20:04: Er sagte einfach, ich brauche das Geld so nicht.
00:20:07: Ich habe eigentlich ein kleines Häuschen und eine liebe Familie.
00:20:11: Ich hasse es gut.
00:20:13: Also der hat für sich gespürt ... Es ist ungesund, er kam zu einer Suchthematik.
00:20:20: Ich will hier aussteigen.
00:20:22: Aber das Management, das neu, hat sie überhaupt nicht verstanden oder?
00:20:25: Der hatte dann die Stärkung aber auch ... verschiedensten Gesprächen gemerkt hat.
00:20:31: Gesundheit ist mir wichtiger, Familie meine persönlichen Werte.
00:20:36: Aber er musste sich trennen und belegt arbeiten.
00:20:39: Sondern seine Mitarbeiter waren sehr traurig, dass er gehalten wurde.
00:20:43: Das war wie ein Drucker, der von aussen kommt?
00:20:45: Ja genau.
00:20:46: Es war nicht so ein interinsisches Erfolgsdenken in diesem Sinn oder?
00:20:52: Man muss natürlich sagen, was motiviert uns im Letzten.
00:20:56: Das ist Geld, wenn man so die Oriboniabuttern übernimmt.
00:21:00: Da hat es viele, die ja sagen, verständlich.
00:21:04: und an der Seite Gesundheit.
00:21:06: oder wenn wir krank werden, wenn wir aus dem System sind auf dem Krankenbett.
00:21:11: Das kann ein starker Faktor sein für seine Werte zu überdenken.
00:21:16: Oder vielleicht passiert sonst etwas dramatisches?
00:21:18: Wir haben es gesehen, in Neujahr oder Kramontanen ist die Familie nicht mehr das, was sie war.
00:21:25: Die Menschen sind nicht mehr hier an Tierschicks als Schläge.
00:21:29: Jetzt haben wir über Leistung gesprochen und vielleicht mit Boni gutiert werden?
00:21:35: Aber auch mit persönlichen Werten.
00:21:38: Wie kann man das unterscheiden zwischen Leistung und persönlichen Werte?
00:21:44: Das ist ja anscheinend wie ein Schlüssel, habe ich jetzt so ein
00:21:49: bisschen Musik gehört.
00:21:50: Also Leistung kann eben natürlich ... Ich habe eine Medaille auf dem Podest, ich komme tolles Preisgeld über wenn ich die Abfahrt gönne.
00:21:59: Ich habe mehr Macht.
00:22:01: Das haben wir im WFW in Davos hier gesehen, das Thema Macht ist etwas ganz Zentrales.
00:22:07: und natürlich wenn Macht zum Guten ausgeübt wird dann ist sie gut oder?
00:22:11: Und wenn sie pervertiert haben wir auch gesehen ... Dann ist es nicht so toll.
00:22:15: aber das sind die äusseren Faktoren.
00:22:19: Wie fest hat es denn vielleicht auch mit dem zu, dass man Erfolg sucht, wenn man innerlich den Selbstwert nicht so hoch ist?
00:22:29: Das ist natürlich auch etwas, was natürlich sehr zusammenhängt.
00:22:34: Wenn man Erfolge hat und hier die Medaille gönnt, das macht natürlich etwas mit dem Selbstwert.
00:22:41: Der wird natürlich hier auch gestärkt.
00:22:45: Ideal wäre natürlich, wenn man wie Erfolg und Selbstwert könnte entkoppeln, dass es ... dass ich zwar den Erfolg geniessen kann und sagen schön, jetzt habe ich es nachdessen mit meinen Freunden oder der Familie, weil mir etwas gelungen ist.
00:23:03: Aber das wäre auch wieder ein Weg, mein Selbstwert zu weinen.
00:23:05: Noch einmal anders nähern?
00:23:09: Vielleicht... Vielleicht mache ich etwas sehr enamtlich.
00:23:13: Ich engagiere mich in einer Jugendbewegung, die ich von daher nicht so mit Arienne bekomme und auch nicht so finanziell entschädigt.
00:23:21: Aber ich mache etwas für die anderen?
00:23:24: Für die Gemeinschaft oder ... Ich schaue das meiner Familie oder meine Gemeinde gut.
00:23:30: Ich übernehme ihm vielleicht ein politisches Amt.
