Scham – mehr als die Röte im Gesicht

Shownotes

Scham ist nicht nur, wenn einem in einer peinlichen Situation die Röte ins Gesicht steigt. Sie zeigt sich zum Beispiel auch, wenn wir in einer Teamsitzung nichts sagen, obwohl wir etwas beitragen könnten. Oder auch im Perfektionismus oder im Humor. Scham ist mehr als ein peinlicher Moment. Sie geht tiefer, stellt mich in Frage, sendet mir Botschaften wie: etwas stimmt nicht mit mir oder ich bin falsch. In dieser Folge erklärt uns die psychosoziale Beraterin Susanne Gisler, woher diese Scham kommt, warum sie vielleicht manchmal auch gut ist und ab wann sie uns im Weg steht. Und vor allem: Wie wir lernen können, anders mit ihr umzugehen.

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Expertin:

Susanne Gisler ist Psychologin und betreibt seit 2019 die selbständige Beratungspraxis «sinn-atelier» in einem ehemaligen Kapuzinerkloster in Altdorf (UR). Neben psychologischer Beratung bietet sie Workshops zu wechselnden Themen an und coacht «Intercultural Workers» sowie «Third Culture Kids».

Host & Autorin:

Tabea Kobel

Links:

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00:00:00: Scham lebt eigentlich von drei Sachen.

00:00:02: Dass man es verschwiegen tut, dass man es geheim halten und mit Insolation geht.

00:00:06: Das tut sie wie am Leben erhalten.

00:00:08: Und auf die anderen Seite scham überlebt nicht wenn sie mit Empathie

00:00:12: in Kontakt kommt.

00:00:15: Psycho-hygiene Coaching für Geist und Seele Ein Podcast

00:00:19: von RF Mediaschweiz.

00:00:23: Kennst du das Gefühl, dass deiner peinlichen Situation am liebsten würde im Boden versinken?

00:00:28: Vielleicht lebst du auch noch Rot an und es ist einfach nummer verrecklich!

00:00:32: Kann sein, dass es gar nicht so etwas Schlimmes war.

00:00:34: Aber die Situation verfolgt dich noch Tage lang.

00:00:37: Die Scham ist aber noch mehr als das, was wir in einem peinlichen Moment erleben.

00:00:42: Sie versteckt sich auch hinter Perfektionismus, Rückzug oder in einer harten Stimme in uns, wo uns gar keine netten Sachen sagen.

00:00:52: Vielleicht merkt man es gar nie, aber die Scham kann unseren Alltag beeinflussen und unsere Rechte einschränken.

00:00:58: Darum möchten wir in dieser Folge mit der psychosozialen Beraterin das Ausangeiss löschen, wie man diese Scham entlarven könnte und wie man lernen kann, einen neuen Umgang zu finden.

00:01:08: Ich bin Tobias Kobbel.

00:01:13: Vielleicht hast du uns gleich ein Beispiel, wie du Scham auch schon erlebt

00:01:17: hast?

00:01:18: Im Vorbereiten des Themas sind mir ganz viele Beispiele ins Inko gekommen.

00:01:22: Das werden wir heute vielleicht merken.

00:01:24: Das kennen wir vielleicht sogar alle ein wenig.

00:01:27: Vielleicht eines zum Starten, die wir vielleicht alle ein bisschen kennen.

00:01:30: ist mir noch nicht so lange her passiert.

00:01:33: Ich war am Morgen sieben in dem Zugverkehr, also Pendelverkehr mit meinem Kaffee-Pächer.

00:01:39: Vollgestopft den Zugeviel?

00:01:40: Ja,

00:01:40: vollgestoppt.

00:01:40: So rein marschiert hat der Kaffe irgendwo platziert und irgendwie nicht geachtet, was ich meinen Rucksack verschoben habe, dass der Offen entdecken ist.

00:01:49: und dann ist eine kleine Flüssigkeit auf dem Koffer abgetropft.

00:01:54: Und dann hat mich jemand aufmerksam gemacht und ich bin voll im Stress aufgesprungen.

00:02:00: meiner Meinung nach habe ich mich entschuldigt, aber habe mich sofort darum gekümmert, die Nahrstühle zu suchen und so.

00:02:06: Das wieder gut machen.

00:02:07: Es ist im Kofferheim nichts passiert oder?

00:02:09: Aber was dann passiert ist ... Eine Frau ... Wohlbemächtig war nicht in ihrem Koffen, hat mich in aller Stille von diesem siebenjährigen Morgenzug wirklich mega laut empfangen zu schiessen.

00:02:21: Und eben, ich wurde so ein bisschen ... Ich habe nur noch gestammelt.

00:02:26: Es war dann vorbei, wenn ich die Ausstiegung hatte.

00:02:29: Ich dachte, es sei gar nichts Schlimmes gewesen.

00:02:31: Der Koffer nahm keinen Schaden und entschuldigte mich.

00:02:35: Gleich hat mich das tagelang verfolgt.

00:02:38: Du bist so ein Schussl!

00:02:41: Und er

00:02:41: hat mich richtig... Also weisst du?

00:02:44: So etwas kleines hat mich so verfolgen.

00:02:46: Dann habe ich gemerkt,

00:02:48: dass

00:02:49: er mich so tief beschäftigt.

00:02:52: Ich glaube, hier haben wir alle irgendwelche Beispiele, die irgendjemand vielleicht auch überreagiert hat oder dass wir selber mit ihnen Sachen konfrontiert sind, die uns anklagen in solchen Momenten.

00:03:06: Da ist Scham dahinter!

00:03:08: Ist es nicht einfach nur peinlich dann voll?

00:03:11: Weil das könnte man sagen ja, ist etwas peinlicher und Scham würde ich dort sagen gibt es einen Unterschied zwischen Peinlich und dem Scham?

00:03:20: Peinlich kann eine solche Situation wirklich sein.

00:03:22: Das ist einfach unangenehm, aber dann ist es vor allem die Situation zu bezogen und das verzieht sich auch wieder, dieses Gefühl.

00:03:28: Es war ein bisschen unangener, aber ja noch.

00:03:31: Kann passieren!

00:03:32: Und Charme ist denn ein Thema, wenn mich das eben wie in meiner Identität anfängt bewegen und ich mich selber wie... Fast im Fragestellen für das?

00:03:42: Es geht wirklich tiefer, wir werden sie ja dann ein wenig merken.

00:03:46: Bei Peinlichkeit ist es wirklich so eine Situation, wo ich nachher auch wieder kann Ja, dann kann ich mich wieder entspannen.

00:03:53: Und wenn es wirklich um das Tiefen des Charme-Thema geht für mir ist jetzt vielleicht so das Thema ... Ich bin so sichtbar geworden in diesem Zug.

00:03:59: Alle haben geflogen und gefühlt.

00:04:01: Stimmt vielleicht nicht!

00:04:03: Aber es war so sichbar, dass mir das passiert ist und das hat mich so beschäftigt.

00:04:07: Das ist ja ein Thema, das ich wahrscheinlich sonst schon mit mir mittragen kann.

00:04:12: Und was dann halt anklungen ist?

00:04:14: Vielleicht kannst du ja gerade noch Kurze Charme, also definieren.

00:04:18: Weisst du?

00:04:19: Jetzt hast du es schon ein bisschen gemacht.

00:04:20: Aber ich glaube da gibt's ja noch mehr zum dahinter definieren, dass wir uns hier das gutes Bild machen können.

00:04:25: was ist jetzt überhaupt?

00:04:26: über was reden wir konkret?

00:04:28: Also Charme ist eigentlich eine ganz normale soziale Grundemotion.

00:04:32: Ich glaube fast alle Menschen kennen sie Aber sie ist eben eine von denen, die am schwierigsten zum Greifen und auch zu benennen sind.

00:04:40: Sie versteckt sich oft.

00:04:43: Wir werden es sehen in den Mehrverhalten, wie man sie abwehren will.

00:04:47: Dort können wir sie entdecken.

00:04:49: Sie entsteht einer vor allem dort, wo meine Würden, meine Zugörigkeit, mein Selbstausdruck an Erkennung auf dem Spiel stehen.

00:04:59: Wir können uns z.B.

00:05:00: schämen, wenn man an einer sozialen Norm nicht entspricht und ideal gerecht wird oder wie das Gefühl hat, wir genügen dem wie nicht.

00:05:09: Der Unterschied ist, dass sie sich auf meine Identität auf mich selbst richtet.

00:05:17: Während ich etwas verhalte, was nicht gut war oder eine Handlung, hätte man es vielleicht mit Schuld zu tun.

00:05:25: Das ist nicht gut gewesen, das Verhalten war nicht gut.

