Wie weiter nach der Schock-Diagnose?

Shownotes

Du sitzt beim Arzt und hörst den Satz, den niemand hören will: «Sie haben Krebs.» Die Diagnose trifft dich wie ein Schlag – und plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war. Gefühle brechen über dich hinein: Ohnmacht, Wut, Angst, Trauer. Alles wechselt sich ab, alles ist zu viel. In dieser Folge spricht Evelyne Gutknecht mit der psychosozialen Beraterin Brigitte Kissling darüber, wie man mit einer solchen Schock-Diagnose umgehen kann. Was hilft, wieder Halt zu finden? Und wie gelingt es, nach einer derart erschütternden Nachricht Schritt für Schritt weiterzugehen? Brigitte Kissling hat schon viele Menschen im Ausnahmezustand begleitet. Zudem weiss sie aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn jemand im engsten Umfeld eine schwere Diagnose erhält. In diesem Gespräch gibt sie Einblicke in die inneren Prozesse, zeigt Wege durch die Krise und erzählt, was Betroffenen und Angehörigen wirklich helfen kann.

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Expertin: Brigitte Kissling ist psychosoziale Beraterin und Seelsorgerin aus Neerach (ZH). Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.

Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

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00:00:00: Ich rede hier wieder mal von Schritt, sondern eigentlich schrittlich.

00:00:03: Und das kann im Anfang eines Schockes an der Stunde sein bis nach so halb Tagen.

00:00:09: Also was mache ich heute Nachmittag?

00:00:12: Was auch gut ist am Abend vorher zu überlegen ... Was mache ich morgen?

00:00:17: Auch wenn ich morgen morgens das überhaupt nichts machen kann, was ich mir vorgenommen habe.

00:00:22: Und hier einfach liebevoll mit sich selbst sein.

00:00:25: Sich erlauben?

00:00:26: Nein!

00:00:27: Ich mag es nicht, ich verschiebe das.

00:00:30: Also da einfach vorzulaufen.

00:00:36: Aber

00:00:37: ich

00:00:39: habe mir ehrlich gesagt schon ein paar Mal versucht vorzustellen, wie das wäre wenn ich so eine Schockdiagnose würde überkommen.

00:00:57: Eine absolute Horrorvorstellung, die ich lieber gerade wieder wegdrücke.

00:01:03: Wie es ist, wenn man selber so eine Diagnose überkommt – das weiss ich also nicht!

00:01:07: Ich hatte einfach schon Leute in meinem näheren Umfeld, die das erlebt haben Und ich habe ein bisschen Einblick in ihre Gefühlswelt bekommen.

00:01:16: Die Unsicherheit, die Angst vor dem, was auf einem zukommt, traurwut... Ich frage mich wie kann man mit diesem Schock und all diesen Gefühlen umgehen?

00:01:26: Was hilft zum Wiederboden unter den Füßen zu überkommen?

00:01:29: Wie kann man nach so einer Schockdiagnose weitergehen?

00:01:33: Mit dieser Frage bin ich zu Brigitte Kiesling.

00:01:35: Sie ist Psychosozialiberaterin und Salesorgerin.

00:01:39: Und sie hat selbst auch schon erlebt, was es heisst, wenn jemand von den liebsten erschockte Diagnose überkommt.

00:01:45: Von diesem erzählt sie uns dann noch mehr.

00:01:47: Ich bin Devlin Gwecknacht, freue mich, dass du dabei bist!

00:01:50: Ich freue mich sehr, dass ich bei dir darf sein zu unserer allerersten gemeinsamen Psycho-Igiene von...

00:02:00: Danke vielmals ja auch!

00:02:01: Freue mich sehr und bin gespannt, was auf mich zukommt.

00:02:04: Es ist ja ein Thema, das nicht ganz einfach ist.

00:02:07: Das Thema, was du innen gebraucht hast, ist mir, dass sie uns im Vorgespräch vorgeschlagen hat und zwar wie man nach einer schwierigen Diagnose, nach so einem Schockdiagnosen weitergehen kann, was es auslöst und wie man zu einer Diagnosik umgeht.

00:02:22: Magst du etwas dazu erzählen?

00:02:23: Warum du dieses Thema aussuchten?

00:02:27: Bewegt dich für selber auch, oder?

00:02:29: Genau.

00:02:29: Ich war ursprünglich die Pflegefachfrau und habe hier sehr viel erlebt, dass Leute mit Schockdiagnosen konfrontiert worden sind – vor allem Krebs.

00:02:43: Aber es gibt natürlich auch andere Diagnose, v.a.

00:02:45: die einen chronischen Verlauf haben, bei dem das ganze Leben bewegen wird und Einschränkungen auf einem zu kommen werden.

00:02:54: Die Diagnose, die wirklich der Schocken so sichtbar war im Gegenüber.

00:02:59: Und ich habe es auch selber erlebt als Bezugsperson bei meiner kleinen Tochter, wo Leukämie diagnostiziert wurde mit dreieinhalbjährig und ich auch selbst gemerkt habe, dass ich in den Schock hierher kam.

00:03:17: Für mich, obwohl ich so viele Erfahrungen gemacht habe rundherum als Pflegefachfrau, dass es mich doch noch mal so stark eingenommen hat.

00:03:25: Weil jetzt trifft sie mich persönlich.

00:03:28: Ja, das ist natürlich als Mami oder?

00:03:31: Jetzt gehts gerade

00:03:33: zu Hause zusammen.

00:03:34: Und es ist mir fast

00:03:35: selber

00:03:36: krank.

00:03:37: Es trifft einem mit und man ist hier einfach miteinander unterwegs.

00:03:41: Ich habe in meinem Freundeskreis jetzt ein paar Schockdiagnosen gehört.

00:03:49: Darum bewegt mich das irgendwie?

00:03:53: Es ist ein Thema, wo man nicht darüber spricht.

00:03:56: Man leidet manchmal sogar alleine oder man ist zweit.

00:04:00: Also die Krankheit mit der Bezugsperson, allein unterwegs.

00:04:06: Darum fand ich das Wert.

00:04:07: auch jetzt noch ein Team.

00:04:09: Ja mega wichtig und vielleicht gleich schnell damit man auch beruhigt sein kann, wenn es zugepasst hat.

00:04:13: also dir eine Tochter geht es heute gut?

00:04:15: Das

00:04:15: ist eine gesunde Frau.

00:04:16: im Beruf von unterwegs ist gehöratet.

00:04:19: Es ist toll!

00:04:21: Obwohl es immer etwas komisch steht, dann ist es ein Geschenk, wenn so ein Kind einfach gesund wird wie es aufwachsen.

00:04:30: Mega schön!

00:04:32: Also Brigitte, wir gehen uns drei rein.

00:04:34: Man bekommt eine Schockdiagnose.

00:04:37: Man geht zum Arzt-Hocke dort und dann heisst sie zu lassen.

00:04:41: Frau Sonzo, Herr Sonzo ... Sie haben Krebs, Sie haben das und das... Und man weiss jetzt ist nichts mehr so wie vorher.

00:04:48: Gehen wir mal in diesen Moment hinein was passiert hier ein?

00:04:52: Also der Schock ist eigentlich einen tiefen Schreck wo einem so wie zurückwirft, gewiss sie erleben das so wie ein Fust in die Magen gegen ihr.

00:05:05: Andere werden total atemlos und schneiden in den Atem ab.