00:23:34: Wenn ich in einem Verein bin, werde ich vielleicht Träner.
00:23:38: macht mich sonst nützlich, dass ich mehr etwas fliessen lassen habe.
00:23:45: Etwas transgenerationales für die nächste Generation oder übernächst.
00:23:50: Vielleicht habe ich Familienenken oder den Nachbarschaften.
00:23:57: Ich engagiere mich in einer Spielgruppe, wo das Kleine hat.
00:24:00: Mehr!
00:24:01: Das ist eine Art Wie.
00:24:03: Wir sagen dann so wie ein Reframing.
00:24:05: Man setzt etwas in einen neuen Rahmen Es sitzen sich andere Ziele, die nicht mehr so sind.
00:24:12: Denn in diesem Sinn werden beklatscht, aber wofür andere für Gemeinschaft und Gesellschaften werden?
00:24:17: Aber das ist ja vielleicht gar nicht so einfach.
00:24:19: Das ist der Treiber auch, dass man Anerkennung bekommt für Ökos, für Leistungen.
00:24:26: als erfolgreich angeschaut wird, oder?
00:24:30: Ja.
00:24:31: Und ich muss natürlich sagen ... Wenn ich das so sage, dann kann ich es als Senior.
00:24:35: Ich habe die Erlebensjahrzehnte durchgelebt und da verändert sich sehr viel.
00:24:42: Aber nicht mehr jemand aus einem mittleren Lebensalter oder jüngeren Lebensaltern.
00:24:47: Das ist mir schon klar, dass läuft dort völlig anders.
00:24:50: Es ist ja normal, dass man sich nach äußerem Orientiert.
00:24:55: Wer hat der Erfolg bei den Social-Media, wie erfolgreich ist ein Influencer?
00:25:00: Was hat er, das mich anspricht und dafür auch durchaus ein Ziel sein darf, dass man über einen Nachieferer und ganz viel lehrt – über die Kommunikation oder wie kleide ich mich?
00:25:16: Das braucht ja mal wie ein Maßstab und der ist irgendwo geeigt.
00:25:20: Und wenn man diesen Maßstabs hat, das finde ich entscheidend.
00:25:24: Dann kann man den nach seinem Gusto immer mehr anpassen und ändern, dass es immer mehr zu einem eigenen Maßstabe ist.
00:25:32: Aber dass wir überhaupt massiv orientieren nach dem Maßstab, das find ich gut!
00:25:37: Aber immer wieder prüft er, ist er seriös oder kommt nichts anderes zu schaden?
00:25:42: Also das finde ihn noch wichtig.
00:25:44: Also wenn es mir gut geht und für die anderen auch gut ist, dann finde ich das ein guter Maß.
00:25:52: Aber nicht einer, der dann einfach siebzeig Jahre immer der gleiche ist.
00:25:56: Er darf sich durchwandeln.
00:25:57: Man kann
00:26:00: einen Maßstab für sich setzen, wo man vielleicht von aussen gar nicht unbedingt erkennt, dass man jetzt erfolgreich ist?
00:26:08: Ja!
00:26:08: Und so setzen ... Ich kann das auch wieder bei mir selbst.
00:26:14: Ich habe es nicht mit zwanzig oder miteriske, die auch nicht gesitzt haben.
00:26:18: Ich war noch jemanden, der einfach ausprobiert hat.
00:26:23: Glück, dass ich einen jungen Jahr in den USA gelandet bin und den Jungen verliebt.
00:26:29: An einer Uni, weil ich aus dem Lehrberuf komme damals, habe ich an einer Uni in der Südstadt einen Assistentship.
00:26:37: Ich konnte die Deutschen unterrichter und mein Studium so finanzieren können.
00:26:44: Das war ein Sprachstudium, aber ich wusste nicht, dass ich jetzt diese sprachliche Linie verfolge.
00:26:51: Aber es war eine Möglichkeit zum Anfang.
00:26:55: Später ist etwas weitest dazugekommen, das habe ich damals auch noch können.
00:26:59: Ich bin immer noch fünfzehn Prozent im Lehrerberuf.
00:27:02: Sie habe mich von meinem Arbegeber Sebettigal, so ein Sabatiarin aus Australien, einen Schweizer Professor kennengelernt, der mich eingeladen hat.