00:05:28: Und Charme sagt du bist nicht gut!

00:05:30: Mit dir ist etwas falsch Du bist zu viel, zu wenig... ...genügeschnürt.

00:05:36: Bist zu laut, bist zu quirlig.

00:05:38: Was auch immer.

00:05:39: Die tut sich auf Kernidentität Richtung und drum ist sie eben so einerseits im Hintergrund und leislich und andererseits sehr wirksam in unseren Beziehungen, unserem Denken und sie bezieht sich halt fest auf den Selbstwert.

00:05:53: Du hast gesagt, in deinem Beispiel war es sehr peinlich.

00:05:56: Du bist so klein geworden.

00:05:58: Was passiert hier im Körper?

00:06:00: Wenn man Scham erlebt ... Ich kenne es, wenn ich mich geschämt habe oder Situationen, die peinlos waren.

00:06:07: Oder vielleicht auch nicht einmal peinlig bin ich z.B.

00:06:10: rot worden.

00:06:12: Das kombiniert mir schnell mit Schämen.

00:06:15: Wieso passiert das überhaupt?

00:06:18: Ja, gell?

00:06:19: Man sagt ja, man fängt wie im Körper auch nicht im Kopf.

00:06:22: Wir merken es vielleicht ganz schnell, dass der Blick senkt sich oder wir den Kopf wegdrehen wollen oder wir vermieden den Blickkontakt.

00:06:30: In uns wird es vielleicht heiss und kalt.

00:06:32: Die Leute sagen auch, es werden Gedanken total schwammig oder ein bisschen blank in dem Kopf.

00:06:39: Also da ist man in den Tag gegangen, die Brote gefällt.

00:06:42: Und eben das Erröte ist so ganz ein Klassisches.

00:06:45: So

00:06:45: mühsam?

00:06:45: Ja, das ist supermühsam wie es halt etwas noch ins Rollen bringt.

00:06:49: Jetzt schäme ich mich schon.

00:06:50: jetzt wirds noch sichtbar und dann wird's noch beschämend.

00:06:53: Da werden sie gesehen.

00:06:55: Eigentlich ist der Stressreaktion vom Körper.

00:06:59: Das ist auch ein Interessanter bei Scham an und für sich.

00:07:02: Neurobiologisch hat man feststellen können, dass wenn so einen sozialen Schmerz ausgelöst wird wie eben Scham, also bloßstellig ausgeschlossen werden oder so, dass es die gleichen Hirnareale aktiviert wie körperliche Schmerzen.

00:07:16: Also das ist wie eine Bedrohung!

00:07:19: Entsprechend reagieren wir auch körperlich darauf.

00:07:22: Und wir können es gar nicht gross kontrollieren!

00:07:24: Kann man das dann irgendwie abwenden?

00:07:26: Das ist ja wahrscheinlich eine Frage, die ich mir vorstelle.

00:07:28: viele haben.

00:07:29: Ich werde immer rot und es ist so mühsam... Was kann ich dagegen

00:07:33: machen?!

00:07:34: Ja, da ist schon ganz viel Druck drin.

00:07:36: Also ich darf ja nicht rot werden!

00:07:38: Dann muss er ja fast... Der Körper ist auf Alarm eingestellt.

00:07:41: Also abwenden weiss ich nicht ob man es kann.

00:07:43: aber die Frage ist wie kann man damit umgehen wenn man merkt auch jetzt steigt der Röte ins Gesicht?

00:07:48: Und dann wären wir ja noch ein wenig bei dem wie gehen wir damit um dass man das einfach in diesem Sinn überhaupt wohnen kann.

00:07:54: Irgendetwas ist mir gerade furchtbar unangenehm.

00:07:57: Es ist mir auch gleich unangnehm dass ich rot werde.

00:08:00: Also kann man es vielleicht sagen?

00:08:01: Ja zum Beispiel

00:08:03: Jetzt werde ich gerade rot.

00:08:03: Ja, jetzt werde ich grad rot!

00:08:04: Das ist mir gerade unangenehm.

00:08:08: Und dann glaube ich, kann man aus dem Aussteigen.

00:08:12: Da habe ich nicht zu den Personen gehören, die rot werden können.

00:08:14: Vielleicht wenigstens das wirst du mich sagen.

00:08:18: Vielleicht weniger als abwendig?

00:08:20: Dort bauen wir einen Druck auf und der Körper muss ja gleich mehr aktivieren.

00:08:24: Aber vielleicht merke ich, dass es kommt okay.

00:08:28: Jetzt einfach nicht noch mehr peinlich sein.

00:08:31: Nichts

00:08:31: vermieden will, das bringt uns eher noch tiefer rein.

00:08:35: Dann ist es immer mal für uns rot zu werden.

00:08:38: Es ist wirklich ein Krux mit dem Roten.

00:08:41: Manchmal

00:08:43: ist es ja mehr und manchmal hat man schon noch Spannung, um sich dort vielleicht mal etwas beobachten zu können und schauen, wieso denn eigentlich?

00:08:48: Wieso passiert einem das jetzt in dieser Situation?

00:08:52: Hat es vielleicht etwas, was ich bei einem anderen Mal auch erlebt habe und sich da vielleicht hinterfragen mache?

00:08:57: Ich kann mir vorstellen ... Dann hilft das auch einzuordnen.

00:09:02: Ist es wirklich jedes Mal, wenn ich etwas sage oder so?

00:09:06: Oder wie sie sich beobachten?

00:09:09: Es ist schlimmer daran, wenn wir rot werden.

00:09:12: Ja genau!

00:09:13: Das ist eine gute Frage.

00:09:16: Für was schäme ich mich wirklich genau?

00:09:17: Ich werde einfach nur rot.

00:09:19: Genau.

00:09:19: Eigentlich etwas Panarals, gell?

00:09:22: Also wir merken irgendwo, dass es nicht so lässig ist, wenn man hier rot wird in irgendeinem Gespräch.

00:09:28: Aber irgendwo haben wir das Gefühl in uns, oder du hast gesagt, es kommt schon sehr früh, dass man dieses Gefühl entwickelt.

00:09:36: Für was ist denn diese Scham überhaupt gut?

00:09:39: Es ist nicht per se negativ Scham.

00:09:41: Sie hat auch eine schützende Funktion ganz oft.

00:09:44: Sie soll eigentlich wie unsere Würde ja auch schützen.

00:09:47: Sie kann uns helfen, in diesem Sinne ein gewisses moralisches Lernen, soziales Lernen sicherzustellen und Verantwortung zu übernehmen aus Fehler zu lernen usw.

00:09:59: Was aber wichtig ist bei den gesunden Charme, die man von dem sprechen möchte, ist dass sie auch wieder begrenzt und situationsbezogen ist.

00:10:06: Und sie lässt parallel das Gefühl zu einem, ich bin okay wie ich bin, auch wenn mir das gerade passiert ist.

00:10:13: Oder sie tut sich nicht gleich auf die Identität beziehen und reguliert sich eigentlich wieder und entspannt sich das ganze System wieder.

00:10:22: Und problematisch wird es dann erst, wenn sie ihre regulierende Funktion verliert.

00:10:27: Wenn sie nicht mehr reguliert, sondern wie Teil von meinem Selbstbild wird?

00:10:32: Wenn es länger geht, dass man an einer Situation, die peinlich war, dient nicht einfach nur peinlos für den Moment und man vielleicht noch kurz Diamabik irgendwie erzählt.

00:10:43: Vielleicht in einer lieben Person im Umfeld.

00:10:45: Sondern das diente einem Tag lang.

00:10:47: Verfolgt sie, dass du das auch erzählt hast mit dem Kaffee?

00:10:50: Ja.

00:10:50: Die lassen die Tüfe in einer Zweifel an dieser Gewissheit wachsen, damit ich okay bin und wenn mir das jetzt gerade passiert ist ... Sie löst vielleicht so ein wenig aus wie mein eigenes Selbst oder mich sich irgendwie etwas fehlerhaft oder ungenügend oder zu viel von etwasem oder zu wenig von etwasm so anfühlt Dann verliert sie dann auch das Regulieren, sondern hat sie wie eine abwertende oder selbst wertrelevante Dimension bekommen.

00:11:19: Was würdest du sagen?

00:11:22: Wenn muss man da wirklich gut anschauen, wenn ist es einschränkend?

00:11:27: Ja ich glaube gerade dann, dass man merkt, es schränkt mich irgendwo in Beziehungen.

00:11:33: Wir gehen jetzt wirklich viel in den Beratungspraxis.

00:11:36: Wenn ich so merke, Leute kommen schon und sagen mir, ich habe das gute Selbstbewusstsein, ich muss an dem arbeiten.