00:05:09: Wieder andere wirfen es sogar etwas körperlich zurück.

00:05:12: also man sieht einen Anteil, gehen weit auf... Und eine gute Freund hat mir gerade letztendlich erzählt, er hat es erlebt, dass er in Blasen geworfen hat Und alles, was noch der Arzt gefällt, hat er nur von ganz weitem gehört.

00:05:33: Er hat auch noch Stichwort gehört.

00:05:36: Man kann es gar nicht mehr aufnehmen.

00:05:38: Es ist so verschreckt und fassungslos.

00:05:43: Ja, im Moment steht einfach die Welt zu steilen.

00:05:46: Man sagt manchmal auch, dass der Boden geht und es reingeht?

00:05:48: Genau!

00:05:49: Das ist in einem Loch.

00:05:51: Also man spürt sich selber nicht mehr.

00:05:53: Man hat völlig gefühlllos.

00:05:56: Im ersten Moment kann ich darauf reagieren mein Gefühl ausser.

00:06:01: Und da gibt's Leute, die sind einfach emotionalen, die können gerade anfühlen.

00:06:05: die eigentlich schon eine erste Reinigung ist von dem reisen Schock.

00:06:09: Man kann einfach loslassen, so wie es einem zurückgeworfen hat, dass man darauf reagieren

00:06:14: kann.

00:06:15: Ich höre, du hast etwas Positives, was man brüllen

00:06:18: kann?

00:06:18: Ja, brühlen oder das Konto, was es mit einem tut, weil viele werden gerade so einfach still.

00:06:27: Sie sind so sprachlos und sie wissen gar nicht, wie weiter.

00:06:33: Andere gehen drinnen und fangen dann an von vielen Fragen, obwohl sie es gar nicht mehr aufnehmen können.

00:06:38: Es ist so wie sich ein Raum zu schaffen ... Aussichtslassen Diagnose, die man hier steht.

00:06:47: Das kann auch passieren, wenn man eine chronische Kranke diagnostiziert bekommt.

00:06:52: Die ist vielleicht nicht gleichheftig, aber wenn man es überhaupt nicht erwartet, kann das genau so heftig

00:06:59: sein.

00:06:59: Weil wir nicht wissen, ob bei einer chronischen Krankheit ja was heisst jetzt für ... für mein weiterer Leben.

00:07:06: Wie zeigt sich denn das?

00:07:07: Das sind so viele Gefühle.

00:07:10: Einerseits ist es der Schock, wo man vielleicht noch keine Gefühlen hat, weil wie alles so ... Ich stelle mir vor eingefroren und abgestellt, weiss nicht was das ist.

00:07:19: Aber irgendwann, ein paar Stunden später, können wir hier Gefühl aufnehmen.

00:07:24: Ja.

00:07:25: Gefühltas sind Menschen auch unterschiedlich.

00:07:29: Ich will jetzt von deinem Freund noch mal zitieren und sagen, dass er erst nicht zu Hause war.

00:07:36: Er hat das nicht erwartet, die Diagnose.

00:07:38: Es ist etwas Kleines gewesen – dann hört man das!

00:07:42: Und wo seine Frau reagiert hat mit Tränen?

00:07:45: dann kann er losbrüllen.

00:07:47: Und manchmal ist es so, dass irgendetwas ganz Kleines sagt, dass etwas nicht funktioniert und den Schlüssel zum Auto nicht findet.

00:07:56: Dass man in einen Wutausbruch kommt.

00:07:58: Einfach aus dem Nicht, weil nur das jetzt die Möglichkeit ist irgendwie ein Luft zu geben, diesen Gefühl oder den Schock.

00:08:06: die wir jetzt gerade erlebt haben.

00:08:08: Dass der wieder in den Tropfen ist, um es fast zu überlaufen zu bringen?

00:08:11: Ja genau!

00:08:12: Und dann gibt's wieder andere, die sich einfach so hineinkehren.

00:08:16: Da ist es auch schwierig einen Zugang zu finden vor allem bei Zugspersonen.

00:08:21: Die lassen sich das an, wenn sie überhaupt nicht nachgehen.

00:08:25: Vielleicht bleiben sie im Kopf und fragen noch gewisse Sachen aber es geht ein Moment bis es kommt... Obwohl Nacht immer etwas Schwieriges ist, ist die Nacht auch etwas dankbar.

00:08:38: Dass hier, wenn es rumohrt und diese Gefühle nicht rauskommt, dass dann irgendetwas geht und man Zugang bekommt.

00:08:46: Also die Nacht etwas Schwierses, weil man dann eben nicht abgelenkt ist

00:08:50: im

00:08:50: Bett liegt?

00:08:51: Ja genau.

00:08:51: Und dann kann es drehen.

00:08:53: Genau!

00:08:54: Und da ist ... Wenn wir im Spital sind, hat man die Möglichkeit das vielleicht auch mit einer Pflegefachfrau noch mal zu besprechen all die Ängste loszuwerten, was man im Moment hat oder überhaupt.

00:09:08: Man gehört dann auch ganz komische Sachen wie

00:09:11: z.B.,

00:09:13: ja jetzt habe ich gerade ein Haus gekauft und jetzt sind wir in den Schultern also es hat quasi keinen Platz für diese Kranken, wo man denkt oh ist das jetzt das vorderste.

00:09:23: aber es ist so Es geht so alles durcheinander im Kopf und im Ganzen in, dass man nicht irgendwie einen logischen Weg geht um das auszudrücken.

00:09:36: Das sagst du auch beim Spital.

00:09:38: Aber viele sind ja wahrscheinlich noch nicht gerade im Spital, wenn solche Diagnosen kommen, sondern sind dann mal zu Hause vielleicht sogar alleine oder einfach mit einem Partner.

00:09:47: Da ist ja vielleicht eine Abfrage, weisst du?

00:09:49: Könnt ihr mir vorstellen ... die näheren Leute schützen und nicht mit all diesen Emotionen führen zu wollen.

00:09:56: Mit den Gehangs, mit den Sorgen... Was im Gefühl steht?

00:10:01: Ich denke, das ist auch die grösste Gefahr.

00:10:04: V.a.

00:10:04: Menschen, die ihnen immer anstatt geben, dass sie diese Runde um alle schützen können.

00:10:11: Hier ist es total wichtig, sich aufzutun, dass man Leute einbezieht und mit aufs Boot holt.

00:10:19: Ich erlebte schon Leute und auch mir selbst dort bei meiner Tochter, dass ich einfach mit meinem inneren Kreis angeläutet habe, alle rundherum mal einfach geschockt habe.

00:10:30: Und dass ich die gleiche Reaktion noch nicht selber erlebt habe.

00:10:34: Einfach bei ihnen auch erleben, weil das ein bisschen beruhigt hat.

00:10:39: Es hat

00:10:40: mich beruhigt, dass ... Dass ich nicht alleine bin in diesem Schock.

00:10:45: Dass die anderen genau so geschocket sind und für mich... geschockt sind und Fragen stellen, die wir jetzt noch nicht in den Sinn kamen.

00:10:54: Aber gut ist es!

00:10:55: Man kann einfach so reden.

00:10:57: Ich finde aber irgendwie ein sehr gutes Ried, wenn du das hörst.

00:11:01: Du könntest sagen, ich möchte ja niemandem zur Last fallen und meine Emotionen so anerühren.

00:11:06: Ich will dir nichts anderes tun, dann auch die Ruhrung sein, aber das ist von Hemol.