00:27:14: Von ihm habe ich zwei Sachen gelernt und das hat mich schon einmal geprägt.
00:27:18: Er sagte mir immer, jetzt ist es noch so important!
00:27:22: What you know, but who-you-know.
00:27:24: Es ist nicht entscheidend, dass ich viel weiss und wenn ich kenne, dass es ein gutes Beziehungsnetz hat, also auch die richtigen Freunde der Menschen, die mir weiterhelfen.
00:27:37: Das wurde mir wichtig.
00:27:39: Dass es dort wie so eine Schifte in meinem Maßstab gegeben hat.
00:27:44: Die anderen sind wichtiger als äußerst.
00:27:47: Und das andere, was mir entscheidender geworden ist ... Ich habe immer unterschiedliche Gebiete gegeben.
00:27:53: Sprachen, ich war in der Flügerei, Technikaffin ... Ich habe mich mit Computern gut ausgegeben und konnte es nie kombinieren können.
00:28:04: In diesem Sabbatjahr habe ich einen anderen australischen Professor getroffen, der das alles kombiniert hat.
00:28:10: Das ist der Erste.
00:28:12: Ich merke, er bringt Sachen zusammen, die ich immer gesucht habe und nie eine Brücke schlage.
00:28:19: Und dort habe ich gemerkt, dass ich Sprache und meine Psychologie haben kann.
00:28:23: Ich kann die Technik zusammenbringen, damals im Computer-Resisted Language Learning.
00:28:29: Das war die Zeit, in der man Computer im Sprachenwerbien sieht.
00:28:33: Dort konnte ich etwas kombinieren.
00:28:34: Dort brauchte es auch eine Psychologie.
00:28:37: Also das war für mich eine Offenbarung, aber da war ich schon fast fünftig.
00:28:44: Erfolge, die du nachher hast können sagen mit gewissen Sachen, was du gemacht hast.
00:28:49: Irgendwann ist es wie ein gemeinsames Nenner gefunden und du konntest es für Buchen als ... Es war erfolgreich, weil ich mein Leben bis hier gelebt
00:28:59: habe.
00:28:59: Ja, dass ich dort Brücke schlafen konnte.
00:29:02: Ich hatte
00:29:02: früher das Gefühl, da habe ich etwas und da bin ich ein bisschen Generalist.
00:29:06: aber ... Es war nie so ein Wurf.
00:29:10: Du
00:29:11: hast gesagt, du bist einfach mal darauf los.
00:29:13: Du hattest einfach mal so gelebt.
00:29:16: Andere setzen sich ja mega klar einen Plan, einen Businessplan und machen Karrieren.
00:29:22: Dann ist man erfolgreich.
00:29:24: Man macht das dann einfach, weil man es vielleicht auch einfach macht.
00:29:29: Man muss sich dann auch vergleichen mit anderen in dem Ganzen, dass man vielleicht ... dass die Treppe aufsteigen kann.
00:29:37: Sonst weiss man ja gar nicht, was man sich in diesem Ganzen messen muss.
00:29:41: Warum müssen wir uns eigentlich so fest vergleichen?
00:29:46: Das ist natürlich eine gute Frage, aber ich glaube es hat auch mit unserer Biologie zu tun, wo wir früher halt mehr so ein kleiner Recipen gelebt haben.
00:29:55: Also denken Sie wieder, neanderthalb!
00:29:57: Wo?
00:29:57: das sind Coberti-Jagen ... Es war wichtig, dass wir in einer kleinen Sippe gut funktionierten.
00:30:03: Wir wussten auch, wer den Speerwerfer oder die Jäger gut halten würde.
00:30:09: Er konnte gut kochen, damit diese Rolle nicht klar war.
00:30:13: Wenn man das in dieser Sippen gut gemacht hat, dann gab es eine gute Überlebenschancen und Strategie.
00:30:22: Und ich glaube unsere Biologie ist auf das Auge ausgelegt.
00:30:26: Das einfach an uns ein.
00:30:28: dass das Diszipl überlebt hat.
00:30:31: Das haben wir immer noch sehr, sehr tief.
00:30:33: Heute natürlich, wo man auch Posten und Kühlschrank fohlen kann und ein gesichertes System mit Gesundheitsvorsorge hat.
00:30:42: Ist das nicht mehr so ein Thema?