00:11:41: Ich fühle mich immer nicht genug gut und so.

00:11:44: Und dann wirklich auf den Grund gehst du vielleicht noch nicht... Aber es tut ja wie etwas oder wie weh.

00:11:48: Vielleicht fühlt man sich auch nicht mehr ganz eben.

00:11:50: Man kann es zwar gegen Aussen viel sicherstellen aber gegen ihnen tut sich etwas auf, was nicht mehr überall stimmt.

00:11:56: also wir werden sicherlich noch ein bisschen auf das kommen.

00:11:59: Aber gell?

00:11:59: Ein Moment ist es.

00:12:01: Wir merken, ob es etwas ist beginnt zu behindern, vielleicht unserem Gefühl wie wir über uns denken.

00:12:06: Auch im Selbstspruch, wie wir mit mir reden zum Beispiel.

00:12:10: Das ist auch so eine Form, kann man mal beobachten.

00:12:14: Wie rede ich mit mir?

00:12:15: Wie habe ich mit ihr geredet, wo mir das im Zug passiert ist?

00:12:17: Sonst bist du so typisch oder?

00:12:19: Bist du so ein Schussler?

00:12:21: Über den anderen würde ich das nie sagen.

00:12:24: Spannend, oder?

00:12:25: Ja, der hat schon gesagt,

00:12:27: mach doch nichts!

00:12:27: Du hast doch okay, kein Problem,

00:12:29: oder?!

00:12:30: Stimmt, es ist sicher noch einen guten Gradmesser.

00:12:33: Kannst du uns noch etwas mehr in die Grunde geben zu diesem ganzen Schamthema?

00:12:38: Woher kommt das überhaupt?

00:12:41: Vielleicht mit Scham wird niemand geboren, aber sie entsteht später in Beziehungen.

00:12:46: Das ist etwas, was man vielleicht so einheitlich sagen kann.

00:12:49: Wenn man aber in die Forschung geht, merkt man auch, es gibt nicht die eine Forschungsrichtung und eigentlich recht viel Aspekt.

00:12:56: Und ich habe mich jetzt einfach gefunden.

00:12:58: Auch beim Recherchieren haben sich extrem gut ergänzt.

00:13:01: Eigentlich hat total Sinn gemacht zusammen.

00:13:03: Und vielleicht eine hilfreiche Theorie habe ich gefunden, ist doch die Affect-Theorie von Tom Kins.

00:13:08: Wenn man das so möchte sagen... Er geht wieder voraus, dass eigentlich Scham wieso bedeutet, dass etwas Positives wie unterbrochen wird und dass dann wie ein innerer Stopp passiert?

00:13:20: Also zum Beispiel als Kind zeigt mega stolz seine gemaltete Zeichnung oder was auch immer sucht einen Moment der näheren Stolzbedürfnisse.

00:13:31: Bezugspersonen reagiert vielleicht nicht mit Beschämung.

00:13:36: Aber die Ecke hättest du schon aus Wieberer hier ausmalen können, irgendwie so.

00:13:41: Und dann passiert etwas in dieser inneren Bewegung von dem Kind.

00:13:45: Wie gestoppt oder die Offenheit, der Stolz wird kurz gebrochen und es ist ein Moment wo Scham kann entstehen.

00:13:53: Oder wir als Erwachsene kennen das ja auch vielleicht so klein ... dass ich jemandem vielleicht wie erzählen habe, gestern in dieser Gruppe mich so alleine angefühlt und dann vielleicht mein Gegenüber reagiert.

00:14:05: Ja, aber so schlimm ist es ja wohl nicht gewesen oder so.

00:14:08: Wo übermachtest du einen Verbindungsmoment, der in diesem Moment unterbrochen wird?

00:14:13: Und das ist nicht als einzelnen Moment ein Problem, aber da sind wir jetzt wieder eine kleine Forschung halt dort wo wir eigentlich sollten auf Resonanz stoßen oder würden erwarten, dass man Resonanzen erleben würde.

00:14:24: Dann wären wir bei der Bindungsforschung.

00:14:26: Dort erleben wir, wenn das nicht kommt.

00:14:28: Wenn vielleicht die Abwertung kommt oder es wird einfach nicht gesehen.

00:14:31: Oder ich werde vielleicht im schlimmsten Fall sogar beschämt drinnen.

00:14:35: Dann wird etwas so wie unterbrochen und es entsteht halt ein Gefühl von ... Ich glaube mit mir ist etwas gerade nicht gut.

00:14:44: Das Kind kann ja nichts unterscheiden.

00:14:46: Jetzt war wirklich psychologisch.

00:14:47: Es ist eben schon sehr früh.

00:14:49: Ich habe ja nicht unterscheidens Kinder.

00:14:51: Meine Mami oder mein Papa sind gestresst.

00:14:55: Die sind das auf sich selber und es hat eine Botschaft.

00:15:00: Vor allem, wenn sie wiederholend ist.

00:15:03: Erkennt man dann, dass ein Kind vielleicht so gerade resigniert oder sich auch schämt?

00:15:08: Das kann man auch beobachten.

00:15:10: Viel mehr beobachtet muss ich aber in den Teenagerjahren.

00:15:13: Dass ein Kind viel mehr Scham hat.

00:15:16: Irgendwie entwickelt sich das ja noch fast mehr!

00:15:20: Ja, das kann gut sein.

00:15:21: Dass sich das früh anfängt zu etablieren und in der Wiederholung entstehen Ideen oder Ausreines.

00:15:30: aus Wiederholungen entsteht wie eine Struktur, was ich über mich selber ... Es bildet sich eben auch das Selbstbild immer mehr aus.

00:15:38: Wie bin ich?

00:15:40: Und wenn halt dann, wie so eine Struktur entsteht ja wahrscheinlich stimmt etwas mit mir nicht.

00:15:45: Ich bin glaube falsch alle anderen sind da anders.

00:15:48: Dann könnte es sich einfach so selbstüberzeugen wirklich wie ablegen wir Ja?

00:15:53: oder ich sage mal so selbstzweifel?

00:15:55: können sie halt wirklich etablieren Bindungsängste?

00:15:58: Oder hat sich das auch das Gefühl von Wenn ich mich wirklich zeige dann wird's problematisch Dann wirst du es einfach nicht mehr sichern.

00:16:06: Das heisst, man zieht sich dann eher zurück?

00:16:08: Ist das die Reaktion oder ist das eine so typische Reaktions für Scham?

00:16:12: Ja genau, Scham bringt uns dazu jetzt ganz einfach gesagt, uns zu verstecken und zwar innerlich aber vielleicht auch äusserlich.

00:16:21: Äusserliche sehen wir sie ja, wir gehen vielleicht ein wenig wie wenn wir vermieden den Blickkontakt oder so.

00:16:26: Wie wir uns in dem Boden versinken, wäre mir im Zug am liebsten gewesen.

00:16:31: Oder mich die Luft auflösen Und innerlich passiert es eben auch, wir fangen den Art Wie an von uns verstecken oder einen Teil von uns.

00:16:39: Vielleicht der, bei dem man merkt, er stößt nicht wirklich auf Resonanz.

00:16:44: Aber vielleicht würde sie auch auf ResONANZ stossen?

00:16:46: Es ist einfach ein Gefühl in einem!

00:16:48: Genau, es ist so ein Moment, wo das Bedürfnis ... Es wird nicht wichtig.

00:16:52: Das sind auch nicht die Ältere im Stress und in der Hilfe.

00:16:54: Wie reagiere ich immer?

00:16:57: Es entsteht dort einen Moment von Verbindung, Verzugehörigkeit, Stimmung am Selbstausdruck.

00:17:03: Vielleicht auch Spontaneität oder Gefühl, bei dem er unterbrochen wird.

00:17:09: Und ich sage mal, es passiert halt wieder.

00:17:12: Aha!

00:17:12: Das, was ich jetzt zeigte, ist glaube ich nicht in Ordnung.

00:17:16: Das kann ja in diesem Moment noch unproblematisch sein.

00:17:18: Aber je öfter, dass es passiert, desto mehr leidet sich das halt wie ab.

00:17:23: und wir sind immer sicher, wenn man uns nicht zeigt.

00:17:26: Aber hier gerade kurz ... Du hast gesagt, dass nicht Eltern in Stress kommen, einfach einen kurzen Typ an Eltern.

00:17:32: Was wäre eine richtige Reaktion für so eine Situation, wenn ein Kind die Zeichnung zeigen könnte?

00:17:38: Man sieht, das ist zwar nicht ganz perfekt!

00:17:45: Ja, genau.

00:17:47: Mit dem Beispiel hat es immer so seine Limiten.