00:11:10: Ja also ich bin immer der Typ, der die Leute schützt, aber dort habe ich gemerkt ... Also, ich konnte im Spital kurz brüllen.

00:11:20: Aber dann muss man ja gerade Handleskinder stehen und mit dem Heim.

00:11:24: Und so habe ich einfach gemerkt ... Jetzt schocke ich nicht aus, sondern rundum schon!

00:11:31: Ich merke, dass es nicht nur ich gemacht macht, sondern auch andere machen, um beim Laufen zu geben, was da passiert ist mit uns.

00:11:41: Die Leute irgendwie so unbewusst aufs ... dass sie mitdenken, da sind und trauren.

00:11:52: Wir sind bei den Emotionen etwas stabil.

00:11:56: Das kann sehr unterschiedlich sein.

00:11:57: Aber schon häufig eine Angst.

00:12:01: Bleibt man doch bei dieser Angst?

00:12:04: Wie fühlt sich die Angst an?

00:12:05: Wie ist die Angst anfühlt?

00:12:06: Und wie geht es um einen speziellen Fall?

00:12:09: Sind das vor allem Existenz-Ängste?

00:12:13: Angst?

00:12:13: wie geht es weiter?

00:12:15: Kannst du da noch etwas dazu sagen?

00:12:17: Wenn es um Lebensängste geht, wenn die Krankheit wirklich bedrohlich ist.

00:12:21: Dann ist so wie auch die innere Frage Wie mache ich das überhaupt?

00:12:27: Habe ich überhaupt diesen Schnauf hier durch zu gehen?

00:12:30: Das kann auch jemand sein, der chronisch erkrankt ist, der einfach nur noch sieht Ich lebe noch so und so lange.

00:12:37: Wie mache ich das?

00:12:38: Ich habe keinen Schnuff für dieses, keine Geduld.

00:12:40: Ich habe keine Zeit dafür.

00:12:42: Ich hatte noch so viele Pläne und Wünsche.

00:12:45: Dann sind es Verlust-Ängste einerseits wenn es darum geht Angehörige zu verlassen, Freunde zu verlangen, wenn es wirklich in Sterben geht und auf der anderen Seite Verluste-Ñngst von der körperlichen Kraft Einschränkungen, die man eingeht.

00:13:02: Wo man heute weiss kann ich in einer Woche oder im Monat noch laufen?

00:13:07: Kommt irgendwann der Rollstuhl dazu?

00:13:09: Auf wer bin ich angewiesen?

00:13:13: Ich, die weil so selbstbestimmt bleiben und selbstständig muss sich dann zügeln.

00:13:19: Wie ist es mit meinem Arbeitsplatz?

00:13:21: Nehmen Sie mich aus?

00:13:22: Muss ich jetzt Teilzeit arbeiten oder verliere ich überhaupt Arbeit?

00:13:26: Geht meine Karrieren kaputt?

00:13:28: Das sind so viele verschiedene Fragen!

00:13:31: in dieser Angst inne und natürlich überhaupt die Angst vor Schmerzen.

00:13:36: Überhaupt, was macht das alles mit meinem Körper?

00:13:39: Auch diese Therapie, wie verändert mich das?

00:13:42: Und habe ich die Kraft?

00:13:45: Habe ich den Schnupf durchzuhalten?

00:13:48: Es ist so ein Ehländsgefühl, eine Furcht ... Eine Fassungslosigkeit, die immer noch etwas schockig drin ist, wo man einfach merkt Ich weiss nicht, wie es weitergeht.

00:14:04: Und da ist etwas, was wichtig ist, dass man einfach mal für die nächste Stunde anfängt zu denken.

00:14:15: Das klingt so komisch, aber für mich war das dort, wo ich das erlebt habe, wirklich gemerkt.

00:14:22: Wie komme ich jetzt vom Spital meiner Freundin mit meiner Tochter?

00:14:26: Schaffe ich es noch Auto zu fahren bis zur irdischen Weg von drei Minuten?

00:14:30: Aber ich habe gemerkt, dass es mich so aus dem Ruder gerührt hat.

00:14:35: Ich wusste nicht mehr, wie er laufen kann und bin dort gut aufgefangen.

00:14:40: Aber schlussendlich geht man wieder raus und muss mit ihm weiterlaufen.

00:14:46: Da hat es mir geholfen, einfach wieder leicht in den Kopf zu kommen ... Ganz einfache Strategie.

00:14:53: Wie mache ich das an?

00:14:55: Ich glaube, ich lasse die Autos stehen und nehme den Kinderwagen um Fahrt zu führen.

00:14:59: Doch dann ist es damals nicht einfach geschwächt.

00:15:02: Darum habe ich den Kinderwagen nach vorne genommen.

00:15:06: Sie konnte dann fahren und durch das mit der frischen Luft, rund um ein wenig wahrnehmen, zu merken.

00:15:13: in diesem Elendynamie-Dochter singte er mit ihrem Snoopy gespielt.

00:15:17: Er hatte ja von nichts mehr an, was auf sie zukommt.

00:15:21: Einfach einzulassen auf die nächste Stunde!

00:15:25: Ich habe mich hier sehr gerne eingehakt und gesagt, so Strategien.

00:15:29: Aber wir sind jetzt in diesem Schock.

00:15:31: Wir haben all diese Gefühle.

00:15:33: Und jetzt geht es darum, überleben zu gehen.

00:15:36: Also die nächsten Tage, Stunden-Tage, Wochen mal irgendwie überleben, möglichst gut überleben.

00:15:43: Weisst du, gibt es irgendwie erste Hilfeschritte, die man machen kann, wenn es darum geht, dass man einfach durchsteht?

00:15:52: Ja, ich habe jetzt sogar gesagt wie man so persönlich was sehr hilfreich ist wo ich einfach so in das Paket dazugehört ist dass man gut informiert wird.

00:16:04: Dass wir schauen dass nach dem ersten Schock hat man ja vieles nicht können aufnehmen Einfach Fragen aufschreiben zu Hause, eine Bezugsperson mitnehmen zum nächsten Gespräch.

00:16:18: Ich habe die Frage beantwortet und es durchhöckelte.

00:16:21: Und neue Fragen darauf tun, wenn man merkt – selbst wenn ich hier noch eine Frage schreibe – weil das Zweite gehört mir ein wenig mehr.

00:16:31: Eine der wichtigsten Sicherheiten ist einfach zu wissen, was jetzt als nächstes passiert.

00:16:37: Und diese Gespräche, wie es weitergeht, kommen relativ bald und wenn sie nicht, kommt unbedingt alle an.

00:16:44: Das

00:16:44: Einfordern?

00:16:45: Ja!

00:16:46: Fragen, fragen, fragen... Wenn man auch denkt, ich glaube schon gefragt, ich weiss das nicht mehr, keine Angst mehr.

00:16:54: Wissen bei den Fachpersonen, dass man dann einfach nichts aufnehmen kann.

00:16:59: Dass es immer wieder rausgeht und dann einfach fragen und darum hilft das Aufschreiben auch mit Stichwort.

00:17:07: Man kann nachher ein zweier Gespräch haben mit der Bezugsperson die Fragen nochmal durchgehen.

00:17:12: Wir haben sie jetzt verstanden.

00:17:14: Das gibt so eine gewisse Sicherheit, was man merkt.