00:30:43: Aber irgendwie ganz tief ist es immer noch dorthin.
00:30:47: Und es ist gar nicht zu einfach aus diesen Vergleichen wegzukommen.
00:30:52: Weil wir machen ... Meistens finden die Leute ... oder Menschen, die besser sind und dann werden wir klein.
00:31:00: Und das ist auch wieder nicht so gut für den Selbstwert.
00:31:02: Wie können wir es denn machen?
00:31:03: Wie können man uns inspirieren lassen ohne dass wir uns jetzt selber abwerten oder uns schlecht fühlen?
00:31:09: Unser Selbstwert vielleicht auch darunter liegen?
00:31:11: Ja also da ist auch Selbsterkennung in dieser Metapher von meinem inneren Team.
00:31:20: Wer ist eigentlich dieses Erfolg?
00:31:23: Erfolgsdreamt.
00:31:24: Es gibt manchmal Leute, die von meiner Schweine reden und ich mir gefällt den Ausdruck nicht.
00:31:29: Ich weiss auch nicht so genau wer das sein soll, aber wahrscheinlich meint man einen solchen Antrieber.
00:31:35: Aber es könnte eine grosse Hilfe sein mit dem Antriebern mal in Kontakt zu kommen und einmal so mit der inneren Stimme kann man in einer Meditation machen oder man kann vielleicht im Tagebuch einmal ein Dialog mit meinen anderen Antriebeern sagen.
00:31:51: Das erste Mal eben Wertschätzung.
00:31:54: Nicht einfach zu sagen, dass du lastig das Stab bist und so, sondern schönes Stab ist halt mit mir lieber für ihn reden zu sagen was ist dir denn so wichtig?
00:32:04: Und dann muss man loslassen, was er sagt.
00:32:08: oder vielleicht ... habe ich eine liebe Freundin, die mir an das Beet hilft, damit ich mit dem Atembrick und Tag komme.
00:32:14: Und vielleicht sagt ihr dann irgendwo, lasst euch etwas durchblicken.
00:32:18: Du bist nur etwas wert, wenn du etwas leistest.
00:32:21: Also wenn nicht jede Woche eine Medaille ist, dann kannst du es vergessen.
00:32:26: Aber vielleicht sagt sie auch irgendetwas ganz anderes?
00:32:29: Vielleicht sagt ihr ... Ich bin halt in einer Familie aufgewachsen oder ... Wo wir Kind waren, war das für die Eltern ganz wichtig.
00:32:38: Dass man einmal etwas im Leben wird und der Mama zuhause gehe.
00:32:42: Und wie geht es mit dem Umweltsättige-Sachen?
00:32:46: Ganz wichtig noch mal, dass du in einer Wertschätzung bist.
00:32:52: Du hast mir geholfen, dass ich in meinem Leben so viele erreicht habe.
00:32:57: Aber könntest du dir vorstellen, statt im fünften oder vierten Gang wieder zu fahren?
00:33:04: Oder vielleicht finde ich einen neuen Job, der nicht mehr ständig jeden Tag Vollgas geben muss.
00:33:11: Ich kann ihm sagen, es ist schön, dass es dich weiter gibt aber vielleicht ein wenig in den Hinteren reihen.
00:33:18: Aber das müssen wir aushandeln.
00:33:19: Man kann nicht einfach die Autorität sagen, ich katapultiere dich in diese Hindernisse und es funktioniert nicht.
00:33:25: Aber so wie?
00:33:27: Wenn man mit einem lieben Freund etwas aushandelst oder seinen Partner ... Ich kann mir das gut vorstellen.
00:33:36: Schön, dass ich weiter aktiv sein darf, aber vielleicht in der zweiten Reihe.
00:33:41: Und dann wäre eine andere Frage.
00:33:44: Wer könnte einen anderen Job übernehmen, den es mich um innerlich geht?
00:33:50: Einen Teil, der mir hilft zu inneren ... Was ist mir wichtig?
00:33:58: Wo habe ich wirklich Herzensblut, wo meine Sehnsucht ist.
00:34:04: Und dann braucht es natürlich ein Prozess und vielleicht habe ich wieder einen lieben Freund oder ich bin in einer Gruppe, die Fragen nicht thematisiert hat.
00:34:14: Vielleicht habe ich eine Seelsorge, die da offen ist an der Therapeut.