00:17:50: Es geht ja nicht darum, dass ich das auch mal sagen darf.

00:17:52: Ich glaube, es liegt wirklich ... Man kann es sich auch wieder aufnehmen.

00:17:57: Wir sind ja nicht immer geduldig und verständnisvoll und empathisch, aber mit unseren Kindern nicht.

00:18:02: Also da ist der Stress raus, das ist kein Problem.

00:18:05: Aber man kann sich überlegen, wie ich Resonanz zeigen kann, wenn ein Kind mit einem egal was kommt?

00:18:11: Mit einem Bedürfnis oder einem Gefühl, wie er reagiert.

00:18:14: Das kann total nonverbal sein!

00:18:16: Das kann auch im Blick sein, als ich jemandem zu regulieren habe.

00:18:20: Einen anderen kann ich ausrücken oder eben auch abregulieren.

00:18:25: Und das sind wir vielleicht auch noch bei dem, was ich interessant finde.

00:18:28: Dass es eben auch Formen der Scham gibt, die viel subtiler entstehen.

00:18:32: Also viele, die eigentlich nicht immer direkt in Beschämung oder einen solchen Unterbruch gehen, sondern wo sie zum Beispiel mehr Kinder in einem grossen Familiensystem aufwachsen.

00:18:43: Oder vielleicht mit einer geschwisterten Kind, die sehr viel Aufmerksamkeit braucht und sie schon sehr früh verantwortlich übernehmen müssen.

00:18:52: Und ihr eigenes wird zurück.

00:18:54: Stecken.

00:18:55: Und dort ist eine Botschaft, wo sie verinnerlichen, nicht ich bin falsch oder mir ist etwas nicht gut, sondern vielmehr ... Ich glaube so wie ich gerade bin passt es gerade nicht.

00:19:04: Ich muss mich zurückhalten und leidlich sein.

00:19:07: darf das wir jetzt auch noch zeigen.

00:19:09: Meine Eltern haben eh schon viele.

00:19:11: So, oder?

00:19:12: Und dann entsteht so ganz subtil kann etwas entstehen.

00:19:15: Ein Teil von mir darf ich hier gar nicht zeigen Oder vielleicht so ein Umfeld, das sehr hoch ideal verfolgt.

00:19:21: Dann ist es weniger du machst etwas falsch oder ich bin falsch, sondern ich werde vielleicht etwas nicht gerecht, was in dieser Gemeinschaft nicht wichtig wäre und man beginnt zu verstecken.

00:19:32: Hast du uns noch ein Beispiel zu diesem Thema?

00:19:35: Wie zeigt sich das?

00:19:37: Wie hast du das erlebt bei dir?

00:19:38: Wenn ich in meine eigene Biografie zurückdenke, sehe ich diese Form.

00:19:42: Ich wurde im Internet gross mit zwanzig anderen Kindern.

00:19:45: Das war nicht ein schlechter Ort, aber man hat sehr schnell gelernt sich zurückzunehmen und einzufügen – ja, nicht viel Raum einzunehmen!

00:19:53: Und sicher keine eigene Ansprüche grosszustellen, oder?

00:19:56: Und das kommt halt dann in so einem Zugmomenten.

00:19:58: Es ist mir wirklich klar geworden.

00:19:59: Jetzt bin ich so etwas von exponiert gewesen.

00:20:04: Ist viel zu viel und alle ... und nein... Das war ganz schlimm.

00:20:07: Und das ist für mich noch ein Wickel, wo ich es verhänken konnte, hat man auch etwas beruhigt.

00:20:13: Das war mein Stress gerade.

00:20:15: Aber ich finde noch ein anderes Bild, das ich in einem Buch gefunden habe von Donald Miller.

00:20:21: Er beschreibt eigentlich ganz schön und vielleicht muss man es sehr gut vorstellen, wie das mit dieser Scham etwas passiert.

00:20:28: Er schreibt den Mensch wie so mit drei Kreisen ... Der innerste Kreis ist unser echter Selbst.

00:20:35: So die echten Gefühle, Bedürfnisse...

00:20:38: Wie wir sind wenn wir mit uns selbst sind?

00:20:40: Ja genau!

00:20:41: Das echte Inzucht.

00:20:43: Und jetzt sind wir ja aber auch sehr verletzt.

00:20:46: Und dort kann eben genau die Charme entstehen, wenn sie auch nicht auf Resonanz steuert.

00:20:50: Mit dem was ich hier bin und dann macht über uns ein System, sage ich jetzt mal wie etwas ganz Schlaues ist es leid eigentlich wie eine Schutzschicht darüber der zweite Kreise wir so möchten die Charmschicht.

00:21:02: Sie hat Funktion ja mal zuerst meine inneren Verletzungen zu schützen aber sie hat eben auch eine zweite Funktion.

00:21:11: sie blockiert wird den Zugang Zu dieser inneren Schicht.

00:21:15: Sie dichtet wie ab, im Sinn verzeigt es lieber nicht.

00:21:17: Das passt jetzt gar nicht.

00:21:19: Es kommt nicht gut, das ist nicht sicher.

00:21:21: Und was wir dann machen, ist ein dritter Kreis darauf lecken.

00:21:26: Er spricht vom falschen Selbst.

00:21:29: Ich würde es eher nennen die anpasste Version von uns.

00:21:32: Die ist vielleicht hoch funktional und entspricht voll.

00:21:37: Die weiss genau, wie sie sich in Beziehungen halten soll damit das ziemlich gut kommt.

00:21:43: Welche Teile zeige ich, welche eher nicht.

00:21:45: Wie welches im Kontext was.

00:21:47: Und das ist ja gar nichts schlechtes und es ist auch eine hohe Anpassungsleistung, die wir hier an den Tag legen.

00:21:53: Ich mache sich das wirklich vor.

00:21:54: Es ist sehr anpassen, vielleicht kontrolliert, vielleicht sogar perfektionistische äussere Schicht.

00:22:00: Vielleicht mega lustig!

00:22:02: Aber es wird schwierig, wenn man nur noch über diese Schicht in Beziehungen treten kann... Weil dann passiert, wenn etwas Paradoxes passiert.

00:22:09: Wir sind vielleicht gegen Aussen super angesehen an einer Kante, haben eine Bewunderung über und fühlen uns ja doch nicht gesehen.

00:22:17: Und viele Leute sagen dann hey, wenn die wissen, wie ich wirklich innerlich bin ... Das ist auch die Angst!

00:22:24: Dann würde man mich nicht gerne haben oder sich abwenden.

00:22:28: Und darum tue ich dir so sorgsam schützen.

00:22:31: Aber auch ein Zugang ein Stück weit blockieren über die Zeit.

00:22:34: Darum ist Scham, sie versteckt und verschwiegt.

00:22:37: Sie behaltet keinem.

00:22:40: Und das tut sie im Total eher verstärken als auflösend.

00:22:44: Jetzt hast du gerade ein paar Sachen gesagt.

00:22:46: Vielleicht hast du noch ein paar Beispiele für diese äusserste Geschichte, wo man sich eben vielleicht einmal hier einen ganzen Haufen sieht bei Menschen.

00:22:53: Uns aber gar nicht bewusst ist, dass da in diesem Fall Scham auch darunter liegt.

00:22:57: Im zweiten Kreis.

00:23:00: Also gell?

00:23:01: Es gibt so genannte Schamkompasse, wo man sich vielleicht selber einhalten kann.

00:23:05: Was ist mein typischer Verhalten wenn Scham kommt?

00:23:10: Das ist so unangenehm zum Aushalten.

00:23:13: Das kennen wir, dass unser System in der Sekunde die Abwerte und auf ein Vertrauensreaktionsmuster ausweicht, wo man wie besser damit umgehen könnte.

00:23:22: Und das wäre?

00:23:23: Das wäre

00:23:24: der Kompass.

00:23:24: Der hat vier Kategorien.

00:23:26: Einer wäre eben so den Rückzug.

00:23:27: Ich ziehe mich wirklich zurück.

00:23:29: Er wird still, vermeidet, jeglicher Beitrag z.B.

00:23:32: im Team-Meeting.

00:23:34: Ein Schüler meldet sich nicht mehr, weil nach Schamvolle ist es aufgestreckt und er kann jetzt richtig... Man verstummt, oder?

00:23:41: Das ist wie ein Schutzmechanismus.

00:23:44: Ich mache mich mal unsichtbar und das ist sicher der Gefühl.

00:23:48: Der Zweite, die wahrscheinlich auch viel kennen, ich merke ganz oft mehr bei Frauen, die bei mir im Gespräch sind, ist den Angriff nach innen auf mich selbst.