00:17:17: Jetzt stehe ich einmal

00:17:19: Warum ist Sicherheit, warum sonst ist Information so wichtig?

00:17:23: Was würdest du sagen?

00:17:24: Was gibt es denn das sonst noch?

00:17:26: Wir wollen ja unser Leben selbst gestalten.

00:17:29: Wir schauen immer, dass wir eine gewisse Gewissheit haben.

00:17:34: Wie es jetzt weitergeht – ich weiss heute Mittag zum Beispiel und das plane ich!

00:17:39: Und für das mache ich Vorsorge.

00:17:43: So ist es auch in einer Kranke so wichtig, dass die Informationen ... Wie viele Bote kann ich mir hier kreieren mit meinem selbst?

00:17:56: Nicht nur die Information selber, sondern was kann ich das einleiten?

00:18:01: Die Heime.

00:18:03: Wie kann ich irgendwo noch etwas zur Ruhe kommen und mich wieder neu installieren?

00:18:11: für mich ist das Gefühl, gut informiert zu sein.

00:18:14: Neben dem, was immer noch bei Bezugspersonen mitnimmt, auch wichtig ist, dass bei Bezugspersonen, wenn sie mitberuhigt sind, dann hat man schon jemanden, der einen ruhigen Pool ausmacht und das braucht man unbedingt.

00:18:30: Das ist eigentlich gerade das Zweite, dass wir wirklich nicht alleine bleiben.

00:18:35: Und v.a.

00:18:36: die, die alles mit sich alleine machen, würde ich einfach wirklich aufrufen bleiben nicht alleine in dieser Situation weil da tut sich soviel Frage-Fälle-Gedanke installieren können im Kopf und dann halt auch wieder Gefühle und das löst so viel Gegenwehr auf dass teilweise Therapien, die man sich in und zu lassen muss, dass man dann nicht bereit ist.

00:19:04: Und dass dann Komplikationen viel grösser werden als wenn man einfach mal in dem Prozess ein bisschen sich einlädt, es akzeptieren wie sie jetzt im Moment sind.

00:19:15: Also Bezugsperson ist mega wichtig.

00:19:18: Meistens ist ja das wahrscheinlich die Partner-Partnerin, wenn man jetzt Single und allein ist.

00:19:24: Muss man sich hier viel mehr aufmachen?

00:19:26: Ich suche mir jetzt jemand oder was empfiehlst

00:19:29: du da?

00:19:31: Ein Single hat irgendeine Bezugsperson, sei es ein Schwester oder ein Bruder.

00:19:36: Oder sei es eine Freundin oder eine Freund.

00:19:38: Und ich denke da sich aufmachen.

00:19:40: Wie sind auch die Eltern neue Bezugspersonen?

00:19:44: Auch sie involvieren, denn dann geht's zu zweiter Höhe, wenn es zu zweit rum ist.

00:19:50: Ich denke ... Die Leute sind ja nicht belastet in dem Sinn, dass ... mehr Diagnosen hat, sondern es ist vielmehr eine Belastung, wenn man merkt beim anderen ist.

00:20:04: Und ich habe keinen Zugang zum Freund oder zu den Schwester.

00:20:08: Oder ja, als Mutter der Vater zum Kind.

00:20:12: Was ist eigentlich auch noch hilfreich?

00:20:13: Wenn man weiss, ich darf eine Bezugsperson sein!

00:20:15: Ich darf da begleiten...

00:20:18: Ich darf begleiten.

00:20:19: und für diejenigen, die mir schützen, dass er weiss es ist viel hilflicher für die Umgebung wenn man offen und ehrlich ist.

00:20:26: Weil das ist ja auch die Herausforderung.

00:20:28: Man muss auch lernen jetzt ganz fest ehrlich mit sich selber sein wie es einem geht Auch auf sich lernen zu lassen, was mag ich jetzt?

00:20:37: Wie viele Informationen mag ich noch loslassen und wo muss ich dem Arzt sagen.

00:20:43: Es schaffe es gerade nicht mehr, es geht nicht.

00:20:45: Ja da

00:20:46: muss man auch mega bei sich sein.

00:20:48: Also was brauche ich, was möchte ich?

00:20:50: Und ich weiss nicht... Tag und Wochen ist man schon so weit, dass man so fest bei sich sein kann.

00:20:56: Wir sind ja jetzt noch etwas in dieser ersten Phase.

00:20:59: Du hast gesagt es ist mega wichtig, eine Bezugsperson zu haben oder du hast gesagt mega wichtig sind Informationen holen.

00:21:05: aber wie sie ich sei?

00:21:07: Wie komme ich dahin?

00:21:09: Wie kann ich auch all die Emotionen, welche dann über mich drüber kommen, irgendwo gut haben lassen, was ich eben bei mir sein kann?

00:21:17: Ich denke das läuft bei jedem ein bisschen anders ab.

00:21:20: Es gibt solche, die sind relativ schnell bei sich.

00:21:24: Die wissen, was sie wollen und es gibt andere, die suchen mehr nach Bedürfnissen.

00:21:29: Was brauche ich jetzt?

00:21:32: Brauch ich jetzt mehr Ruhe?

00:21:34: Brauche ich Gespräche?

00:21:36: Bät mir jetzt Musik etwas gut oder Fernsehen schauen?

00:21:41: Ich möchte hier Fernsehe überhaupt nicht abmachen.

00:21:44: Dann muss ich entscheiden, ob ich jetzt die Fernsehung gehe und geschichte oder dreiehr in meinen Gedanken.

00:21:52: Und ich denke, das ist ja eine Tausend Forderungen, dass diese Gedanken einfach machen, was sie wollen.

00:21:58: Wenn es nur so halbt, im Schock ist oder wenn man noch nicht aus dem Schock draussen ist.

00:22:06: Da hilft manchmal etwas, das macht oder tut.

00:22:12: Es kann sein, dass man auch etwas lesen möchte.

00:22:15: Ich merke einfach, bei den meisten war es eine Bezugsperson, die sich einfach Kontakt aufnimmt und sie suchen zu reden.

00:22:24: Und wenn jemand wirklich merkt, er hat überhaupt niemand vergessen.

00:22:30: Das gibt psychosoziale Beraterinnen- und Seelsorger, die sehr gerne zur Verfügung stehen.

00:22:38: in erster Linie zum Seelsorgen geht und nicht um Entwicklung.

00:22:42: Es geht darum, dass man sich selbst sein darf, was man sich überhaupt entdecken kann, Zugang noch mehr zu seinen Gefühlen findet.

00:22:51: Einmal ganz wüscht kann reden!

00:22:54: Also wenn man so in eine Wut kommt, hält dich doch früher.

00:22:59: Oder was haben die Sätze?

00:23:00: Wenn man das

00:23:00: auch rauslassen kann.

00:23:02: Grundsätzlich ist es wichtig, den Gefühl herauszulassen.

00:23:05: Du hast am Anfang gesagt, dass Brüllen dürfen benennen, was einem durch den Kopf geht und was schwierig ist.

00:23:12: Ja... Und die Gefühlszugänge sind eben hier auch unterschiedlich.

00:23:17: Ich möchte noch bei etwas einhaken, was du vorhin gesagt hast, wo es um deine Tochter ging.

00:23:21: Du hast gesagt eben so Strategie und eine Strategie war jetzt einfach mal der nächste Schritt.

00:23:28: Ist das auch etwas, das du empfiehlst?