00:34:19: Aber es ist auf jeden Fall ein Weg.
00:34:22: Wo
00:34:22: habe ich gesehen, dass das heisst?
00:34:24: Was wünsche ich mir, wenn ich jetzt einfach alles könnte?
00:34:28: Wir wünschen zum Beispiel...
00:34:30: Ja und da hat mir ein Beispiel vom Saint-Exupére.
00:34:35: Das ist der französische Schriftsteller.
00:34:38: Der war in Jagdflügel im zweiten Weltkampf
00:34:41: oder?
00:34:41: Ja genau!
00:34:44: Und er hat das für mich mal sehr treffend formuliert.
00:34:47: Er sagte, wenn du willst Deine Menschen bauen ein Schiff, macht nicht den Super-Checkliste oder puschert sie nichts ab.
00:34:56: Sondern lehrt sich die Sehnsucht nach dem Herd.
00:35:01: Wenn es diese Sehmsucht hat, dann passiert das andere vor dem selben.
00:35:06: Mit dieser Tüfe, mit seinem Seelegerund ... Dann müsste ich sagen, dass der Seele gerunden ist und ganz viel.
00:35:16: Wenn ich damit in Verbindung komme Das wäre ja übrigens auch die Übersetzung von Religion.
00:35:24: Religiere heisst Rückbindung, ich komme mit etwasem, was ganz tief in mir ist im Kontakt.
00:35:31: Aber das ist nicht einfach da, dass man sich suchen muss.
00:35:36: Also das haben alle Kulturen irgendwo
00:35:38: vor.
00:35:39: Genau!
00:35:40: Sich selber fragen, stellen und aufzuchigen, was eigentlich ... Die Sachen, die mir wichtig waren, habe ich zugegeben.
00:35:48: Wärts, Sehnsüchte... Gibt es sonst noch Dinge, wo man kann sagen, das muss sich irgendwo mal genauer suchen in ihr?
00:35:56: Ja, ja.
00:35:56: Ich meine auch mit der Schweiz, mit unserem Schweizer Tiefenpsychologe und Psychiater, der Zeige-Jung hat das eigentlich in einer ganz ähnlichen Art formuliert.
00:36:08: Hat das so die Personamaske genannt?
00:36:11: Das, was unsere äussere Identität ist, das, was wir gegen draussen präsentieren.
00:36:18: Und das ist wichtig in der ersten Lebenshilfe.
00:36:21: Aber wenn wir nur ständig mit dieser Maske leben, auf den Applaus werden und so ... dann ist das keine Persönlichkeitsentwicklung.
00:36:31: Und er sagt, um sich weiterzuentwickeln, braucht es den Anderpol zu der Maske und zu der Person an.
00:36:38: Das ist der Schatten.
00:36:40: Hier schaue ich eigentlich nicht so weit die Anregung an, wo schwierig ist aber auch alles ungeliebt ist.
00:36:47: So wie in der Lebensmitteil wäre es ganz wichtig oder vielleicht sogar schon vorne eine Schattenarbeit zu machen, dass man sich ehrlich anschaut, wohl läuft es nicht gut.
00:36:57: Wo habe ich Sachen, die bis jetzt einfach nicht gelebt haben?
00:37:00: Vielleicht habe ich auch meine nächsten Vernachlässungen.
00:37:04: In Reverty kann mich gar nie um Zehnsucht zu fragen kümmern und wenn ich diese beiden mit diesen beiden Teilen arbeiten kann ... Da wäre es natürlich gut, man hätte so wie ein Außensichtenthilfe.
00:37:16: Dann komme ich wieder in den Tiefen.
00:37:19: Der Junge sagte an dem, dann komme ich irgendwo in mein Selbst- oder inneres Selbst.
00:37:25: Hat das auch was?
00:37:26: Architektyp für ihn definiert.
00:37:29: Das ist gleich wie die Tivette Schlama, aber das hat unser Psychiatriegejung in seiner psychologischen Sprache thematisiert.
00:37:39: Er sagte dann auch einen Weg zur Individuation.
00:37:44: Aber da geht es ganz unterschiedlich hin.
00:37:47: Also dass ich mich wirklich mal auf die Suche mache, habe ich jetzt rausgehört, Sehnsucht und Wert.