00:23:59: So resultiert es in einer inneren Selbstabwertung oder Härti mit sich selber.

00:24:06: Die negativen Selbstgespräche, die man so etwas kennt.

00:24:09: Oder sogar eine übermäßige Anpassung und Perfektionismus, an der man atrennieren kann.

00:24:17: Grenzverletzungen, die wir in diesem Bereich tolerieren.

00:24:21: dass uns jemand wirklich über die Grenze geht und wir merken sogar, wie man nicht reagiert.

00:24:25: Und es ist halt auch eine Funktion dahinter.

00:24:27: Ich probiere vielleicht, mich selber abzulärten, bevor ich das anders machen kann.

00:24:32: So ein gewisser Kontrollfaktor.

00:24:35: Also durch einen inneren Druck bei Perfektionismus kommt man wirklich sehr oft vor.

00:24:41: Viele sagen ja, ich bin halt perfektionistisch.

00:24:43: Das ist fast eine eigene Arbeit von mir.

00:24:45: Und dann mal anschauen, ob es Perfekcionismus noch Exzellenzen strebt?

00:24:50: Ist es der oder ist es das Perfektionismus, wo etwas probiert, wie zu vermeiden?

00:24:56: Dass man mich irgendwo kritisieren könnte.

00:24:58: Das wäre so schamvoll!

00:25:00: Der innere Druck ersetzt wieder unsere potenzielle Beschreibung.

00:25:05: Die dritte Kategorie, die es gibt, ist den Angriff nach außen auf andere.

00:25:11: Dann können wir auch sehr gut beobachten in unserer Gesellschaft.

00:25:15: Es wird dann eher Scham abgewertet, indem sich Sieg raus ... Also ich versuche Entschuldigen.

00:25:22: Ich werde vielleicht verbal aggressiv, vielleicht sogar sonst aggressiv also gewalttätig.

00:25:28: Ich greife wie über das.

00:25:30: Zum Beispiel, ich sage jetzt irgendetwas... ...ich werde im Job komme ich eine Kritik über und ich mache gerade, aber du hast mich ja schlecht instruiert!

00:25:38: Also, tück!

00:25:39: Gerade

00:25:40: in Gegenangriff.

00:25:41: Nicht dass das immer schlecht ist aber etwas sehr typisches geht abwähren, dass es an mich heran könnte kommen und auch das ist letztlich eine Schutzfunktion.

00:25:51: Dass

00:25:51: ich eigentlich es fast einfacher finde würden zu werden als mich beschämt zu fühlen

00:25:57: Das ist auch noch ein typisches Beispiel.

00:25:59: Wenn man es weiter gibt, hat man selber das Problem nicht.

00:26:02: Also dann kann man die anderen Personen irgendwie beschämen und dann ist die ganze Aufmerksamkeit bei dieser Person nicht bei mir.

00:26:10: Es

00:26:11: ist wie abgewertig!

00:26:13: Ob

00:26:13: es langfristig abgewertet ist, ist noch die andere Frage.

00:26:16: Aber kurzfristig ist das wie ein Reaktionsmuster, den wir wählen können.

00:26:20: Und die vierte, die vielleicht auch viele kennen, ist etwas vermieden.

00:26:23: Also ich spüre sie gar nicht erst.

00:26:25: Ich lenke mich gerade sofort ab.

00:26:26: Das kann sein über extremen Konsum von etwasem.

00:26:30: Vielleicht mehr diese Substanzen aber halt auch über ein extremes Aktivsein schaffen.

00:26:36: So dass gar keine Möglichkeiten entstehen.

00:26:39: dass das irgendwo Raum überkommt.

00:26:43: Also, jede Situation wird durch einen Witz gerade so ein bisschen aufgelöst.

00:26:48: Da kennen wir vielleicht auch Leute, die alles abwehren.

00:26:51: Über eine Art Humor zum Beispiel.

00:26:53: sind also Formen und jetzt ist es wirklich wichtig finde ich, dass sie nicht Charakter fehlen oder irgendetwas sind.

00:26:59: Schutzstrategien, wo man wählt

00:27:01: Die Schutzstrategie, da haben wir auch eine ganze Folge darüber gemacht.

00:27:05: Für uns in der Psycho-Igene kann man also gerne ein tauchen, wenn man hier was ich beim Einten vielleicht gefunden hat und was mir jetzt da noch entgegenkommt... Wir reden jetzt von Scham als Grund für die Schutzstrategie.

00:27:19: Ich hatte schon oft das Gefühl, dass es mit Minderwertigkeit zu tun hat.

00:27:23: Ist denn das gleiche oder kommt das aus dem Gleichen?

00:27:26: Oder was ist dort das Gemeinsame oder das, das sich unterscheidet?

00:27:32: Ja, weil ja die Scham eigentlich vorhin gesagt hat, etwas mit dir stimmt ja nicht.

00:27:36: Oder etwas falsch.

00:27:38: Das resultiert fast automatisch dann immer ein... in einem Vergleich.

00:27:42: Das sage ich jetzt mal, wo man wahrscheinlich eher den Kürzer zieht.

00:27:46: Wenn wir uns vergleichen mit einem Ideal oder was auch immer... Also ich meine, das kann man ja sehr gut beobachten bei uns auch eigentlich kulturell.

00:27:55: Was es für Bilder gibt und für was, dass man uns wie fast ein bisschen schämt.

00:27:59: Und das ist fast anerkannt, oder?

00:28:02: Und speziell im Sinne zum Beispiel Mütter habe ich viele, die sich fast so etwas Schämen, nicht die perfekte Mutter können sein.

00:28:10: Es ist ja fast logisch, dass ich dem nicht ganz gerecht werde.

00:28:13: Also wenn ich noch Prüfstätig war immer ausgeglichen, immer geduldig und nachher schäme, dass man dem nicht gerecht wird.

00:28:21: Und dann frage ich, was für ein Ideal ... Aber es wird ja auch vieles wie so etwas sichtbar gemacht!

00:28:28: Und mit dem vergleiche ich mich.

00:28:29: Also du meinst jetzt, dass man es irgendwo in Social Media sieht

00:28:32: oder so?

00:28:33: Ja genau und wir sehen ja eher die Beispiele wo man eher nicht gerecht wird gleich.

00:28:38: Man tut sich halt dann irgendwie positiv darstellen oder in den Social Medias und siehst ihr denn diese Schattenseite auch nicht von diesen Personen?

00:28:47: Ja oder überhaupt unsere Kulturen wo vielleicht Leistung sehr hochwertig ist können beizutragen.

00:28:53: Es gibt viele Menschen, die das Thema Charme haben, wenn es in der Arbeitslosigkeit geht oder ich nicht mehr gleich belastbar bin.

00:29:01: Wer bin ich dann?

00:29:02: Da kann auch das Thema charme wirklich führen kommen.

00:29:04: Eben den Mindervert im Vergleich zu dem, was ich in sie scheinbar

00:29:08: müsse.

00:29:08: Würdest du sagen, du hast vorhin kulturell angesprochen... Also ist ja schon etwas, wo wir noch recht viel haben in der Kultur.

00:29:15: Oder ist das bei anderen jetzt anders?

00:29:18: Oder ist etwas grundsätzlich menschliches?

00:29:22: Also es ist sicher etwas Grundsätzliches menschliches, aber ich glaube das ist auch ein kulturelles Produkt.

00:29:27: Es hat wohl beide Dimensionen, wenn man so etwas auf die kulturelle Schiene gehen möchte, mal zu schauen, ja es gibt wie eine solche kulturellen Charme eben durch Bilder, Rollenbilder wo vielleicht wirklich einfach gängig sind.

00:29:39: Wie zum Beispiel jetzt Leistung oder zum Beispiel auch was bei uns typisches, da können sie nicht für gerade alle Länder pauschalisieren Frauen-Männer, was Scham anbelangt.

00:29:51: Was gibt es dort vor die Frau?

00:29:53: Ja, Frauen

00:29:54: schämen sich eher für Überforderung, starke Emotionen vielleicht sogar mal für Erfolg und bei Männern ist das dann eher fürs Versagen, fürs nicht bringen können, für Niederlagen, wo auch immer im Job, im Bett in der Partnerschaft auf dem Fussballplatz das zeigen, oder dass das wie eine schwäche unserer Gesellschaft wird als Schwächung gelesen und das wird versteckt

00:30:17: Und das sieht man auch mit den Schutzfunktionen irgendwo unter Umständ.

00:30:23: Was macht es dann eigentlich in der Beziehung?

00:30:26: Wenn hier Charme ist, gerade vom Mann her vielleicht ... Man bringt sie

00:30:30: etc.,

00:30:31: kann ja ein grosses Problem werden unter Umstand bei Frauen auch, logischerweise oder?