00:23:30: Noch nicht zu weit vorausdenken in dieser ersten Zeit vor allem, sondern einfach mal schauen, wo ich bin jetzt und wie komme ich jetzt an den nächsten Ort, was ist als nächstes dran?

00:23:39: Genau also ich rede hier eigentlich nicht einmal von Schritt, sondern eigentlich Schritt Und das kann im Anfang eines Schockes an der Stunde ein bisschen entscheidiger sein, bis nach so halb Tagen.

00:23:50: Also was mache ich heute Nachmittag?

00:23:54: Was auch gut ist, hat es am Abend überlegt.

00:23:58: Was mache ich morgen?

00:23:59: Auch wenn ich morgen morgens das überhaupt nichts machen kann, was ich mir vorgenommen habe und da einfach liebevoll mit sich selber sein.

00:24:07: Sich erlauben?

00:24:08: Nein!

00:24:09: Ich mag es nicht, ich verschiebe das oder ich frage, ob jemand mit mir kommt oder übernimmt sie sogar rüber.

00:24:17: Also hier einfach vorzulaufen.

00:24:20: Und gerade am Anfang, wo die Dumms umfällt, sind alle auch mitgeschockt.

00:24:25: Total hilfsbereit.

00:24:26: Das sollen wir auch für gute Art und Weise nutzen, dass man diese Hilfe nimmt.

00:24:33: Und auch zu merken wie entlastend das ist wenn wieder etwas weniger da ist.

00:24:38: Es ist mir jemand gepostet.

00:24:40: ich muss jetzt nicht mehr denken es fährt mich über die Spital oder zum Arzt.

00:24:45: Ich muss nachher nicht wegen Parkplatz schauen.

00:24:47: Das ist dann so elementar wichtig Weil das alles so kleine Sörgeli sind, die man halt auch noch hat.

00:24:54: Wenn man merkt, man ist eine ganze neue Wege, dann kenne ich noch gar nichts.

00:25:00: Hilfen-Anspruch?

00:25:00: Nein, aber etwas, was nicht jedem so reingeht oder?

00:25:05: Hast du einen Tipp, damit wir es lernen können, wenn man den Typen sagt, nein, ich schaffe alles alleine!

00:25:12: Ja...

00:25:14: Ich denke

00:25:15: ... Ich will einfach sagen, wenn man die Hilfe nicht annimmt, ermüden wir relativ schnell.

00:25:22: Wir haben ja noch eine Krankheit, in der den Körper und auch die Seele so gefangen nimmt, dass man gar nicht mehr Raum hat für alles alleine machen kann was jetzt kommt und auch all diese Gedanken, was man als nächster Schritt machen muss Was sicher hilfreich ist und das passiert ja meistens, dass die Leute fragen kann ich dir helfen.

00:25:47: Dass man sich da überwindet einfach mal Ja zu sagen.

00:25:50: Auch wenn wir im ersten Moment noch nicht so recht weiss was und finde das völlig blöd ich euch auch selber machen, dass man einfach auch etwas Blöds delegiert.

00:26:00: Die Menschen sind einfach warum sie irgendetwas könnten helfen?

00:26:04: Weil sie so mit sorgen, so mit fühlen, dass sie einfach können dass die Tiere als Kranke unterwegs sind, damit man so mitbeziehen kann.

00:26:19: Man merkt dann, wie entlastend es ist und es fällt auch leichter.

00:26:25: Am Anfang helfen Leute sehr fest.

00:26:29: Nach etwa zwei bis drei Monaten sind sie langsam etwas müde.

00:26:34: Wenn man das noch nicht so fisch gelernt hat, wird man sehr gefordert ... um Hilfe zu bitten, weil man schafft es dann auch noch nicht alleine.

00:26:43: Das heisst, dass wir hier wirklich bieten und nicht frustriert oder enttäuscht sind, dass die Leute nicht mehr so gerade nahe bei einem sind.

00:26:53: Es gibt nur noch ganz wenige, die da sind und auch diese müssen wir schauen was möglich ist.

00:26:58: Die sind jetzt auch schon wieder im Alltag drin.

00:27:00: Das heißt ja niemals böse?

00:27:02: Nein!

00:27:03: Bei den anderen Leuten geht halt ... Das Leben ist einfach normal weiter.

00:27:07: Und gestern manchmal stimmt die Kollegin bräuchten wir Hilfe?

00:27:11: Ja, und da ist ein Schwerkrank, dann hat die Hilfe vielleicht noch länger, weil man es einfach sieht, jetzt jemanden, der chronische Diagnose bekommt eine Langzeitdiagnose, bei dem sieht man sie ja je nachdem gar nicht an.

00:27:26: Und dort kann man sich auch in einem Prozess von dem lernen lassen Ja, nicht abzenken und enttäuscht sein.

00:27:39: Ich möchte noch mal etwas auf das eingehen.

00:27:41: Die eigene Stabilität wieder überkommt.

00:27:44: Man ist am Anfang so auf einem Wackelinge-Eisbrocken vor und um eine Welle auf dem Meer.

00:27:50: Und irgendwie weiss man nicht wie lange ich auf dieser Eisscholle stehen kann bis sie einfach schmilzt und im Wasser bin.

00:27:57: Aber irgendwann sollte man ja vielleicht wieder an den Punkt kommen, dass man sich irgendwie mehr steht.

00:28:03: Man fällt so, ich stehe wieder ein bisschen fest.

00:28:08: Du hast verschiedene Sachen schon angetönt aber vielleicht gibt es noch mehr was dir zu dieser Stabilität helfen kann.

00:28:15: Wiederkommt ein Gedanke mit vorn an durch den Kopf und sagt eine Seite die Hilfe annähen.

00:28:20: Schaut, dass man selbst nicht so viel machen muss.

00:28:24: Aber dann habe ich mir überlegt ist er nachgefahren oder sich zu fest?

00:28:28: um sich drehen zu können und mit seinen Gedanken konfrontiert zu können, ist manchmal nicht auch gut.

00:28:33: Man macht etwas, man stürzt sich noch einmal zu sein – so ferme Kraft natürlich hat er auch körperlich.

00:28:39: Man ist aktiv.

00:28:41: Wie kommt man da in eine gute Balance?

00:28:43: Genau!

00:28:43: Es ist ja der Punkt wo man sagen muss oder lernt oder daran geführt wird dass man jetzt aus dem rauskommt dass man nicht so in den Opferhalt hineinkommt, vor allem von Leuten, die jetzt lange ihre Krankheit tragen.

00:28:58: Sondern hier auch wirklich wieder vorwärts geht und wieder aufsteht und schaut.

00:29:05: Und was da wirklich hilft?

00:29:06: Da ist der Kopf gut!

00:29:08: Dass man in die Strategien geht, dass man anfängt ein wenig weiter zu planen.

00:29:16: Also quasi die Zeit zu setzen.

00:29:20: Der nächste Tag, der nächste Woche, den Monat überblicken.

00:29:25: Und vielleicht sagen wir mal, wo ich dort sein soll im Monat?

00:29:31: Vielleicht hat jemand die Möglichkeit und hat Stärke, dass man sagt, ich werde dort etwas stabiler sein.

00:29:40: Und dann schauen, was brauche ich dazu?

00:29:43: Was man nicht vergessen darf – in unserem Leben haben wir schon so viele Krisen bewältigt!

00:29:49: dass man auch die Tiere zurückgreifen darf.

00:29:51: Was hat denn dort funktioniert?