00:37:53: Es sind aber auch sehr grosse Worte?
00:37:56: Ich kann mir vorstellen, wenn man jetzt mit einem Blogpapier ansitzt und sagt, was meine Werte sind.
00:38:02: Das ist eigentlich mein Inzucht.
00:38:04: Kann das vielleicht auch etwas sehr herausfordern?
00:38:07: Ja klar!
00:38:07: Und es ist ein Auserfolger, weil wir ... Es ist ja nicht nur, dass man aufs Meer schaut und da zieht es einen dort hin.
00:38:15: Es hat viel Schmerzen, sondern ich glaube, ich habe vorhin vom Schatten geredet.
00:38:20: Dort ist auch all das Schmerzhafte, wo man die ausblenden will.
00:38:24: Wo sie in jedem Leben hat und in meinem Leben haben.
00:38:28: Ich darf sagen, ich habe zwei gescheiterte Ehe hinter mir.
00:38:34: Das ist für mich sehr schwierig, ein sehr schmerzhaftes.
00:38:39: Und es hat nicht mein Konzept.
00:38:42: Das passt von Erfolge, weil es scheitert.
00:38:45: Und dann ist man noch psychotherapeut, das gibt's gar nicht.
00:38:48: Sie müssen irgendwie besonders in den Griff haben bis sie sich ja irgendwo einmal geschickt haben.
00:38:53: Wir bleiben verletztlich mit all dem Wissen und allen Leuten, die wir kennen.
00:38:59: Aber diese tiefen Verletzbarkeit oder Schatten hat einen dunklen Teil.
00:39:08: Wenn es einem gelingt ... Aber das ist bei mir nur mit massiven Krisen und mit liebem Menschen, die hier waren.
00:39:17: Bis auch wenn jemand festgestellt hat, dass es überhaupt nicht gut geht.
00:39:21: Um die Rieske hat mir den Mittag von Türen angestellt.
00:39:24: Ein Mensch, der einfach so da ist in der Gemeinschaft, dass man an diese ganz schwierigen Seiten schauen kann, wie man arbeiten muss, damit er weiterkommt ... Aber dann geht es nicht mehr um Erfolg.
00:39:43: Es hat jemand gesagt, dass Christliche Leben ein hartes Leben ist von Scheitern zu scheitern.
00:39:49: Ich finde das etwas stark ausgedruckt, aber es gibt beides.
00:39:56: und dass man hier irgendwie für sich immer wieder eine Balance herstellen kann.
00:40:02: Es braucht irgendwo einen Schritt, damit man sich auch als erfolgreicher sehen kann?
00:40:07: dass man irgendwo wieder sagen kann, ja.
00:40:10: Ich kann aber auch wieder aufstehen und ich kann wieder etwas weitergehen und vielleicht kann man sich sogar in diesen Maßstäben ausrichten um Erfolg zu haben.
00:40:23: Ja?
00:40:24: An denen ein bisschen rüberbleiben.
00:40:25: In den schwierigen Zeiten vielleicht auch.
00:40:27: Und dass wir immer noch die Maßstäbe arbeiten.
00:40:31: der erfolgreiche Schriftstelle Friedrich Thürmatt in Sinne.
00:40:36: Er hat es nicht genau so definiert, aber er sagte nicht darum, dass ich mit Noten V sechs durchs Leben gehe.
00:40:42: also bei sechs wäre das Beste.
00:40:44: Sondern es langt einfach wenn ich mit noten vier heisst ein Langegerät und vielleicht ist er mal Note V, aber vielleicht auch mal Notee III kann das auch an meiner Psychologie den Schlussbrief gehabt haben.
00:40:57: Ich habe es irgendwo nicht geglaubt, ich hatte ziemlich ungenügend Noten.
00:41:03: Es hat dann gelangert aber dass das eben einen Platz hat.
00:41:08: Aber dann muss man sich einfach mit diesem Scheitern versöhnen?
00:41:10: Geht zum Akzeptanz schlussendlich auch?
00:41:13: Ja!
00:41:13: Weil wenn der Antrieber in sich hat, dass man die beste Noten hat und immer gute Noten zu bringen, wie du aus dem Beispiel gebracht hast ... Weisst du, wie kannst du das?
00:41:25: Richtig.