00:30:37: Ja, wenn man mal den Kumpel passt.

00:30:39: Vielleicht kann man sich das ein bisschen vor Augen führen und etwas übernommen.

00:30:42: Was ist vielleicht unsere Beziehung?

00:30:44: Was haben wir für Formen zum Charme abwähren?

00:30:47: Da haben wir Dynamiken drin.

00:30:49: Bewusst werden geht es ja um eine Schutzstrategie.

00:30:52: Und vielleicht hier noch zeigen wir nicht einfach eine meistens.

00:30:56: Wir haben vielleicht einen Lieblingsrichtig aber was es z.B.

00:30:58: ganz typisch gibt, ist ein Beschirmungsmoment.

00:31:01: Ich gehe in Angriff auf der anderen Aber nachher zu Hause geht's in Angriffe auf mich selber.

00:31:08: Aber die erste Instanz ist, ich gehe mal zuerst auf den Anden los und dann kommt der Agri auf mich selbst.

00:31:14: Und ich ziehe mich vielleicht noch komplett zurück aus irgendetwas.

00:31:18: Also in Öffentlichkeiten andere wie vielleicht wenn man selber irgendwo mit sich ist?

00:31:23: Also vielleicht kennt man auch verschiedenes und da kann man ja mal schauen, wie es sich auf unsere Beziehung aussieht.

00:31:29: und wenn wir jetzt nochmal das Bild von diesen drei Kreisen nehmen.

00:31:32: Auf welcher Ebene von Kreisen?

00:31:35: Das haben wir zusammen als Paar, als Freunde.

00:31:38: Da wünscht sich jeder eigentlich, dass man sich in diesem Innersteuern zeigen darf?

00:31:42: Genau!

00:31:43: Also das ist ja der

00:31:46: Hauptwunsch und ist so gefährlich.

00:31:48: Warum?

00:31:48: Gefühlt oder?

00:31:49: Ja.

00:31:51: Und ich glaube nicht, es ist aber auch genau ... Ich glaube, da sind wir schon im Geheimnis... Was machen wir denn, wenn Charme so ... Einerseits hat die Funktion zum Schützen und andererseits blockiert genau das, was man eigentlich möchte.

00:32:03: Was können wir überhaupt machen?

00:32:05: Das ist schon beim

00:32:07: gibt's euch.

00:32:09: Was kann man machen?

00:32:10: Niemand möchte nur in diesen Schutzfunktionen Kontakt haben mit anderen.

00:32:17: Jeder möchte gerne gesehen werden im Innersten, möchte gerne sein wie man ist und dass es auch gut ankommt gutiert wird und man sagt, so schön wie du gerade bist oder nicht.

00:32:30: Ah ja ... Bist du etwas rüber gewesen?

00:32:34: Oder ...

00:32:34: Keine?

00:32:34: Und ich werde es ja nicht einmal gesagt aber wir gehen davon aus dass das so ist.

00:32:39: Wir werden irgendwie überzeugt, dass sie uns das erwartet und darum zeigen wir es schon gar nicht erst was wir eigentlich haben.

00:32:45: Also es ist so banal ist die Antwort weil sie auch herausfordernd ist, dass Scham einfach nur in Beziehungen heilt.

00:32:52: Aber wirklich?

00:32:54: Die US-amerikanerische Forscherin zum Thema Scham ist sehr, sehr populär.

00:32:59: Brenny Brown.

00:33:00: Ich glaube, es gibt wahnsinnig viele Bücher, die wirklich toll sind und sie sagen eigentlich, Scham lebt von drei Sachen.

00:33:06: Dass man es verschwiegen tut, dass man es geheim halten tut und das mit Isolation geht.

00:33:11: Das tut sie wie am Leben erhalten.

00:33:13: Und auf der anderen Seite scham überlebt nicht wenn sie mit Empathie in Kontakt

00:33:18: kommt.

00:33:19: Empathie ist der Schlüssel wahrscheinlich verteilter wie den Kind schon bei der Zeichnung, aber natürlich auch in unserem Alltag.

00:33:28: Wenn jetzt die innere Schicht zum Vorschenken kommt, dass wir dann mit Empathien dieser Person begegnen?

00:33:34: Zum Beispiel oder dass ich mir habe gespürt, wieso das Innerste und das Aussen, dass es eben nicht richtig sehebeziege.

00:33:42: Das kann sich sehr einsame Überzeit anfühlen.

00:33:45: Ich habe vielleicht mega viele Beziehungen.

00:33:47: aber ich fühle mich trotzdem wie nicht gesehen.

00:33:50: Dann kann man sich mal überlegen, wo und mit wem könnte ich überhaupt probieren in die Offenheit zu gehen?

00:33:57: Und da ist es wirklich wichtig, wenn wir nicht mit allen und jedem, sondern dort, wo wir vielleicht ein bisschen rechnen können, dass uns mit Empathie begegnet werden kann.

00:34:06: Da kann sich das auch heilen, diese Erfahrung von Ich darf das nicht zeigen, das ist nicht okay... Und das andere ist eigentlich ganz simpel, nur schon mal zu merken.

00:34:15: Hey!

00:34:16: Ich glaube es ist gerade die Scham.

00:34:19: Also wenn mir etwas passiert, nur noch zu merke... Ah ich glaube ich kann's mit Scham tun.

00:34:23: Das ist das was so unangenehm ist und ich habe schon so viele Mal auch im Beratungskontext erleben dürfen, wenn ich das auf den Tisch bringen könnte, dass du dich da vielleicht wehrst, dass der Charme mit dir raufgekochen ist und die Leute sind fast wie befreit.

00:34:38: Wenn das mal wieso darf zur Sprache werden?

00:34:41: Ja genau Ich habe mich viel geschätzt.

00:34:44: Also das Erkennen?

00:34:45: Und

00:34:46: benennst du es?

00:34:47: Ja,

00:34:47: genau.

00:34:48: Kann man auf das achten, wenn ich eine Schutzfunktion kenne, die wir vorhin aufgezählt haben ... Moment mal schnell!

00:34:56: Warum habe ich das gerade gespürt?

00:34:58: oder wie reagiere ich jetzt genau so?

00:35:00: Oder warum muss ich irgendwie alles kontrollieren?

00:35:05: Aha, was hat es denn dahinter?

00:35:07: Was probiere ich gleich zu schützen von dem innersten Kreis?

00:35:10: oder zu verdecken, nicht sicherbar zu machen.

00:35:15: Du hast es gesagt?

00:35:16: Oder wenn man merkt, wie ich mich in dieser Person öffnen kann ... Ich merke, dass jemand mit der Aggression oder dem Angriff eher reagiert, finde ich das auch noch ganz schwierig.

00:35:27: Dass man sich dann selber nicht in die Schutzfunktion geht und findet, oh nein, da kommt etwas, was vielleicht eher mich verletzt.

00:35:36: Und dass man dort offen bleiben kann.

00:35:38: Das finde ich eine schwierige Aufgabe.

00:35:40: Dort kann die Empathie gehen, oder?

00:35:44: Wie würdest du jetzt reagieren in so einer Situation?

00:35:47: Gut, das ist natürlich hypothetisch ideal.

00:35:49: Vielleicht würde ich sagen, dass ihr verrückt

00:35:51: seid.

00:35:52: Also nicht ins Verteidigen geht aber auch nicht in Angriff auf mich selbst.

00:35:56: Sondern ja ... Das macht euch irgendwie verrückt oder so.

00:36:00: Nervt dich oder so... Irgendwas schimpft dich dann, um aufgebracht zu haben oder so.. Ich kann es ja nicht für den anderen übernehmen.

00:36:08: Aber wichtig ist, dass es noch nicht bei mir geht und ich mich nachher ... Oh nein!

00:36:14: Da habe ich etwas falsch gemacht.

00:36:16: Irgendwie kann ich es nicht der Person wie ein Gefühl recht machen.

00:36:18: Ich muss mich anstrengen, anpassen, perfekter sein...

00:36:22: Oder umzugehen?

00:36:22: Oder

00:36:23: umgehe.

00:36:24: Dann wähle ich die gleiche

00:36:24: Form.

00:36:25: Genau.

00:36:26: Und eigentlich, ich sage, man kann sich auch lohnen, mal zu merken, so ein bisschen differenzieren Das, was mir gerade passiert ist, war mein Verhalten oder meine Wahrheit.

00:36:38: Ich glaube, das gehört auch dazu.

00:36:40: Okay, ich habe mich geschämt.

00:36:42: Es war wirklich ein blöder Moment mit dem Kaffee.