00:29:53: Wahrscheinlich, wenn man so eine Schockdiagonose bekommt, bekommt man das Gefühl, alles andere ist nichts, was ich schon erlebt habe.

00:29:59: Ja genau!

00:29:59: Das ist natürlich so.

00:30:00: aber... Wenn ich jetzt davon ausgehe und aus dem Schock schon ein bisschen draussen mache und mich auf den Weg mit der Krankheit zu laufen, dann geht es darum, was habe ich früher gemacht, dass es besser geworden ist?

00:30:17: Und eines, was sicher das Wichtigste ist, ist das Akzeptieren der Krankheit.

00:30:23: Dass es jetzt zu mir gehört

00:30:25: und

00:30:26: dass mit mir läuft ... Man kann sich das fast vorstellen.

00:30:30: Eine Person, die mit einem läuft durchs Leben.

00:30:34: Man kann dich etwas hinter sich tun, weil sie nicht dominant sein sollen.

00:30:37: Aber sie ist da!

00:30:39: Wenn man merkt, sie kommt ein bisschen stark, meine Gedanken sind so wieder gefesselt, Man sieht und denkt, das sind meine Gedanken.

00:30:49: Okay, jetzt habe ich sie gesehen und sie weg.

00:30:52: Man kann hier mit einem ganz kleinen Beispiel, wenn man es kann und mag, einmal die Gedanken in eine Schublade rein tun und sagen, da gehörst du in die Schubladen zu, vielleicht sogar ein bisschen schlitzen damit man einfach merkt ... So, jetzt bin ich wieder da.

00:31:06: Das kann man

00:31:07: ganz bewusst sagen.

00:31:08: Ich packe diesen Gedanken hier in diese Schublade und stehe sich die Schubladen vor...

00:31:12: Ja genau!

00:31:12: ...und haue darauf.

00:31:13: Ja

00:31:14: genau, zu einem.

00:31:15: Ähm, ich habe bei mir einen heftigen Gedanken, das ist schon lange her.

00:31:20: Habe ich auch mal die Türen zugeschleppt?

00:31:22: In der Wohnung?

00:31:23: Zum einfachen Mal.

00:31:24: Es war niemand daheim.

00:31:26: Zum einfach

00:31:27: mal sinnbildlich.

00:31:28: Jetzt bist du

00:31:29: raus und

00:31:29: ich bin jetzt da.

00:31:30: Und dann kann man nicht stabel sein besonders... Dann ist es wichtig, dass man sich mit etwas befasst.

00:31:36: Was man ganz aktiv etwas angeht.

00:31:39: Das kann irgendetwas, was man gerne macht.

00:31:43: Vielleicht ein Hobby.

00:31:44: Vielleicht anfangen zu kochen oder Kuchen backen.

00:31:47: Andere fangen hier von putzen.

00:31:50: Einfach

00:31:52: abreagieren

00:31:53: und ablenken.

00:31:55: Wichtig ist einfach, es darf nichts monoton sein, die Gedanken wieder anfangen spielen können.

00:32:00: Und manchmal sind es dann vielleicht auch zwei Sachen, die man mitmachen und immer wieder wechseln.

00:32:08: Das haben wir einfach nicht so einhalten.

00:32:10: Und ja, nicht frustriert zu sein, wenn Gedanken kommen.

00:32:14: V.a.,

00:32:14: wenn man jetzt den Effort vom Schlitzen gemacht hat, dass man denkt, ich schaffe das nicht, sondern einfach denkt, das ist normal!

00:32:21: Die kommen nicht weiter, weil das sind schwierige Gedanken.

00:32:24: Du redest jetzt von Gedanken, die einem abziehen oder die einem nicht

00:32:27: gut tun?

00:32:27: Ja, wo er abzieht und nicht gut tut.

00:32:29: Und dann einfach wieder sagen, ich kann dich in den Schubladen-Tatz gehen und wieder anfangen...

00:32:36: Man könnte auch sagen, man ersetzt diese Gedanken und tut sich dafür etwas anderes an.

00:32:40: Also wenn so ein negativer Gedanke kommt weg im Schublade und dafür sagt ... Ich denke auf etwas, was mich freut oder was mir Perspektive gibt!

00:32:50: Das ist die Möglichkeit, die dann da wäre.

00:32:55: Es ist eine Frage, ob man gerade daran denkt, was immer hilfreich ist über Ferien anzudenken, die letzten Fotos für ihre Holen anzuschauen.

00:33:04: Also so eigentlich das Sinn wecken auf vieles in Anspruch nimmt, dass einfach diese Gedanken im Moment nicht kommen können?

00:33:13: Das heisst, wenn man an Ferien denkt vielleicht kann man gerade wieder mehr schmücken oder oben die frische Luft beim Schnee in den Bergen.

00:33:23: Oder das letzte Glas Wein oder die feine Tappe, die ich ausprobiert habe, dass man auch wieder so viel Lust im Maulin bekommt.

00:33:33: Das hilft, wenn es richtig bildlich herholt, einfach wegzudrehen.

00:33:38: Und das gibt ja so wie eine Oase, wo man sich wie einen Moment einmal erholen kann.

00:33:42: Das geht wahrscheinlich auch einfach ein Moment?

00:33:44: Ja es geht ein

00:33:45: Moment.

00:33:45: Es hat nicht stundenlang

00:33:47: die guten Gefühle, was einem auslösen tut.

00:33:51: Das hat so viel Erholungswert.

00:33:53: Auch wenn das vielleicht zwei oder drei Minuten sind.

00:33:55: aber man erholt sich mehr und entspannt sich im Moment.

00:34:01: Das ist so unmöglich.

00:34:02: Du hast vorhin auch noch die Akzeptanz angesprochen, wo ich dachte, ich würde dich unbedingt noch einhaken.

00:34:08: Ich stelle es mir schwierig vor mit einer Krankheit und möchte doch niemanden zusammen sein.

00:34:13: Also weisst du, man will sich nicht sagen, okay das gehört jetzt zu mir, das bin ich jetzt.

00:34:17: Und ich könnte mich wahrscheinlich bei den Allermeisten ganz fest.

00:34:21: Rebellieren oder das Kämpfen hat, ich will dich nicht.

00:34:26: Man kämpft ja auch gegen eine Kranke.

00:34:28: Man macht ja auch Therapien bei Krebs je nach Chemotherapie.

00:34:33: Ist es nicht, wenn ich an den Punkt komme und sage, dass ich akzeptiere, dass sich ein Stück weit aufgeben

00:34:39: kann?

00:34:39: Nein, überhaupt nicht.

00:34:41: Ich denke, akzeptieren ist ein Weg, das immer wieder durchgeht, was du gerade gesagt hast.

00:34:47: Also akzeptierend ist es eine Fortschrittung zu akzeptiren.

00:34:52: und man hat gewisse Phasen, die ich sage jetzt annehmen.

00:34:57: Man nimmt sie mal momentan.

00:34:58: Das ist vielleicht in dieser Zeit, wo man gerade keine Symptome hat, die einem etwas besser geht.

00:35:03: Und dann kommt wieder irgendetwas in den Schaub?

00:35:06: Mein Schmerzen ist eine Verschlechterung.

00:35:10: Man ist eingeschränkter, dann fängt das wieder wie von vorne an.

00:35:14: Man kommt wieder.

00:35:15: Man wehrt sich dagegen und will es nicht.