00:41:25: Wie kannst du dorthin kommen, damit du sagen kannst, dass es mittelmass lang
00:41:30: ist?
00:41:31: Du merkst natürlich auch nicht eine Frage, die man ganz schnell beantwortet.
00:41:35: Ich denke auf sein persönlicher Lebensweg wieder, wenn mir das irgendwo gelingt, mich ein Stückchen zu entkoppeln oder dass ich irgendwann ... Du hast vorhin gesagt versöhnen, dass ich den Frieden mit dem finde, was es ist und Friede heisst ja auch.
00:41:53: Ja sagen, aber das kann ich ja nur auch wenn ich irgendwo ein spirituellen Mensch bin.
00:41:59: Wenn ich sage Ich bin letztlich Gottes Kind also bis irgendwann im Johannes-Evangelium Im ersten Kapitel steht.
00:42:07: Ich bin geriebt.
00:42:09: Ich habe eine Beziehung zu Gott, zu Christus und zum Heiligeist.
00:42:22: wenn ich das Tiefen vertrauen habe oder ich auf dem Weg bin, das Vertrauen mehr zu finden.
00:42:28: Dass es nicht mir irgendwo einfach ein Glauben ist, sondern dass es eine Beziehung ist zu diesem viel grösseren Medizin unserer Zivilisation Gott nennen und die anderen Kulturen heisst anders, aber wo etwas weiteres ist ... Wow!
00:42:44: Eine Hoffnung hier ist, dass in diesem Leben nicht einfach fertig ist, wie das auch weitergeht, ohne dass ich weiss, wie es weitergeht.
00:42:56: Aber dass ich eine Hoffnung habe ... In dieser langen Linie auf dem Trans-Generationale ... Ich kann noch sagen, okay, vor mir hat schon dreißigfünfzehn Generationen.
00:43:06: Nachher wird das so weitergehen.
00:43:08: Also ich bin irgendwann auch ein Perle in der ganzen Kette.
00:43:13: Also ist das am Wochenende?
00:43:16: dass man nicht immer an der Leistung muss messen und erfolgreich sein, sondern dass man sich zurückinnern kann, wer er ist.
00:43:27: Danke vielmals für das Gespräch über Erfolg.
00:43:31: Ich fand
00:43:36: es richtig schön, mit dem Ernst über Erfolg zu sprechen.
00:43:40: Er ist ja jemand, der definitiv schon mehr Lebenserfahrung hat als ich, die schon vieles gemacht und erreicht hat in seinem Leben und seine innere Messlatte auch verändert hat durch den Lauf der Zeit des Lebensjahres.
00:43:54: Die Frage, wie festlange ich mich eigentlich von einer äusseren Vorstellung?
00:43:59: von Erfolg beeinflussen.
00:44:01: Was macht die Vorstellung oder auch diese Anforderung, die hier mit mir kommt?
00:44:06: Und was ist eigentlich meine Messlatte für Erfolg?
00:44:09: Das treibt mich noch ein wenig um.
00:44:11: Man kann sich ja wirklich fragen, ob Erfolg schon nur dann, wenn ich am Morgen aufstehen kann und den Haushalt machen.
00:44:18: Oder will und kann ich mich mit der besten in meiner Branche messen?
00:44:22: Es geht mir auch noch gut dabei!
00:44:25: Ja, da können wir uns wirklich nochmal hinterfragen.
00:44:28: Was sind unsere Antrieber?
00:44:30: Und wo sind meine Sehnsüchte und was erfüllt mich denn?
00:44:36: Dann können wir euch mit diesen Fragen auseinanderzeiten in der nächsten Zeit.
00:44:40: Vielleicht gibt es auch noch Fragen oder Anregungen, die hier aufkommen dabei.
00:44:43: Darfst du uns gerne schreiben über Kontakt bei den Shownotes.
00:44:47: Dort findest du einen Link zum Spenden.
00:44:49: Falls der Podcast hilfreich ist für dich, dann freuen wir uns über ein Batzen!
00:44:54: Wir gehören zum MediaHouse eRF Media und das Leben von Spenden.
00:44:58: Danke dir vielmals!
00:45:00: Und bis zum nächsten Mal.
00:45:01: Psycho-hygiene.
00:45:04: Coaching für Geist und Zill.
00:45:05: Ein Podcast aus eRf Media Schweiz.
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