00:36:46: Aber es sagt doch eigentlich gar nichts über mich als Mensch aus!

00:36:51: Ich sage, dass wir das anfangen zu differenzieren und auch relativieren lernen.

00:36:55: Also nehmen wir jetzt mal an eine Mutter flippt aus und hat keine Geduld oder?

00:37:00: Und macht sich noch ein wahnsinniges Selbstvorwürfe wie sie jetzt ihrem Kind begegnet ist.

00:37:05: Mit Zeichen sagen sie, okay warte mal!

00:37:08: Es ist mir etwas passiert, das wirklich nicht gut ist.

00:37:09: Ich schäme mich dafür aber ich bin wegen dem nicht der schlechte Mutter.

00:37:14: Das ist wirklich ein Unterschied zu machen.

00:37:16: Aber muss man dann wie für sich vielleicht auch definieren was ist denn eine gute Mutter?

00:37:21: oder jetzt in diesem Beispiel?

00:37:23: Also dass man es ja auch etwas messen kann weil sonst misst man sich ja genau eben immer an den Idealbildern.

00:37:28: Ja und muss ich immer verständnisvoll sein?

00:37:31: Ist es das, wo dann muss ich eine perfekte Mutter sein?

00:37:33: oder was kann ich jetzt machen?

00:37:34: Ja das ist mir das passiert Und da unterscheiden wir ja eben Verhalten, dann kann ich Verantwortung dafür übernehmen.

00:37:42: Kann ich mich vielleicht entschuldigen?

00:37:43: Kann ich zwischenmenschlich etwas wieder gut machen?

00:37:46: Scham bringt mich nicht unbedingt in die Verantwortung über eine solche E-Häuse verstecken und mich vielleicht anklagen oder so.

00:37:53: Und einfach auf der anderen Seite, wenn ich das mit jemandem teile – und vielleicht sogar jemanden, der nicht mit dieser Situation zu tun hat, vielleicht einer Freundin erzählen kann, dass es mir so passiert Ich habe mich so geschämt.

00:38:05: Wenn ich mich auch an das Beispiel erinnere, ich habe es meiner Mutter erzählt und keine Absicht hatte.

00:38:13: Und dann sagte sie so ... Oh ja, ich verstehe, dass es mir genau gleichgegangen wäre.

00:38:18: Das war wie sonst das Ende des Kreislaufs.

00:38:23: Ah okay!

00:38:25: Fertig.

00:38:25: Wir müssen nicht auseinanderbeindeln, sondern ich verstehe es voll.

00:38:29: Aber ich konnte es laut sagen und dann hat sie wirklich Kraft verloren in den Spiralen.

00:38:34: Und wahrscheinlich aber auch, dass jemand das nachvollziehen kann.

00:38:37: Wie nicht noch komisch ist, dass man es so erlebt hat?

00:38:41: Dass man wie jemand findet, der ihm sagt, du gehörst in das Sozialgefühl von Menschen, die irgendwie das auch erleben.

00:38:49: Du bist nicht die Einzige.

00:38:50: Also du bist jetzt wirklich mega komisch.

00:38:53: Wenn die das passiert, hilft ja schon mega.

00:38:55: Genau!

00:38:56: Ich bin gesehen und kann trotzdem in Verbindung bleiben.

00:38:58: Also sogar mit dem was mir jetzt blöds passiert ist oder dass ich vielleicht ausgeflippt bin oder was auch immer... Es ist wie trotzdem okay von der Beziehung her.

00:39:08: Das muss ja nicht heissen, dass mein Verhalten okay ist.

00:39:12: Jam kann ja aber auch zum Beispiel hindern, dass man Sachen macht oder jetzt nicht einmal im Kontakt ist mit jemandem.

00:39:20: Man merkt gerade an, es ist peinlich oder das ist etwas, was mich dann belastet aus der Beziehung, sondern eben ... Du hast gesagt, wir sprechen vielleicht nicht in einer Teamsitzung, weil man sich schämt.

00:39:33: Man könnte etwas falsch sagen

00:39:34: z.B.,

00:39:36: wie kann man mit so einer Situation umgehen?

00:39:38: Wenn man das plötzlich realisiert hat, habe ich einfach wieder nichts gesagt.

00:39:42: Also ich würde mal für sich vielleicht noch zu realisieren, mit was es zu tun hat.

00:39:47: Wenn ich auch wie für mich schon sagen kann, ja... Es ist glaube mir sehr unangenehm zum Beispiel eben sichtbar zu werden und mich zu exponieren oder das ist mir sehr ungenehm falls es nicht absolut richtig wäre oder so Dann kann man sicher einmal auf die Spur kommen, was geht's mir?

00:40:02: Was probiere ich gerade auch sicherzustellen im äussersten Kreis Und vielleicht kann ich sogar mal etwas sagen wie Gerade eigentlich unangenehm, aber ich versuche es jetzt trotzdem zu zeigen.

00:40:15: Dann kann man den Wind aus der Sägel nehmen, wo ich das nicht sagen kann.

00:40:19: Ich kann schon viel sagen, dass mir etwas unangener ist, aber dass es mal einig ist.

00:40:24: Also dass man es nicht öffentlich sagt, aber zu sich selber?

00:40:27: Entweder zu sich selbst ja!

00:40:28: Jetzt hast du gerade Stress, weil jetzt geht's um etwas.

00:40:32: Jetzt wirst du etwas von dir zeigen... Das wäre ja eine Empathie mit sich selber.

00:40:37: Ein Mitgefühl mit sich selbst und nicht fertig zu machen, man hat schon wieder nichts gesagt.

00:40:41: Sondern es ging um etwas.

00:40:44: Ich habe Angst gehabt, sichtbar zu sein oder etwas nicht richtig zu zeigen oder so.

00:40:49: Nicht kompetent zu wirken oder was auch immer.

00:40:52: Das wäre das Selbstverständnis und mein Gefühl.

00:40:55: Ich glaube, da fängt's auch an.

00:40:56: Und dann gegen Aussen vielleicht mal probieren wenn es etwas ist, was ich sagen muss und es super unangenehm ist kann man das wirklich so einleiten?

00:41:03: Dann verliert es ein bisschen das Besteck zum Beispiel.

00:41:06: Ja, jetzt bin ich glaube etwas laut geworden und ist mal zu unangenehm.

00:41:10: Ja... Ja noch spannend!

00:41:11: Und das macht etwas mit dem Gegenüber?

00:41:13: Wenn ich mir vorstelle du wirst jetzt keine Anschuldigen für irgendetwas, wo ich irgendwie denke was ist jetzt passiert?

00:41:21: und nachher dass hinter drei geschoben wird und mir jemand sagt so Ah jetzt bin ja gerade laut worden, äh... ...ist man eigentlich unangenommen.

00:41:29: Das ist so, ha!

00:41:30: Was?

00:41:30: Okay.

00:41:31: Man tut ja dann automatisch irgendwie ab.

00:41:34: wehreaktion also merke ich jetzt und das würde wirklich den Wind aus der Sägel nehmen und würde gerade eine extreme Empathie schaffen zu dieser anderen Person.

00:41:44: Und Verbindung sofort, obwohl es eigentlich nicht

00:41:47: viel ist

00:41:48: und wir gehen nicht in die Isolation oder in Rückzug oder was auch immer sondern es geht wie wieder in Verbindung irgendwie und dort ist es halt auch Der heilsame Moment von Charme, wenn Verbindungen wieder gelingen.

00:42:01: Sie werden nicht überall und immer gelingen.

00:42:03: aber wenn ich mich immer wieder traue oder vielleicht der innerste Kreis darf zwischen durchsichtbar werden in ausgewählten guten Settings glaube ich wirklich.

00:42:14: Weil es ist ja auch wichtig dass das geschützt ist.

00:42:16: Man muss jetzt nicht jedem zeigen!

00:42:19: Es passiert mehr Verbindung, mehr Freiheit in der Beziehung.

00:42:26: Es ist interessant, wir zeigen etwas von uns und machen es verletzbar.

00:42:30: Wir erfahren, dass das eher verbindend ist.

00:42:33: Wie ist es mit den Ressourcen-Glauben im Thema?

00:42:37: Kann man schon wegbetten?

00:42:39: Sag mal, ich bin provokativ!

00:42:41: Das habe ich noch nie überlebt ... eigentlich werden wir ja gesehen, mit dem was man sind.

00:42:47: Mit unserem tiefsten innesten Kern so wie wir gemacht und gedacht sind.

00:42:52: Und ich finde gerade hier hat Christchlich glaube extrem viel zu bieten.