00:35:17: Man wird wütig, man wird uteruhrig ... Man brüht weiter, man ist einfach frustriert über die ganze Situation.

00:35:25: Es darf

00:35:25: auch wieder sein?

00:35:26: Das

00:35:26: darf auf jeden Fall sein!

00:35:28: Und dann auch, dass es keine andere Lösungen gibt als den Suchen.

00:35:32: Wie kann man das aus der Welt arbeiten?

00:35:34: Das gehört auch dazu bis hin zum Resignieren.

00:35:37: Ah, es geht nicht weg.

00:35:40: Und dann wieder in ... Ja.

00:35:42: Ich sage dem wie, es ist wie ein Bergbesteiger oder einen langen Weg, der immer wieder um die Kurve kommt und dann passiert wieder etwas.

00:35:51: Dann kommt man wieder rein.

00:35:52: Es muss nicht einmal sein, dass das auch schlechter ist sondern vielleicht auch mal ein schlechter Tag, wo ich zurückgeworfen werde.

00:36:01: Die Rückfälle gehören dazu.

00:36:05: Warum ist Akzeptanz so wichtig?

00:36:07: Was hilft das?

00:36:09: Mit dem Akzeptieren hat es auch eine gewisse Sicherheit.

00:36:14: Wenn ich sage, das gehört jetzt gerade im Moment oder so zu mir, dann kann ich wie mit Tim mein Leben noch planen.

00:36:23: Es besteht die Möglichkeit, wenn das Leben nur für einen Tag oder für ein Wochen plant.

00:36:30: Aber ich habe es wieder im Griff und das ist das, was der Mensch auch möchte.

00:36:34: Dass er sich im Griff hat, selbstständig und selbstbestimmt unterwegs sein muss.

00:36:41: Darum akzeptiert man, dass Ahnung und Wissen mit mir ein Entlastung kommt.

00:36:49: Man denkt dann nicht an, jetzt ist er neben mir oder immer dabei, sondern es gehört etwas zu mir.

00:36:56: Das kann man sich vorstellen, wenn man ihnkt... Man hinkt jetzt einen Moment, bis es besser wird oder man hinkts immer.

00:37:07: Jetzt in der Psycho-Igiene ist uns ja auch immer wichtig, dass wir uns fragen können wie kann der Glauben eine Ressourcen sein?

00:37:13: mit einem Thema?

00:37:14: Was siehst du hier im Thema wenn es darum geht eine schwierige Diagnose akzeptieren und mit dieser durchs Leben gehen?

00:37:21: wie kann er an den Glaubensressourcen?

00:37:24: Im Glauben ist es so, dass man ja sehr oft gerade an alle Bibelfersen denkt, wo Heilung verspricht.

00:37:33: Es kann hier sehr viel Ermutungen sein, aber es ist auch eine Gefahr drin.

00:37:39: Es gibt Krankheiten, die Gott uns zumutet und wir sind nicht kalt.

00:37:45: Und diese Heilungen sind etwas, das uns wegnimmt von einem Prozess.

00:37:53: Ich denke, Gott ist ein prozesshafter Gott.

00:37:56: Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir klein und bedürftig.

00:37:59: Wir können nicht sofort Auto fahren.

00:38:02: Wir lernen etwas.

00:38:03: Wir gehen durch die Schule.

00:38:05: Wir lehnen den Beruf.

00:38:07: Und ich denke auch, dass gewisse Krankheiten uns in einen Prozess nehmen.

00:38:11: Und wir wissen nie, ob ich Geld werde oder ob der Prozess läuft.

00:38:19: Hier gibt es also eine Versöhnung mit Gott ... Nur im Gespräch mit Jammeren, Brüllen und Schimpfen mitgekommen halten das aus.

00:38:29: Ich weiss ja, wie es mir geht.

00:38:30: Wie soll ich jetzt das ihm verstecken?

00:38:35: Ganz hilfreich habe ich am Anfang von meinem Glauben entdeckt.

00:38:38: Es sind Psalmen.

00:38:40: Dort sind die Leute so echt ... Was die eines geschimpft haben, sagen die anderen viel besser als ich.

00:38:46: Ich muss und da ist das Problem habe ich.

00:38:50: Und dann immer die Kehrtwendung irgendwann gegen den Schluss aber du her!

00:38:55: Aber du Gott!

00:38:57: Und dann wieder davon gesehen wer Gott ist und dass ich eigentlich in dem Ganzen nicht alleine bin sondern dass ich ja ... Die Möglichkeit habe ich ihm das zu zeigen, was ich bei einem Partner oder einer Partnerin kann sagen.

00:39:12: Auch hier kann er ausdrücken und weiss, dass es mir einen Frieden gibt, der überall darüber ausgeht.

00:39:21: Ich kann wieder die nächsten paar kleine Schritte machen, wo ich wieder ein wenig akzeptieren kann, damit ich unterwegs bin.

00:39:30: Das ist eigentlich ... Das ist ein Riesengeschenk, das wir haben im Glauben.

00:39:35: Also würdest du sagen, dass ich bei Gott mich ausbrüllen darf und alles in Gespräch mit ihm in einem Gebet.

00:39:44: Aber gleichzeitig hilft auch das, was ich nachher wieder sehe.

00:39:47: Aha!

00:39:48: Ich werde alleine ... Da ist jemand, der mir hilft.

00:39:53: Ja, weil sie mit dem Adressieren zu Gott Wird ich mir wieder bewusst, dass ich weiss wie Herrlich und gross bin?

00:40:01: Wie ist alles möglich?

00:40:03: Was auch immer erdennt wird entscheiden.

00:40:06: Und meine Perspektive fangen sich an zu verändern.

00:40:10: Das merken wir selber nicht, aber dass wir näher kommen mit dem was wir jammern oder schimpfen oder Angst äußeren, dass wir auf einmal relativ näher von Gott stehen und wahrnehmen ... Ah, dort ist einfach so viel Freude.

00:40:27: Da ist so viel Licht und so viel Zuhauseversicht.

00:40:30: Dass auf einmal die ganze Anspannung all diese Angst kann auch in den Loslauwerten meiner Ansprüche ich will gesund werden oder ich erwarte jetzt gesund zu werden in einer Situation wo das nicht so aussieht sondern dass man da mehr Zugriff überkommt in dieser Freude der Psalm, die heisst und wenn ich auch schon im Dahl gewandert bin.

00:40:59: Ich weiss, dass mein Stecken und Staub mich geröstet.

00:41:04: Das ist genau das, was ich damit meine.

00:41:06: Dass es nicht alleine sein kann, wo ich mich nicht mehr abstützen kann, dass jemand da ist.

00:41:11: Und das kann er ja auch machen wie Zugspersonen oder Freunde.

00:41:15: Oder auch Fachpersonen, die mir etwas zuspricht, ohne dass sie wissen, dass ich jetzt gerade nach dem Suche erwarte ... Wir sind einfach durch die Hilfe.

00:41:27: Ich höre hier fest, für dich ist klar, der Glauben kann ressourcen sein und helfen in solchen Situationen ohne das jetzt wegzunehmen oder so?

00:41:37: Nur durch den Glaubens bin ich nicht gesund je nachdem, nicht geheilt.

00:41:41: aber ich habe wie noch jemand mehr, der mir hilft.

00:41:45: Und wo wir auch Kraft gibt, dass es durchzahlt wenn es einfach länger geht, wenn es so ungewiss bleibt... Es gibt auch eine Krebserkrankung, die eventuell heilig ist.

00:41:58: Aber sichtbar sieht man es überhaupt nicht.

00:42:01: Auch in der neuen Komplikationen sind sie gefährlich.

00:42:05: Wie schön ist es, wenn man immer wieder kann gehen und immer wieder das äußeren kann?

00:42:12: Und es ist nicht so, dass die Freude auch da ist!

00:42:16: Ich möchte den Besuch bei Gott machen und nicht denken, dass wir die ganze Zeit in der Hebe gehen.

00:42:24: Dass man gewisse Zeit durchträgt.

00:42:27: Aber auch hier gilt es daran zu bleiben.

00:42:31: Werden glaube ich auch etwas auf die Bezugspersonen?

00:42:33: Dann könnte das hilfreich sein.

00:42:35: Wenn du die Bezugspersonen merkst, dann geht mir alles so näher.

00:42:39: Ich habe ja Betten, ich könnte mal das ausprobieren.

00:42:42: Ja also der Leben ist auch wichtig da für die, die auch eine gute Beziehung haben.

00:42:49: Und sehr oft werden diese in die gleiche Richtung wie eingeschossen.

00:42:56: Die laufen noch einmal eine andere Art wie sie den Weg laufen und da kann man auch wirklich suchen, weil man ist anders betroffen.

00:43:07: Man macht mit jetzt vor allem jemanden, der Küraten oder Älteren ist, der einfach hierhin geschossen wird.

00:43:17: Die können gar nicht anders als suchen, wie ich mir hier Hilfe holen kann.

00:43:22: Ich möchte noch einmal einerseits sagen, sich nicht alleine bleiben.

00:43:26: Das gilt auch für sie.

00:43:27: Es ist auch wichtig, dass sie ihre Freundinnen aktivieren.

00:43:33: Also

00:43:33: die Bezugsperson?

00:43:34: Auch wieder eine Bezugsperson?

00:43:35: Genau!

00:43:35: Ja, über die Nähe hat und da ist es möglich vielleicht noch grösser, weil man nicht so stark mit der Krankheit ... Ich nahm ein, und die Prozesse geht gerade mit Therapien

00:43:48: etc.,

00:43:50: dass sie wirklich hier frühzeitig schauen, ob sie in den Fachpersonen nehmen.

00:43:54: Ein psychosoziale Beraterin und Seelsorg, der von Anfang an mitbegleitet auch durch diese Schritte, alle Schritte durchgeht... Die Krise, die man hat.

00:44:04: Der Schmerz, den wir haben.

00:44:05: Verlust, Angst, die wir durchgehen.

00:44:08: Und auch soziale Ängste finanziell... Man ist ja hier noch mal anders herausgefordert und übernimmt sehr viel Führung für der Kranke.

00:44:18: Hier ist es wichtig, dass man die Esschiene einerseits eingeht und auf der anderen Seite das Gebet so gut und ruhig findet.

00:44:27: Das gilt eigentlich für eine kranke-plusbezugsperson.

00:44:30: Es tut einen guten Anderen.

00:44:32: für einem.

00:44:33: Dass man auch fragt, wer wird für mich beten?

00:44:37: Wo wir einfach dann heben sitzen und...

00:44:39: Und wo für einem hier sind, in welchem Stütze?

00:44:41: ...am stützen.

00:44:42: Einfach persönlich und auch im Gebett.

00:44:45: Das kann miteinander oder es kann auch irgendwo die Heime sein, dass man unterwegs ist.

00:44:50: Ich

00:44:50: habe das Gefühl, man könnte noch viel darüber reden, was auch Bezugspersonen brauchen, was sie eigentlich durchmachen.

00:44:57: Vielleicht gibt es noch einmal einen extra Volk, dann schauen wir mal.

00:45:00: Wir bleiben jetzt bei den kranken Personen, die die Schockdiagnose bekommen haben.

00:45:06: Man hört viel von dir, ganz verspannend.

00:45:09: Ich würde es gerne abbrechen.

00:45:11: Wärst du so dein wichtigster Punkt?

00:45:13: Wenn du uns jemanden zuhörst und Diagnosen bekommen hättest, was ist jetzt gerade wichtig?

00:45:21: Wichtig ist wirklich eines ums Anderen.

00:45:25: Ganz kleine Schritte einzugehen!

00:45:27: Das heisst, was mache ich als Nächstes?

00:45:30: Was mache ich in dieser Stunde, wenn das noch möglich ist?

00:45:32: Schauen, wo meine Bezugspersonen sind.

00:45:36: Wer kann mich jetzt gerade ein bisschen stützen?

00:45:38: und die Information?

00:45:41: Die mag vielleicht gerade beim ersten Mal treffen, an dem die Diagnose aussieht.

00:45:46: Noch nicht gerade die wichtigste sein wird.

00:45:48: Er wird einfach alles oder sie werden alles mal sagen und da einfach dranbleiben, dass man zu den Informationen nachherkommt Und vor allem die, die in einer Arztpraxis das erleben.

00:46:01: Die sollen nicht unbedingt bald einen Termin machen, sodass sie da nicht in falsche Gedanken reinkommen.

00:46:08: Brigitte, ich danke dir vielmals für deine wertvolle Gedanke über dieses Gespräch!

00:46:11: Sehr

00:46:11: gerne schön, ja.

00:46:12: Danke sehr.

00:46:13: Merci.

00:46:17: Nach einer Schockdiagnose nicht alleine bleiben sondern eine Bezugsperson ins Boot holen und Hilfeanspruch nehmen – das nehme ich ganz fest mit aus diesem Gespräch mit Brigitte Kissling.

00:46:28: Und apropos Bezugspersonen.

00:46:30: Wie geht man dann als so eine Bezugsperson damit um, wenn jemand was wichtig ist, eine schwere Diagnose überkommt?

00:46:37: Man will einerseits vielleicht stark sein für die kranker Person, gleichzeitig macht man sich aber auch Sorgen, hat Angst oder weiss manchmal nicht weiter.

00:46:46: Über das möchte ich mit Brigitte Kisling unbedingt noch genau darüber reden.

00:46:50: Wir machen darum noch einen Erfolg zusammen und legen den Fokus auf die Bezugspersonen.

00:46:55: Diese Folge kommt dann in einem Monat aus.

00:46:58: Jetzt nehmt es mich noch Wunder, was ist bei dir hängen geblieben?

00:47:01: Oder hast du noch Anregungen oder Fragen zu diesem Thema.

00:47:04: Ich freue mich, wenn man schreibt und deine Gedanken teilt.

00:47:07: Am besten geht das über das Kontaktformular in den Show-Notes.

00:47:10: Und ich freue mich auch, wenn du die Psychohygiene unterstützen willst.

00:47:14: Das geht auf verschiedene Arten, indem du diese Folge in deinem Umfeld oder über deinen Kanal teilst, eine gute Bewertung gibst, uns abonnierst – oder du kannst alles sehr genau finanziell unterstützen!

00:47:26: Psycho-hygiene wird von RF Media produziert.

00:47:28: Ein Spender finanziert das Medienhaus.

00:47:31: Deine Spende hilft uns, dass wir noch mehr sottige Podcasts machen können.

00:47:35: Alle Infos zum Spenden findet ihr ebenfalls in den Show Notes.

00:47:39: Ich sage Tschüss und bis zum nächsten

00:47:50: Mal!

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