00:42:56: also das ganze du bist angenommen genauso wie du bist oder die ganzen Würden Wenn ich mir an diese Bispiele denke, so biblische Geschichten, die Gott Menschen begegnet, die sich gerade extrem schämen und ausgrenzt worden sind oder überhaupt nicht mehr Teil des gesellschaftlichen Sinne oder was auch immer.

00:43:18: Wie begegnete ich Ihnen?

00:43:20: Mit extrem viel ... Hey!

00:43:22: Du bist okay!

00:43:23: Über das Verhalten können wir ja reden.

00:43:26: Das ist nicht einfach okay, aber du!

00:43:28: Wir sind in Beziehung, ich sehe dich.

00:43:31: Und es ist ja schon interessant, dass wir das eigentlich geredet haben.

00:43:35: Ich sehe dich wer du bist und verurteile dich nicht für dieses oder mache das wie nicht unterscheiden was du gemacht hast und wer du warst.

00:43:45: Wie hättest dir dann persönlich jetzt geholfen?

00:43:47: Du kennst das ja von dir persönlich.

00:43:49: Hast eine Geschichte erzählt am Anfang.

00:43:51: Wie kann dir der Glauben-Helfe in diesem?

00:43:54: Die Schichten in den Kopf sofort.

00:43:56: Also jetzt gerade auf das Beispiel, ich müsste es jetzt durchgehen ... Ich habe natürlich schon ein Beispiel, wo jetzt vielleicht viel tiefer gegangen sind als aus einem Konflikt einen Job verlassen haben.

00:44:06: Das war für mich monatelang schwierig und ich merke dann auch noch, dass es ein Schamthema ist.

00:44:10: Ich werfe mir vor, dass sich nicht so unkompliziert und sozial kompetent mit allen rauskommt wie ich das eigentlich ja müsste sein.

00:44:18: Und ich glaube dort zu merken, Es geht um das Gefühl zu versagen.

00:44:23: Das kann ich mit Gott eben sprechen, weil ich nicht verurteile für das, dass ich dort Grenzen hatte und es nicht mehr konnte.

00:44:30: Dass ich dort für mich einen Schutz gezogen habe und gegangen bin, aber dass ich mir dafür nicht schäme muss.

00:44:35: Ich glaube, da habe ich schon einen Weg gemacht.

00:44:37: Das ist jetzt noch schwierig.

00:44:38: Ich denke, es war wirklich ein Prozess.

00:44:41: anzunehmen, dass Gott über mir sagt, ich sehe das und ich schaue für deine Ehre.

00:44:47: Ich sehe es, du kannst dich auch entschuldigen für Sachen.

00:44:51: Das ist mir dann wie mit der Zeit auch klar geworden.

00:44:53: aber du bist nicht falsch wegen dem.

00:44:55: Und so hat man vielleicht schon geholfen zu überlegen, wie ich Gott über mich denke in diesem Moment.

00:45:01: Ich war überzeugt, dass er sehr schlecht wird denken.

00:45:04: Genau, das

00:45:04: ist ja dennoch...

00:45:06: Das ist natürlich noch eine Frage.

00:45:08: Was hätte man auch für ein Gottesbind?

00:45:11: Du sagst jetzt, der Gott, den du kennst, sagt eigentlich ich bin gut.

00:45:16: Ja, ich glaube, ich habe dich so gedacht!

00:45:18: Du darfst dich zeigen

00:45:19: und eben kannst das irgendwo in der Bibel lesen.

00:45:21: Du kannst es irgendwo festmachen, dass du sagst ja

00:45:25: doch...

00:45:26: Das kann ich über mir aussprechen und das hat einen Impact in mein Leben.

00:45:30: Also gell?

00:45:31: Ich glaube nicht Würde ich für mich etwas zusammen tun, das ich immer sagen würde, die glauben und die Psychologie zusammenkommt?

00:45:38: Ich weiss etwas von der Bibel her oder von Gott her.

00:45:41: Und ich weisse aber auch, dass das psychologisch sinnvoll ist als Instrument das Arzt, wenn ich glaube, dann kommt es irgendwie so ein bisschen zusammen als Prozess.

00:45:49: Ich würde jetzt auch nicht sagen, ich habe einfach bettet und dann war es weg.

00:45:51: Also diese Erfahrung habe ich noch salter gemacht.

00:45:55: Aber weil ... In dem Prozess ist sehr wichtig, wenn es um Scham geht.

00:46:01: Wenn es wieder Herstellung geht.

00:46:03: wie über mich denke ich, das können wir nicht über Nacht verändern.

00:46:06: Das ist wirklich ein ganz feiner Prozess und ich glaube, das ist das Schöne, was ich denke.

00:46:11: Gott lasst uns ja diese Zeit!

00:46:13: Also ist es wie ein Bewegung mit Gott.

00:46:17: Reden über die Themen, also eben Betten... Das macht dann irgendwie, dass man in diesem Prozess drin ist.

00:46:24: Wie kann das merken?

00:46:26: Eigentlich muss ich mich gar nicht so in dieser Schutzfunktion verhalten in diesen Moment, weil ... Ich bin gut wie ich bin!

00:46:36: Ja, ich habe mir überlegt, okay, ich gedrahe mich mal bei dem Gott, bei den Menschen nicht.

00:46:43: Aber bei diesem Gott könnte ich sie ja mal alleine probieren dort.

00:46:47: So hat es vielleicht etwas angefangen.

00:46:48: Und dort vielleicht wird es realisieren, dass hier so viel Korrektur möglich war.

00:46:54: Aber nicht über ein Wissen.

00:46:56: Vielleicht mehr können Sie ja mal probieren, weil das ist jetzt vielleicht noch der ungefährlichste Bereich.

00:47:01: Ah sehr schön!

00:47:02: Da gehe ich einmal davon aus, dass mich Gott nicht gerade ... Zuerst habe ich gedacht im Senkel stellt aber das passiert dann eben nicht.

00:47:08: und diese Erfahrung so wie okay weiten sie sich irgendwann aus auf Menschen und es hat so viel Freiheit und gesundliche Beziehung gebraucht, nicht zu Sachen müssen von mir immer wegzuklemmen oder so.

00:47:21: Sehr schön!

00:47:22: Ich glaube das ist ein Beispiel, der vielen auch helfen kann, dass man das mal ausprobieren kann.

00:47:27: Kann ich mir gut vorstellen?

00:47:28: Was würdest du anderen sagen vielleicht als letzte Gedanke, erste Schritte in diesem Thema wenn wir merken, ja doch irgendwo ertappe ich mich,

00:47:38: dass ich

00:47:38: aus der Scham reagiere.

00:47:40: Also vielleicht wirklich so abschließend den Gedanken, Scham haltet mich in der Isolation im Verstecken und das Teil oder der Umgang damit passiert, wenn ich mich in Verbindung begib.

00:47:52: Wo kann ich vielleicht im ganz kleinen, aber einen ganz sicheren Ort probieren, ein bisschen in Verbindung zu gehen?

00:47:59: Wirklich ganz klein, aber überall wo es mir nur kurz klingt.

00:48:04: Vielleicht ein ganz kleiner Moment der Verbindung zu machen oder einen ganz kleinen Aspekt von meinem inneren Kreis zugänglich zu machen.

00:48:11: Vielleicht sogar zuerst nur mir selber gegenüber.

00:48:13: Das ist wirklich der allererste Schritt schon in Verbindung und nicht in Isolation

00:48:18: zu gehen.

00:48:18: Sehr schön!

00:48:19: Ich danke dir vielmals vor allem.

00:48:21: Dein Offensee auch mit dem Thema, das du persönlich erlebt hast mit dem Scham und ja für alle die ... Ein Blick und Tipps, die du uns weitergeben kannst.

00:48:30: Danke dir, Susan!

00:48:36: Scham überlebt nicht, wenn sie mit der Empathie in Kontakt kommt.

00:48:41: Was für ein schöner Satz?

00:48:42: Und dann nehme ich mich kurz um Bündung aus dieser Folge.

00:48:45: So können wir uns alle erhaufen, Scham ersparen.

00:48:49: Wie können wir denn empatisch

00:48:51: sein?!

00:48:52: Das wäre vielleicht eine weitere Folge, oder?

00:48:54: Also falls du schon interessiert bist, darfst dich gerne melden über die Kontakte der Show Notes.

00:48:59: Und da findest du es ist auch noch ein Link zum uns finanziell unterstützen.

00:49:02: Ihrfmedien.ch schrägst dich Podcast weil unser Medienhaus in diesen Podcasts, wo du hier los ist, lebt von Spenden!

00:49:11: Danke dir vielmals und bis zum nächsten Mal!

00:49:14: Psychohygiene Coaching für Geist und Ziel Ein Podcast für ihr efimädie Schweiz.

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